Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

OÖ ungefiltert Archiv

352 Episoden
21 Minuten
In der neuesten Episode von OÖ Ungefiltert entführt Marlene Drack die Hörer in die faszinierende Welt der Kaffee-Röster. Marlene Drack, die jüngste Kaffeerösterin Österreichs, kann auf eine beeindruckende Familientradition zurückblicken – ihre Familie betreibt seit 90 Jahren eine Rösterei. In einem offenen Gespräch offenbart sie, wie das Handwerk sie bereits seit ihrer Kindheit begleitet und warum Kaffee weit mehr als nur ein Getränk ist. Die Episode beleuchtet, wie Marlene Drack ihren Beruf als Frau in einer früher männerdominierten Branche meistert und den Kaffeebohnen eine ganz persönliche Note verleiht. Dabei erklärt sie detailliert den schonenden Trommelröstvorgang und die Art und Weise, wie sie die Qualität der Bohnen sichert. Zudem teilt sie ihre Leidenschaft für Reisen in Kaffeeanbauregionen wie Kolumbien und Costa Rica, um Beziehungen zu den Produzenten zu stärken. Neben Kaffee prägen Pferde Marlene Dracks Leben. Sie spricht über ihren Ausgleich zum Kaffeerösten und die Erlebnisse im Voltigiersport, die ihr gleichermaßen Herausforderungen und Freude bereiten. Die Episode bietet nicht nur Einblicke in Marlene Dracks beruflichen Alltag, sondern auch in ihr persönliches Leben und ihre Ziele für die Zukunft. Erfahren Sie mehr über Marlene Dracks inspirierende Geschichte und entdecken Sie, warum Österreich für sie und ihr Handwerk ein besonderer Ort ist. Abonnieren Sie OÖ Ungefiltert auf allen gängigen Podcast-Plattformen und verpassen Sie keine Episode unter https://ooe-ungefiltert.podigee.io/ .
26 Minuten
Herzlich willkommen zu einer spannenden Episode von OÖ Ungefiltert. In dieser Folge ist Andreas Hauser, der innovative Gründer von Harrison Businesswear, zu Gast. Seine Firma, ansässig in Ansfelden, hat sich auf die Herstellung von Berufskleidung spezialisiert und arbeitet mit renommierten Kunden wie Spar und Hartlauer zusammen. Andreas Hauser gibt uns einen faszinierenden Einblick in die Herausforderungen und Trends der Arbeitskleidungsindustrie. Von der Bedeutung einer einheitlichen Marke über die Funktionalität und Flexibilität der Kleidung bis hin zu den ethischen Aspekten in der Produktion – Andreas Hauser beleuchtet zahlreiche Facetten seines Berufsfelds. Besonders interessant ist seine Philosophie, fast ausschließlich in Europa zu produzieren, um Abhängigkeiten von globalen Lieferketten zu vermeiden. Neben den tiefgründigen Einblicken in sein Hauptgeschäft, überrascht Andreas Hauser auch mit einer persönlichen Leidenschaft: Gemeinsam mit seiner Frau betreibt er das Projekt Traunsecku, das sich auf die Herstellung von exquisitem oberösterreichischem Schaumwein spezialisiert hat. Eine Auszeichnung als Weltmeister in der Kategorie Obstwein ist nur eines der Highlights seiner zweiten Berufung. Erfahren Sie, wie Andreas Hauser seine Karriere gestartet hat, welche Wendungen und Entscheidungen ihn geprägt haben, und wie er es schafft, zwei so unterschiedliche Branchen erfolgreich zu bedienen. Diese Episode bietet einen umfassenden, inspirierenden Blick auf Unternehmergeist und Innovation aus Oberösterreich. Den Podcast können Sie unter https://ooe-ungefiltert.podigee.io/ für alle gängigen Podcast-Plattformen abonnieren.
24 Minuten
In dieser Episode von "OÖ Ungefiltert" begrüßen wir Sandra Grünberger, eine leidenschaftliche Verfechterin von gesundem und frischem Essen. Sandra teilt ihre inspirierende Reise von ihrer Kindheit in einem Wirtshaus in Waldhausen im Strudengau über die Tourismusschule in Bad Ischl bis hin zu ihrer Rolle als Franchise-Nehmerin bei myIndigo in den Promenadengalerien in Linz. Sie spricht offen über die Herausforderungen, die das Zusperren des Familienwirtshauses mit sich brachte, und wie sie bei myIndigo eine neue berufliche Heimat fand. Sandra gewährt Einblicke in ihren Arbeitsalltag, das Franchise-System und ihre besondere Verbindung zu ihren Mitarbeitern und Gästen. Sie betont die Wichtigkeit von gesundem, schnellem Essen und erklärt, warum ihr Konzept bei den Kunden so beliebt ist. Auch Themen wie die Schwierigkeiten, qualifizierte Mitarbeiter in der Gastronomie zu finden, und die Auswirkungen der derzeitigen wirtschaftlichen Lage auf das Geschäft kommen zur Sprache. Sandra teilt ihre Sichtweise auf die kulturellen Unterschiede und die verschiedenen Arbeitsweisen junger Generationen. Neben ihren beruflichen Herausforderungen und Zielen spricht Sandra auch über ihre persönlichen Leidenschaften: von Klettersteigen und Marathonläufen bis hin zu ihrer Liebe zur Gastronomie und ihren Traum von einem eigenen kleinen Lokal. Abschließend gibt sie wertvolle Ratschläge für ihr jüngeres Ich und teilt inspirierende Lebensweisheiten, die sie auf ihrem Weg begleitet haben. Erfahren Sie mehr über Sandra Grünberger und ihre inspirierende Geschichte in der neuesten Folge von "OÖ Ungefiltert". Abonnieren Sie den Podcast unter https://ooe-ungefiltert.podigee.io/ für alle gängigen Podcast-Plattformen.
21 Minuten
In der neuesten Episode von "OÖ Ungefiltert" begrüßen wir Wolfgang Chmelir, den Akademieleiter der Oberösterreichischen Journalismusakademie. Wolfgang Chmelir bringt wertvolle Einblicke in seine langjährige Karriere und die besondere Rolle der Akademie in der Medienlandschaft Oberösterreichs. Er erzählt von den vielfältigen Möglichkeiten und den praxisnahen Ausbildungsprogrammen, die die Akademie sowohl Nachwuchsjournalisten als auch Kommunikationsprofis bietet. Diese Episode ist ein Muss für alle, die sich für die Welt des Journalismus und der Medienkommunikation interessieren. Wolfgang Chmelir spricht über die Bedeutung von Neugier und Interesse für den Beruf und erklärt, welche Fähigkeiten und ethischen Grundsätze heute und in der Zukunft unverzichtbar sind. Besonders spannend sind seine Einblicke in die praktische Ausbildung: Von der Recherche über das Schreiben bis hin zu Social Media und TV-Produktion deckt die Akademie alle relevanten Bereiche ab. Erfahren Sie auch, wie die Oberösterreichische Journalismusakademie mit internationalen und lokalen Medien kooperiert und warum ihre Absolventen in der Branche so gefragt sind. Wolfgang Chmelir teilt außerdem persönliche Anekdoten und lässt uns an den Entwicklungen seit den Anfängen der Akademie im Jahr 1990 teilhaben. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Medienwelt und lassen Sie sich inspirieren von Wolfgang Chmelir Leidenschaft für Journalismus und Kommunikation. Abonnieren Sie den Podcast "OÖ Ungefiltert" unter https://ooe-ungefiltert.podigee.io/ für alle gängigen Podcast-Plattformen.
25 Minuten
In der aktuellen Episode von OÖ Ungefiltert begrüßen wir Stefan Fink, den Chief Economist bei KPMG und Professor für Finanz- und Risikomanagement, der eine spannende Karriere hinter sich hat – inklusive seiner Liebe zur Band Scooter. Stefan Fink erläutert auf verständliche Weise seine Rolle bei KPMG und geht auf die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen ein, die Österreich derzeit bewältigen muss. Er beschreibt die Auswirkungen steigender Preise, globaler Krisen und die Notwendigkeit von Wettbewerbsfähigkeit als „Fitnesskur“ für die heimische Wirtschaft. Zudem spricht er über die Schwierigkeiten, die Unternehmen wie KTM und Kika-Leiner momentan haben, und erklärt, warum Unsicherheit der größte Feind für Wirtschaft und Dynamik ist. Im zweiten Teil des Gesprächs gibt Stefan Fink Einblicke in seine Lehrtätigkeit: Was begeistert ihn an der Zusammenarbeit mit Studenten und welche Kompetenzen hält er für unerlässlich in einer sich ständig wandelnden Welt? Er setzt sich für die Wichtigkeit von Anpassungsfähigkeit und "Hausverstand" ein und räumt mit gängigen Vorurteilen über die Faulheit der jüngeren Generationen auf. Neben seinem beruflichen Werdegang teilt Stefan Fink auch persönliche Geschichten, darunter wie er überhaupt zur Wirtschaft gefunden hat und warum seine Liebe zur Band Scooter ihn bis heute begleitet. Er erzählt von seiner Leidenschaft für das Laufen und wie es ihm hilft, einen klaren Kopf zu behalten. Mit seinem Lebensmotto „Find out what you cannot do and then go and do it“ inspiriert Stefan Fink zur Selbstverwirklichung und positivem Denken. Hört rein und erfahrt mehr über Stefan Finks Einblicke in die Wirtschaft, seine Lehrtätigkeit und seine persönlichen Leidenschaften. Den Podcast könnt ihr unter https://ooe-ungefiltert.podigee.io/ für alle gängigen Podcast-Plattformen abonnieren.
27 Minuten
In der aktuellen Folge von OÖ Ungefiltert begrüßen wir den bemerkenswerten Dietmar Dammerer, seines Zeichens Primar der Abteilung für Orthopädie und Traumatologie am Universitätsklinikum Krems. Mit gerade einmal 36 Jahren hat Dietmar Dammerer nicht nur eine der größten orthopädischen Abteilungen des Klinikums aufgebaut, sondern auch die Knochenkrebsbehandlung in Österreich revolutioniert. Er gewährt einen faszinierenden Einblick in die Welt der Tumororthopädie und minimalinvasiven muskelschonenden Prothetik. Dietmar Dammerer spricht über seinen ungewöhnlichen Weg in die Medizin, der ursprünglich von einer Leidenschaft für Musik und Sport geprägt war, und gibt persönliche Einblicke in seine Motivation, die ihn antreibt, täglich aufs Neue Leben zu retten und Menschen Hoffnung zu schenken. Seine Erzählungen über prägende Momente, wie die emotionale Operation einer 14-jährigen Mädchen, zeigen die menschliche Seite der Medizin und die Bedeutung von Empathie und Verantwortung. Besonders spannend sind seine Gedanken zu den zukünftigen Innovationen in der orthopädischen Chirurgie, insbesondere patientenspezifische Implantate und 3D-Druckverfahren, die er als revolutionäre Fortschritte beschreibt. Er teilt auch seine Vision für die medizinische Versorgung in Österreich und fordert mutige Reformen, um die Qualität und Effizienz des Gesundheitssystems weiter zu verbessern. Dietmar Dammerer erzählt zudem, wie er junge Ärzte motiviert und inspiriert, indem er ihnen starke Vorbilder bietet und die Bedeutung von Teamarbeit und interdisziplinärem Ansatz hervorhebt. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus internationalen Kooperationen öffnen neue Perspektiven und betonen die Wichtigkeit von kontinuierlichem Wissensaustausch und Weiterentwicklung. Erfahren Sie mehr über Dietmar Dammerers herausfordernde Entscheidungen, seine täglichen Routinen und was ihn persönlich und beruflich antreibt. Diese inspirierende Episode bietet Ihnen nicht nur tiefgehende Einblicke in die moderne Medizin, sondern auch wertvolle Lebenslektionen. Abonnieren Sie den Podcast OÖ Ungefiltert unter https://ooe-ungefiltert.podigee.io/ und auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Verpassen Sie keine Episode mit faszinierenden Persönlichkeiten und spannenden Geschichten aus der Region Oberösterreich!
27 Minuten
In der aktuellen Folge von Oberösterreich Ungefiltert begrüßen wir Sandra Brandstetter, Geschäftsführerin der Energie AG Oberösterreich Personalmanagement GmbH. Sandra teilt ihre beeindruckende Reise zur Führungskraft eines Unternehmens mit 2.500 Mitarbeitern. Sie spricht darüber, was sie motiviert hat, diesen Weg einzuschlagen, und welche Herausforderungen ihr dabei begegnet sind. Sandra betont die Bedeutung von Empathie und Wertschätzung in moderner Führung und erklärt, wie sie diese Prinzipien in ihrem Arbeitsalltag umsetzt. Besondere Aufmerksamkeit erhält die Rolle der Diversity-Beauftragten, die sie seit fast zwei Jahren innehat. Sandra berichtet von den konkreten Schritten und Initiativen, die die Energie AG zur Förderung von Chancengleichheit und Barrierefreiheit unternimmt. Dabei wird deutlich, dass die Veränderung der Unternehmenskultur ein stetiger und langwieriger Prozess ist. Ein weiteres Highlight des Gesprächs ist Sandras Perspektive auf positive und inklusive Führung. Sie erklärt, wie wichtig es ist, sich auf Stärken zu konzentrieren und wie diese Herangehensweise das Arbeitsumfeld bereichern kann. Im persönlichen Teil des Interviews erfahren die Hörer mehr über Sandras tägliche Rituale, ihre sportlichen Aktivitäten und die Werte, die sie in ihrer Familie lebt. Sandras Erfahrungen und Einsichten bieten wertvolle Impulse für alle, die sich für Führung, Diversity und persönliche Weiterentwicklung interessieren. Verpassen Sie nicht diese inspirierende Episode mit Sandra Brandstetter! Abonnieren Sie den Podcast unter https://ooe-ungefiltert.podigee.io/ für alle gängigen Podcast-Plattformen. Besondere Aufmerksamkeit erhält die Rolle der Diversity-Beauftragten, die sie seit fast zwei Jahren innehat. Sandra berichtet von den konkreten Schritten und Initiativen, die die Energie AG zur Förderung von Chancengleichheit und Barrierefreiheit unternimmt. Dabei wird deutlich, dass die Veränderung der Unternehmenskultur ein stetiger und langwieriger Prozess ist. Ein weiteres Highlight des Gesprächs ist Sandras Perspektive auf positive und inklusive Führung. Sie erklärt, wie wichtig es ist, sich auf Stärken zu konzentrieren und wie diese Herangehensweise das Arbeitsumfeld bereichern kann. Im persönlichen Teil des Interviews erfahren die Hörer mehr über Sandras tägliche Rituale, ihre sportlichen Aktivitäten und die Werte, die sie in ihrer Familie lebt. Sandras Erfahrungen und Einsichten bieten wertvolle Impulse für alle, die sich für Führung, Diversity und persönliche Weiterentwicklung interessieren. Verpassen Sie nicht diese inspirierende Episode mit Sandra Brandstätter! Abonnieren Sie den Podcast unter https://ooe-ungefiltert.podigee.io/ für alle gängigen Podcast-Plattformen.
22 Minuten
In der neuesten Episode von OÖ Ungefiltert begrüßen wir Isabel Bersenkowitsch, eine erfahrene Diätologin und Ernährungstherapeutin. Geboren und aufgewachsen in Oberösterreich, hat sie nun ihren beruflichen Mittelpunkt in Wien gefunden und arbeitet mit Kunden aus ganz Österreich. Isabel teilt ihren revolutionären Ansatz zur Gesundheitsförderung, der sich von traditionellen Methoden abhebt und einen Paradigmenwechsel im Gesundheitssystem fordert. Ihre Website "Ernährungsrevolution" steht für eine gewichtsneutrale Gesundheitsförderung, die den Schwerpunkt nicht auf Körpergewicht, sondern auf gesundheitsfördernde Verhaltensweisen legt. Sie erläutert, wie wichtig es ist, ein intuitives Essverhalten zu entwickeln und zu erlernen, auf die eigenen Körpersignale zu achten und Lebensmittel nicht in gut und schlecht einzuteilen. Isabels Beratungsansatz möchte die oft mit Scham und Schuld behafteten Essgewohnheiten ihrer Klientinnen verbessern und aufbrechen. Neben ihren Einblicken in das intuitive Essen diskutiert Isabel auch die wichtige Rolle von Regionalität und Saisonalität in der Ernährung sowie den sozioökonomischen Einfluss auf Essgewohnheiten. Sie spricht offen über die Herausforderungen, aber auch die Chancen, die Essstörungen bergen, und warum es so wichtig ist, sowohl Ernährung als auch Psyche in Betracht zu ziehen. Die Episode bietet spannende und praxisnahe Tipps und gibt Einblick in Isabels Werdegang und die Motivation hinter ihrer Arbeit. Ein Muss für alle, die mehr über gesunde Ernährung und ihre tiefgreifenden Auswirkungen auf unser Wohlbefinden erfahren möchten. Hören Sie diese inspirierende Episode von "OÖ Ungefiltert" und abonnieren Sie den Podcast unter https://ooe-ungefiltert.podigee.io/ für alle gängigen Podcast-Plattformen.
20 Minuten
Alexander Wasenbelz, ein 56-jähriger Mann aus Oberösterreich, hat einen ungewöhnlichen beruflichen Weg eingeschlagen. Seit über 30 Jahren leitet er erfolgreich die Trafik seiner Familie. Was jedoch viele nicht wissen, ist, dass Alexander parallel dazu Psychotherapy studiert und eine eigene Praxis geführt hat. Aufgewachsen in einer Familie, die bereits in der Trafikbranche tätig war, übernahm er langfristig das Geschäft seiner Mutter. Ursprünglich war die Trafik in der Rudolfstraße in Ufertrüm, gegründet von seinem Großvater, der nach seiner Pensionierung eine neue Beschäftigung suchte. Durch Zufall fand die Trafik ihren neuen Standort an einer belebten Kreuzung. Saison 1991 trat Alexander offiziell in das Familienunternehmen ein. Seine berufliche Laufbahn begann jedoch ganz anders. Er besuchte eine Tourismusfachschule und plante zunächst eine Karriere in der Reisebranche, wollte auf einem Schiff arbeiten und die Welt bereisen. Doch nach einem Jahr bei der UNO auf Zypern und anschließender Rückkehr nach Österreich änderten sich seine Pläne. Er entschied sich für die sichere Zukunft, die ihm die Übernahme der Trafik versprach. Im Laufe der Jahre erkannte er jedoch, dass ihm die geistige Herausforderung in der Trafik fehlte. So entschied er sich, abends die Matura nachzuholen und später ein Psychotherapiestudium aufzunehmen. Das Studium dauerte 14 Semester und war teuer, sodass Alexander zwischendurch immer wieder in der Trafik arbeitete, um die Kosten zu decken. Höhe- und Tiefpunkte gab es viele in seiner Laufbahn. Besonders herausfordernd war die Zeit der Pandemie, als der Umsatz in seiner Trafik einbrach. Obwohl er offiziell als systemrelevanter Betrieb anerkannt war und geöffnet bleiben musste, blieben die Kunden aus. Alexander hat über die Jahre viele Anpassungen an seinem Geschäftsmodell vorgenommen. Er modernisierte das Kassensystem, erweiterte das Sortiment und orientierte sich beim Verkauf von Nebenartikeln neu. Der Online-Handel stellt aktuell keine große Bedrohung dar, da der Vertrieb von Tabakwaren online in Österreich gesetzlich eingeschränkt ist. Bei Zeitungen und speziellen Artikeln sieht er jedoch Unterschiede. Seine Kundschaft, die überwiegend älteren Generationen angehört, bleibt dem gedruckten Medium treu. Die Spannen bei den verkauften Produkten sind unterschiedlich. Während Zigaretten eine wichtige Einnahmequelle sind, bringt der Verkauf von Zigarren mehr Marge, jedoch weniger Absatz. In der jüngeren Generation boomen Vapes und Nikotin-Pouches, die allerdings nicht exklusiv in Trafiken angeboten werden. Alexander sieht die Zukunft der Trafikbranche mit gemischten Gefühlen. Eine große Ungewissheit ist die mögliche Abschaffung des Monopols, was tiefgreifende Auswirkungen auf den kleinen Trafikantenstand haben könnte. Nebenprodukte, die in Trafiken exklusive verkauft werden, könnten ebenfalls den gesetzlichen Schutz verlieren, was die Existenzgrundlage vieler Betreiber infrage stellt. Privat findet Alexander Ausgleich durch Reisen und ist in einer Beziehung mit einer partnerin, die ebenfalls gerne reist. In jüngster Zeit besuchte er Bali, Spitzbergen und Lappland und plant, bald nach Kanada oder Peru zu reisen. Sein Lebensmotto lautet, "Dass alles für irgendwas gut ist, auch wenn man im Moment noch nicht weiß, wofür." Alexander hilft gerne anderen, strahlt Ruhe aus und ist offen für Neues. Er bleibt durchgehend optimistisch und zeigt, dass man seine Leidenschaft in mehreren Feldern entdecken und kombinieren kann.
30 Minuten
In der neuesten Folge von OÖ Ungefiltert lernen wir Carmen Breitwieser kennen, die seit Anfang 2024 die Geschäftsführung und Verwaltungsdirektion des Klinikum Wels-Grieskirchen innehat. Mit einer beeindruckenden Karriere im Gesundheitswesen und der öffentlichen Verwaltung, von ihrer Rolle als Leiterin des Corona-Krisenstabs bis hin zur Bezirkshauptfrau von Steierland, bringt Carmen Breitwieser wertvolle Einblicke und innovative Ideen in ihre neue Position ein. Carmen Breitwieser spricht darüber, was sie motiviert hat, die Leitung des Klinikums zu übernehmen und wie ihre vielfältigen beruflichen Erfahrungen ihr in dieser Rolle zugute kommen. Sie diskutiert die Herausforderungen im Gesundheitswesen, insbesondere den Pflegemangel, und welche Maßnahmen sie ergreift, um die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung und IT-Umstellung im Krankenhausmanagement, und wie diese dazu beitragen kann, die Effizienz und Patientenversorgung zu verbessern. Carmen Breitwieser teilt auch ihre Visionen und Pläne für die Zukunft des Klinikums, einschließlich der 120-jährigen Tradition des Hauses und ihrer Bedeutung für ihre tägliche Arbeit. Doch es ist nicht nur der berufliche Einblick, der diese Folge spannend macht. Carmen Breitwieser gibt auch persönliche Einblicke in ihre Familie, ihre Hobbies und wie sie es schafft, in einem herausfordernden Beruf Energie und Fokus zu behalten. Sie spricht über die Werte, die eine gute Führungskraft haben sollte, und teilt inspirierende Botschaften, die Mut und Hoffnung schenken. Diese Folge bietet eine einzigartige Mischung aus beruflichen und persönlichen Einblicken in das Leben einer der beeindruckendsten Führungskräfte Oberösterreichs. Abonnieren Sie den Podcast unter https://ooe-ungefiltert.podigee.io/ für alle gängigen Podcast-Plattformen und lassen Sie sich inspirieren!
22 Minuten
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des oberösterreichischen Tourismus mit der beeindruckenden Marie-Louise Schnurpfeil, Geschäftsführerin von Linz Tourismus. Sie bringt frischen Wind und spannende Ideen nach Linz und teilt in dieser Folge ihre inspirierenden Gedanken und Visionen. Marie-Louise erzählt von ihrem beruflichen Werdegang, der sie nach Aufenthalten in den Niederlanden, Italien und Kanada schließlich nach Linz führte. Besonders interessant ist ihr Engagement für die Kulturhauptstadt Linz 2009 und wie dies den Grundstein für ihre jetzige Tätigkeit legte. Erfahren Sie, welche Herausforderungen Marie-Louise Schnurpfeil in ihrer Position begegnet und welche Visionen sie für die Zukunft des Linzer Tourismus hat. Sie spricht über ihre Ziele, Linz selbstbewusst auf internationaler Bühne zu präsentieren und dabei Kunst, Kultur, Design, Technologie und Wissenschaft konsequent zu vernetzen. Marie-Louise Schnurpfeil teilt zudem ihre persönlichen Lieblingsorte in Linz, von der Donau über den Pöstlingberg bis hin zu Kulturinstitutionen wie dem Ars Electronica und dem Lentos. Sie betont die Bedeutung von Während ihres Studiums sammelte sie wertvolle Auslandserfahrungen in den Niederlanden, Italien und Kanada. Diese Aufenthalte halfen ihr, ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen und die jeweiligen Kulturen besser zu verstehen. Nach ihrem Abschluss entschied sie sich, ihre Karriere im Tourismus fortzusetzen, und schrieb ihre Diplomarbeit über die Kulturhauptstadt Linz 2009, was den Grundstein für ihre spätere Rolle legte. Vor ihrer jetzigen Position war Marie-Louise viereinhalb Jahre lang Geschäftsführerin eines Tourismusverbands im südlichen Oberösterreich. Sie arbeitete in Regionen wie Pyhrn-Priel und konnte dort wertvolle Erfahrungen sammeln, die sie nun in Linz anwenden kann. Marie-Louise betont, dass sie Linz selbstbewusster im europäischen und internationalen Kontext präsentieren möchte. Die Stadt hat viel zu bieten, insbesondere in den Bereichen Kunst, Kultur, Design, Technologie und Wissenschaft. Ihre Vision ist es, diese Facetten stärker miteinander zu vernetzen und zu präsentieren, um sowohl für die lokale Bevölkerung als auch für Gäste attraktiv zu sein. Marie-Louise beschreibt ihre ersten Eindrücke von Linz als äußerst positiv. Sie wurde herzlich aufgenommen, und die Teamstimmung war von Anfang an offen und unterstützend. Ihre Lieblingsorte in der Stadt sind die Donau und die Kultureinrichtungen entlang des Flusses wie das Ars Electronica und das Lentos Kunstmuseum. Auch der Pöstlingberg zählt zu ihren Favoriten, da man von dort einen wunderbaren Blick über die Stadt hat. Obwohl sie während der Woche in Linz wohnt, hat Marie-Louise noch immer eine Wohnung in Hinterstoder, die sie als Kraftort und Ausgleich schätzt. Ihre Position wurde von Tourismusdirektorin zur Geschäftsführerin umbenannt, was die eigenständige Arbeit des Tourismusverbands verdeutlicht, der vor über 16 Jahren aus dem Magistrat herausgelöst wurde. Marie-Louise spricht über ihre Motivation, Menschen durch den Tourismus zusammenzubringen und ihnen die Vorzüge von Linz näherzubringen. Das Anton-Bruckner-Jahr 2024 sieht sie als Highlight, das internationale Aufmerksamkeit erregt hat und positive Nächtigungszahlen verzeichnen konnte. Für 2025 plant der Tourismusverband mehrere bedeutende Projekte, darunter eine neue Destinationsstrategie 2030 und ein Rebranding. Aktuelle Trends in der Tourismusbranche wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung spielen für Linz eine große Rolle. Der Verband hat entsprechende Experten, die den Mitgliedsbetrieben in diesen Bereichen beratend zur Seite stehen. Marie-Louise betont die Bedeutung von Netzwerken und Kooperationen, insbesondere mit kulturellen Einrichtungen in der Stadt. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit hat Marie-Louise auch eine Ausbildung zur Wanderführerin und Naturcoach abgeschlossen. Sie arbeitete zwei Jahre lang als Wanderguide auf Madeira und schätzt die bewegte Zeit in der Natur als wichtigen Ausgleich.
22 Minuten
David Pfarrhofer, Vorstand des Marktforschungsinstitutes Market AT, war Gast im Podcast "OBERÖSTERREICH UNGEFILTERT", wo er Einblicke in die Arbeit seines Instituts und die Entwicklungen in der Marktforschung gab. Seit der Gründung im Jahr 1990 hat sich das Institut zu einem der führenden Marktforschungsunternehmen in Österreich entwickelt, das ein breites Spektrum an Dienstleistungen anbietet – von der Wirtschaft über die Politik bis hin zu internen Unternehmensbefragungen. Eine Kernaussage des Gesprächs war, dass trotz der stark wahrgenommenen politischen Umfragen, rund 95 Prozent der Projekte wirtschaftlicher Natur sind. Pfarrhofer erklärte, dass Marktforschung heute vor allem online durchgeführt wird, mit einem Panel von registrierten Teilnehmern, die für die Teilnahme an Umfragen finanziell entlohnt werden. Zwar gibt es immer noch telefonische Befragungen, insbesondere im Business-to-Business-Bereich, und auch persönliche Interviews, diese sind jedoch weniger geworden. Ein interessantes Detail war, dass Pfarrhofer die Definition von Repräsentativität aus statistischer Sicht erläuterte: Die Stichprobe muss ein verkleinertes, aber getreues Abbild der Gesamtbevölkerung sein, um valide Schlüsse zu ermöglichen. Pfarrhofer ging auch darauf ein, wie sich die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden im Laufe der Jahre verändert haben. Unternehmen suchen nicht nur nach Marktforschungsdaten, sondern nach einer tiefen Beratung, die ihnen hilft, Unsicherheiten zu überwinden. Dabei geht es oft um sehr spezifische Fragestellungen wie Geschmackstests für neue Produkte oder das Wohlbefinden der Mitarbeiter in internationalen Konzernen. Es zeigte sich, dass eine enge Beziehung zu den Kunden entscheidend ist, um ihre Bedürfnisse und Unsicherheiten wirklich zu verstehen und zu adressieren. Ein weiteres zentrales Thema des Gesprächs war die Entwicklung von Trends in der Gesellschaft. Pfarrhofer betonte, dass Marktforschung oft als "historisch" angesehen wird, da sie auf vergangenen Daten basiert. Dennoch können Trends und Entwicklungen in der Gesellschaft gut analysiert und prognostiziert werden. Er identifizierte strukturelle Veränderungen wie die Alterung der Bevölkerung und den Wertewandel als wesentliche Faktoren, die langfristig gut vorhersehbar sind. Diese Veränderungen haben tiefgreifende Auswirkungen, von der Erhöhung der Nachfrage nach Singlewohnungen bis hin zur veränderten Parteibindung und Treue zu Institutionen. Ein besonders aufschlussreicher Teil des Gesprächs war der über das High-Frequency-Monitoring, das Market AT wöchentlich durchführt. Pfarrhofer beschrieb, wie durch regelmäßige Befragungen von 1000 Menschen pro Woche – insgesamt also rund 50.000 Interviews im Jahr – die Stimmungslage der österreichischen Bevölkerung erfasst wird. Solche Daten können kurzfristige wirtschaftliche Entwicklungen gut abbilden und dienen als zuverlässiger Indikator für konjunkturelle Prognosen. Trotz vieler positiver Entwicklungen in der Marktforschung, zeichnete Pfarrhofer ein eher vorsichtiges Bild für die wirtschaftliche Stimmung in den nächsten Jahren. Die Herausforderungen in der deutschen Wirtschaft und die politische Unsicherheit in Deutschland haben direkte Auswirkungen auf Österreich, da Deutschland der wichtigste Exportmarkt ist. Pfarrhofer prognostizierte, dass sowohl 2024 als auch 2025 wirtschaftlich herausfordernd bleiben werden.
27 Minuten
In der neuen Episode des Podcasts „OÖ Ungefiltert“ wird Werner Pamminger, Geschäftsführer der Oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria, interviewt. Pamminger, der diese Rolle seit 2014 innehat, reflektiert über seine langjährige Karriere, seinen Einfluss auf den Wirtschaftsstandort Oberösterreich und die Bedeutung der Clusterpolitik sowie Innovation für die Region. Pamminger begann seine Karriere nach einem technischen Studium und fand seine Leidenschaft im Bereich Projektmanagement. Bereits während seines Studiums fokussierte er sich auf dieses Thema und konnte es bei der Technologie- und Marketinggesellschaft (TMG) in Oberösterreich weiter vertiefen. Der Einstieg in das sogenannte Kunststoffcluster markierte den Startpunkt seiner nunmehr 26-jährigen Karriere bei Business Upper Austria und deren Vorgängerorganisationen. Business Upper Austria versteht sich als erste Anlaufstelle für Unternehmen am Standort. Die Hauptaufgaben liegen in der Förderung von Innovationen und Investitionen. Dabei werden Unternehmen unterstützt, wenn es darum geht, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln oder in Anlagen und Gebäude zu investieren. Pamminger betont, dass es vor allem die Zusammenarbeit mit den Unternehmen und Forschungseinrichtungen ist, die Oberösterreich wettbewerbsfähig hält. Die Region hat, nach Pamminger, bedeutende Fortschritte bei der Innovationsförderung durch Clusterpolitik erzielt. Dieses Modell, das bereits seit fast 27 Jahren besteht, fördert die Kooperation zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen und hat sich als zukunftsfähiges und effizientes System etabliert. Ein wichtiger Bestandteil der Innovationsstrategie von Business Upper Austria ist die enge Zusammenarbeit mit universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Pamminger betont, dass dies weniger die Grundlagenforschung, sondern mehr die anwendungsorientierte Forschung betrifft. Besonders in den Bereichen Mechanik, Software, IT, Materialien, Medizintechnik und chemische Technologien sei Oberösterreich stark aufgestellt. Obwohl man nach der Steiermark nur die zweitgrößte außeruniversitäre Forschungslandschaft Österreichs vorweisen kann, sind die bisherigen Erfolge beachtlich. Zukunftsweisend für Oberösterreich sind laut Pamminger die Twin Transition, also Digitalisierung und Dekarbonisierung. Die Digitalisierung soll helfen, durch technologischen Fortschritt produktiver zu werden, während die Dekarbonisierung eine Reaktion auf den hohen Energieverbrauch der industriestarken Region ist. Unternehmen wie Voest und Borealis sind maßgeblich für den Energieverbrauch verantwortlich und müssen sich auf neue Energiequellen und -technologien einstellen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Business Upper Austria misst den Erfolg ihrer Initiativen primär an der Anzahl umgesetzter Projekte und Investitionssummen sowie neu geschaffenen Arbeitsplätzen. Pamminger hebt zudem die wichtige Rolle der von ihnen unterstützten Startups hervor, die einen weiteren Innovationsschub für die Region darstellen. Eine herausragende Leistung war die Entscheidung von BMW, eine Milliarde Euro in den Standort Steyr zu investieren. Diese Entscheidung zeigt, wie wichtig und erfolgreich die Standortagentur ist. Pamminger freut sich über die Sichtbarkeit und Anerkennung, die die Clusterpolitik von Oberösterreich sogar über die Grenzen Europas hinaus erlangt hat. Innovation entstehe laut Pamminger oft durch Fehler und Zufälle. Er betont die Bedeutung einer positiven Fehlerkultur und sieht in der werteorientierten Unternehmensführung den Schlüssel zum langfristigen Erfolg. Persönlich sind ihm Offenheit, Ehrlichkeit und eine positive Lebenseinstellung wichtig. Dies spiegelt sich auch in seiner Führung bei Business Upper Austria wider, wo eine solide Wertorientierung als unabdingbare Grundlage gilt.
25 Minuten
Sebastian Neumayer aus dem Innviertel ist ein aufstrebender Unternehmer, der Naschkatzen mit ausgefallenen Süßigkeiten begeistert. Gemeinsam mit seiner Freundin betreibt er einen erfolgreichen Onlineshop für internationale Süßigkeiten, den es in Österreich sonst kaum gibt. Neumayer studiert Wirtschaftswissenschaften in Linz und jongliert erfolgreich zwischen Studium, einem Bürojob und seiner Selbstständigkeit. Seine Geschäftsidee zündete während eines Urlaubs in Kanada, wo er Süßigkeiten entdeckte, die es in Österreich nicht gibt. Bei seiner Rückkehr erkannte er die Marktlücke und setzte seine Idee in die Tat um. Der Beginn seiner Selbstständigkeit war durchweg von Eigeninitiative geprägt. Während einer Corona-Erkrankung im November 2023 verbrachte Neumayer seine Zeit damit, sich durch YouTube-Videos und Tutorials den Aufbau eines Onlineshops anzueignen. Nach intensiver Recherche und einer Woche Arbeit ging sein Shop live. Die Unterstützung der Wirtschaftskammer in Linz half ihm, die formellen Hürden der Unternehmensgründung zu meistern. Neumayers Startkapital betrug lediglich 500 Euro. Zunächst gelang es ihm, durch hartnäckiges Verhandeln und viel Eigeninitiative, einige Produkte von deutschen und niederländischen Großhändlern zu beziehen. Die ersten Artikel, darunter Choco Buns Crispy und Kinder Creamy, waren gezielte Bestseller, die er erfolgreich in seinem Onlineshop platzierte. Anfangs blieb der große Kundenansturm jedoch aus, und es dauerte einige Zeit, bis die erste Bestellung von anderen als Freunden und Verwandten kam. Mit der Schaltung erster Werbeanzeigen und der Nutzung sozialer Medien wie Instagram und TikTok begann der Shop allmählich an Sichtbarkeit zu gewinnen. Ein entscheidender Durchbruch kam im März 2024, als Neumayer ein beliebtes Energydrink eines deutschen Influencers in sein Sortiment aufnahm. Dieses Produkt war in Österreich nicht erhältlich, wodurch es Neumayer gelang, hohe Verkaufszahlen zu erzielen. Dies unterstrich das Potenzial, das in der Akquise und dem Verkauf von Influencer-Produkten steckt. Mittlerweile sind es acht bis neun verschiedene Influencer, deren Produkte in Neumayers Onlineshop erhältlich sind. Die Auswahl der angebotenen Produkte erfolgt hauptsächlich durch die Verfügbarkeit bei Großhändlern, die in Hamburg oder Rotterdam ansässig sind. Besonders erfolgreich ist derzeit die sogenannte Dubai-Schokolade, die weltweit im Trend liegt. Diese hat den Umsatz im letzten Monat auf über 50.000 Euro getrieben, wobei Neumayer sämtliche Gewinne weiterhin in das Unternehmen reinvestiert. Reklamationen und Retouren stellen für den Onlineshop meist keine großen Herausforderungen dar, da Lebensmittel in der Regel nicht zurückgegeben werden können. Die wenigen Retouren resultieren meist aus nicht abgeholten Paketen, die versandkostenfrei erneut verschickt werden. Die Lagerung der Produkte erfolgt in Linz und in Neumayers Keller, wo auch die Verpackung und der Versand abgewickelt werden. Unterstützt wird er hierbei von seiner Freundin und gelegentlich auch von seinen Großeltern. Neumayer arbeitet täglich zwischen 12 und 14 Stunden für seinen Shop und plant langfristig, ein eigenes Lager und ein Team von Angestellten aufzubauen. Seine Motivation ist, eines Tages nicht mehr sämtliche Aufgaben selbst übernehmen zu müssen, sondern sich auf die Expansion und strategische Geschäftsführung konzentrieren zu können. Die familiäre Unterstützung spielt für Neumayer eine wichtige Rolle. Familie und Freunde stehen hinter ihm, helfen finanziell und organisatorisch und bieten ihm Sicherheit und Rückhalt. Aktuell investiert er in den Großhandel, um die Bestellmengen zu vergrößern und weiter zu wachsen. Seine Vision ist, dass das Geschäft in fünf Jahren stabil läuft und er sich als Firmenchef auf die Weiterentwicklung konzentrieren kann, während ein zuverlässiges Team den operativen Betrieb übernimmt.
27 Minuten
Markus Manz, der kaufmännische Geschäftsführer des Software Kompetenzzentrums Hagenberg (SCCH) und ein erfahrener Unternehmer, gibt Einblicke in seine eindrucksvolle Karriere, die ihn von der IT-Branche über das Innovationsmanagement bis hin zu einem der bedeutendsten Forschungszentren Österreichs geführt hat. In der jüngsten Episode von "Oberösterreich ungefiltert" teilt er seine Erfahrungen und Visionen. Manz, der ursprünglich aus der Softwareentwicklung stammt, betont, dass Innovation für wirtschaftlichen Fortschritt und Nachhaltigkeit entscheidend ist. Seine Karriere begann er um die 2000er Jahre im Innovationsmanagement eines Beratungsunternehmens. Ein besonders prägender Abschnitt war für ihn die Leitung des Hightech-Inkubators Tech2Be, wo er maßgeblich zur Unterstützung und Skalierung von Start-ups beitrug. Beim Aufbau von Tech2Be stand Manz vor erheblichen Herausforderungen, da der Inkubator zu seiner Ankunft in einer Krise steckte. Er übernahm die Leitung in einer Phase, in der die Unzufriedenheit unter den Start-ups groß war. Durch die Umstellung des Betreuungsmodells und die Einstellung neuer Mitarbeiter, die selbst Erfahrung in Start-ups hatten, schaffte es Manz jedoch, den Inkubator wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Das SCCH beschreibt Manz als ein Forschungszentrum mit tiefgreifender technologischer Kompetenz in Bereichen wie Data Science, Künstliche Intelligenz und Quantencomputing. Besonders stolz ist er auf die Verknüpfung von Forschung und Innovation, mit dem Ziel, die Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu überführen. Ein aktuelles Projekt, das IVF-Projekt mit dem Kepler Universitätsklinikum, zeigt diese Verknüpfung deutlich. Hier wird künstliche Intelligenz eingesetzt, um die Bewertung von Blastozysten zu verbessern, ein entscheidender Schritt in der In-vitro-Fertilisation. Die Arbeit am IVF-Projekt begann durch eine zufällige Begegnung mit Professor Ebner, einem führenden Embryologen. Durch die Nutzung von AI, die Bilder annotieren und bewerten kann, gelang es dem Team von Manz, in Benchmark-Tests mit menschlichen Embryologen gleichzuziehen oder diese sogar zu übertreffen. Herausforderungen gab es jedoch in der Konkurrenz mit internationalen Start-ups, hauptsächlich aus Israel. Manz setzt nun auf den federated learning Ansatz, der es Kliniken ermöglicht, ihre Daten sicher zu behalten. Auf die Frage, was seiner Meinung nach die wichtigsten Erfolgsfaktoren für ein Start-up sind, nennt Manz die Qualität der Idee, ein ausgewogenes und kompetentes Team sowie das Vorhandensein eines echten Marktbedarfs. Darüber hinaus erklärt er, dass private Finanzierung in Österreich eine Herausforderung darstellt, während es ein gutes System für staatliche Förderungen gibt. Der Unterschied zwischen der Arbeit mit Start-ups und der Spitzenforschung liegt laut Manz in der langfristigen strategischen Orientierung der industriellen Partner im Vergleich zu den schnellen, oft abrupten Anpassungen bei Start-ups. Die Technologien, die am SCCH entwickelt werden, können globale Probleme wie den Klimawandel angehen, betont Manz, indem sie auf einer guten Datenqualität basieren und unternehmensübergreifend Lösungen bieten. Ein entscheidender Moment in seiner Karriere war für Manz die Erkenntnis, dass tiefgehende Forschung in Innovation transformiert werden kann, was er als seine aktuelle Aufgabe und Inspiration sieht. Die systemische Denkweise und der Mut, Komfortzonen zu verlassen, sind Eigenschaften, die er an sich selbst schätzt und die ihn in seiner Karriere weitergebracht haben. Als Lehrender an der FH Hagenberg bemüht sich Manz, seinen Studierenden diese Denkweise zu vermitteln. Obwohl er ein intensives berufliches Leben führt, betont er die Bedeutung von Sport und Familie für seine persönliche Balance. Mit zwei Töchtern im Teenageralter achtet er darauf, auch im privaten Bereich Zeit und Energie zu investieren.
OÖ ungefiltert

OÖ ungefiltert

News und Persönlichkeiten aus der Region