Der Persönlichkeits-ENERGIZER, ein spannender Cocktail für Reflexion und Führung
Trailer
21. März 2022
Podcaster
Episoden
06.04.2026
30 Minuten
Was bedeutet Demut eigentlich wirklich? Und wie hängt sie mit Mut zusammen – zwei Begriffe, die auf den ersten Blick so unterschiedlich wirken und doch enger verbunden sind, als man denkt? Tanja und Birgit nähern sich in dieser Folge einem Begriff, der oft missverstanden wird. Demut hat nichts mit Kleinmachen zu tun – sondern mit einem klaren Blick auf das, was ist. In dieser Folge sprechen Tanja und Birgit darüber: - Warum Demut bedeutet, anzuerkennen, was wirklich in deiner Verantwortung liegt – und was nicht - Wie Grenzen (körperlich, mental, emotional) Teil unseres Lebens sind - Wieso Demut nicht heißt, diese Grenzen anzuklagen, sondern sie gelassen zu akzeptieren - Wie eine demütige Haltung hilft, sich selbst in Relation zur Welt zu sehen - Warum wir nicht alles kontrollieren, verändern oder beeinflussen können - Und wie aus dieser Akzeptanz echte Gestaltungsfreude entstehen kann Zentrale Erkenntnis: Demut bedeutet zu verstehen: Ich bin begrenzt. Und genau darin liegt keine Schwäche – sondern Klarheit. Die Verbindung zu Mut: Für Tanja gehört zur Demut auch das Thema Eigenverantwortung. Demut hilft, falsche Verantwortung loszulassen. Und Mut beginnt genau dort, wo deine echte Verantwortung anfängt. Birgit bringt es auf den Punkt: Demut sorgt dafür, dass dein innerer Raum gesund abgesteckt ist – und Mut hilft dir, dich innerhalb dieser Grenzen zu bewegen und zu wachsen. Ein Gedanke, der diese Folge wunderbar ergänzt: „Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten erschreckt. Wir fragen uns: Wer bin ich, dass ich brillant, großartig, talentiert und fabelhaft sein sollte? Wer bist Du, es nicht zu sein?“ (Marianne Williamson, „A Return to Love“) ️ Fazit der Folge: Demut heißt nicht, dich klein zu machen. Sondern dich ehrlich zu zeigen – mit all deinen Stärken, Grenzen und auch deiner Zerbrechlichkeit. Was du mitnimmst: Vielleicht die Erlaubnis, nicht alles kontrollieren zu müssen. Und gleichzeitig den Mut, genau dort zu handeln, wo es wirklich in deiner Hand liegt. Links zur Folge: Orginaltext von Nelson Mandela bei seinem Amtsantritt 1994. [https://www.gov.za/news/speeches/president-nelson-mandela-1994-presidential-inauguration-10-may-1994](https://www.gov.za/news/speeches/president-nelson-mandela-1994-presidential-inauguration-10-may-1994) Übersetzung der Rede von Nelson Mandela (Netzfund) [https://is.muni.cz/el/phil/jaro2019/NJII_760/Antrittsrede_Nelson_Mandela_als_Prasident.pdf](https://is.muni.cz/el/phil/jaro2019/NJII_760/Antrittsrede_Nelson_Mandela_als_Prasident.pdf)
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02.03.2026
25 Minuten
Was ist Mut eigentlich genau? Birgit und Tanja stellen schnell fest: Mut wirkt oft schwammig beschrieben. Reicht es wirklich, „etwas trotz Angst zu tun“? Oder steckt mehr dahinter? In dieser Folge sprechen Tanja und Birgit darüber: Ob Angst die Voraussetzung für Mut ist – oder nur der Rahmen, in dem Mut entsteht Warum Mut vielleicht gar nicht ohne innere Bereitschaft existieren kann Wer eigentlich entscheidet, was mutig ist? Welche Rolle Selbstvertrauen spielt: Traue ich mir das zu? Will ich das wirklich? Warum Mut immer auch mit Handlung (oder bewusster Nicht-Handlung) zu tun hat Und weshalb Akzeptanz – selbst wenn es schiefgeht – ein echter Schlüsselmoment ist Eine wichtige Erkenntnis: Wenn keine Angst da wäre, bräuchten wir vielleicht keinen Mut – wir würden einfach handeln. Doch Angst ist nicht automatisch die Bedingung für Mut. Sie ist eher der Rahmen, in dem Mut sichtbar wird. Der Wendepunkt: Mut bedeutet auch, eine Entscheidung zu treffen – selbst mit dem Wissen, dass es scheitern könnte. Und genau diese Akzeptanz kann unglaublich befreiend sein. ️ Fazit der Folge: Mut ist nichts Absolutes. Er ist individuell, situativ – und trainierbar. Was nimmst du mit? Vielleicht die Frage: Wo in deinem Leben wartet gerade ein kleiner mutiger Schritt auf dich? [Hier](https://bkr-teamkompetenz.de/) gehts zu Birgits Website [Hier](https://tanja-gatzke.de/) gehts zu Tanjas Website
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02.02.2026
36 Minuten
Warum entstehen Erwartungen eigentlich? Und ab wann fühlen sie sich für unser Gegenüber nicht mehr wie Nähe, sondern wie Druck an? Gerade in Beziehungen verschwimmt die Grenze zwischen dem, was wir wirklich brauchen – und dem, was wir vom anderen erwarten. Tanja und Birgit schauen in dieser Folge genau hin: Was liegt eigentlich darunter, wenn aus einem Wunsch eine Erwartung wird? Und warum fühlen sich manche Aussagen für andere „erschlagend“ an, obwohl sie gut gemeint sind? In dieser Folge sprechen Tanja und Birgit darüber: - Wie Bedürfnisse entstehen – und warum sie zutiefst individuell sind - Worin der entscheidende Unterschied zwischen Bedürfnissen und Erwartungen liegt - Warum Erwartungen immer eine zweite Person ins Spiel bringen - Wann der Kipppunkt erreicht ist, an dem Wünsche zu Druck werden - Weshalb Erwartungen erlaubt sind – aber nicht garantiert erfüllt werden - Was der eigentliche Wunsch hinter einem Bedürfnis ist - Und warum der Versuch, andere zu verändern, schnell in Richtung Erziehung führt Zentrale Erkenntnis: Ein Bedürfnis gehört erst einmal nur dir. Eine Erwartung richtet sich an jemand anderen – und genau hier entsteht Spannung. Beziehung auf Augenhöhe bedeutet: Nicht nur die eigenen Bedürfnisse zu kennen, sondern sie verhandeln zu können. Nicht, damit sie immer erfüllt werden – sondern damit es euch miteinander gut geht. ️ Fazit der Folge: Bedürfnisse zu äußern ist keine Schwäche. Es ist eine Stärke – und eine Einladung zu echter Verbindung. Nimmst du etwas mit? Vielleicht die Erlaubnis, dich selbst besser zu verstehen, bevor du etwas vom anderen erwartest. **Empfehlung** [5 Sprachen der Liebe von Gary Chapman](https://amzn.eu/d/e7cZT99) [Hier](https://bkr-teamkompetenz.de/) gehts zu Birgits Website [Hier](https://tanja-gatzke.de/) gehts zu Tanjas Website
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05.01.2026
32 Minuten
Loslassen klingt einfach. Ist es aber selten. Denn was bedeutet Loslassen eigentlich wirklich? Und was braucht es, damit es nicht nur ein guter Vorsatz bleibt? In dieser Folge nähern sich Tanja und Birgit dem Thema von einer ungewohnten, ehrlichen Seite. Sie sprechen darüber, warum Loslassen nicht im Moment der Überforderung passiert – und weshalb der Gedanke „Ich kann gerade nichts tun“ eine gefährliche Sackgasse sein kann. Wenn wir im Freeze sind, ist unsere Handlungsfähigkeit eingeschränkt. Doch daraus zu schließen, dass wir grundsätzlich hilflos sind, hält uns in alten Mustern gefangen – und in der Abhängigkeit früherer Entscheidungen. In dieser Folge geht es um: Was Loslassen wirklich bedeutet (und was nicht) Warum man etwas „haben“ muss, um etwas anderes loslassen zu können Weshalb ungünstige Muster vor dem Stress verändert werden dürfen Warum Resilienz nicht im akuten Stress trainiert wird Welche Rolle Entscheidung, Wunsch und Vorstellungskraft spielen Und warum echte Veränderung immer mit Handlung beginnt Zentrale Erkenntnis: Loslassen ist kein passiver Prozess. Es braucht eine bewusste Entscheidung – für eine andere Version von dir selbst. Was es dafür braucht: Den ehrlichen Wunsch nach Veränderung Eine innere Vorstellung davon, wie es sich stattdessen anfühlen soll Offenheit für eine neue Realität Und den Mut, ins Handeln zu kommen – nicht perfekt, aber bewusst ️ Fazit der Folge: Loslassen beginnt nicht im Moment der Überforderung. Es beginnt viel früher – mit einer Entscheidung. Nimmst du etwas mit? Vielleicht genau die Erkenntnis, dass du nicht warten musst, bis es wieder „ruhig“ wird. Veränderung darf jetzt beginnen. [Hier](https://bkr-teamkompetenz.de/) gehts zu Birgits Website [Hier](https://tanja-gatzke.de/) gehts zu Tanjas Website
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05.12.2025
29 Minuten
Manchmal passiert es in Sekunden: Du bist eigentlich klar, souverän und voll bei dir – und trotzdem reicht ein einziger Moment, ein Wort, ein Blick… und dein Körper macht komplett dicht. Kein Angriff. Keine Flucht. Nichts. Aus der erwachsenen, handlungsfähigen Version von dir wird ein erstarrtes „Ich“, das wie eingefroren wirkt. Sprachlos. Regungslos. Abgekoppelt. Dieses Phänomen ist keine Schwäche – es ist der Freeze-Zustand, eine tief verankerte Schutzreaktion deines Nervensystems. Und genau hier setzen Tanja und Birgit in dieser Folge an. In dieser Folge sprechen Tanja und Birgit darüber: - Wie dein Nervensystem dich vor Überforderung schützen will – und dich dabei komplett immobil macht - Wieso dein Körper reagiert, bevor dein Kopf überhaupt versteht, was passiert - Warum wir uns im Nachhinein so oft selbst verurteilen, weil wir „nicht richtig reagiert“ haben - Weshalb Freeze nicht im Kopf entsteht, sondern tief im Körper und Gewebe sitzt - Und wie du wieder in Kontakt kommst – mit dir und deiner Umgebung **Erkenntnis der Folge:** Freeze ist ein automatisiertes Muster, das sich oft in Millisekunden aktiviert. Es hat dich früher geschützt – in Momenten, in denen du keine andere Wahl hattest. Heute darfst du lernen, dieses Muster zu verstehen und Schritt für Schritt zu lösen. **Lösung:** Zwischen dem Auslöser und deiner Reaktion liegt ein kleiner, aber entscheidender Moment. Ein Moment, in dem du: - die Situation kurz verlassen kannst, - vorbereitete Sätze nutzen kannst („Ich brauche einen Moment“), - oder einfach nur wahrnimmst: Ah, jetzt passiert’s wieder. Dieser Mini-Moment schafft Bewegung – und Bewegung löst Freeze. ️** Fazit der Folge:** Du bist nicht "falsch". Du bist nicht „zu sensibel“. Dein Körper nutzt nur eine alte Schutzstrategie, die früher überlebenswichtig war. Heute darfst du lernen, neue Wege zu gehen. **Was du mitnimmst:** Mit Wissen über Freeze, achtsamer Selbstwahrnehmung und kleinen Musterunterbrechungen wirst du wieder handlungsfähig. Du lernst, dich aus der Erstarrung zu lösen – sanft, realistisch und Schritt für Schritt. [Hier](https://bkr-teamkompetenz.de/) gehts zu Birgits Website [Hier](https://tanja-gatzke.de/) gehts zu Tanjas Website
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Über diesen Podcast
Tanja Gatzke ist beruflich in erster Linie Kommissarin & Coach
für starke Persönlichkeiten. Sie ermittelt gerne an Tatorten des
Lebens und hat sich auf die Themen Burnout, Ängste und Dauerkrisen
spezialisiert. Es kommt öfter vor, dass starke und intelligente
Menschen ihre Gefühle unterdrücken, um ihre Ziele zu erreichen. Auf
Dauer bringt das Stress in berufliche, sowie private Beziehungen
und auch der eigene Selbstwert leidet darunter. Unter ihrem Slogan
"Tatort Dein Leben" hat sie ein Buch veröffentlicht und gibt einen
gleichnamigen Jahreskurs. Als Speakerin hält sie spannende Vorträge
auf Bühnen und sie fesselt gerne bei ihren Trainings in
Unternehmen. Birgit Kersten-Regenstein ist Speakerin, Trainerin und
Systemischer Coach mit den Schwerpunkten Führung, Resilienz und
Konflikte. Mit ihrem Unternehmen Teamkompetenz begleitet und
entwickelt sie seit mehr als 15 Jahren Führungskräfte und ist
Sparringspartnerin bis in die Beiratsebene. Ihr positives und
christlich geprägtes Mindset inspiriert auf der Bühne, in
zahlreichen Videos und demnächst in ihrem ersten Buch. Sie ist
witzig, begeisterte Netzwerkerin und liebt es, sich mit Neuem
auseinanderzusetzen. Neben diesem Podcast moderiert Sie ihren
Impulspodcast: Führung braucht Persönlichkeit. Birgit und Tanja
lernten sich bei ihrer Speakerausbildung kennen und schätzen.
Seitdem sind sie befreundet und in zahlreichen Gesprächen stellten
sie immer wieder fest, wie sehr die gegenseitigen Impulse ihr
eigenes Leben bereichern. Hieraus entstand die Idee für den
gemeinsamen Podcast mit echten unvorbereiteten Gesprächen zu einem
bestimmten Impulsthema. Mal einer Meinung und mal gegensätzlich,
möchte die Beiden Dich inspirieren und energetisieren. Rund um die
Themen: starke Persönlichkeit, Führung, Selbstwert, Beziehungen,
Wachstum, innere Stärke, Resilienz, Kommunikation, Konflike und
vieles mehr. Sei mit Birgit und Tanja im Gespräch - klar und
direkt, wie die Beiden selbst. Und weil Deine Meinung zählt, sind
Birgit und Tanja für Feedbacks offen und freuen sich auf Dein
Kommentar.
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