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Digital Insurance Podcast: Versicherung & Digitalisierung Archiv

355 Episoden
28 Minuten
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Lars Krug, Chief Technology Officer der Frankfurter Leben-Gruppe, über die Konsolidierung in der Lebensversicherungsbranche durch Run-Off und die entscheidende Rolle der IT dabei. Lars gibt spannende Einblicke in die Arbeit seines Teams und erklärt, warum eine top IT-Infrastruktur für den Erfolg im Run-Off-Geschäft unerlässlich ist.

Hier sind 5 Highlights aus unserem Gespräch:

Run-Off ist kein Ausverkauf, sondern ein komplexes Unterfangen: Lars räumt mit dem Vorurteil auf, dass Run-Off-Gesellschaften nur an der Auspressung der Kunden interessiert sind. Er betont die Wichtigkeit eines exzellenten Kundenservice und hoher Überschussbeteiligungen, auch nach der Übernahme der Bestände. Die Frankfurter Leben-Gruppe beweist dies durch ihre Erfolgsbilanz und die positive Resonanz der Kunden.

Die IT ist der Schlüssel zum Erfolg: Die Migration von Versicherungsbeständen ist enorm komplex, da diverse Systeme, Tarifgenerationen und Datenformate integriert werden müssen. Lars erklärt, wie sein Team diese Herausforderungen meistert und warum eine saubere Migration sowohl für die Kunden als auch für die Regulierungsbehörden (BaFin) essentiell ist. Die Frankfurter Leben-Gruppe hat bereits sechs Übernahmen erfolgreich abgeschlossen, ohne Probleme mit der BaFin.

Standardisierung und Industrialisierung der Migration: Um die Migration von Versicherungsbeständen zu optimieren, setzt die Frankfurter Leben-Gruppe auf Standardisierung und Industrialisierung der Prozesse. Sie nutzen klar definierte Abläufe und testen intensiv, um sicherzustellen, dass die Kunden ihre Leistungen weiterhin korrekt erhalten. Ihr Ziel ist ein möglichst kurzer Cutover-Zeitraum von sieben bis zehn Tagen.

Outsourcing der IT-Infrastruktur als Erfolgsfaktor: Im Gegensatz zu vielen anderen Versicherern setzt die Frankfurter Leben-Gruppe auf ein Software-as-a-Service-Modell und outsourced einen Großteil ihrer IT-Infrastruktur. Dieser Ansatz minimiert den internen Aufwand, reduziert Risiken und ermöglicht Skaleneffekte. Sie profitieren von den Erfahrungen ihres Partners adesso/Afida, der eine umfassende Plattform bereitstellt.

Künstliche Intelligenz (KI) als Zukunftstechnologie: Lars sieht großes Potenzial im Einsatz von KI, vor allem im Kundenservice, bei der Datenverarbeitung und der Migration selbst. KI kann die Effizienz deutlich steigern, z.B. durch automatisierte Datenextraktion und -verarbeitung, sowie das schnelle und effiziente Analysieren von Vertragswerken.

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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.

Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.

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42 Minuten
In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen Versicherung, über folgendes Thema: Mentale Gesundheit im Arbeitsleben. Wir tauchen tief in die Herausforderungen ein, die sowohl im Berufs- als auch im Privatleben auf uns einwirken und wie sie unsere mentale Gesundheit beeinflussen. Martin teilt seine persönlichen Erfahrungen aus über 40 Jahren im Job und 15 Jahren als Vorstand. Er erklärt, wie wichtig es ist, die Warnzeichen zu erkennen und wie man aktiv gegen den Druck von allen Seiten vorgehen kann – von den Anforderungen im Job bis hin zu den Herausforderungen im Privatleben.

Hier sind 5 Highlights aus unserer Unterhaltung:

Das "Happiness-Konto": Martin beschreibt ein geniales Bild, um die Balance zwischen positiven und negativen Energien im Leben zu verdeutlichen. Positive Erlebnisse laden auf, negative entziehen Energie. Der Schlüssel ist, genug positive Erlebnisse zu haben, um die negativen auszugleichen. Das ist so viel klarer und einprägsamer, als nur von Stress zu sprechen.

Die Bedeutung von Selbstwahrnehmung: Wir sprechen darüber, wie schwer es sein kann, die eigenen Warnzeichen zu erkennen, wenn man mental aus der Spur gerät. Martin betont, wie wichtig es ist, auf seinen Körper und seine Gefühle zu achten und kleine Dinge nicht zu ignorieren. Übermüdigkeit, Gereiztheit oder Schlafstörungen können wichtige Alarmsignale sein.

"Kinder first": Martin betont die Wichtigkeit, Prioritäten zu setzen und sich bewusst Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu nehmen. Familie, Kinder und Partner gehen immer vor, auch wenn es mal schwierig ist, im Job alles unter einen Hut zu bekommen. Diese klare Aussage ist besonders relevant für alle, die sich in diesem Spagat zwischen Job und Familie befinden.

Entscheidungs-Müdigkeit: Wir diskutieren den Stress, der durch das ständige Treffen von Entscheidungen entsteht – und wie man diesen Stress reduzieren kann. Routinen, bewusste Entscheidungen in seinem privaten Umfeld, und das Delegieren von Aufgaben im Beruf können hier enorm helfen. Das ist echt ein genialer Punkt, der oft übersehen wird.

Mentoring und Authentizität: Martin spricht über die Wichtigkeit von Mentoring und teilt seine eigenen Erfahrungen. Er betont, dass es nicht darum geht, ein Vorbild nachzuahmen, sondern seine eigenen Stärken und Werte zu leben und authentisch zu sein. Dies ist der Schlüssel, um im Beruf erfolgreich zu sein und gleichzeitig seine mentale Gesundheit zu schützen.

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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.

Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.

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37 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Thomas Much, Technical Agile Coach bei der Techniker Krankenkasse, Deutschlands größter gesetzlicher Krankenversicherung. Wir tauchen tief in die Welt der agilen Softwareentwicklung bei einem großen Versicherungsunternehmen ein. Thomas erklärt auf spannende Weise, wie er und sein Team Entwickler dabei unterstützen, moderne Software zu entwickeln und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams verbessern.

Hier sind fünf Highlights aus unserer Unterhaltung:

Die zwei Welten der Softwareentwicklung: Thomas schildert den Unterschied zwischen klassischer, oft ineffizienter Softwareentwicklung in großen Unternehmen (lange Release-Zyklen, unklare Verantwortlichkeiten) und modernen, agilen Methoden. Er verdeutlicht, wie wichtig es ist, Software kontinuierlich auszuliefern und nicht erst nach Monaten oder Jahren.

Team Programming als Schlüssel zum Erfolg: Wir diskutieren die Praxis des Team Programming (auch Mob Programming genannt), bei dem mehrere Entwickler gemeinsam an einer Codezeile arbeiten. Das klingt erstmal ungewöhnlich, aber Thomas erklärt, wie effektiv das für den Wissenstransfer, die Codequalität und die Teambildung ist. Der Vorteil liegt im unmittelbaren Austausch und in der Vermeidung von langwierigen Code Reviews.

Continuous Integration/Continuous Delivery (CI/CD): Thomas erklärt die Bedeutung von CI/CD für die kontinuierliche Auslieferung von Software und wie es das Risiko reduziert. Er betont, dass es nicht nur um Tools geht, sondern auch um eine entsprechende Denkweise und Unternehmenskultur.

Der Weg zur Modernisierung: Thomas beschreibt die Herausforderungen, die mit der Integration neuer Technologien in bestehende Systeme einhergehen. Er erzählt von seinen Erfahrungen, wie er Teams dabei unterstützt, diese Herausforderungen zu meistern und in kleinen Schritten Fortschritte zu erzielen.

Von der Freelancer-Karriere zum Angestellten: Thomas teilt seine Beweggründe, seine langjährige Freelancer-Karriere für eine Festanstellung bei der TK zu tauschen. Er beschreibt, wie seine Erfahrungen und Fähigkeiten dort wertgeschätzt werden und wie er als Multiplikator in der TK-IT wirken kann.

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37 Minuten
In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Hendrik Fundermann, COO von d.velop, über die Herausforderungen der Datensouveränität im Zeitalter der Cloud-Technologie. Wir befinden uns auf dem d.velop Summit 2025 in Düsseldorf, einem der wichtigsten Tech-Events des Jahres. Hendrik erläutert d.velops Rolle als führende ECM- und DMS-Plattform in Europa und wie sie Unternehmen bei der Bewältigung der Herausforderungen im Umgang mit großen Datenmengen unterstützt.

5 Highlights:

Die Grenzen traditioneller Rechenzentren: Wir diskutieren, warum die klassische Infrastruktur mit Servern im eigenen Keller an ihre Grenzen stößt. Die schnelleren Entwicklungszyklen und der Bedarf an neuen Technologien wie KI und generativer KI erfordern eine höhere Skalierbarkeit und Flexibilität, die nur Cloud-Lösungen bieten.

Datensouveränität in der Cloud: Das Thema Datensouveränität steht im Mittelpunkt. Wir hinterfragen, wie sicher Daten in den Rechenzentren der großen, meist amerikanischen Cloud-Anbieter sind und wie man sich vor potenziellen Zugriffen Dritter schützen kann. Der Vorfall mit dem Richter in Den Haag wird als Beispiel für die bestehenden Risiken genannt.

Europäische Cloud-Alternativen: Hendrik beleuchtet den zunehmenden Bedarf an europäischen Cloud-Anbietern und nennt Open Telekom Cloud und Stack IT als vielversprechende Alternativen zu den US-amerikanischen Hyperscalern. Er erklärt, wie diese Unternehmen versuchen, die Datensouveränität zu gewährleisten.

Bring Your Own Key (BYOK): Wir erläutern das Konzept von Bring Your Own Key als Strategie zur Verbesserung der Datensicherheit. Durch die Verwendung eigener Verschlüsselungsschlüssel können Unternehmen die Kontrolle über ihre Daten behalten, selbst wenn der Zugriff durch Dritte erfolgt.

Die Zukunft der Cloud-Strategie: Hendrik gibt Tipps für Unternehmen, die ihre Cloud-Strategie entwickeln. Dazu gehören Cloud-Agilität, ein Backup in Europa und die Nutzung von Bring Your Own Key. Er hebt hervor, dass ein reines Kopieren von On-Premise Systemen auf eine virtuelle Maschine nicht gleichbedeutend mit einer echten Cloud Strategie ist. Der Wechsel in die Cloud bedeutet auch, die Betriebsweisen und Möglichkeiten der Cloud zu nutzen.

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38 Minuten
In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Dr. Elmar Waldschmitt, Stabsstellenleiter Unternehmensentwicklung und Geschäftsführer des Healthy Hub bei der BIG direkt gesund. Wir tauchen tief in die Welt der gesetzlichen Krankenkassen, Digitalisierung und Innovation ein. Elmar erklärt mir auf verständliche Weise den Unterschied zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung und warum Innovation für die BIG so wichtig ist, um im Wettbewerb zu bestehen. Er beschreibt die Herausforderungen, die die sektorale Struktur des deutschen Gesundheitswesens mit sich bringt und wie der Healthy Hub diese angeht.

5 Highlights der Episode:

Gesetzliche vs. Private Krankenversicherung: Elmar erklärt den Unterschied zwischen dem Umlagesystem der GKV und dem Risikoprinzip der PKV, das Solidarprinzip und das Sachleistungsprinzip.

Der Healthy Hub als „Reallabor": Elmar beschreibt den Healthy Hub nicht als klassischen Inkubator, sondern als ein Joint Venture von vier gesetzlichen Krankenkassen, das innovative digitale Gesundheitslösungen entwickelt und in die Versorgung integriert. Er betont, dass sie keine Apps kaufen, sondern versorgungsorientierte Lösungen.

Die Herausforderungen der sektoralen Struktur: Wir diskutieren, wie die sektorale Aufteilung des Gesundheitswesens die Versorgung erschwert und wie digitale Lösungen dazu beitragen können, die verschiedenen Akteure besser zu vernetzen und die Patientenreise zu optimieren. Das Problem der fehlenden durchgängigen Kommunikation zwischen den einzelnen Sektoren (Hausarzt, Krankenhaus, Reha etc.) wird anschaulich erläutert.

DIGAs und darüber hinaus: Wir klären den Unterschied zwischen DIGAs (digitale Gesundheitsanwendungen) und anderen digitalen Lösungen. Elmar erklärt, warum der Healthy Hub sich auch auf Lösungen konzentriert, die keine DIGAs sind, und wie sie diese in ihre Versorgungsmodelle integrieren. Konkrete Beispiele, wie eine App zur Früherkennung von Vorhofflimmern und ein HPV-Testkit für zu Hause, illustrieren dies.

Der Healthy Hub Wettbewerb: Ich erfahre, wie der Healthy Hub innovative Startups findet und unterstützt. Elmar beschreibt den Ablauf der Wettbewerbe und wie diese dazu beitragen, neue Versorgungslösungen für die Versicherten zu entwickeln.

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25 Minuten
In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Mathias Storde, Director Online und International Sales bei HanseMerkur, über die Revolutionierung der Reisebranche durch parametrische Versicherungen. Mathias erklärt die Zusammenarbeit zwischen HanseMerkur und der BerlinDirekt, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft, die agiler und flexibler auf Marktbedürfnisse reagieren kann als der „Tanker“ HanseMerkur.

Hier sind fünf Highlights aus unserem Gespräch:

Parametrische Versicherungen im Detail: Mathias erklärt verständlich, was parametrische Versicherungen sind: Versicherungen, die nicht auf der Höhe des Schadens basieren, sondern auf definierten Parametern. Im Beispiel der Flugverspätungsversicherung wird ab einer bestimmten Verspätungszeit (z.B. zwei Stunden) eine Auszahlung oder Leistung (z.B. Lounge-Zugang) gewährt. Die Auszahlung erfolgt direkt und schnell, z.B. über PayPal.

Innovation im Reiseversicherungsmarkt: Wir diskutieren, wie HanseMerkur und BerlinDirekt mit parametrischen Produkten Innovation im oft langweiligen Reiseversicherungsmarkt schaffen. Die parametrische Flugverspätungsversicherung ist ein Beispiel dafür, wie man Kunden einen echten Mehrwert bietet und sich von der Konkurrenz abhebt.

Preisgestaltung und Vertrieb: Ein wichtiger Aspekt ist die Preisgestaltung. Mathias erklärt, dass ein parametrisches Produkt als „Mitnahmeprodukt“ unter 10€ ideal positioniert ist. Der Vertrieb erfolgt über Online-Reisebüros (OTAs) und andere Partner, die das Produkt direkt in den Buchungsprozess integrieren.

Customization und zukünftige Entwicklungen: Mathias betont die Möglichkeiten der Individualisierung parametrischer Produkte. Man kann die Auszahlungssummen, Auslöseparameter (z.B. ab 90 Minuten Verspätung) und Leistungen (z.B. Lounge-Zugang, Champagner am Flughafen) anpassen. Wir brainstormen über weitere kreative Anwendungsmöglichkeiten, z.B. Wettergarantien (obwohl Mathias diese als schwierig einschätzt) oder Kompensation bei ausgefallenen Ausflügen.

Sofortauszahlung und Digitalisierung: Die sofortige Auszahlung über PayPal ist ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal und ein Beispiel für die Digitalisierung der Schadenabwicklung. Mathias sieht hier großes Potenzial, um den Kunden ein besseres Erlebnis zu bieten und bürokratische Hürden zu beseitigen.

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39 Minuten
In dieser Podcast-Folge spreche ich wieder mit meinem Kollegen Thomas Fröhlich, Head of AI & Automation, über den Wahnsinn der letzten Monate im KI-Bereich.

Hier sind fünf Highlights aus unserer Diskussion:

KI-Texte erkennen: Thomas und ich haben festgestellt, dass wir mittlerweile ein "KI-Radar" entwickelt haben. Bestimmte Schreibweisen, wie zum Beispiel übermäßig lange Gedankenstriche, verraten uns sofort, dass ein Text von einer KI stammt. Das ist ein interessantes Phänomen – die KI entwickelt einen eigenen Stil, an den wir uns gewöhnen müssen. Es stellt die Frage nach der zukünftigen Bedeutung von individueller Ausdrucksform im Text in Frage.

KI im Kundenservice (RAG): Die Allianz UK nutzt KI, um riesige Dokumente im Underwriting blitzschnell zu durchsuchen. Das spart enorm Zeit und bringt neue Mitarbeiter schneller auf den neuesten Stand. Technisch ist das zwar kein komplett neuer Ansatz (Retrieval Augmented Generation, oder RAG), aber der praktische Einsatz ist der Knaller! Es ist nicht einfach nur die Technologie, sondern die Umsetzung, die zählt.

Mindset und KI: Wir haben über die Wichtigkeit des richtigen Mindsets im Umgang mit KI gesprochen. Es geht darum, sich bewusst zu machen, wann man KI zur Überprüfung von Informationen nutzen sollte, um Fehler zu vermeiden und das eigene Wissen zu erweitern. Ähnlich wie wir bei der Kindererziehung auf neue Forschungsergebnisse zurückgreifen, sollten wir auch im Berufsleben KI als Werkzeug für bessere Entscheidungen nutzen.

EU AI Act und Schulungen: Der EU AI Act ist in Kraft getreten und schreibt Schulungen für Mitarbeiter zum Thema KI vor. Thomas und ich sind uns einig, dass praktische Schulungen viel effektiver sind als langweilige Klick-durch-PowerPoint-Präsentationen. Tatsächlich kann KI sogar hervorragend als Schulungstool selbst eingesetzt werden – man muss es nur richtig nutzen.

Text-to-Video und Business Cases: Wir haben über die Anwendung von Text-to-Video in der Versicherungsbranche gesprochen. Die Möglichkeit, Schadensfälle durch Videos zu rekonstruieren oder automatisiert zu analysieren, könnte extrem effizient sein und viel Zeit sparen. Dabei ist die Qualität des Prompts natürlich entscheidend, um realistische Ergebnisse zu erzielen.

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33 Minuten
In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Dr. Claus Hunold, Vorstand Vertrieb und Marketing der Haftpflichtkasse. Wir tauchen tief in die Welt des Maklervertriebs ein und beleuchten, wie sich dieser Bereich verändert und wie digitale Tools den Erfolg maximieren können. Claus erzählt von der ungewöhnlichen Geschichte der Haftpflichtkasse, die über 120 Jahre alt ist und lange Zeit ohne strukturierten Maklervertrieb auskam, weil der exzellente Service von alleine für ein starkes Wachstum sorgte.

5 Highlights der Episode:

Die Evolution des Maklervertriebs: Claus erklärt, warum die Haftpflichtkasse jetzt einen gezielten Aufbau eines Maklervertriebs angeht, angetrieben durch den zunehmenden Wettbewerb und veränderte Anforderungen junger Makler. Junge Makler, so Claus, brauchen schnelle, digitale Lösungen, aber gleichzeitig auch persönlichen Kontakt und einen vertrauenswürdigen Partner.

Die Bedeutung von Community Building: Claus betont die Wichtigkeit des Community-Gedankens im Maklervertrieb. Nicht nur überragende Produkte, sondern auch der persönliche Austausch und die Schaffung einer Community sind für langfristigen Erfolg entscheidend. Die Haftpflichtkasse setzt hierfür auf Veranstaltungen und Weiterbildungsreihen.

Der Einsatz von Salesforce als CRM-System: Claus berichtet über die Implementierung von Salesforce zur effizienten Steuerung des Maklervertriebs. Das System ermöglicht die Analyse von Maklerdaten, die Automatisierung von Marketingkampagnen und die Identifizierung von "Next Best Actions". Claus betont aber auch, dass die richtige Strategie und interne Prozesse unerlässlich sind, um das CRM effektiv zu nutzen.

Die Segmentierung von Maklern: Die Haftpflichtkasse segmentiert ihre Makler in verschiedene Tiers (A+, A, B+, B, C+) basierend auf Umsatz und Potenzial. Das hilft, die Betreuung zu personalisieren und die Ressourcen effizient einzusetzen. Zusätzliche Datenquellen wie das Maklerradar liefern wertvolle Informationen.

Künstliche Intelligenz und der menschliche Faktor: Wir diskutieren die Rolle von KI im Maklervertrieb. Claus ist überzeugt, dass KI unterstützende Funktionen übernehmen kann, aber der persönliche Kontakt zum Makler unverzichtbar bleibt. Die Haftpflichtkasse setzt auf eine Kombination aus menschlicher Betreuung und KI-gestützten Tools, um den Service zu verbessern, ohne die menschliche Komponente zu verlieren.

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33 Minuten
Heute spreche ich mit Marcus Looft, Strategy Director bei Earnix, über die zunehmende Komplexität im deutschen Versicherungsmarkt und wie Künstliche Intelligenz (KI) dabei helfen kann, diese zu bewältigen. Wir tauchen tief in die Herausforderungen der Datenkontrolle, Governance und des Fehlerrisikos ein, die Führungskräfte im Versicherungssektor aktuell beschäftigen. Marcus erklärt uns, was "Pricing" im Versicherungs Kontext bedeutet (nämlich die individuelle Preisgestaltung für jeden Kunden aufgrund seines Risikoprofils), und wie sich die Branche durch Digitalisierung und Liberalisierung verändert hat.

5 Highlights des Podcasts:

Die zunehmende Komplexität des Versicherungsmarkts: Wir diskutieren, wie Cyberrisiken, die zunehmende Digitalisierung und der gestiegene Kundenanspruch die Komplexität im Versicherungsgeschäft enorm steigern. Neue Versicherungsarten und die Fülle an Daten stellen eine große Herausforderung dar.

KI als Werkzeug zur Bewältigung der Komplexität: Marcus erläutert, wie KI-basierte Lösungen helfen können, die riesigen Datenmengen zu analysieren und so ein präziseres und schnelleres Pricing zu ermöglichen. Früher statistisch handgemachte Berechnungen sind heute mit KI effizienter.

Die Bedeutung von Governance und Datenkontrolle: Wir beleuchten die kritische Rolle einer robusten Governance bei der Verwendung von KI im Versicherungsbereich. Die Nachvollziehbarkeit von KI-Entscheidungen ist für die Rechtfertigung gegenüber Aufsichtsbehörden und für den Vertrauensaufbau essentiell. Falsche Daten führen zu falschen Ergebnissen, und das muss verhindert werden.

Mythen rund um die KI-Implementierung: Wir räumen mit einigen Mythen auf, beispielsweise der Angst vor "halluzinierender" KI. Marcus betont, dass die Versicherungsbranche aufgrund der notwendigen Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse besonders vorsichtig und kontrolliert mit KI umgeht. Der Fokus liegt auf KI-Assistenzsystemen anstatt autonom entscheidender KI.

Earnix' Co-Pilot und KI-Agenten: Marcus stellt den Earnix Co-Pilot vor, ein KI-basiertes Assistenzsystem, das Mitarbeitern bei der täglichen Arbeit unterstützt und Prozesse automatisiert. Er erklärt, wie solche Tools die Effizienz steigern und gleichzeitig die Kontrolle über die Prozesse gewährleisten. Der Mensch bleibt dabei die wichtigste Kontrollinstanz.

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30 Minuten
In dieser Folge plaudere ich mit Dr. Frank Welfens, dem relativ neuen Vorstandsvorsitzenden der Haftpflichtkasse. Wir tauchen tief in seine Vision für das Unternehmen ein und besprechen die ersten Schritte seiner Transformation. Es geht um Digitalisierung, Mitarbeiterkommunikation und die Herausforderungen in der Versicherungsbranche.

Highlights der Folge:

Der Unterschied zwischen AGs und VVaGs: Frank teilt seine Erfahrungen aus beiden Welten und erklärt, wie die Zielsetzung (Mitgliederzufriedenheit vs. Gewinnmaximierung) den Arbeitsalltag beeinflusst. Er betont, dass bei der Haftpflichtkasse die Mitglieder im Vordergrund stehen.

Das Geheimnis des "Markler-Lieblings": Wir lüften das Geheimnis hinter dem Titel "Markler-Liebling", den die Haftpflichtkasse schon zehn Jahre in Folge trägt. Es dreht sich alles um exzellenten Service und individuelle Lösungen für die Vertriebspartner.

Die neue Strategie: Transparenz und Teamwork: Frank erklärt, wie er gemeinsam mit den Mitarbeitern die Zukunftsstrategie entwickelt. Der Fokus liegt auf Transparenz und offener Kommunikation, inklusive direkter Gespräche mit den Mitarbeitern, ohne Führungskräfte dazwischen.

Digitalisierung und die Herausforderungen der Technik: Wir diskutieren die notwendigen technischen Modernisierungen, wie z.B. die Umstellung des Bestandsführungssystems. Frank betont, wie wichtig die Digitalisierung für schnellere Prozesse (z.B. Schadensbearbeitung) ist.

Vom "Sie" zum "Du": Ein überraschendes Detail ist die Umstellung auf das "Du" im gesamten Unternehmen. Frank erzählt, wie diese Entscheidung getroffen wurde und wie sie die Unternehmenskultur beeinflusst.

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36 Minuten
In dieser Podcast-Episode unterhalte ich mich mit Johannes Rath (Signal Iduna) und Jens Lapinski (Angel Invest) über die Zusammenarbeit zwischen Versicherern und Startups. Wir erkunden, wie Versicherungen in Startups investieren und Partnerschaften eingehen können, welche neuen Trends relevant werden und wie Startups ihre Kultur in etablierte Unternehmen einbringen.

5 Highlights:

Die Erfolgsgeschichte von Signal Iduna und Angel Invest: Ich lerne, wie die Partnerschaft zwischen Signale Duna und Angel Invest begann und wie sie sich über die Jahre entwickelt hat. Die beiden erzählen von ihren gemeinsamen Erfahrungen und Herausforderungen. Es wird deutlich, dass eine offene Kommunikation und enge Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg sind.

Investment-Hypothesen im Wandel: Wir beleuchten die Entwicklung der Investment-Hypothesen von Signal Iduna. Anfangs lag der Fokus auf verschiedenen Bereichen wie Transformation und Fintech. Der aktuelle Fokus des Angel Invest Fonds 3 liegt stark auf KI, Fintech und Climate. Dies zeigt die Anpassungsfähigkeit an aktuelle Trends.

Warum in Startups investieren?: Johannes und Jens diskutieren die Vorteile des Investierens gegenüber dem bloßen Einkaufen von Lösungen. Es geht um den Zugang zu neuen Technologien, beschleunigtes Lernen und die Möglichkeit, gemeinsam neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Der strategische Vorteil des direkten Zugangs zu Innovationen wird klar.

Aktuelle Trends im Startup-Ökosystem: Jens teilt Einblicke in seine jüngsten Investments und beleuchtet aktuelle Trends, insbesondere im Bereich KI. Es geht um KI-gestützte Lösungen für Unternehmen, die Automatisierung von Prozessen und die zunehmende Bedeutung von Daten. Die Geschwindigkeit der Entwicklung und die Herausforderungen durch die Integration von KI in bestehende Systeme werden diskutiert.

Die Bedeutung von "Debattenfähigkeit": Johannes betont die Bedeutung offener Diskussionen und die Notwendigkeit, etablierte Denkweisen zu hinterfragen. Die Zusammenarbeit mit Startups und die Einbeziehung unterschiedlicher Perspektiven sind entscheidend, um innovative Lösungen zu finden und sich an die sich schnell verändernde Welt anzupassen.

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27 Minuten
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Florian Meurs, Geschäftsführer der Berlin Direkt Versicherung, über parametrische Versicherungen. Florian gibt spannende Einblicke in die Entwicklung und Implementierung dieser innovativen Produkte, insbesondere im hart umkämpften Reisemarkt. Wir tauchen tief in die Besonderheiten parametrischer Versicherungen ein, im Vergleich zu klassischen Modellen. Dabei erfahren wir, wie Berlin Direkt ein parametrisches Produkt für Flug- und Gepäckverspätungen auf den Markt gebracht hat und welche Herausforderungen damit verbunden waren.

Hier fünf Highlights der Folge:

Parametrische Versicherungen im Reisemarkt: Wir diskutieren, wie parametrische Versicherungen den "Schmerzpunkt" von Flug- und Gepäckverspätungen adressieren, indem sie sofort eine Auszahlung leisten, anstatt den tatsächlichen Schaden zu bewerten. Das unterscheidet sie deutlich von klassischen Versicherungen.

Die Rolle der virtuellen Kreditkarte: Florian erklärt, wie die Idee für das parametrische Produkt aus einem Podcast über virtuelle Kreditkarten entstand und wie sie die sofortige Auszahlung ermöglichen. Wir beleuchten, warum die initiale Idee, eine virtuelle Kreditkarte zu integrieren, kurz vor dem Launch scheiterte und wie sie auf Paypal als Alternative umgestiegen sind.

Erfolgreicher A/B-Test: Florian präsentiert die Ergebnisse eines A/B-Tests, der zeigte, dass die Option der sofortigen Auszahlung die Conversion Rate deutlich verbessert und mehr Kunden zum Abschluss einer Reiseversicherung bewogen hat. Sogar der Abschluss eines teureren Versicherungspakets wurde erhöht. Die "sofortige" Auszahlung war im Vergleich zum traditionellen Verfahren ein wesentlicher Faktor.

Technische und regulatorische Herausforderungen: Ich erfahre von den technischen und regulatorischen Hürden bei der Implementierung des parametrischen Produkts, insbesondere der Zusammenarbeit mit einem technischen Anbieter aus dem Ausland und der notwendigen Anpassung an deutsches Recht. Der Prozess erforderte viel Neuentwicklung und ein hohes Maß an Sorgfalt in Bezug auf Compliance.

Zukunft parametrischer Versicherungen: Wir diskutieren das Potenzial parametrischer Versicherungen und welche weiteren Anwendungsbereiche denkbar sind, z.B. die Erweiterung auf Jahresversicherungen oder die Integration in andere Produkte. Die Herausforderungen von Skalierbarkeit und die Definition von "sofort" werden ebenfalls thematisiert.

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34 Minuten
In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Sascha Quillet, dem neuen Vorstand für Digitalisierung und Technik der Haftpflichtkasse. Wir tauchen tief in die Modernisierung der IT-Landschaft eines traditionsreichen Versicherers ein. Sascha erzählt von seinem Team und den spannenden Herausforderungen, die sie meistern.

5 Highlights aus dem Gespräch:

Die Haftpflichtkasse im Wandel: Sascha beschreibt die Haftpflichtkasse als traditionsreichen Versicherer, der sich in den letzten Jahren etwas auf seinen Lorbeeren ausgeruht hat. Jetzt steht die Modernisierung der IT ganz oben auf der Agenda – mit dem Ziel, wieder der digitalste Versicherer Deutschlands zu werden. Ein ehrgeiziges Ziel, das mit vielen Herausforderungen, aber auch großen Chancen verbunden ist.

Technik – mehr als nur Software: Sascha zeigt, wie umfassend der Technik-Begriff bei ihm verstanden wird: von der Zugangskontrolle über die Gebäudeautomation bis hin zu KI-Lösungen. Er skizziert einen spannenden Weg von traditionellen Telefonen hin zu modernen, cloudbasierten Lösungen.

Die KI-Realität: Wir diskutieren die überzogenen Erwartungen an KI vor ein paar Jahren, insbesondere nach dem Aufkommen von ChatGPT. Sascha betont die Notwendigkeit, KI-Systeme zu trainieren und zu optimieren, und sie nicht als Allheilmittel zu betrachten. Er betont den Wert menschlicher Expertise im Zusammenspiel mit KI-Lösungen.

Die Zukunft der Haftpflichtkasse IT: Sascha beschreibt seine Vision einer serviceorientierten IT, die eng mit den Bedürfnissen der Mitarbeiter verzahnt ist. Cloud-Lösungen spielen eine zentrale Rolle, aber er betont die Notwendigkeit eines hybriden Ansatzes, um alle Mitarbeiter in den Prozess einzubeziehen. Die Mischung aus Cloud und lokaler Infrastruktur ist der richtige Weg.

Kernsystem-Austausch: Sascha erklärt den komplexen Prozess des Austauschs des Kernsystems, ein riesiges Projekt mit vielen Herausforderungen, welches einen Generalunternehmer für die Implementierung der Softwarelösung vorsieht. Er spricht über Make-or-Buy-Entscheidungen und die Balance zwischen Standard-Software und individuellen Anpassungen. Hier ist ein gutes Projektmanagement und die enge Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen zentral.

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33 Minuten
In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Gisa Kimmerle, die bei Hiscox den Bereich Cyber in Deutschland und Österreich leitet. Wir tauchen tief in die Welt der Cyberversicherungen ein, ein Gebiet, das für viele Versicherer eine echte Herausforderung darstellt. Gisa erklärt, wie Hiscox mit Cyberrisiken umgeht und wie Versicherer in diesem dynamischen Markt erfolgreich sein können.

Fünf Highlights der Episode:

Was ist Cyberversicherung? Gisa erklärt klar und prägnant, was Cyberversicherungen abdecken: Eigenschäden (z.B. Kosten für Betriebsunterbrechung, Forensik), Drittschäden (z.B. Datenrechtsverletzungen, Haftungsansprüche) und Assistance-Leistungen (sofortige Hilfe im Notfall, Prävention). Wir beleuchten die Komplexität dieses Bereichs und den Unterschied zu traditionellen Versicherungsarten.

Phishing-Mails erkennen: Ich befrage Gisa zu konkreten Beispielen. Wir besprechen typische Phishing-Mails und drei entscheidende Punkte, um sie zu erkennen: den Absender genau prüfen (Tippfehler!), Links überprüfen (wohin führen sie?) und kritisch hinterfragen, ob die E-Mail überhaupt Sinn ergibt. Gisa betont, dass die zeitliche Dringlichkeit oft ein Alarmsignal ist. Wir diskutieren auch den komplexeren Fall des Zahlungsmittelumleitungsbetrugs.

Assistance-Leistungen im Schadensfall: Gisa beschreibt die umfassende Assistance von Hiscox. Im Ernstfall springt Hiscox nicht erst nach dem Schaden ein, sondern fungiert als sofortige Hilfe. IT-Experten unterstützen Unternehmen direkt, analysieren den Vorfall, leiten Gegenmaßnahmen ein und helfen bei der Schadensbehebung. Dies ist besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wertvoll, da diese oft nicht über die nötige interne Expertise verfügen.

Risikobewertung bei Cyberversicherungen: Die Bewertung von Cyberrisiken ist viel komplexer als bei traditionellen Versicherungsarten. Gisa erklärt, wie Hiscox die Risiken einschätzt: interne Schadensdaten, Branchenanalysen, und externe Daten aus dem jährlich erscheinenden Cyber Readiness Report. Dieser Report bietet wertvolle Einblicke in die Cyberrisiken von Unternehmen, auch solchen, die nicht Kunde bei Hiscox sind. Der Nachhaltigkeitsaspekt wird ebenfalls betont – Cyberversicherungen müssen langfristig funktionieren.

Die Herausforderungen des Cyberversicherungsmarktes: Gisa erläutert, warum der Markt noch nicht so weit entwickelt ist. Die ständige Entwicklung neuer Angriffsmethoden und Technologien (z.B. KI, Quantencomputing) macht die Risikobewertung und -kalkulation extrem herausfordernd. Es ist ein dynamischer Wettlauf zwischen Angreifern und Verteidigern. Gisa vergleicht die Situation mit einem Krieg und betont die Notwendigkeit eines nachhaltigen und langfristigen Ansatzes.

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31 Minuten
In dieser Podcast-Folge gebe ich zusammen mit meinem Kollegen, dem Head of AI & Automation, Thomas Fröhlich, ein Update zu den neuesten Entwicklungen im Bereich KI und Automatisierung. Wir sprechen über coole neue Features, die uns die Arbeit erleichtern, und über unsere Eindrücke von der InsureNXT 2025.

Hier sind 5 Highlights aus unserer Unterhaltung:

PDF-Formatierung & Zusammenfassung: Ich berichte von der neuen Möglichkeit, PDFs nicht nur zu erstellen, sondern auch zu formatieren und lange Berichte automatisch zusammenzufassen lassen – sowohl mit Groq AI als auch ChatGPT (inklusive Grafiken!).

YouTube-Transkribierung mit Gemini: Gemini (kostenpflichtige Version) transkribiert jetzt Youtube-Videos superschnell. Das funktioniert zwar nicht immer fehlerfrei, aber es spart mir trotzdem enorm Zeit und zusätzliche Tools. Wir diskutieren, warum das so schnell geht (Youtube-Untertitel) und vergleichen es mit Drittanbietern.

Custom GPTs (Gems in Gemini): Ich erkläre das Konzept der "Custom GPTs", wo man eigene, wiederverwendbare Prompts erstellt, um sich wiederholende Aufgaben zu automatisieren. Gemini bietet diese Funktion kostenlos als "Gems" an. Wir skizzieren, was "Gems" im Kontext von System Prompts und dem Gesamt-Prompt bedeuten. Diese Erklärung wird in einer späteren Folge vertieft.

InsureNXT 2025: Wir teilen unsere Eindrücke von der InsureNXT 2025. KI und Automatisierung waren omnipräsent! Wir diskutieren die dort vorgestellten Themen: Strategien, Use Cases (Kundenservice, Schadenmanagement), die Herausforderung der Implementierung von KI in Unternehmen, und die oft fehlende "Hands-on"-Mentalität in den Präsentationen. Wir sprechen darüber, dass KI-Modelle letztendlich immer noch Software sind, die sorgfältig in die Organisationsstrukturen integriert werden müssen.

System Prompts: Wir tauchen tief in das Thema "System Prompts" ein – die Anweisungen, die ein KI-Modell steuern und seine Persönlichkeit, sein Verhalten und seine Fähigkeiten definieren. Wir analysieren, warum sie so wichtig sind (Explainable AI, Nachvollziehbarkeit, Risikomanagement, Jailbreak Resistance), und was der Leak des Cloud-System Prompts bedeutet. Ich teile, was man aus der Analyse des geleakten Cloud-System Prompts lernen kann (z.B. Länge der Instruktionen, Umgang mit Wissen, etc.). Wir stellen fest, wie wichtig gute Prompt Engineers und Product Owner in Zukunft werden.

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Digital Insurance Podcast: Versicherung & Digitalisierung

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Gespräche zur digitalen Transformation in der Versicherungswirtschaft