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Episoden
15.02.2026
41 Minuten
Diese Folge ist Teil der Serie „Die 12 Illusionen“
– II/12.
Illusion: „Ich muss mich rechtfertigen, um sicher zu
sein.“
Manchmal ist das ständige Erklären kein Zeichen von Klarheit –
sondern ein Reflex: der Versuch, unangenehme Gefühle zu
beruhigen, nicht falsch dazustehen, nicht anzuecken. In dieser
Folge schaue ich mit dir darauf, woher dieser Mechanismus kommt,
was er mit deinem Selbstbild macht – und wie du Schritt für
Schritt wieder in Selbstführung statt Imagepflege findest.
Darum geht’s:
• Warum wir uns dauernd rechtfertigen – und warum das oft nichts
mit „Kommunikation“, sondern mit Angst und alten Mustern zu tun
hat
• Wie Beziehungen in eine Verhör-Dynamik kippen, wenn Erklären
zur Gewohnheit wird
• Stoische Perspektive: Integrität statt Wirkung, Standhaftigkeit
statt Applaus
• Konkrete Schritte, um dich innerlich zu sammeln und klarer zu
sprechen – ohne dich zu verlieren
Praktische Impulse aus der Folge:
• Erst fühlen, dann erklären: benenne innerlich, was gerade in
dir los ist (bevor du argumentierst)
• Kurze Pause + Check-Frage: „Muss ich das wirklich erklären –
oder darf ich einfach da sein?“
• 30-Minuten-Regel bei Nachrichten/Mails/Kommentaren: warten,
dann neu prüfen
Erwähnte Bezüge:
• Byung-Chul Han (Transparenzgesellschaft)
• Charles Taylor (Authentizität)
• Epiktet, Marc Aurel, Seneca (Standhaftigkeit ohne Applaus)
Song: „No More Explaining“
Links:
Website: https://www.robust-gluecklich.com/
Coaching & Kennenlerngespräch:
https://www.stoicmind.at/coaching
Buch „robust glücklich – Resilienz durch
Stoizismus“: https://amzn.eu/d/dru4Ekr
Podcast auf Spotify:
https://open.spotify.com/show/4803b22v3HgF2mn0oWAPbj?si=38cb1a28c0314674
YouTube-Playlist„robust glücklich – Filmische
Reflexionen“https://youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74Do
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08.02.2026
52 Minuten
Diese Folge ist Teil der Serie „Die 12
Illusionen“ – I/12.
Illusion: „Offen sein heißt gut sein.“
Viele Menschen halten sich für „zu sensibel“, dabei ist oft etwas
anderes passiert: Sie stehen innerlich und äußerlich zu lange
offen. In dieser Folge geht es nicht um Härte, nicht um
Abkapselung, sondern um selektive Verfügbarkeit:
bewusst wählen, wofür du offen bist – und wofür nicht.
warum „zu verfügbar“ ein Zustand ist – und was er dich kostet
drei typische Motive hinter Über-Verfügbarkeit: Gefallen als
Sicherheitsstrategie, Kontrolle durch Sofort-Reaktion,
Selbstwert über Nützlichkeit
wie du ohne Drama wieder einen Zwischenraum
zwischen Reiz und Reaktion schaffst
drei einfache Übungen für Alltag, Kopf und Kontakte
was du tust, wenn du rückfällig wirst – ohne
Selbstverurteilung
Der Verzögerungs-Standard: nicht sofort
reagieren – bewusst später.
Das Urteil-Protokoll (30 Sekunden): Tatsache vs.
Interpretation trennen.
Dringlichkeit zurückgeben: helfen, ohne das
Tempo anderer zu übernehmen.
Podcast „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“
(Spotify):
https://open.spotify.com/show/4803b22v3HgF2mn0oWAPbj?si=38cb1a28c0314674
YouTube-Playlist „robust glücklich – Filmische
Reflexionen“:
https://www.youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74Do
Website:
https://www.robust-gluecklich.com/
Beratung & Coaching / kostenloses Kennenlerngespräch
(30 Min):
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Buch „robust glücklich – Resilienz durch
Stoizismus“:
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der ständig auf Abruf lebt. Und wenn du auf Spotify eine
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In dieser Folge3 Übungen aus der FolgeLinksWenn du magst
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01.02.2026
49 Minuten
Manchmal ist der Moment, in dem wir „abschalten“ wollen, genau
der Moment, in dem wir innerlich noch enger werden. In dieser
Folge geht es um eine praktische Frage: Wie wendest du
die DBT-Skills im Alltag so an, dass sie wirklich wirken – ohne
Moral, ohne Selbstoptimierungsdruck?
Ich zeige dir den „Stoiker-DBT-Durchlauf“ als
einfachen Praxis-Loop und gehe ihn an einem Hauptbeispiel
ausführlich durch: Erschöpfung, Couch, Scrollen.
Danach übertragen wir das Prinzip auf drei typische
Alltagssituationen: Konflikt,
Selbstkritik nach Fehlern und
Prokrastination/Überforderung. Am Ende bekommst
du eine kurze Prosoche-Check-Routine zum
Mitnehmen.
In dieser Folge:
Warum Stoizismus keine „Ashram-Philosophie“ ist, sondern für
den Trubel gedacht ist
Ein Praxis-Loop, der dich zwischen Impuls und Handlung wieder
handlungsfähig macht
Das Hauptbeispiel: Scrollen als „Schein-Entspannung“ – und
was du stattdessen tun kannst
Drei Kurzszenen für echte Lebensfelder: Konflikt, Fehler,
Überforderung
Typische Fallstricke: wenn „Skills“ zur Keule werden
Mini-Übung: drei Fragen + ein Atemzug als funktionale Pause
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25.01.2026
46 Minuten
In dieser Folge geht es um eine stille, aber entscheidende Frage:
Nicht nur was wir tun,
sondern wie wir es
tun.
Ich verbinde drei „How-Skills“ aus der DBT mit einer stoischen
Grundhaltung (Prosoche): nicht-urteilend,
one-mindfully (mit ungeteilter Aufmerksamkeit)
und effektiv. Es sind keine großen Lebensregeln
– eher drei kleine innere Stellschrauben, die im Alltag sofort
spürbar werden können: in Gesprächen, in Stressmomenten, im
Umgang mit dir selbst.
Warum das „Wie“ oft wichtiger ist als das „Was“
Nicht-urteilend: raus aus Selbstkritik und
automatischen Bewertungen
One-mindfully: ungeteilte Aufmerksamkeit
statt innerer Zerstreuung
Effektiv: nicht recht haben müssen, sondern
wirksam handeln
Wie diese drei Haltungen stoische Prosoche im Alltag konkret
machen
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18.01.2026
38 Minuten
In dieser zweiten Folge meiner DBT-Miniserie geht es um die
„What Skills“ der Achtsamkeit – drei einfache,
aber erstaunlich wirksame Fertigkeiten, die dich genau in dem
Moment abholen, in dem du normalerweise schon im Autopiloten
wärst:
Beobachten: Was passiert gerade wirklich –
in mir und um mich herum?
Beschreiben: Wie kann ich es benennen, ohne
es sofort zu bewerten?
Teilnehmen: Wie komme ich zurück in den
Moment – ins Tun, ins Leben?
Ich verbinde diese drei Schritte mit einem stoischen Kernbegriff:
Prosoche – die wache, nüchterne Aufmerksamkeit
auf das, was gerade geschieht, bevor wir uns in Geschichten,
Urteilen und Reaktionen verlieren.
Wenn du merkst, dass du oft zu spät „aufwachst“ – erst dann, wenn
Emotionen schon Fahrt aufgenommen haben –, dann ist diese Folge
für dich.
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Über diesen Podcast
In einer Welt voller Krisen und Herausforderungen suchen wir alle
nach mehr Widerstandskraft – nach mehr Resilienz. Doch echte
Resilienz ist keine Modeerscheinung und auch keine schnelle Lösung,
die man in einem Wochenend-Workshop erwerben kann. Resilienz
erfordert eine vollständige Charakter-Transformation. Aber wie
können wir unsere mentale und psychische Widerstandsfähigkeit
stärken? Wie können wir lernen, robust und glücklich durchs Leben
zu gehen? Die Antwort auf diese Fragen liegt in der antiken
Philosophie der Stoa.
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