Podcaster
Episoden
04.06.2026
32 Minuten
Der BMW Z1 – Der stahlharte Plastikbomber Als BMW 1989 mit dem Z1 auf den Markt kam, spaltete der Roadster die Gemüter: Viele fanden das Auto toll, nahezu ikonisch, besonders wegen der versenkbaren Türen. Anderen gefiel die Keilform gar nicht, das Design wurde als unausgewogen bezeichnet. Hinzu kam, dass die Technik nicht als neu wahrgenommen wurde, weil der Motor und Teile des Fahrwerks vom E30 übernommen wurde. Irritierender Weise zählt der Z1 auch eben zu dieser Baureihe, was fälschlicherweise zu der weitverbreiteten Annahme führte, dass die gesamte Plattform vom Cabrio der Baureihe übernommen worden sei. Das stimmt nicht. Die Innovation lag technisch bei der Hinterachse und dem Türmechanismus. So fand sich die Hinterachse später in der Baureihe E36 wieder. Insbesondere aber der Materialmix und das selbsttragende vollverzinkte Chassis aus Stahlblech zeigten die Münchener Ingenieurskunst: Das Auto war extrem steif. Das war auch wichtig, da die Türen als stabilisierendes Element wegfallen. Der Zweisitzer ist nämlich mit versenkten Türen fahrbar. Auf das Chassis wurde dann die Außenhaut aus thermoplastischem Kunststoff montiert. Die Hauben waren aus GFK und auch der glatte Unterboden aus faserverstärktem Kunststoff. Nur 8.000 Stück des Roadsters wurden per Hand gefertigt und für rund 80.000 DM verkauft. Ron und Fredo finden den Z1 super. Nur in der Farbe sind sie sich nicht einig. Während der zurückhaltende Fredo auf die eher unauffällige Kombination aus Urgrün und grau setzt, will Ron natürlich das auffällige Fungelb. Was das alles mit Jackie Chan, British Leyland und Worthybriden zu tun hat – das erfahrt ihr in diesem Podcast.
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21.05.2026
43 Minuten
Die Corvette C3 – vom Haifisch zum Stachelrochen Der Mako-Hai gehört zu den schnellsten Haien überhaupt. Man darf also davon ausgehen, dass der Name für die Konzeptstudie der Corvette C3 von 1965 nicht zufällig gewählt war. Als die neue, dritte Corvette 1967 vorgestellt wird, unterscheidet sich die C3 optisch deutlich von ihrem Vorgänger. Sie ist länger und flacher, allerdings genauso breit. Der Grund ist einfach: Das Chassis wurde kurzerhand von der C2 Stingray übernommen. Das neue Plastikkleid kam vom Designer David Holls, der damit ganz nebenbei das sogenannte Coke-Bottle-Design in die Welt des Automobilbaus transferierte. Während ihrer 15-jährigen Bauzeit durchlief die Sportwagonikone verschiedene Phasen: War sie anfänglich noch kompromisslos auf Leistung und sportliches Fahren ausgelegt, verlor sie diese Attribute immer mehr, wegen der Ölkrise aber auch wegen Umweltbestimmungen. Am Ende wurde mehr auf Komfort und weniger auf Leistung gesetzt, was sich insbesondere in der Motorenpalette widerspiegelte. Die Corvette hatte lange den Ruf einer Luden-Schaukel. Dieses Image dürfte sie mittlerweile abgelegt, haben und gehört zu den begehrtesten amerikanischen Klassikern der Nachkriegszeit. Das liegt auch an der Schrauberfreundlichkeit, der guten Teilesituation und auch den noch immer moderaten Preisen für eine solche Ikone amerikanischen Automobilbaus. Während Frederic gerne ein frühes Modell mit Chromstoßstange und stehender Heckscheibe haben würde, kann Ron sich nicht recht entscheiden. Er findet die spätere Form schöner, allerdings fühlt er sich auch zum 7,4 Liter großen Bigblock-Motor der frühen Variante hingezogen. Was das alles mit Bond, Blattfedern und Barbecue zu tun hat – das erfahrt ihr in diesem Podcast.
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08.05.2026
35 Minuten
Citroen Xantia – Frankreichs Hydropneumatik-Keil Als die Xantia 1993 das Licht der Automobil-Welt erblickte, konnte sie seinen Designer nicht verleugnen. Die Keilform war die reine Formsprache des Meisters der Keile: Bertone. Das Auto war für eine Mittelklasselimousine so flach, dass groß gewachsene Fahrer erstmal eine Sitzposition finden mussten, in welchem sie den recht sportlichen Citroen bequem pilotieren konnten. Aber auch das passte irgendwie zur Xantia, erinnerte es doch schon fast an die geduckten Lamborghini, wie die Miura oder den Countach, deren Linie ebenfalls aus dem Hause Bertone stammte. Dazu passte das Fahrwerk derXantia, bei welchem die Ingenieure nochmal demonstrieren wollten, welches Potential in der Hydropneumatik schlummerte. Das gelang so gut, dass in der Top-Version Activa Sitze mit versteiften Wangen verbaut werden mussten, denn der Xantia erreichte eine so hohe Kurvengeschwindigkeit, dass man mit mehr als ein G zur Seite gedrückt wurde. Lange Zeit hielt sie den Rekord im sagenumwogenen Elchtest, jenem Ausweichmanöver, das der A-Klasse von Mercedes 1997 spektakulär zum Verhängnis wurde. Noch lange Jahre hielt sich die Xantia auf diesem Gebiet noch vor dem Porsche 996/997 und dem Audi R8. Sieht man über das durchaus billig wirkende Interieur hinweg, bekommt man mit der Xantia einen sehr zuverlässigen Klassiker mit einer interessanten Motorenpalette und herausragender Fahrwerkstechnik. Insgesamt ist die Xantia ein ausgereifter Youngtimer, der derzeit preislich noch im absoluten Tief steckt. Während Fredo zur Kombiversion „Break“ tendiert, sollte es bei Ron eine Limousine mit dem sämigen Dreiliter-Sechszylinder sein. Was das alles mit einem Lastwagenhersteller, der Anzahl der Speichen im Lenkrad und stickstoffgefüllten Kugeln zu tun hat – das erfahrt ihr in diesem Podcast.
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23.04.2026
33 Minuten
Der Jaguar XK8 – Das Comeback der englischen Raubkatze Der Jaguar XK8 war ein großer Wurf – und das musste er auch sein. Jaguar ging es in den 1990er Jahren nicht sonderlich gut und so sollte der XK8 den in die Jahre gekommenen XJS beerben. Dieser Gran Turismo wurde seit 1975 produziert, wirkte langsam etwas angestaubt udn vertkaufte sich schlecht. Jaguar wollte zudem zurück ins Sportwagensegment. So kam 1996 der XK8 auf den Markt, für viele der letzte echte Jaguar, denn zwei Jahre später wurde Jaguar von Ford übernommen. Heute gehört die Marke zum indischen TATA-Konzern. Der XK8 stand optisch in der Tradition des legendären E-Types: Lange Schnauze, kurzes Heck, gediegene Leistung. Auch die Verarbeitung des XK8 war gut, der Achtzylinder V-Motor mit vier Litern und später 4,2 Litern Hubraum lieferte die Leistung, die man von einem Jaguar erwartete. Die knapp 300 PS oder in den ab 1998 angebotenen XKR-Version mit Kompressor knapp 400 PS reichten für Beschleunigungswerte von unter sieben respektive unter sechs Sekunden von 0-100km/h. Damit war man zurück in der ersten Liga der Sportwagen. Das zeigte Wirkung und über 90.000 Fahrzeuge wurden verkauft. Sie halfen dem strauchelnden englischen Traditionskonzern wieder auf die Beine. Mehr als die Hälfte der Fahrzeuge gingen über den großen Teich in die USA, was auch damit zu tun hatte, dass der XK8 als Cabrio dort besonders beliebt war. Für Freunde werdender Klassiker ist der XK8 und auch der XKR mit Sicherheit sehr interessant. Das Auto gilt als langlebig, besonderes die Motoren sind für hohe Laufleistungen bekannt. Probleme macht das Getriebe der ersten Serie und der Rost. Der wird vor allem bei US-Reimporten zum Thema, denn anders als seine europäischen Pendants wurde bei den US-Fahrzeugen auf Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung weitestgehend verzichtet. Warum? Das bleibt ein Geheimnis der Verantwortlichen. Fredo und Ron sind sich einig: das Coupé ist schöner als das Cabrio. Während aber Ron natürlich den leistungsstärkeren XKR bevorzugt, reicht Fredo der etwas zahmer XK8. Was das alles mit Notsitzen, Getriebeöl und CATS zu tun hat – das erfahrt ihr in diesem Podcast.
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09.04.2026
30 Minuten
Der Mercedes SLK – Retroflitzer mit Kultfaktor Noch sind sie günstig zu haben – die Mercedes SLK der Baureihe R170. Dabei ist die erste Serie des erfolgreichen Roadsters absolut alltagstauglich und seit diesem Jahr auch an der Schwelle zum H-Kennzeichen. Im Herbst 1996 erblickten die ersten Exemplare Deutschlands Straßen und das mit durchschlagendem Erfolg. Andere Hersteller waren längst auf den Roadster-Zug aufgesprungen. Neben MX5, MG-F und Porsche Boxster war vor allem der BMW Z3 die natürliche Konkurrenz auf dem deutschen Markt. Mit mehr als 300.000 verkauften Exemplaren war der Mercedes SLK der erfolgreichste. Dabei war die Idee gar nicht so neu. Schon 1992 war der SLK im Grunde fertig entwickelt, einzig der damalige Daimler-Chef Dr. Wolfgang Peter kassierte das Konzept und strich es ersatzlos. Erst als Dieter Zetsche in Stuttgart das Ruder übernahm, durfte der SLK als Einsteigermodell für die betuchte SL-Kundschaft an den Start gehen. Technisch war nicht viel neues unter dem spritzigen Blechkleid: die Plattform stammte von der C-Klasse, inklusive der Motorenpalette. Preislich sind die frühen SLKs gerade im Tal der Tränen angekommen. Mit der H-Zulassung in Aussicht dürfte jetzt aber der Anstieg der Preise losgehen. Wer also einen schönen Oldtimer-Roadster mit Daily-Driver-Qualitäten haben möchte, sollte möglichst bald zuschlagen – bevor die Preise steigen. Frederic und Ron sind sich mal wieder einig: es soll der 230 Kompressor sein, bestenfalls der ersten Serie. Beide finden die AMG-Variante mit 354 PS für den SLK, der kein Sportwagen in reinen Sinne ist, übertrieben. Was das alles mit Mauerblümchen, Powerdomes und Flüssigkeiten zu tun hat – das erfahrt ihr in diesem Podcast.
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Über diesen Podcast
JETZT NEU, UNSER OFFIZIELLER SHOP IST ONLINE
https://www.classicpodcars.de/shop Der deutschsprachige Podcast
über klassische Automobilie! Die Fernsehjournalisten Ron &
Frederic sowie Klassiker- und Klappscheinwerfer-Fan Oliver
besprechen in jeder Folge einen Klassiker der automobilen
Geschichte, geben Kaufberatungen und erzählen amüsante Anekdoten
aus ihrer eigenen Automobilen-Erfahrung! Nicht die sündhaft teuren
Super-Oldtimer stehen im Fokus, sondern die Daily Driver, mit denen
wir Geschichten aus unserer Kindheit verbinden und die für die
automobile Tradition stehen, wie wir sie erhaltenswert finden.
Unser Ziel ist es 2 Mal im Monat ein Auto zu besrpechen und euch
einen ClassicPodCars hochzuladen, wenn ihr eine Kaufberatung
gebrauchen könnt, wir ein Auto für euch recherchieren sollen oder
ihr eigene Bilder von den besprochenen Autos habt, so schickt uns
einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de Wenn auch ihr
einen Oldtimer euer eigenen nennt, dann erzählt uns von euren
Erfahrungen, gerne auch auf "Insta" oder Facebook, wo ihr uns unter
@classicpodcars findet! 👇🏻 Kommentiert, liked, empfehlt uns weiter,
damit unsere Community weiter wächst und wir das Erbe klassischer
Fahrzeuge gemeinsam erhalten! Vielen Dank an die vielen Fans
unserer Idee für eure Unterstützung und euren Zuspruch. Und bevor
ihr uns "grillt" oder schlecht bewertet, bitte bedenkt, dass wir
dieses Projekt aus Liebe zu historischen Fahrzeugen machen, wir
sind kein Oldtimer-Lexikon, es wird immer Menschen geben, die im
Detail mehr zu den Autos wissen, die wir besprechen, als wir, an
diese sei die Bitte gerichtet, euer Wissen mit uns und der
Oldtimer-Community zu teilen, ergänzt unsere Sendungen durch euren
Input in den Kommentaren, so dass wir alle etwas davon haben und
helft uns so, unsere gemeinsames Hobby in die nächsten Generationen
zu tragen! 😉🙏🏻
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