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OÖ ungefiltert Archiv

352 Episoden
29 Minuten
Natalie Lang, eine leidenschaftliche Yogalehrerin aus Linz, berichtet im Podcast „OBÖSTERREICH UNGEFILTERT“ von ihrer inspirierenden Reise in die Welt des Yoga und ihrer beruflichen Entwicklung. Ihre Geschichte begann vor fast 15 Jahren auf einer Weltreise, genauer gesagt in Sydney, Australien, wo sie das Power Yoga für sich entdeckte. Ursprünglich in Österreich bereits sporadisch mit traditionellem Yoga in Berührung gekommen, entfachte ihre Leidenschaft in Australien, wo moderne und energetische Yoga-Stile sie tief beeindruckten. Trotz anfänglicher Skepsis ihrer Freunde, die meinten, sie solle den Urlaub genießen, vertiefte sie täglich ihre Praxis um 7 Uhr morgens. Nach ihrer Rückkehr nach Wien suchte sie ein passendes Studio, was sich als schwierig herausstellte. Ihre Lösung fand sie in Online-Yoga, lange bevor es populär wurde. Ihre entschlossene Fortbildung führte sie 2014 schließlich nach Kalifornien, wo sie ihre Yogalehrerausbildung bei zwei bedeutenden Lehrerinnen absolvierte. Zurück in Österreich zog es sie nach Linz, wo sie sofort begann, in einem lokalen Studio zu unterrichten. Natalie Lang betont die Bedeutung regelmäßiger Praxis und ständiger Weiterbildung und eröffnete nach Jahren des Unterrichtens im März 2024 ihr eigenes Studio in Linz – das Movement Loft Linz. Ein wichtiges Anliegen für sie ist es, Yoga in einer zeitgemäßen, weniger starren Form zu unterrichten, da die Lebensbedingungen und körperliche Bewegungsmuster der Menschen sich stark gewandelt haben im Vergleich zu den traditionellen Ursprüngen des Yoga. Sie beschreibt auch die verschiedenen Yoga-Stile und betont, dass es für jeden Menschen die passende Yoga-Richtung gibt, man muss nur bereit sein, zu suchen. Sie hebt die positive Wirkung von Yin-Yoga für das parasympathische Nervensystem hervor und erklärt, wie Vinyasa Yoga durch fließende Bewegungen und intensive Körperarbeit sowohl Kraft als auch Flexibilität fördert. Auch moderne Stile wie Faszien-Yoga gehören zu ihrem Repertoire. Neue Teilnehmer berät sie oft persönlich am Telefon, um den idealen Kurs basierend auf den individuellen Lebensbedingungen und Zielen zu empfehlen. Ihr Studio ist bewusst kein reines Yogastudio, sondern ein Bewegungsstudio, das eine breite Palette von Kursen anbietet, darunter Bar, Calisthenics und Handstandtraining, welches sie besonders am Herzen liegt. Ihre persönliche Geschichte der Überwindung von Ängsten im Handstand inspiriert sie, auch ihre Schüler zu ermutigen und zu stärken. Der Aufbau ihres eigenen Studios stellte sie vor einige Herausforderungen, darunter die starke Konkurrenz und das verstärkte Online-Yoga-Angebot seit der Pandemie. Auch die ständige Motivation und Bindung der Teilnehmer erfordert viel Engagement. Dennoch hebt sich ihr Studio durch ein breiteres Angebot und eine gemütliche Wohlfühlatmosphäre ab, unterstützt von Pflanzen und natürlichen Materialien. Preismodelle für Mitgliedschaften im Movement Loft Linz sind vielfältig, um möglichst vielen Menschen Zugang zu bieten, von festen Mitgliedschaften bis hin zu vergünstigten Konditionen für Studierende und Senioren sowie besondere Kooperationen. Natalie Lang organisiert ihre Arbeitswoche flexibel, um sowohl genügend Zeit für administrative Aufgaben als auch für ihre persönliche Praxis sicherzustellen. Sie betont die Bedeutung von Selbstfürsorge und versucht dennoch auch ihre Leidenschaft für Reisen aufrechtzuerhalten, sofern es ihre saisonale Arbeit zulässt.
21 Minuten
In der neuesten Episode von "OÖ Ungefiltert" stellt Christian Grünbart, Eigentümer des innovativen Hotel Aviva im Mühlviertel, sein einzigartiges Hotelkonzept vor. Das Aviva zeichnet sich durch seine Ausrichtung auf Singles und Alleinreisende aus – ein Konzept, das europaweit seinesgleichen sucht. Das Hotel beschäftigt sich bewusst mit einer spezifischen, aber bedeutenden Zielgruppe: den 38 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher, die allein leben. Besonders hervorzuheben ist, dass im Aviva keine Paare, Familien oder Kinder erlaubt sind, wodurch eine entspannte Atmosphäre für Alleinreisende geschaffen wird. Christian Grünbart berichtet, dass die Idee für das Hotel ursprünglich vom verstorbenen Werner Pürmeyer kam, der zur Jahrtausendwende ein Konzept für ein Singles-Hotel entwickelte. Grünbart begann seine Karriere im Aviva als Hoteldirektor und übernahm das Hotel nach Pürmeyers Ableben im Jahr 2016. Seitdem hat er das Konzept erfolgreich etabliert und weitergeführt. Das Aviva Hotel hebt sich nicht nur durch seine Zielgruppenfokussierung ab, sondern auch durch seine vielfältigen Angebote. Wöchentlich wechselnde Sportschwerpunkte wie Yoga, Wandern oder Salsa-Wochen bieten den Gästen ein breites Spektrum an Aktivitäten. Auch Indoor- und Outdoor-Sportprogramme sowie verschiedene Wellness-Angebote stehen den Gästen zur Verfügung. Durch diese themenbasierten Wochen werden zudem interessierte Gäste zusammengeführt, wodurch die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen, erhöht wird. Ein besonderes Merkmal des Hotels ist das Abendessen: Es beginnt um 18:30 Uhr und es gibt keine Tischzuteilung. Die großen Tische für sechs bis zehn Personen fördern das zwanglose Zusammensitzen und den Austausch unter den Gästen. Dieses Konzept der großen Tische und die allgemeine Du-Kultur im Hotel tragen zu einer lockeren und offenen Atmosphäre bei, in der es leicht fällt, Kontakte zu knüpfen. Das Aviva ist jedoch nicht nur ein Ort für unbeschwerte Urlaubsreisen, sondern auch eine Wohlfühloase für seine Mitarbeiter. Seit 2018 bietet das Hotel eine 4-Tage-Arbeitswoche für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, inklusive Lehrlinge ab 18 Jahren, an. Weitere Benefits wie kostenlose Verpflegung, Nutzung des gesamten Hotelangebots, kostenlose Elektroautos und eine betriebseigene Kinderbetreuung machen das Aviva auch zu einem attraktiven Arbeitgeber. Im Bereich Marketing setzt das Hotel in erster Linie auf Mundpropaganda, die nach wie vor der effektivste Weg sei, neue Gäste zu gewinnen. Doch auch digitale Kanäle spielen eine Rolle. Ein besonderes Highlight ist die eigene Online-Community, in der frühere und potenzielle Gäste miteinander kommunizieren können. So können sich Interessenten vorab informieren und von den Erfahrungen anderer Gäste profitieren, was oft ein authentischeres Bild vermittelt als klassische Werbekampagnen. Das Hotel hat das ganze Jahr über geöffnet und erreicht eine beeindruckende Auslastung von 80 bis 85 Prozent. Obwohl spezielle Zeiträume wie Ferien, Weihnachten und Silvester besonders gefragt sind, ist die Belegung des Hotels generell sehr stabil. Die Geschlechterverteilung unter den Gästen hält sich in etwa die Waage, mit einem leichten Übergewicht der weiblichen Gäste. Auch die beruflichen Aktivitäten in Form von Tagungen und Seminaren sind ein wichtiger Bestandteil des Angebots. Das Hotel richtet sich nicht nur an Einzelreisende, sondern bietet auch Unternehmen die Möglichkeit, Teamevents zu veranstalten und von der einzigartigen Atmosphäre und den zahlreichen Freizeitangeboten zu profitieren. Christian Grünbart, selbst passionierter Marathonläufer, zieht viel Kraft aus diesem Sport, um den beruflichen Herausforderungen gewachsen zu sein. Er hat bereits 29 Marathons hinter sich und plant, weitere Läufe zu absolvieren, beispielsweise in San Francisco. Seine sportliche Disziplin und seine Begeisterung für das Laufen spiegeln sich auch in seiner Arbeit wider und tragen sicherlich zum Erfolg und der positiven Energie bei.
23 Minuten
Der Künstler und Fotograf Marco Prenninger hat in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Aufstieg in der Kunstszene von Oberösterreich erlebt. Prenninger, der seit 15 Jahren in Linz lebt und im lebendigen Hafenviertel arbeitet, ist bekannt für sein aufgeräumtes Atelier und seine eindrucksvollen Bildserien, die prominente Persönlichkeiten wie Hermann Nitsch und Gottfried Helnwein porträtieren. In einem offenen und ehrlichen Gespräch gab Prenninger tiefgehende Einblicke in seine Arbeit und seinen Werdegang. Die Zusammenarbeit mit bekannten Künstlern war für Prenninger eine prägende Erfahrung. Das Shooting mit dem renommierten Maler Gottfried Helnwein in Los Angeles erforderte Geduld und Anpassungsfähigkeit. Obwohl Helnwein sich zunächst weigerte, Tuch und Brille abzunehmen, gelang es Prenninger dennoch, eindrucksvolle Aufnahmen zu machen. Ähnlich herausfordernd gestaltete sich die Zusammenarbeit mit Hermann Nitsch, die zahlreiche E-Mails und zwei Anläufe erforderte, bevor die finalen Fotos aufgenommen werden konnten. Trotz der Schwierigkeiten zeigten sich beide Künstler als höflich und zugänglich, was Prenninger in seinen Erinnerungen besonders betont. Prenningers Fotografien heben sich durch einen einzigartigen stilistischen Ansatz hervor. In seiner Serie porträtiert er Künstler vor einem schwarzen Hintergrund, oft mit geschlossenen und offenen Augen in einem Bild vereint. Diese Methode erlaubt es ihm, den Fokus auf das Gesicht und die Ausstrahlung der porträtierten Person zu lenken, fernab von ihrem üblichen Arbeitsumfeld und ihren Werkzeugen. Die Idee dieser Reduktion entstand bei einem Shooting mit dem Sänger der Tiger Lillies, Martin Schack, und entwickelte sich zu einem charakteristischen Element seiner Arbeit. Obwohl Prenninger ursprünglich Kommunikationswissenschaften studierte und in diesem Bereich keinen beruflichen Anschluss fand, widmete er sich vollständig der Kunst. Neben seiner freien künstlerischen Tätigkeit assistiert er als Fotograf, um seine finanzielle Basis zu sichern. Seine Kunst umfasst neben der Fotografie auch Zeichnungen und Malerei, wobei ihm besonders schnelle, intuitive Zeichnungen Freude bereiten. Diese Spontanität ermöglicht es ihm, seine Werke direkt und unverfälscht zu gestalten, ohne die Einschränkungen langer Vorbereitungen und Planungen. Prenningers Werke sind nicht nur online auf seiner Homepage zu finden, sondern auch in mehreren Galerien ausgestellt, darunter die Galerie Dumas in Linz und die Galerie Heimo Bachlechner in Graz. In der Deutschvilla in Strobl am Wolfgangsee sind aktuell einige seiner Arbeiten zu sehen. Der direkte Kontakt mit Kunstliebhabern ist ihm wichtig, und er empfängt gerne Besucher in seinem Atelier im ehemaligen Quellegebäude in Linz. Privat lebt Prenninger in einer Lebensgemeinschaft und ist Vater eines siebenjährigen Sohnes. Seine Freizeit verbringt er gerne in einem Wochenendhaus am Lipno-Stausee in Tschechien oder bei ungewöhnlichen Hobbys, wie der Suche nach fossilen Haifischzähnen in oberösterreichischen Sandgruben, ein Vergnügen, das er gemeinsam mit seiner Familie teilt. Das Gespräch offenbart einen leidenschaftlichen und vielseitigen Künstler, der trotz der Herausforderungen des Künstlerdaseins seinen eigenen Weg gefunden hat. Marco Prenninger bleibt ein spannender Protagonist der oberösterreichischen Kunstszene, dessen Arbeiten und Perspektiven weit über traditionelle Kunstkonzepte hinausgehen und stets neue, authentische Sichtweisen bieten.
15 Minuten
Anton Sigl ist ein bemerkenswerter junger Unternehmer aus Oberösterreich. Sigl, der mit Anfang 20 seine Karriere als aktiver Ruderer aufgab, hat innerhalb weniger Jahre ein erfolgreiches Kindergeschäft namens „Toni und Loni“ aufgebaut. Dabei spielte die Unterstützung seiner Familie eine zentrale Rolle. Sigl begann seine Reise ins Unternehmertum nach der Entscheidung, das Rudern aufzugeben – eine Sportart, die er von klein auf durch seinen Vater kennengelernt hatte. Obwohl er das Rudern als faire und prägende Sportart beschreibt, fand er in seinem Geschäft eine neue Passion. Der Name „Toni und Loni“ stammt dabei von den Spitznamen von Sigl und seiner Schwester Leonie. Diese enge familiäre Verbindung zieht sich wie ein roter Faden durch sein Geschäftsmodell, da auch seine Großeltern und Eltern tatkräftig unterstützen. Angesprochen auf die Herausforderungen des Wechsels von einem aktiven Sportler zu einem Unternehmer, betont Sigl den schwierigen Absprung und die Suche nach einer neuen Leidenschaft. Seine Liebe zu Kindern inspirierte ihn zur Eröffnung eines Geschäfts, das nicht nur Spielzeug, sondern auch Kinderkleidung und Kinderschuhe anbietet. Besondere Kriterien wie Nachhaltigkeit und hohe Qualitätsstandards spielen bei der Auswahl seiner Produkte eine große Rolle. Viele Artikel im Sortiment stammen aus familiärer Produktion, etwa selbstgemachte Wärmflaschen und Polster seiner Großmutter. Ein zentrales Thema ist die Nachhaltigkeit, welche Sigl als äußerst bedeutend empfindet. Er setzt auf langlebige und hochwertige Materialien, beispielsweise Biobaumwolle und Naturkautschuk, um sicherzustellen, dass sowohl Eltern als auch Kinder nachhaltige und umweltfreundliche Produkte erwerben können. Diese Philosophie spiegelt sich im gesamten Sortiment wider, das von Spielzeug über Kleidung bis hin zu Schuhen reicht. Im Verlauf des Gesprächs kommt auch die digitale Komponente zur Sprache. Trotz der Bedeutung der Digitalisierung hat sich Sigl bislang bewusst gegen einen Online-Shop entschieden. Er betont, dass viele Kunden die physischen Produkte gerne vor Ort erleben und anfassen möchten. Jedoch schließt er eine zukünftige Erweiterung in den Online-Bereich nicht aus. Ein weiterer Aspekt von Sigls Unternehmertum sind die Veranstaltungen, die er organisiert, wie Kinderkoch- und Sportsessions. Diese Aktivitäten sollen Kindern spielerisch gesunde Ernährung und sportliche Betätigung näherbringen – eine Idee, die aus seiner eigenen sportlichen Vergangenheit resultiert. Auf die Frage nach seiner Zukunftsvision äußert sich Sigl optimistisch. Zwar gibt es aktuell keine konkreten Pläne für weitere Filialen, doch er schließt nicht aus, dass „Toni und Loni“ eines Tages in weiteren Städten präsent sein könnte. Sein Hauptaugenmerk liegt derzeitig darauf, das Geschäft in Linz weiter zu etablieren und auszubauen. Kürzlich vergrößerte er die Verkaufsfläche auf knapp 200 Quadratmeter, um ein breiteres Sortiment anbieten zu können. Sigls Ansatz, ständig auf das Feedback seiner Kunden zu achten, spielt eine entscheidende Rolle in der Weiterentwicklung seines Geschäfts. Sowohl positives als auch negatives Feedback wird verarbeitet, um das Sortiment und den Service kontinuierlich zu verbessern. Diese Kundenorientierung ist ein Bestandteil seiner Unternehmensphilosophie und trägt zur hohen Kundenzufriedenheit bei.
17 Minuten
In der neuesten Episode von Oberösterreich Ungefiltert begrüßen wir die vielbeschäftigte Stadträtin Doris Lang Mayerrhofer. Mit über zwölf Jahren Erfahrung in der Politik teilt sie spannende Einblicke in ihre Tätigkeiten als Stadträtin von Linz, insbesondere in den Bereichen Kultur, Tourismus, Kreativwirtschaft und Märkte. Doris Lang Mayerhofer berichtet von der Dynamik der Kreativwirtschaft und der wichtigen Rolle der Creative Region, die kreative Köpfe aus verschiedenen Branchen zusammenführt. Sie hebt beeindruckende Initiativen wie das AI-Dinner im Ars Electronica Center hervor, das als Plattform für den Austausch über Künstliche Intelligenz dient. Auch die Märkte in Linz, darunter der traditionsreiche Südbahnhofmarkt und die bevorstehenden Weihnachtsmärkte, sind ein Schwerpunkt. Doris erklärt, wie durch die Mischung von Tradition und Innovation die Märkte immer wieder belebt werden. Im Bereich Tourismus und Kultur ist Linz ein strahlender Stern. Doris Lang Mayerhofer erläutert, wie Veranstaltungen wie das Pflasterspektakel und das neue Lido Sounds Festival zu einem Tourismusboom führen und eine große Anziehungskraft auf Besucher ausüben. Besonders stolz ist sie auf den Erfolg der Stadt seit ihrer Zeit als europäische Kulturhauptstadt 2009. Die Episode geht auch auf persönliche Anekdoten ein. Doris spricht über ihre Rolle als Mitgesellschafterin eines Möbeldesign-Unternehmens, ihre persönlichen Interessen und die Herausforderungen, die mit einer Doppelfunktion einhergehen. Am Ende teilt sie inspirierende Gedanken über Optimismus und die Zukunft. Erleben Sie eine fesselnde Konversation mit Doris Lang Mayerrhofer und entdecken Sie, wie Linz sich zu einer lebendigen Kultur- und Kreativstadt entwickelt hat. Abonnieren Sie den Podcast unter https://ooe-ungefiltert.podigee.io/ für alle gängigen Podcast-Plattformen.
23 Minuten
Barbara Niedermayer ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit aus Oberösterreich. In einem aufschlussreichen Interview sprach sie über ihren Werdegang und ihre vielseitigen Engagements, die sie bis zur Geschäftsführung des gemeinnützigen Vereins PIA und zur Vizepräsidentin des LASK führten. Ihre berufliche Reise begann mit einer Lehre als Bürokauffrau bei einem Steuerberater in Traun, wo sie sich gegen eine Anstellung bei einer größeren Bank in Linz entschied – inspiriert durch den Rat ihrer Mutter. Diese Entscheidung, in einem kleineren Umfeld zu arbeiten, ermöglichte es ihr, sich zu entfalten und rasch berufliche Verantwortung zu übernehmen. Niedermayer betonte, wie sie schnell zusätzliche Qualifikationen erworben und ihre Karriere zielstrebig vorangetrieben habe. Während ihrer Zeit in der Steuerberatungskanzlei übernahm sie stets die komplexen und herausfordernden Aufgaben, von der Schulung neuer Mitarbeiter bis hin zur Leitung der Personalverrechnungsabteilung. 2015 brachte sie schließlich ihr Weg zum LASK, wo sie zunächst für die Lohnverrechnung zuständig war. Auf Anraten ihres damaligen Vorgesetzten Sigmund Gruber unterstützte sie den Verein bei der Strukturierung und Einstellung neuer Mitarbeiter – ein Engagement, das aus einer anfänglich auf drei Monate angelegten Aufgabe zu einer langjährigen Tätigkeit beim LASK führte. Ihr Weg zur Geschäftsführerin des LASK war trotz ihrer Rolle als "Frau im Hintergrund" ein logischer nächster Schritt, auch wenn sie sich aufgrund ihrer eigenen anfänglichen Unsicherheiten lange sträubte. Doch durch die Unterstützung des Vorstands und Mitarbeiter zeigte sie letztlich, dass sie der Herausforderung gewachsen war. Niedermayer übernahm Verantwortung für die Organisation der Spieltage und die Koordination der Mitarbeiter, zahlreiche Geschäftsführer kamen und gingen, während sie zur zentralen und stabilen Figur innerhalb des Vereins wurde. Nach neun intensiven Jahren entschied sie sich jedoch, die Geschäftsführung niederzulegen, eine Entscheidung, die stark von familiären Verpflichtungen geprägt war. Insbesondere nach der Diagnose ihres Vaters, der an Leberkrebs erkrankte, verlagerte sich ihr Fokus auf die Familie. Sie nutzte diese Zeit, um sich der Pflege ihres Vaters und der Verwaltung des familieneigenen Tischlereibetriebs zu widmen. Ihre Rückkehr ins Berufsleben führte sie zur Rolle als Geschäftsführerin von PIA, einem Verein, der sich der Unterstützung und Beratung von Menschen widmet, die sexuelle Gewalt erfahren haben. Dieser Schritt folgte einem Anruf einer Vorstandsmitglied des Vereins, der sie um eine Führung bat. Durch ihre bisherige Arbeit hatte Niedermayer bereits bewiesen, dass sie schwierigen Situationen mit viel Empathie begegnet. Die Herausforderung, einer Organisation voranzustehen, die sich so wichtigen gesellschaftlichen Themen widmet, sah sie als sinnvolle Fortsetzung ihrer Karriere an. Niedermayer legt großen Wert auf ein respektvolles und wertschätzendes Arbeitsumfeld. Ihr Führungsstil ist geprägt von Empathie und einem offenen Ohr für die Anliegen ihrer Mitarbeiter. Während ihrer Zeit bei PIA hat sie sich ambitionierte Ziele gesetzt, insbesondere die Reduzierung der Wartelisten für Therapieplätze, da derzeit etwa 50 Personen über ein Jahr auf einen Platz warten müssen. Mit ihrem Einsatz in der Politik und durch das Einwerben von Spenden strebt sie eine nachhaltige Verbesserung der Versorgungssituation an. Die Verbindung von beruflichem und sozialem Engagement zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Karriere. Sie glaubt fest daran, dass jede Herausforderung zur richtigen Zeit kommt und dass man mit Engagement und Unterstützung von Gleichgesinnten viel bewegen kann. Ihre optimistische Grundeinstellung und ihr fester Glaube an das Gute in den Menschen geben ihr die Zuversicht, ihre Ziele zu erreichen.
20 Minuten
Kathi Messthaler und Dominik Thaler im Gespräch über den neuen Film "Steh Deine Frau". Messthaler ist Schauspielerin, Studentin der Wirtschaftsuniversität Wien und nebenberuflich bei der Raiffeisen Landesbank International tätig, während Thaler hauptberuflich als Sozialpädagoge arbeitet und in seiner Freizeit als Filmemacher tätig ist. Thaler erklärte, wie er die Idee zum Film entwickelte. Ursprünglich als Abschlussarbeit an der Kunstuniversität Linz konzipiert, wurde das Projekt schnell zu einem umfassenderen Vorhaben. Thaler, der bereits eine Dokumentation über den FC Blau-Weiß-Linz erstellt hatte, fand im Mikrokosmos des Fußballs viele gesellschaftsrelevante Themen, die ihn inspirierten. Der Film „Steh Deine Frau“ ergründet die neue Spielgemeinschaft zwischen dem FC Blau-Weiß-Linz und der Union Kleinmünchen. Der Film porträtiert drei Frauen, die alle im Fußball aktiv sind: eine U17-Spielerin, die Kapitänin und eine Sportmanagerin. Messthaler, die Kapitänin, und Hauptprotagonistin des Films erläuterte, wie das Projekt für sie begann. Im Sommer 2021 traf sie sich zum ersten Mal mit Thaler für ein Interview, das schnell zu einem längerfristigen Engagement führte. Messthaler betonte, dass alle Szenen im Film authentisch sind und nichts inszeniert wurde. Die Produktion des Films erstreckte sich über mehrere Jahre. Begonnen wurde 2021 mit dem Drehbuch, und der Film kam schließlich im Juni 2024 in die Kinos. Insgesamt gab es zahlreiche Drehtage mit vielen Aufnahmen, die jedoch oft nur in kurzen Ausschnitten im fertigen Film auftauchten. Messthaler äußerte sich überrascht darüber, wie viele Menschen, die sich nicht für Fußball interessierten, den Film dennoch sahen. Viele dieser Zuschauer seien an gesellschaftlichen Themen interessiert, besonders an solchen, die eine klare Botschaft transportieren. Der Film thematisiert die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern im Fußball und hebt hervor, dass Frauen oft dieselbe Arbeit wie ihre männlichen Kollegen leisten, dafür jedoch kaum oder gar nicht bezahlt werden. Die zentrale Botschaft des Films unterstreicht das Streben nach finanzieller Gleichstellung im Fußball. Messthaler berichtete, dass Frauen im Fußball häufig nur ein geringes Taschengeld oder Reisekostenerstattung erhielten, während ihre männlichen Kollegen fest angestellt seien und ausreichend verdienten, um nicht nebenbei arbeiten zu müssen. Sie betonte jedoch, dass Veränderungen in diese Richtung Zeit brauchen und nicht sofort umgesetzt werden können. Thaler erklärte, dass der Verein Blau-Weiß-Linz den Film finanziell unterstützt hat und somit ebenfalls das Anliegen der Gleichstellung teilt. Obwohl die Schritte oft langsam und klein sind, sieht Thaler dennoch eine positive Entwicklung in der Anerkennung und Wertschätzung der Frauenabteilung im Verein.
19 Minuten
Christian Derntl kann auf eine beeindruckende Familiengeschichte zurückblicken. Sein Großvater gründete die Fleischerei, und sein Vater führte den Betrieb weiter. Derntl selbst absolvierte bereits 2015 seine Ausbildung zum diplomierten Fleischermeister und Meisterfleischsommelier. Schon als Kind half er im Betrieb mit und wusste früh, dass er einmal den Familienbetrieb übernehmen möchte. Die Weitergabe der Tradition und die Werte Ehrlichkeit und Fleiß prägen sein Handeln maßgeblich. Der moderne Fleischhacker Vor Herausforderungen steht Derntl insbesondere bei der Mitarbeitersuche. Er betont, dass die Arbeitsmoral nicht immer hoch sei und selbst mit guten Gehältern schwer qualifiziertes Personal zu finden ist. Seine Lösungsansätze umfassen eine attraktive Unternehmenspräsentation und die Nutzung moderner Medien wie Social Media, um den Beruf des Fleischhackers positiv darzustellen. In der heutigen digitalen Welt hat Derntl auch auf innovative Weise reagiert. Neben der Nutzung von Social Media hat er eine eigene App entwickeln lassen, die die Kommunikation mit Kunden erleichtert. Diese App bietet Funktionen wie Vorbestellungen und Informationen über das Mittagsmenü und ermöglicht es, Neuigkeiten direkt via Push-Benachrichtigung zu übermitteln. Die Entscheidung gegen einen traditionellen Newsletter begründet Derntl mit der größeren Effizienz und dem modernen Ansatz der App. Herausforderungen und Zukunftsstrategien Die Herausforderungen und Veränderungen im Fleischereigewerbe sind zahlreich. Besonders die öffentliche Wahrnehmung und das Bild des Fleischhackers liegen ihm am Herzen. Entgegen dem Klischee des „mordenden Schlachters“ beschreibt Derntl sich und seine Zunft als gutmütige und sensible Menschen, denen Ehrlichkeit und Geradlinigkeit wichtig sind. Der Trend zu veganer und vegetarischer Ernährung beeinflusst auch den Betrieb von Derntl. Er berichtet jedoch, dass der Fokus auf weniger, aber qualitativ hochwertigerem Fleisch den kleinen und mittelständischen Fleischern zugutekommt. Ein Blick in seine Produktpalette zeigt, dass Derntl keine rein veganen Produkte führt, sondern sich lieber auf seine Kernkompetenzen konzentriert. Finanziell und energetisch hat Derntl vorausschauend in die Zukunft investiert. Eine Tiefenbohrung, die Erweiterung der Photovoltaikanlage und Wärmerückgewinnungssysteme sollen dazu beitragen, zwei Drittel des jährlichen Energiebedarfs selbst zu produzieren und damit den steigenden Energiekosten entgegenzuwirken. Persönliche Einblicke und gesellschaftliches Engagement Neben seinem beruflichen Engagement ist Christian Derntl auch in der Freiwilligen Feuerwehr von Leonding aktiv, wo er als Offizier und Zugskommandant tätig ist. Diese ehrenamtliche Arbeit ist zeitaufwendig, aber für ihn von großer Bedeutung. Als Ausgleich zum beruflichen und ehrenamtlichen Stress betreibt er regelmäßig Sport, um die nötige körperliche und mentale Entspannung zu finden. Seine persönlichen Ziele umfassen den Wunsch, eine eigene Familie zu gründen, und den Ausbau seines Privatlebens. Beruflich will er flexibel und situationselastisch auf zukünftige Herausforderungen reagieren und den Betrieb zeitgemäß weiterführen.
25 Minuten
Max Eiselsberg, Geschäftsführer der Visio Media Kommunikationsdienstleistungs GmbH und Fachhochschulprofessor an der Universität Linz, sowie Michael Ehrengruber, Marketingchef der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich, briungen zwei herausragende Experten ihre Perspektiven und Erfahrungen ein. Marketing ist für beide nicht nur eine berufliche Tätigkeit, sondern eine Leidenschaft. Eiselsberg und Ehrengruber haben das Buch „Marketing Insights“ veröffentlicht, das sowohl theoretisch fundierte als auch praxisnahe Ansätze aufzeigt. Ziel sei es, Studierenden, aber auch autodidaktisch lernenden Marketern, eine wertvolle Ressource zu bieten. Eiselsberg erläuterte, dass Marketing heute weit mehr sei als schöne Bilder und wohlklingende Kampagnen. Es gehe darum, die Zielgruppe exakt zu analysieren und abzubilden, um diese immer präzise im Fokus zu haben. Dies sei besonders in unserer modernen Zeit mit unzähligen Kommunikationskanälen eine Herausforderung. Ehrengruber ergänzte, dass stetiges Hinterfragen und Anpassen an die sich wandelnden Bedürfnisse der Kunden essenziell sei. Ein essenzielles Element des Marketings ist das Verständnis der Customer Journey. Beide Gäste betonten, wie wichtig es ist, die Interaktionen der Kunden vor, während und nach dem Kauf zu verfolgen und zu analysieren, um mögliche Verbesserungsansätze zu erkennen. Dabei ist es entscheidend, dass das gesamte Unternehmen, inklusive Produktmanagement und Vertrieb, als Teil eines großen Ganzen verstanden wird. Ein großer Trend der Zukunft ist laut Eiselsberg und Ehrengruber die künstliche Intelligenz (KI) im Marketing. Doch auch Neuromarketing und datengetriebenes Marketing gewinnen zunehmend an Bedeutung. Besonders betont wurde auch die Notwendigkeit des strategischen Marketings. In Zeiten der Informationsüberflutung ist es für Marketer wichtig, die richtigen Menschen gezielt anzusprechen, statt wahllos alle erreichen zu wollen. Hierbei ist die Wahl der richtigen Kommunikationskanäle und die richtige Mischung entscheidend. Nur wenn verschiedene Kanäle gezielt und koordiniert genutzt werden, kann eine größere Wirkung erzielt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Messbarkeit von Marketingkampagnen. Beide betonten, dass klare Ziele definiert sein müssen, um den Erfolg einer Kampagne messen zu können. Ohne klare Ziele verliert man sich in der Flut von KPIs, die nichts aussagen. Auch Teamarbeit und Austausch sind im Marketing unerlässlich. Nur durch unterschiedliche Perspektiven und gegenseitige Motivation kann man wirklich erfolgreich sein. Dies zeigt sich nicht nur in der Praxis, sondern auch in der Zusammenarbeit am Buch.
21 Minuten
Margit Angerlehner, Bürgermeisterin von Oftering und Landtagsabgeordnete der oberösterreichischen Volkspartei, wurde in der aktuellen Episode des Podcasts „Oberösterreich ungefiltert“ vorgestellt. Angerlehner, eine gelernte Schneidermeisterin, hat nicht nur in der Modewelt, sondern auch in der Politik und Wirtschaft Oberösterreichs bleibende Eindrücke hinterlassen. Ihre Karriere begann schon früh, inspiriert durch die talentierte Schneidermeisterin in ihrer Nachbarschaft. Von einer jungen Näherin, die Puppenkleider fertigte, über eine fundierte Ausbildung in einer feinen Maßschneiderei, entwickelte sie sich zu einer kreativen Unternehmerin. Als junge Mutter gründete sie ihr eigenes Unternehmen, um Kreativität und Selbstbestimmung mit familiärer Vereinbarkeit zu kombinieren. Die Herausforderungen waren groß, denn Oftering war nicht gerade das Zentrum der Modewelt. Doch durch ihren Ehrgeiz und die Fähigkeit, flexibel zu arbeiten, baute sie sich eine treue Kundschaft auf, die ihre Maßmode schätzte. Diese Erfolgsbasis sah sie durch zahlreiche Auszeichnungen für ihre Designs bestätigt. Neben ihrer Tätigkeit als Unternehmerin übernahm Angerlehner auch politische Verantwortung. Ihre Rolle als Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete erfordert eine geschickte Balance zwischen ihren verschiedenen Verpflichtungen. Dabei hilft ihr die Fähigkeit, flexibel zu planen und auch mal abends oder am Wochenende zu arbeiten. Kreativität sieht sie nicht nur in ihrer Schneiderkunst, sondern auch in ihrer politischen Arbeit als essenziell. Ihre Lösungsansätze in politischen Fragen und ihre Bereitschaft, Kompromisse zu finden, spiegeln diesen kreativen Ansatz wider. Ein wichtiges Anliegen für Margit Angerlehner ist die Förderung von Frauen in der Wirtschaft. Als Landesvorsitzende von „Frauen in der Wirtschaft“ hat sie verschiedene Initiativen ins Leben gerufen, um Frauen vor den Vorhang zu holen und als Vorbilder zu präsentieren. Die „Glernt ist Glernt“-Kampagne, die Frauen mit Lehrberufen hervorhebt, und die Initiative „Übernehmerin“, die aufzeigt, wie viele Frauen große Unternehmen übernehmen, sind Beispiele ihres Engagements. Die Anerkennung, die sie als Modedesignerin erhielt, half ihr dabei, ihre unternehmerische Tätigkeit weiter auszubauen. Ein Schwerpunkt ihrer Schneiderei liegt auf Anlass- und Trachtenmode, wo sie raffinierte Ballkleider und traditionelle Dirndl fertigt. Vor allem die Wertschätzung für die Tracht, deren Hochwertigkeit und Tradition sie betont, liegt ihr am Herzen. Ein Dirndl sei nicht nur kleidsam, sondern auch ein Kleidungsstück, das oft über Generationen weitergegeben wird. Obwohl Angerlehner sich in einer oft männerdominierten politischen Landschaft bewegt, geht sie mit ihrem Motto „Geht nicht, gibt’s nicht“ an Herausforderungen heran. Ihre politische Arbeit zeichnet sich durch ihre Offenheit und ihren unermüdlichen Einsatz für Vielfalt und Inklusion im Landtag aus. Zudem betont sie, dass Kritik, wenn sie gerechtfertigt ist, sie weiterbringt und sie dazu motiviert, über den Tellerrand hinauszuschauen. Angerlehner ist überzeugt, dass die Vielfalt und die Offenheit für neue Ideen essenziell sind, um eine zeitgemäße und nachhaltige Politik zu gestalten. Sie setzt sich sowohl in ihrer Rolle als Unternehmerin als auch als Politikerin dafür ein, die gesellschaftlichen Herausforderungen kreativ zu adressieren und Lösungen zu entwickeln, die über althergebrachte Denkmuster hinausgehen. Zu ihren wichtigsten Werten zählen Familie, Ehrlichkeit und Fleiß. Diese Werte ziehen sich durch ihre gesamte berufliche und persönliche Laufbahn. Besonders die Unterstützung ihrer Familie stärkt sie in ihren vielfältigen Rollen. Der Rückhalt ihrer Söhne, die ihr den Freiraum geben, sich ihren beruflichen und politischen Projekten zu widmen, ist für sie von unschätzbarem Wert.
22 Minuten
Daniela Palk, Vorständin des Diakoniewerks, war kürzlich Gast im Podcast "OÖ Ungefiltert". Das Diakoniewerk ist in sechs österreichischen Bundesländern sowie in Bosnien-Herzegowina, Rumänien und der Slowakei tätig. Mit rund 4000 Mitarbeitenden ist es vor allem in Oberösterreich stark vertreten. Daniela Palk reflektierte über ihre Karriere und die Mission der sozialen Organisation. Ihre akademische Laufbahn begann an der Johannes Kepler Universität (JKU) in Linz, wo sie Soziologie studierte und schließlich promovierte. Bereits während ihres Studiums war sie berufstätig, was ihr half, sich klarer für eine Laufbahn in der Arbeit mit Menschen zu entscheiden. Nach der Matura zog es sie für ein Jahr als Au-pair nach Schweden. Dort entwickelte sie ein tiefes Interesse für das schwedische Modell der Inklusion und Altenhilfe, welches sie später auch in ihrer Dissertation erforschte. Bevor Daniela Palk Vorständin des Diakoniewerks wurde, sammelte sie umfassende berufliche Erfahrungen. Ihre Karriere begann sie in Schweden bei IKEA, bevor sie sich nach ihrer Rückkehr nach Österreich verschiedenen sozialen Projekten widmete. Seit 18 Jahren ist sie im Diakoniewerk tätig und verantwortet heute die sozialen Arbeitsfelder wie Behinderten- und Seniorenarbeit. Daniela Palk betont, wie wichtig die Anpassungsfähigkeit und der Fokus auf die individuellen Gaben jedes Menschen sind. Das Diakoniewerk hat ein Leitbild, welches diese Werte stark verkörpert. Unter anderem zitiert Daniela Palk ihre Lieblingssätze daraus: "Jeder Mensch hat Gaben" und "Wir trauen jedem Menschen Verantwortung zu". Diese Werte richten sich nicht nur an die betreuten Menschen, sondern auch an die Mitarbeitenden. Ein bedeutendes Projekt des Diakoniewerks ist das Konzept "Seniorenarbeit innovativ gestalten". Es sieht eine Veränderung der Finanzierungslogik und eine stärkere Nachfragerposition der älteren Menschen vor, um diesen ein längeres Verbleiben in ihrem Zuhause zu ermöglichen. Trotz Bekanntheit des Konzepts in politischen Kreisen wurde es bisher noch nicht umgesetzt. Palk sieht darin eine Herausforderung, der das Diakoniewerk weiterhin mit Pilotprojekten begegnen wird. In der Behindertenarbeit setzt das Diakoniewerk ebenfalls auf Inklusion. Dies geschieht sowohl durch eigene Betriebe, in denen Menschen mit Beeinträchtigungen tätig sind, als auch durch Kooperationen mit Handel, Gemeinden und anderen Institutionen. Trotz erzielter Erfolge gibt es Kritik an der Bezahlung, da diese Menschen oft nur ein Taschengeld für ihre Arbeit erhalten. Ein weiteres Projekt ist das "Community-Nurse-Programm", das über EU-Mittel finanziert wurde und Pflegefachkräfte ("Community Nurses") in verschiedenen Bundesländern einsetzte. Trotz positiver Rückmeldungen und nachgewiesener Wirkung steht die Weiterfinanzierung in vielen Regionen auf der Kippe. Das Diakoniewerk hat Anfang November sein 150-jähriges Bestehen gefeiert und dabei insbesondere auf seine Fähigkeit zur Anpassung und Innovation hingewiesen. Daniela Palk betont, dass die Organisation immer bereit sei, auf die Nöte der jeweiligen Zeit zu reagieren und Lösungen anzubieten. Trotz der Herausforderungen, die die Zukunft bringen mag, bleibt Palk optimistisch und glaubt an die Innovationsfähigkeit und die aktive Mitgestaltung durch das Diakoniewerk. Privat ist Daniela Palk eher zurückhaltend in sozialen Medien aktiv, obwohl sie beruflich Plattformen wie LinkedIn nutzt. Ihre Freizeit verbringt sie gerne mit Kunst und Kultur, liebt es zu tanzen und genießt die Natur.
19 Minuten
In dieser spannenden Episode von OÖ Ungefiltert spricht Verena Schwarzinger mit Johannes Artmayr, dem Geschäftsführer von Strasser Steine. Ab 2004 führte ein Zufall Johannes Artmayr in die Welt der Natursteinküchen. Heute ist Strasser Steine Marktführer in Österreich und Europas größter Hersteller von Küchenarbeitsplatten aus Naturstein und Keramik. Was macht das Unternehmen so besonders? Johannes Artmayr enthüllt die Erfolgsgeheimnisse: Qualität, Innovation und Kundenorientierung. Erfahren Sie mehr über außergewöhnliche Kundenwünsche und das High-End-Produkt ST-ONE, eine komplette Küche aus Stein, die weltweit Begeisterung weckt – von Madrid bis nach Asien. Trotz des ländlichen Standorts in St. Martin im Mühlviertel sieht Johannes Artmayr darin einen Vorteil und schätzt die geringe Arbeitslosigkeit in der Region, plant jedoch bereits für die Zukunft angesichts bevorstehender Rentenwellen. Hören Sie, wie das Unternehmen in Mitarbeiter und Standort investiert und welch innovative Konzepte wie der „Steinscout“ internationale Märkte erschließen. Entdecken Sie auch die nachhaltige Marke Alpinova, die Recycling und Ressourcenschonung in den Fokus rückt und schon tausende Küchen in aller Welt bereichert hat. Was macht Johannes Artmayr persönlich zur Entspannung? Laufen in der Natur und Zeit mit seiner Familie – er gibt außerdem humorvolle Einblicke in seine eigene Küchenpraxis. Von historischen Musik-Hitparaden bis hin zum modernen Granitpilgerweg, der durch Oberösterreich führt – diese Episode ist voll gepackt mit Themen, die zeigen, wie ein Unternehmer Tradition und Innovation erfolgreich verbindet. Hören Sie hinein und erfahren Sie, wie Johannes Artmayr mit Strasser Steine die Küchenwelt revolutioniert. Abonnieren Sie OÖ Ungefiltert unter https://ooe-ungefiltert.podigee.io/ für alle gängigen Podcast-Plattformen.
19 Minuten
Petra Horn und ihr Erfolg mit Crew4You: Über 25 Jahre Spitzenreiter im Event-Marketing Petra Horn, Leiterin und Eigentümerin der renommierten Eventagentur Crew4You in Linz, erzählt ihre beeindruckende Lebens- und Erfolgsgeschichte. Geboren in Kufstein und aufgewachsen in Salzburg, lebt sie seit über 30 Jahren in Oberösterreich. Ihre Kindheit in Salzburg, besonders in Leopoldskron, war geprägt von einem offenen Haus und spannenden Diskussionen zwischen wirtschaftlichen und literarischen Gästen, die ihren Weg maßgeblich beeinflussten. Bereits im Alter von 13 Jahren legte sie den Grundstein für ihre spätere Karriere. Ein Sommer bei der Werbeagentur ihres Vaters in Wien weckte ihre Faszination für die Werbung und Kommunikation. Nach ihrem Studium in Wien, das sie mit Schwerpunkt auf Werbung, Publizistik und Kommunikationswissenschaften sowie Germanistik absolvierte, sammelte sie wertvolle Erfahrungen in verschiedenen internationalen Werbeagenturen in Salzburg, New York, Paris und Wien. Im Verlauf ihrer Karriere spezialisierte sich Petra Horn auf das Event-Marketing und gründete schließlich vor fast 25 Jahren ihre eigene Agentur, Crew4You. Die erste und zentrale Aufgabe der Agentur war es, qualifizierte Mitarbeiter für Veranstaltungen bereitzustellen, ein Bedürfnis, das sie dank der Ausbildung und Bereitstellung hervorragender Mitarbeiter erfolgreich erfüllte. Heute ist Crew4You eine feste Größe in der Event-Marketing-Branche und spezialisiert sich insbesondere auf Business-to-Business (B2B)-Veranstaltungen. Horn betont jedoch, dass sie auch für bestimmte Business-to-Consumer (B2C)-Veranstaltungen tätig sind, wie etwa die „ORF Lange Nacht der Museen“. Das Ziel ihrer Arbeit ist es, bedeutungsvolle und einprägsame Momente für die Teilnehmer zu schaffen, sei es bei Firmenjubiläen, großen Unternehmensbällen oder Wissensveranstaltungen mit prominenten Rednern. Die Veranstaltung eines Events erfordert eine gut durchdachte Vorbereitung und Organisation. Eine typische Planung umfasst die Auswahl der Location, das Catering, Technik, Moderatoren, Künstler und vieles mehr. Bei großen Veranstaltungen wie der Eröffnung einer neuen Halle von Strasser Steine, bringt Crew4You ihre Expertise ein, um aus einem industriellen Raum einen festlichen Gala-Saal zu zaubern. Diese Events reichen von einem Abendprogramm bis hin zu Veranstaltungen, die bis in die frühen Morgenstunden andauern können. Petra Horn ist stolz darauf, dass ihre Agentur auch innovative technische Lösungen wie computergenerierte Darstellungen und künstliche Intelligenz in ihren Veranstaltungen einsetzt. Diese modernen Elemente tragen dazu bei, die Erlebnisse der Teilnehmer zu intensivieren und up-to-date zu bleiben. Dennoch bleibt das wichtigste Element, dass Menschen physisch zusammenkommen und gemeinsame Erlebnisse teilen. Für die Auftraggeber ist es entscheidend zu wissen, ob und wie sich der Erfolg einer Veranstaltung messen lässt. Horn erklärt, dass dies oft über Medienresonanz und direktes Feedback der Teilnehmer geschieht. Es gibt aber auch Veranstaltungen, bei denen der Erfolg über neue Geschäftsabschlüsse und Netzwerkmöglichkeiten messbar ist. Auf die Frage nach ihren größten beruflichen Wünschen, äußert Petra Horn den Wunsch, stärker in die Kommunikationsstrategien der Unternehmen einbezogen zu werden. Sie ist der Meinung, dass ihre Expertise im Event-Marketing dazu beitragen könnte, die Markenbotschaften eines Unternehmens noch effektiver zu kommunizieren, wenn sie von Anfang an in die Planung integriert wird. Abseits der beruflichen Herausforderungen findet Petra Horn Ausgleich in der Natur. Yoga und Mountainbiken im malerischen Müllviertel helfen ihr, neue Energie zu tanken und ihre Kreativität aufzuladen. Diese kleine Auszeit ist entscheidend, um die anspruchsvolle Arbeit im Event-Marketing auf Dauer erfolgreich meistern zu können. Petra Horns Geschichte ist eine inspirierende Reise durch die Welt des Event-Marketings. Von ihren frühen Erfahrungen in der Werbe
19 Minuten
Cornelia Zauner ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit aus Ried im Innkreis und leitet seit zwei Jahren das Franziskushaus, ein Bildungszentrum für Erwachsene. Mit ihrer vielseitigen Herkunft – kroatische Mutter und österreichischer Vater – bringt sie sowohl Temperament als auch tiefe regionale Verbundenheit in ihre Arbeit ein. Ihr Werdegang führte sie über die Elementarpädagogik zur Erwachsenenbildung. Ausgebildet als Kindergärtnerin und Fortzieherin, unterrichtete sie zunächst an Schulen und bildete Kindergartenpädagoginnen aus, was ihr früh den Wert des lebenslangen Lernens verdeutlichte. Mit zwei Kindern im Gepäck wagte sie den Quereinstieg in die Erwachsenenbildung, wurde Leiterin des Franziskushauses und vertiefte ihre Kenntnisse durch unterschiedliche Managementausbildungen. Beim Franziskushaus handelt es sich um ein Haus der allgemeinen Erwachsenenbildung. Dort werden verschiedene Kurse und Lehrgänge angeboten, die sowohl auf persönliche Weiterentwicklung als auch auf berufliche Neuorientierung abzielen. Einige Programme sind speziell auf Pädagoginnen ausgerichtet, ermöglichen aber auch anderen Berufsgruppen den Einstieg in neue Arbeitsbereiche. Zauner betont, dass das Bildungszentrum nicht nur berufliche Weiterbildung, sondern auch Angebote wie Bewegungs- und Kreativkurse bereitstellt, die auf die verschiedenen Lebenswelten der Teilnehmer eingehen. Hierbei fungiert das Team des Hauses als „Seismografen“, die gesellschaftliche Trends und Bedürfnisse in ihr Programm aufnehmen. Zauner verweist stolz auf die 18 Jahre, die sie mittlerweile im Erwachsenenbildungsbereich tätig ist. Sie ist verantwortlich für die Programmgestaltung und wird dabei von zwei weiteren Pädagoginnen unterstützt. Ihr Ziel ist es, die Teilnehmer zu verändern und zu stärken, indem sie ihnen den Sinn und die Selbstermächtigung vermitteln. Sie freut sich besonders über Rückmeldungen, die zeigen, dass ihre Kurse einen bleibenden positiven Einfluss auf die Teilnehmer haben. Ein wichtiger Aspekt ihrer Arbeit ist die Zertifizierung und Qualitätssicherung des Hauses. Das Franziskushaus trägt mehrere Qualitätszertifikate und bemüht sich um nachhaltige Bildungskonzepte. Trotz der Schließung der eigenen Küche, die zuvor bio-regional kochte, bleibt das Haus durch Catering eines Gasthauses nachhaltig orientiert. Zusätzlich zur allgemeinen Erwachsenenbildung engagiert sich das Franziskushaus stark in Themen wie Klima, Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung, in Kooperation mit anderen diözesanen Einrichtungen. Die Finanzierung des Franziskushauses erfolgt zu einem Teil durch die Diözese, die große Personalkosten übernimmt. Der verbleibende Teil wird durch Eigenkurse und die Vermietung der Räumlichkeiten erwirtschaftet. Die wirtschaftliche Verantwortung ist erheblich, zumal das Haus 23 Zimmer und zehn Angestellte hat. Das breitgefächerte Kursangebot hilft dabei, den finanziellen Anforderungen gerecht zu werden. Zauner geht auch auf den Einfluss der künstlichen Intelligenz (KI) ein. Sie berichtet, dass KI in der Programmplanung eine Rolle spielt, sei es durch Textkürzungen oder spezifische Kursangebote zur KI und Digitalisierung. Dieses Thema behandelt das Haus sowohl auf praktischer als auch auf ethischer Ebene, um den Teilnehmern ein umfassendes Verständnis zu vermitteln. Die Teilnehmerstruktur des Franziskushauses ist überwiegend weiblich, was Zauner auf gesellschaftliche Muster und zeitliche Gegebenheiten zurückführt. Es gibt jedoch auch Bemühungen, Männer vermehrt einzubeziehen. Sie hebt hervor, dass Bildung sowohl für Frauen als auch für Männer wichtig ist und dass das Franziskushaus bestrebt ist, ein vielseitiges und ansprechendes Bildungsangebot zu schaffen.
23 Minuten
Harald Sturm, ein erfahrener Medienprofi und erfolgreicher Unternehmer aus Oberösterreich, war zuletzt Gast bei OÖ Ungefiltert, wo er Einblicke in die Welt der Markenidentität gab. Sturm leitet die Agentur „Sturm erprobt“ und besitzt umfangreiche Erfahrung aus seiner Arbeit im Medien- und Vertriebsbereich, die bis ins Jahr 1992 zurückreicht. Im Gespräch betonte Sturm die Bedeutung der Markenidentität als fundamentales Element für den Erfolg eines Unternehmens. Oft werde der Fokus zunächst auf das äußere Erscheinungsbild einer Marke gelegt – also auf den „Look and Feel“. Wichtiger sei jedoch, was hinter diesem äußeren Eindruck steckt, nämlich das Verhalten und die Werte der Marke. Eine klare Identität schaffe Identifikation sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei den Kunden. Dabei spiele es eine maßgebliche Rolle, dass das Verhalten einer Marke konsistent und kohärent sei, um Glaubwürdigkeit zu erzeugen. Eine zentrale Aussage von Sturm bezieht sich auf eine von Forbes zitierte Studie: Gefällt einem Kunden eine Marke, tendiert er dazu, ihr treu zu bleiben. Loyalität sei somit ein entscheidender Faktor. Der Knackpunkt liege dabei in den Werten der Marke, die in ihrer Kommunikation und Interaktion erlebbar gemacht werden müssten. Diese Werte sollten mit denen der Zielgruppe übereinstimmen, um eine langfristige Bindung zu ermöglichen. Im weiteren Verlauf des Gesprächs reflektierte Sturm seine eigene berufliche Reise. Diese führte ihn von der Medienarbeit hin zu einer intensiveren Beschäftigung mit Markenstrategien. Er erläutert, dass die stärksten Kundenbeziehungen immer jene seien, bei denen eine grundlegende Harmonie bestünde, basierend auf gemeinsamen Werten und Verhaltenstypologien. Ein besonders interessanter Aspekt war die Diskussion um die internen Prozesse der Markenbildung. Laut Sturm ist es wichtig, Mitarbeiter nicht nur von außen beeinflussen zu wollen, sondern tiefgreifende interne Verbindungen zu schaffen. Markenworkshops, in denen gemeinsam Visionen und Missionen erarbeitet werden, sollten immer auf einer soliden Basis der Identitätsfindung gründen. Er machte deutlich, dass echte Zustimmung und Motivation bei den Mitarbeitern erst dann erreicht werden, wenn diese die Identität der Marke genauso leben und verstehen. Sturm führte zudem aus, dass Markenarbeit durch alle Ebenen eines Unternehmens gelebt werden müsse – von der Führung bis zu jedem einzelnen Mitarbeiter. Poster mit Visionen an den Wänden allein reichten nicht aus, um das Herz der Mitarbeiter zu berühren. Es müsse eine tiefere Verbindung geschaffen werden, die sowohl Kopf, Herz als auch Bauch anspreche. Ein Thema, das viele Zuhörer interessierte, war die Frage der Mitarbeitermotivation und -bindung in Zusammenhang mit Markenidentität. Laut Sturm sei eine starke und klare Markenidentität durchaus ein Faktor, der zur Reduktion der Mitarbeiterfluktuation beitragen könne. Wenn ein Mitarbeiter von Anfang an genau wisse, worauf er sich bei einem Unternehmen einlasse, sei die Chance höher, dass die Beziehung lange und erfolgreich bestehen könne. Entscheidende Voraussetzung dafür ist, dass die interne Realität des Unternehmens mit dem übereinstimmt, was nach außen kommuniziert wird. Auch das Thema Rebranding erörterte Sturm ausführlich. Er wies darauf hin, dass ein Rebranding immer gut durchdacht und dem Unternehmen angepasst sein müsse, um nicht bestehende Kunden zu verlieren oder zu irritieren. Ein zu großer Sprung könne die Wiedererkennbarkeit und das Vertrauen in eine Marke stark beeinträchtigen, wie es das Beispiel eines großen Keksherstellers gezeigt habe.
OÖ ungefiltert

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