Next Level Leadership Archiv
257 Episoden
59 Minuten
In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um den entscheidenden Moment im Berufsleben einer Führungskraft: den Einstieg in eine neue Rolle. Warum sind die ersten 100 Tage so prägend? Elisabeth Vestner, erfahrene Führungsberaterin und Expertin für Führungswechsel und New Leadership, erklärt, wie dieser Zeitraum nicht nur den eigenen Erfolg, sondern auch die Dynamik im Team und die langfristige Wirksamkeit als Führungskraft bestimmt. Sie zeigt auf, welche typischen Fallstricke viele Neue übersehen – und wie du sie gezielt vermeidest, um von Anfang an souverän und authentisch zu wirken. Ein zentrales Thema: Vertrauen aufbauen – besonders bei anfangs verhaltenen Teammitgliedern. Wie gelingt es, auch in unsicheren Phasen eine Atmosphäre zu schaffen, in der offener Austausch und konstruktive Zusammenarbeit möglich sind? Elisabeth betont, dass es dabei weniger um schnelle Lösungen geht, sondern um eine klare Haltung und den Fokus auf das „Wie“ statt nur auf das „Was“. Denn Führung beginnt im Kopf: Wer sich selbst bewusst in die neue Rolle „befördert“ und mit Neugier statt mit Vorurteilen an die Aufgabe herangeht, schafft die Basis für nachhaltige Erfolge. Praktisch wird es mit konkreten Werkzeugen wie strukturierten Teamworkshops, strategischem Erwartungsmanagement und der Kunst, Quick Wins zu nutzen, ohne die langfristige Vertrauensbildung zu vernachlässigen. Elisabeth teilt ihre Erfahrungen, wie du als Führungskraft informelle Regeln erkennst, Widerstand konstruktiv nutzt und sogar scheinbare „Störfaktoren“ in Verbündete verwandelst. Doch nicht nur die Führungskraft selbst steht im Fokus: Auch Unternehmen und HR-Abteilungen tragen eine große Verantwortung. Wie können sie Führungswechsel aktiv begleiten, statt neue Führungskräfte ins kalte Wasser zu werfen? Elisabeth plädiert für standardisierte Prozesse, die nicht nur die Integration erleichtern, sondern auch die Unternehmenskultur stärken – von der ersten Vorstellung bis zur systematischen Reflexion nach 100 Tagen. Ob du selbst kurz vor einem Karrieresprung stehst, als HR-Verantwortliche:r nach besseren Onboarding-Strategien suchst oder einfach wissen willst, wie moderne Führung menschenzentriert und gleichzeitig ergebnisorientiert gelingt – diese Folge liefert praktische Impulse, wissenschaftliche Erkenntnisse und inspirierende Beispiele aus der Praxis. Zitate zum Mitnehmen: „Vertrauen ist der Schlüssel zu allem – ohne Vertrauen gibt es keine wirksame Führung.“ – Elisabeth Vestner „Befördere dich selbst: Geh aktiv in deine neue Rolle und vertraue dir.“ „Investiere vor allem zuerst Zeit in dein Team. Mach deine Teammitglieder zu deinen ersten Verbündeten.“ Timestamps: 00:00 Intro & Vorstellung von Elisabeth Vestner 05:30 Warum Führungswechsel oft unterschätzt werden 12:15 Die größten Herausforderungen in den ersten 100 Tagen 18:40 Wie du Erwartungen im Team klärst – ohne Fettnäpfchen 25:50 Der „New Leadership Assimilation Process“: Ein strukturierter Ansatz 32:30 Teamworkshops: Warum sie sich lohnen (und wie du sie gestaltest) 40:00 Quick Wins vs. langfristige Vertrauensbildung – was hat Vorrang? 48:20 Die Rolle von HR: Wie Unternehmen den Prozess unterstützen können 55:00 Elisabeths Botschaft an zukünftige Führungskräfte und ihre Kinder Shownotes: Du findest Elisabeth hier: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/elisabeth-vestner Webseite ihres Unternehmens LEADVEST Führungsberatung: https://www.leadvest.de Buch-Tipp: „The First 90 Days“ von Michael Watkins (zum Thema Leadership Transitions ️ Trage dich hier für meinen Newsletter ein: https://juliapeters.info/newsletter Podcast abonnieren und alle anderen Folgen: - Auf Julias Webseite: https://juliapeters.info/podcast - Bei YouTube: https://www.youtube.com/channel/UChm2IMnxaycDFSjskkED4lw/featured - Bei Spotify: https://open.spotify.com/show/7IS4nbQa6inhpWmXvZKRTa?si=8b5119ce19684a05 - Bei Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/neuest%C3%A4rke-mit-vertrauen-in-die-zukunft/id1501008121
37 Minuten
In dieser Sonderfolge von Next Level Leadership – veröffentlicht im Rahmen des internationalen Podcastthons (podcastthon.org) – spricht Julia Peters mit Maxi Poschmann, Vorsitzende der Deutsch-Honduranischen Gesellschaft (DHG). Seit 25 Jahren setzt sich der gemeinnützige Verein für Bildung und nachhaltige Entwicklung in Honduras ein, mit klarem Fokus auf Kinder und Jugendliche. Die DHG arbeitet nicht als klassische NGO, sondern baut langfristige Partnerschaften mit Schulen, lokalen Akteur:innen und internationalen Netzwerken auf. Ihr Ziel: Die Menschen in Honduras sollen sich selbst tragen können, sodass der Verein irgendwann überflüssig wird. Aktuell fördert die DHG unter anderem nachhaltigen Schulbau (z. B. klimagerechte Klassenräume aus Lehm), Schulbibliotheken für Zugang zu Literatur und Schülerexkursionen, um Kindern neue Perspektiven zu eröffnen – etwa gegen frühe Schwangerschaften oder fehlende Bildungsmöglichkeiten. Gut zu wissen: Alle Spenden an die DHG gehen zu 100% in die Projekte. Die administrative Kosten werden aus den Mitgliedsbeiträgen gezahlt und betragen nur circa 2% des jährlichen Gesamtvolumens, je nachdem wie die Projekte gestaltet werde. Wer spenden mag, kann also sicher sein, dass dies direkt im Land eingesetzt wird. Die DHG ist ein vernetztes, internationales Kollektiv aus lokalen Expert:innen, Honduraner:innen in Deutschland und Freiwilligen vor Ort – kein rein „deutsches Team“, das „hilft“, sondern eine echte Partnerschaft. „Wir bauen keine ‚Hilfe von oben‘ auf, sondern echte Partnerschaften. Das Netzwerk ist bunt – von deutschen Freiwilligen bis zu honduranischen Architekt:innen.“ (Maxi Poschmann) Maxi Poschmanns Engagement zeigt, wie Führung und Ehrenamt zusammenhängen: „Es gibt mir das Gefühl, etwas bewirken zu können – besonders in Krisenzeiten.“ Sie gestaltet sich aktiv Zeitfenster, um ihren Verpflichtungen und Interessen nachzugehen und setzt auf Dialog und gemeinschaftliche Projektarbeit. „Ehrenamt gibt mir das Gefühl, etwas bewirken zu können. In einer Welt voller Negativschlagzeilen ist das eine aktive Entscheidung, wie ich meine Zeit investiere.“ (Maxi Poschmann) Diese Folge ist Teil des Podcastthons, bei dem tausende Podcasts weltweit wohltätige Organisationen vorstellen – und beweist: Kleines Engagement kann große Wirkung entfalten. Auch die DHG zeigt, wie nachhaltige Bildung, lokale Partnerschaften und transparente Spenden echte Veränderung schaffen kann. Shownotes: Die DHG findest du im Netz über: Website: www.hondurasdhg.de Linkedin: www.linkedin.com/company/hondurasdhg Facebook: https://www.facebook.com/hondurasdhg Besonders zu erwähnen ist der Bildband über die Aktivitäten in Honduras vom Fotografen Christoph Steinweg: https://christophsteinweg.de/honduras-bildband Maxi Poschmann findest du via LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/maximilianeposchmann --- ️ Trage dich hier für meinen Newsletter ein: https://juliapeters.info/newsletter Podcast abonnieren und alle anderen Folgen: - Auf Julias Webseite: https://juliapeters.info/podcast - Bei YouTube: https://www.youtube.com/channel/UChm2IMnxaycDFSjskkED4lw/featured - Bei Spotify: https://open.spotify.com/show/7IS4nbQa6inhpWmXvZKRTa?si=8b5119ce19684a05 - Bei Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/neuest%C3%A4rke-mit-vertrauen-in-die-zukunft/id1501008121
34 Minuten
In dieser Episode spricht Julia Peters mit Sylvia Uehlendahl, der Leiterin des Tiefbauamts der Stadt Dortmund. Wir erfahren, wie das Tiefbauamt die Stadt gestaltet, warum technische Berufe auch Frauen begeistern können und wie es gelingt, mit Leidenschaft und Sinnorientierung Führung zu leben. Sylvia berichtet von ihrem ungewöhnlichen Einstieg in die Branche, ihrer Motivation, den Stadtalltag für alle lebenswerter zu machen, und sie teilt persönliche Erfahrungen zum Thema werteorientierte Führung und Gleichberechtigung. Vom Bagger fahren zum Mentoring Was macht eigentlich ein Tiefbauamt? Für viele ein abstraktes Konstrukt, für Sylvia eine tägliche Spielwiese für Veränderung und Innovation. Angefangen bei der Frage, ob sie selbst Bagger fahren kann – "Ja, kann ich!" Sylvia erzählt, dass selbst anpacken immer noch eine große Freude ist. Doch das Amt bewegt viel mehr: Straßen, Signalanlagen, Beleuchtung, Stadtbahntrassen und vieles mehr. Über 480 Menschen arbeiten bei ihr und tragen dazu bei, die Lebensqualität in Dortmund maßgeblich zu verbessern. Frauen in MINT-Berufen: Rollenbilder verändern sich Sylvia war eine von ganz wenigen Frauen im Bauingenieurwesen. Daher ist sie heute auch Mentorin für junge Ingenieurinnen. Ihr Appell: "Nur Mut! Wir haben den besten Job der Welt, weil wir gestalten können und sehen, was wir bewirken." Sie fördert gezielt Nachwuchstalente und setzt sich für echte Gleichberechtigung ein – denn Erfahrung ist wichtig, aber auch die Bereitschaft, Verantwortung zu delegieren und als Team zusammenzuwachsen. Werteorientierte Führung: Vertrauen, Transparenz und Authentizität Ein zentrales Leitmotiv des Gesprächs ist die werteorientierte Führung. In Zeiten von Ressourcenknappheit und rauerem Klima brauche es gerade jetzt Menschen, die Werte nicht nur predigen, sondern sie mit Leben füllen. Sylvia sieht sich als Teil eines Führungsteams, nicht als klassische "Chefin", und lebt das Prinzip, Mitarbeitende zu bestärken und zu schützen: "Wenn sie (die Mitarbeitenden) mich brauchen, stelle ich mich mit breiten Schultern vor sie. Aber sie können und sollen eigenverantwortlich handeln." (Sylvia Uehlendahl) Sie betont, wie wichtig ehrliches Feedback ist und nutzt Instrumente wie das Führungsfeedback, um sich selbst weiterzuentwickeln und ihre Mannschaft mitzunehmen. Wertschätzung, ein ernst gemeintes Dankeschön – und manchmal auch ein Lächeln – sind ihrer Auffassung nach die wahren Treiber von Motivation und Teamgeist. Von der Generationenvielfalt lernen Auch das Thema Generationenmix taucht immer wieder auf. Das oft belächelte Stichwort "Work-Life-Balance" der jüngeren Generation entpuppt sich im Rückblick als zukunftsweisend. Ergebnisorientiert, engagiert und trotzdem selbstsorgsam: Das bringe alle weiter, meint Silvia. "Nur wer gesund bleibt, kann auch langfristig für die Organisation da sein." (Sylvia Uehlendahl) Fazit: Mut, Menschlichkeit und Authentizität verändern Stadt und Arbeitswelt Die wichtigsten Botschaften aus diesem Gespräch sind universell: Wertschätzung kostet nichts und bringt alles. Echtes Interesse, ehrlicher Dank und Authentizität sind die Basis für einen wirksamen Wandel – ob bei der Verkehrswende, in gleichberechtigten Teams oder im täglichen Miteinander. Und manchmal ist der erste Schritt zu großen Veränderungen einfach: anfangen, Türen öffnen und ein Lächeln schenken. Timestamps: 00:00 "Tiefbauamt Dortmund: Aufgabenbereiche" 03:22 Stadt gestalten: Einfluss nutzen 08:50 "Führungsstil: Stärke durch Unterstützung" 12:26 „Sinnvolle Gestaltung im Miteinander“ 13:35 Fachkräftemangel und Verkehrswende-Chancen 16:44 Anonymes Führungsfeedback und Bewertung 21:22 "Arbeitsklima und Wertschätzung" 25:48 Straßen, Verkehrswende und Sicherheit 27:56 „Optimistisch in die Zukunft blicken“ 31:12 "Wertschätzung im Alltag leben"
14 Minuten
In dieser Solofolge stelle ich dir das GROW-Modell vor – ein klassisches, aber kraftvolles Selbstcoaching-Tool, das Führungskräften hilft, in nur 10 Minuten Klarheit zu gewinnen und ins Handeln zu kommen. Ob Teamkonflikte, Purpose-Integration oder persönliche Blockaden: Mit den vier Schritten Goal (Ziel), Reality (Realität), Options (Möglichkeiten) und Will (Wille) lernst du, wie du dich aus dem Grübeln löst und konkrete nächste Schritte definierst. Ich zeige dir an zwei Praxisbeispielen, wie das Modell funktioniert – und warum es gerade für Führungskräfte ein Game-Changer ist. „Es gibt immer einen Weg – und er beginnt mit kleinen Schritten.“ (Julia Peters) Wichtigste Themen & Impulse für die Führungspraxis Warum GROW? Entwickelt von Sir John Whitmore, Pionier des Performance-Coachings. Einfaches Framework für schnelle Ergebnisse – allein oder im Team. Kernfrage: „Was will ich konkret erreichen?“ Die 4 Schritte im Detail G (Goal): Ziel definieren (z. B. „Mein Team trifft bis Freitag eine Entscheidung – ohne neue Konflikte.“). R (Reality): Fakten sammeln (keine Bewertungen!), z. B. „Zwei Teammitglieder blockieren sich.“ O (Options): Mindestens 3 Handlungsalternativen entwickeln (z. B. Einzelgespräche, Mediation, Entscheidung selbst treffen). W (Will): Konkreten nächsten Schritt festlegen (z. B. „Heute bis 16 Uhr lade ich die beiden zu Gesprächen ein.“). Typische Fallstricke & Tipps Ziel finden: Manchmal braucht es Zeit – lass dir Raum für Klarheit. Realität checken: Nur Fakten zählen! (Zahlen, Beobachtungen – keine Interpretationen.) Optionen erweitern: Vermeide „Entweder-oder“-Denken. Frage dich: „Was wäre noch möglich?“ Will umsetzen: Kleine Schritte > perfekte Pläne. Beispiel: „1 Stunde/Woche für Purpose-Projekte blocken.“ „Zielgerichtet arbeiten heißt nicht immer perfekt planen, sondern ins Tun kommen.“ (Julia Peters) Shownotes: ️ Trage dich hier für meinen Newsletter ein: https://juliapeters.info/newsletter Podcast abonnieren und alle anderen Folgen: - Auf Julias Webseite: https://juliapeters.info/podcast - Bei YouTube: https://www.youtube.com/channel/UChm2IMnxaycDFSjskkED4lw/featured - Bei Spotify: https://open.spotify.com/show/7IS4nbQa6inhpWmXvZKRTa?si=8b5119ce19684a05 - Bei Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/neuest%C3%A4rke-mit-vertrauen-in-die-zukunft/id1501008121
28 Minuten
Was tun, wenn Teammitglieder, Kolleg:innen oder Vorgesetzte dich emotional triggern – ständig kritisieren, Termine sprengen oder dich „auf die Palme bringen“? In dieser Solo-Folge stellt Julia Peters das provokante, aber wirkmächtige „Arschengel“-Konzept von Robert Betz vor: ein Reframing, das schwierige Menschen als Botschafter für ungelöste Themen in uns selbst begreift. Doch Vorsicht: Nicht jeder Konflikt ist ein „Geschenk“ – manchmal stecken toxische Strukturen, Machtmissbrauch oder systemische Probleme dahinter. Julia zeigt, wie du das Prinzip konstruktiv nutzt, ohne dich zu überfordern: „Nicht jeder Konflikt oder jede schwierige Person ist ein „Geschenk“ – manchmal ist es schlicht Alltagsrassismus oder ein Systemproblem, das Veränderung braucht.“ (Julia Peters) Wichtigste Impulse für die Führungspraxis – kurz & knackig: Wofür das Arschengel-Konzept gut ist: - Der „Arschengel“ ist ein Reframing: „Schwierige“ Menschen können als Spiegel für eigene Unsicherheiten, Ängste oder ungelöste Konflikte gesehen werden. Beispiel: Ein kritischer Mitarbeiter könnte deine Angst vor Fehlern spiegeln – eine Chance, Fehlertoleranz zu üben. - Führung beginnt mit Selbstführung: Nur was du in dir löst, kannst du nach außen tragen. - Neugier statt Widerstand: Trigger als Hinweis auf unerfüllte Bedürfnisse oder Entwicklungsfelder nutzen; Übung macht souverän: Rollenspiele im Coaching oder Teamentwicklung, um konstruktive Reaktionen zu trainieren. - Psychologische Sicherheit gelingt leichter mit weniger Impulsivität = mehr Raum für offene Kommunikation. WICHTIG: Grenzen des Konzepts – wann es nicht reicht: - Toxizität erkennen: Mobbing, Diskriminierung oder Machtmissbrauch sind keine Lernchancen, sondern erfordern Intervention (HR, Betriebsrat, Mediation). Das gilt auch im Umgang mit marginalisierten Gruppen. - Systemische Probleme: Überlastung oder unklare Rollen lassen sich nicht durch Selbstreflexion allein lösen. - Sprache: Der Begriff „Arschengel“ und das Konzept des Triggers als „Geschenk“ versucht, mit esoterisch nahen Bildern und vereinfachten Konzepten ein vermeintliches Allheilmittel zu plazieren – die Wahrheit ist komplexer. „Es gibt einen Bereich, da bist du als Führungskraft relevant persönlich verantwortlich – und dann gibt es einen anderen Bereich, da muss ein System verändert werden. Und es ist wichtig, das zu kombinieren.“ (Julia Peters) Call-to-Action für Hörer:innen: Experiment: „Wo war dein letzter ‚Arschengel‘-Moment? War es ein Geschenk, ein Systemproblem – oder beides?“ Feedback: Schreib Julia, wie du den Ansatz für dich nutzt (kontakt@juliapeters.info). Teilen: Kennst du Führungskräfte, die sich weiterentwickeln wollen? Teile die Folge mit dem Hashtag #NextLevelLeadership! Shownotes: Das erwähnte Video von Robert Betz bei YouTube: https://youtu.be/r-4iD1twa40?si=Sagz_2yg0PJU3-V3 Buch-Tipp: „Psychological Safety“ von Amy Edmondson ️ Trage dich hier für meinen Newsletter ein: https://juliapeters.info/newsletter Podcast abonnieren und alle anderen Folgen: - Auf Julias Webseite: https://juliapeters.info/podcast - Bei YouTube: https://www.youtube.com/channel/UChm2IMnxaycDFSjskkED4lw/featured - Bei Spotify: https://open.spotify.com/show/7IS4nbQa6inhpWmXvZKRTa?si=8b5119ce19684a05 - Bei Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/neuest%C3%A4rke-mit-vertrauen-in-die-zukunft/id1501008121
56 Minuten
Wie gehen wir mit einer Welt um, die sich rasant verändert – und wie bleiben wir dabei handlungsfähig? Lena Pappasabbas, Kulturanthropologin und Zukunftsforscherin, gibt in diesem Gespräch klare Antworten: Zuversicht ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie erklärt, warum unser Zukunftsbild direkt unser Handeln heute beeinflusst. Wir denken Zukunft zu stark von der technologie her, davon ist Lena Pappasabbas überzeugt. Die Kraft von sozialer Innovation unterschätzen wir dagegen deutlich. Wir sprechen darüber, wie wir mit Spannungen und Unsicherheiten umgehen können – und warum Führungskräfte eine besondere Verantwortung tragen. Von der „Tyrannei der Resilienz“ bis zur „Metamodernen Führung“: Dieses Gespräch über Lenas Buch liefert konkrete Impulse, um dich und dein Team oder deine Organisation kulturell zukunftsfähig zu machen. Ein Podcast für alle, die Führung nicht als Titel, sondern als Frage von Haltung verstehen – und die bereit sind, gemeinsam Lösungen zu schaffen. „Zuversicht ist die Überzeugung, dass wir Gestalter:innen der Zukunft sind – trotz (oder gerade wegen) der Unsicherheit.“ (Lena Pappasabbas) Wichtigste Impulse für die Führungspraxis – kurz & knackig: - Zuversicht ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit: Ein negatives Zukunftsbild lähmt – bewusster Medienkonsum (z. B. keine Nachrichten morgens) schafft Handlungsfähigkeit. - Spannungen aushalten & nutzen: Widerstand in Transformationsprozessen ist normal. Aktives Zuhören und das Selbstcoaching mit dem Tetralemma-Tool (4-Felder-Modell) helfen, starre Denkmuster zu durchbrechen. - Jammern bremst aus! Wenn wir akzeptieren., was uns umgibt, dann werden mehr Lösungen möglich. „Sowohl-als-auch“-Führung: Zukunft ≠ nur Technologie. Soziale Innovationen (z. B. Achtsamkeit, Handwerk) und - Bewährtes sind genauso wertvoll – Wertschätzung für „Erhalter:innen“ zeigen! - Resilienz ≠ Selbstoptimierung: Nicht jedes Problem liegt beim Individuum. Strukturen hinterfragen: „Braucht mein Team eine psychologische oder strukturelle Lösung?“ - Angst als Kompass nutzen: Akzeptanz („Ich darf Angst haben“) ist der erste Schritt, kollektive Lösungen (z. B. Team-Rituale) der zweite. Zitat: „Resilienz ist wichtig – aber die Umstände sind oft mächtiger als unsere innere Haltung.“ „Die Zukunft wird nicht nur neu sein – sie wird auch viel Altes enthalten, das wir neu kombinieren.“ (Lena Pappasabbas) Shownotes: Lena auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lena-papasabbas Das Buch „Radikale Zuversicht“ von Lena Pappasabbas kannst du hier kaufen: https://shop.thefutureproject.de/products/radikale-zuversicht The Future Project: https://thefutureproject.de Julia Peters’ Empfehlungen: Brené Brown (zu Vulnerabilität) Daniel Pauw & Jacomo Fritzsche - Buch „New Work Men“: https://newworkmen.de und die dazugehörende Podcastfolge mit Julia und Daniel #227 Next Level Männlichkeit: Was Männer glücklicher und Organisationen erfolgreicher macht: https://juliapeters.info/227-next-level-mannlichkeit-was-manner-glucklicher-und-organisationen-erfolgreicher-macht-mit-daniel-pauw Alle Infos über den Purpose Workshop und meine anderen Purpose Angebote findest du hier: https://juliapeters.info/purpose-wofur-leben Schreib mir direkt eine Mail an kontakt(at)juliapeters.info ️ Trage dich hier für meinen Newsletter ein: https://juliapeters.info/newsletter Podcast abonnieren und alle anderen Folgen: - Auf Julias Webseite: https://juliapeters.info/podcast - Bei YouTube: https://www.youtube.com/channel/UChm2IMnxaycDFSjskkED4lw/featured - Bei Spotify: https://open.spotify.com/show/7IS4nbQa6inhpWmXvZKRTa?si=8b5119ce19684a05 - Bei Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/neuest%C3%A4rke-mit-vertrauen-in-die-zukunft/id1501008121
39 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit der Künstlerin Paulina Vogt über ihre Serie „Im Licht des Nordsterns“ – eine Hommage an die etruskische Lebensphilosophie, die uns lehrt, wie wir durch Natur, Stille und Symbolik Orientierung finden. Paulina zeigt, wie ihre Kunstwerke nicht nur ästhetisch, sondern auch tief verbindend wirken – und wir reflektieren, was Führungskräfte von diesem Ansatz lernen können. Außerdem sprechen wir darüber, warum Purpose kein Ziel, sondern ein Weg ist, wie wir in der Hektik des Alltags unsere innere Stimme hören und wie gerade Gemeinschaft und Kreativität uns helfen, sinnstiftend zu wirken. Ein Podcast für alle, die bereit sind, über die Kunst mehr Naturverbundenheit, Mut und Orientierung in ihr Leben zu bringen. Im Anschluss gibt Julia konkrete Impulse, wie du ohne starre Pläne, aber mit klarer Intention ins neue Jahr startest: von der Kraftort-Hypnose über Vision Boards bis hin zur Frage: „Wofür segelst du eigentlich?“ „Orientierung findet man nicht durch ständiges Suchen, sondern durch Innehalten – und durch das Vertrauen, dass der Weg sich zeigt, wenn wir bereit sind, ihn zu gehen.“ (Paulina Vogt über den „inneren Kompass“) Kunst ist für Paulina Vogt ein Weg, Purpose und Führung erlebbar zu machen: Mit Naturmaterialien wie Erde oder Muschelstaub schafft sie Werke, die etruskische Symbole wie den Nordstern oder den goldenen Schnitt aufgreifen – und zeigt damit, wie wir uns durch Stille, Intuition und Verbundenheit orientieren können. Ihr Ansatz macht klar: Wahre Führung braucht nicht Kontrolle, sondern Raum für Kreativität, Co-Kreation und das Zuhören der inneren Stimme. Die Pandemie wurde für sie zum Wendepunkt, an dem erzwungene Stille Klarheit brachte – eine Erinnerung daran, dass Purpose kein Ziel, sondern ein Weg ist, der sich im Innehalten und Ausprobieren offenbart. Besonders prägend ist die Geschichte der etruskischen Stadt Narni, die durch Offenheit und Vertrauen gerettet wurde: Ein Vorbild dafür, wie Führungskräfte durch Mut zur Lücke, symbolische Orientierungshilfen (wie gemeinsame Visionen) und Räume ohne Angst Teams stärken. Am Ende geht es darum, die Verbindungen zwischen Menschen, Zielen und der größeren Vision sichtbar zu machen – ganz nach dem etruskischen Prinzip: „Alles ist verbunden.“ „Die Etrusker wussten: Alles ist verbunden. Als Führungskraft geht es darum, diese Verbindungen sichtbar zu machen – zwischen Menschen, Zielen und der größeren Vision.“ (Paulina Vogt über „die stille Verbindung“) Im Anschluss spricht Julia darüber, warum und wie Erlebnisoffenheit und das Setzen einer Intention an Stelle einer Detailplanung hilfreich sind. Dazu wurde sie auch inspiriert von tibetischer Weisheit. Impulse für die Führungspraxis: - Stille Rituale einführen: Regelmäßige Reflexionszeiten (z. B. „Stille Meetings“) oder Spaziergänge in der Natur, um Intuition und Klarheit zu fördern. - Kreative Formate ausprobieren: Team-Workshops mit künstlerischen Elementen (z. B. Malen, Bauen) nutzen, um Vertrauen und Innovation zu stärken. - Gemeinschaft stärken: Schaffe Räume, in denen Menschen ohne Angst ihre Ideen einbringen – inspiriert von der Geschichte der Etrusker. - Konkrete Tool-Tipps zum Intention-Setzen für den Jahresbeginn: Kraftort-Hypnose und ein Visionboard, danach formulieren einer Intention für 2026 – Zeitbedarf ca. 0,5 Tage „Führung ist wie ein Kunstwerk: Sie braucht Materialien (Menschen, Ideen), eine Vision (den ‚Nordstern‘) und den Mut, auch mal etwas zu wagen, ohne das Ergebnis zu kennen.“ (Julia Peters im Gespräch mit Paulina Vogt)
26 Minuten
What would you do? In dieser Weihnachtsfolge verbindet Julia Peters die christliche Botschaft von Weihnachten mit dem Konzept eines Purpose-driven Life. Sie zeigt auf, wie die Werte Menschlichkeit, Hoffnung, Licht, Frieden, Demut und Gemeinschaft nicht nur religiöse Symbole sind, sondern konkrete Einladungen, das eigene Leben sinnvoll und verbindend zu gestalten. Mit Beispielen aus Politik (James Talarico), Philosophie (Marina Weisband) und systemischem Coaching wird deutlich: Jeder kann – im Kleinen wie im Großen – Menschlichkeit leben und die Welt ein Stück besser machen. „Weihnachten ist kein Warten auf Wunder – es ist die Einladung, selbst eins zu sein.“ Kernfragen der Folge: - Wie kannst du Weihnachten nutzen, um innezuhalten und deinen Purpose zu klären? - Was bedeutet „gelebte Menschlichkeit“ jenseits von Religion? - Warum ist Gemeinschaft der Schlüssel, um Purpose mit Impact zu leben? „Dein Purpose ist wie eine Kerze: Er leuchtet am hellsten, wenn du ihn mit anderen teilst.“ Praktische Impulse für die Führungspraxis: - Reflexion: Nutze die Weihnachtszeit für eine Standortbestimmung – was läuft gut? Was braucht Veränderung? - Handeln: Frage dich: „What would YOU do?“ – Was ist dein nächster Schritt für mehr Menschlichkeit in deinem Umfeld? - Gemeinschaft: Suche dir Netzwerke, die dich tragen und inspirieren (z. B. auch den Purpose-Workshop am 20.–21. Februar 2026). „Gemeinschaft ist der Ort, an dem Purpose zu echter Stärke findet.“ Shownotes: Das Video von James Talarico findest du hier: https://youtu.be/BAC2r_r9op0 Das Video von Marina Weisband findest du hier: https://youtu.be/eu8834olGqE Alle Infos über den Purpose Workshop und meine anderen Purpose Angebote findest du hier: https://juliapeters.info/purpose-wofur-leben Oder schreib mir direkt eine Mail an kontakt@juliapeters.info. ️ Trage dich hier für meinen Newsletter ein: https://juliapeters.info/newsletter Podcast abonnieren und alle anderen Folgen: - Auf Julias Webseite: https://juliapeters.info/podcast - Bei YouTube: https://www.youtube.com/channel/UChm2IMnxaycDFSjskkED4lw/featured - Bei Spotify: https://open.spotify.com/show/7IS4nbQa6inhpWmXvZKRTa?si=8b5119ce19684a05 - Bei Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/neuest%C3%A4rke-mit-vertrauen-in-die-zukunft/id1501008121
31 Minuten
In dieser Folge von Next Level Leadership widmet sich Julia Peters dem zentralen Thema Purpose – dem persönlichen Sinn und Antrieb, der unser Handeln und Führen prägt. Sie erklärt, warum Purpose kein esoterisches Konzept, sondern ein praktisches Führungstool ist, das Klarheit, Leistung und Resilienz stärkt – besonders in unsicheren Zeiten (VUCA-Welt). Julia zeigt auf, wie Purpose nicht nur die eigene Zufriedenheit steigert, sondern auch Teams motiviert, Fehlzeiten reduziert und sogar die Profitabilität um bis zu 20 % erhöhen kann (Gallup-Studie). „Egal wie festgefahren du dich vielleicht fühlst, es gibt immer einen Weg – und das ist dein eigener.“ Key Takeaways: Warum Purpose für Führungskräfte unverzichtbar ist: - Klarheit in komplexen Zeiten: Purpose gibt innere Orientierung, wenn äußere Strukturen fehlen. - (Team)-Performance: Mitarbeitende, die Sinn in ihrer Arbeit sehen, sind bis zu dreimal engagierter (Harvard Business Review). - Resilienz: Ein klares „Wofür“ hilft, Krisen zu bewältigen – ähnlich wie bei Eltern, die trotz Schlafmangel für ihre Kinder da sind. „Purpose ist ein innerer Kompass. Und Menschen, die dieses klare Wofür in sich spüren, die können Krisen besser überstehen.“ Purpose ist die Superpower für spezielle Biografien und auch neurodivergente Menschen: - Gerade „verschlungene“ Biografien oder herausfordernde Erfahrungen können zu einzigartigen Stärken werden. - Beispiel: Eine Mutter, die nach dem Tod ihrer Tochter durch einen betrunkenen Autofahrer in den USA die Organisation „Mütter gegen Alkohol am Steuer“ gründete. Mini-Workshop: Drei Fragen für deinen Purpose: - Was kannst du besonders gut und fällt dir leicht? - Worüber könntest du stundenlang reden? - Was macht dich wütend, wenn du in die Welt schaust? (Hier liegt oft dein Beitrag! Ganz wichtig: Purpose und seine Umsetzung braucht Alltagstauglichkeit: - Es bedeutet nicht, alles radikal zu ändern – oft reicht es, das Bestehende neu zu füllen oder kleine Schritte zu gehen (z. B. ehrenamtliches Engagement). - Studien zeigen: Menschen mit klarem Purpose sind 50 % zufriedener mit ihrem Leben (University of Michigan). „Entwicklung ist nicht aufzuhalten – und ich möchte gerne dazu beitragen, dass du bei mir einen Rahmen findest, in dem du dich geschützt und in Frieden entwickeln kannst.“ Das Wichtigste: Jeder „kann“ Purpose – meistens geht es dartum, einen ersten Schritt zu gehen, auf den dann oft der nächste folge. Fang klein an, und wenn du gar nicht weiter weisst, dann melde dich bei mir. Shownotes: - Alle Angebote rund um Purpose von Julia findest du auf der Webseite: https://juliapeters.info/purpose-wofur-leben - Nächster Gruppenworkshop, der erste seit langer Zeit am 20.-21.2.26 in Langenfeld (Infos siehe Webseite) Genannte Studien: - Gallup Engagement Index Engagement Index Deutschland 2021: https://www.gallup.com/de/engagement-index-deutschland.aspx - finding purpose in life course University of Michigan: https://eu.detroitnews.com/story/life/2021/03/18/finding-purpose-life-course-university-michigan/4719038001 - https://sph.umich.edu/findings/fall-2024/living-fuller-lives.html - Neurodiversity Is a Competitive Advantage: https://hbr.org/2017/05/neurodiversity-as-a-competitive-advantage ️ Trage dich hier für meinen Newsletter ein: https://juliapeters.info/newsletter Podcast abonnieren und alle anderen Folgen: - Auf Julias Webseite: https://juliapeters.info/podcast - Bei YouTube: https://www.youtube.com/channel/UChm2IMnxaycDFSjskkED4lw/featured - Bei Spotify: https://open.spotify.com/show/7IS4nbQa6inhpWmXvZKRTa?si=8b5119ce19684a05 - Bei Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/neuest%C3%A4rke-mit-vertrauen-in-die-zukunft/id1501008121
56 Minuten
Warum sind Ausdauer, Kraft und Ernährung für Führungskräfte kein Luxus, sondern ein Game-Changer? Dr. Katharina Kessel, promovierte Biologin und Gründerin der Body and Balance Community, spricht Klartext: Mit ihrem #nomorebullshit-Ansatz entlarvt sie Mythen, zeigt auf, warum Schlaf der unterschätzte Superheld ist, und erklärt, wie körperliche Fitness mentale Stärke und Resilienz im Leadership-Alltag stärkt. Ein Gespräch über praktische Strategien, Selbstoptimierung ohne Perfektionismus und warum Frauen besonders von Krafttraining profitieren. „Der größte Bullshit ist zu glauben, dass man Schlaf kompensieren kann. Ohne Schlaf bringen Ernährung und Sport fast nichts.“ (Dr. Katharina Kessel) Key Takeaways – Kurz & Knackig 1. #nomorebullshit: Einfachheit statt Perfektion Gesundheit ist kein Hexenwerk – es geht um Grundlagen: Schlaf, Bewegung, ausgewogene Ernährung. 80 % der Menschen fehlt Gesundheitskompetenz – statt auf „Quick Fixes“ zu setzen, frag dich: „Was brauche ich wirklich?“ 2. Schlaf ist nicht verhandelbar Der wichtigste Faktor für Energie und Leistung. Ohne Schlaf bringen Ernährung und Sport kaum etwas. Priorisiere ihn – auch wenn der Kalender voll ist. 3. Krafttraining = Mentaltraining Stärkt Körper und Selbstbewusstsein – besonders für Frauen. 2–3 Einheiten pro Woche reichen, um Resilienz und mentale Klarheit zu steigern.Kohlenhydrate sind kein Feind. Die in vollwertigen Quellen enthaltenen Ballaststoffe stabilisieren Blutzucker und Fokus. Ballaststoffe (z.B. in Haferflocken, Hülsenfrüchten) sind der beste Stabilisator für stressige Tage. 4. Bewegung muss nicht kompliziert sein 10 Minuten Spaziergang oder Treppensteigen reichen, um Stoffwechsel und Stimmung zu verbessern. Konsistenz schlägt Intensität. 5. Fasten? Lieber nicht. Längeres Fasten kann Muskeln abbauen und Entzündungen fördern. Regelmäßige Mahlzeiten halten Energie und Konzentration stabil. „Krafttraining ist wie eine Verhaltenstherapie: Du lernst, Grenzen zu überwinden – und das strahlt auf alle Lebensbereiche aus.“ (Dr. Katharina Kessel) Das Wichtigste: „Fang klein an, bleib dran – und hör auf, dich mit anderen zu vergleichen.“ Dein erster Schritt: Heute 10 Minuten Bewegung oder ein nährstoffreiches Frühstück einbauen. #nomorebullshit – es zählt, was für DICH funktioniert. „Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, wie du dich fühlen willst – und dann den Weg dorthin zu finden.“ (Dr. Katharina Kessel) Shownotes: Body and Balance Community: https://www.drkatharinakessel.com Katharina auf Instagram: https://www.instagram.com/drkatharinakessel Podcastfolge "Wohlfühlstrategien zu Fitness & Ernährung an Weihnachten": https://juliapeters.info/183-on-purpose-wohlfuhlstrategien-zu-fitness-ernahrung-nicht-nur-an-weihnachten-mit-dr-katharina-kessel --- ️ Trage dich hier für meinen Newsletter ein: https://juliapeters.info/newsletter Podcast abonnieren und alle anderen Folgen: - Auf Julias Webseite: https://juliapeters.info/podcast - Bei YouTube: https://www.youtube.com/channel/UChm2IMnxaycDFSjskkED4lw/featured - Bei Spotify: https://open.spotify.com/show/7IS4nbQa6inhpWmXvZKRTa?si=8b5119ce19684a05 - Bei Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/neuest%C3%A4rke-mit-vertrauen-in-die-zukunft/id1501008121
18 Minuten
Wandel ist kein Ausnahmezustand mehr – er ist die neue Normalität. Doch wie gelingt Führung, wenn sich Rahmenbedingungen, Strategien und Menschen stetig verändern? In dieser Folge spreche ich über Leadership, Purpose und radikale Zuversicht – als Haltung, die Orientierung und Sinn im stetigen Wandel ermöglicht. Dafür nutze ich unter anderem die Metapher vom Fluss, der sich ständig bewegt. Ich möchte dich dazu einladen, Wandel nicht zu bekämpfen, sondern als Teil des Lebens zu begreifen – und dich innerlich so auszurichten, dass deine Führung wieder Sinn, Ruhe und Wirksamkeit entfalten kann. „Nichts ist so beständig wie der Wandel.“ (Heraklit) Highlights der Folge: - Warum Purpose gerade im Wandel kein Luxus ist, sondern Kompass und Anker zugleich. - Der Mythos Stabilität – und warum Kontrolle im Wandel nicht funktioniert - Wie du lernst, „im Fluss zu führen“ statt gegen den Strom zu paddeln - Radikale Zuversicht als tägliche Führungs-Praxis: Vertrauen in die eigene Fähigkeit, zu lernen, sich anzupassen und wieder aufzustehen - Mini-Reflexionsfragen für den Alltag, um Zuversicht aktiv zu kultivieren „Zuversicht ist eine Entscheidung.“ Impulse für die Leadership-Praxis: - Kultiviere innere Stabilität statt äußerer Kontrolle. In Veränderungsprozessen ist dein Purpose dein innerer Nordstern – er hilft, Prioritäten zu setzen und Entscheidungen zu treffen, wenn im Außen Unsicherheit herrscht. - Halte den Raum für andere. Präsenz und Vertrauen sind wichtiger als perfekte Pläne. Wenn du selbst ruhig bleibst, entsteht im Team Sicherheit. - Übe radikale Zuversicht. Zuversicht ist keine naive Hoffnung, sondern eine bewusste Entscheidung: „Ich sehe den Sturm – und ich vertraue darauf, dass ich segeln kann.“ - Es hilft, Wandel als Lebenszeichen zu verstehen. Wenn du Bewegung nicht als Bedrohung, sondern als Ausdruck von Leben betrachtest, entsteht eine ganz neue Leichtigkeit im Führen. 3 Reflexionsfrage für mehr Vertrauen und Zuversicht: - Worauf kann ich heute vertrauen? - Was habe ich gelernt, das mich stärkt? - Was ist mein Beitrag, diesen Wandel sinnvoll zu gestalten? Shownotes: Das Buch heißt „Radikale Zuversicht“ und wurde geschrieben von Lena Papasabbas als Handbuch für Krisenzeiten. Siehe auch „The Future Project“. Alle Infos zu Purpose Coachings und Team Purpose findest du hier: https://juliapeters.info/purpose-wofur-leben ️ Trage dich hier für meinen Newsletter ein: https://juliapeters.info/newsletter Podcast abonnieren und alle anderen Folgen: - Auf Julias Webseite: https://juliapeters.info/podcast - Bei YouTube: https://www.youtube.com/channel/UChm2IMnxaycDFSjskkED4lw/featured - Bei Spotify: https://open.spotify.com/show/7IS4nbQa6inhpWmXvZKRTa?si=8b5119ce19684a05 - Bei Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/neuest%C3%A4rke-mit-vertrauen-in-die-zukunft/id1501008121
32 Minuten
Ein Bewerbungsgespräch zu führen gehört zu den Grundkompetenzen einer jeden Führungskraft. Und es ist weit mehr als ein Austausch über Lebensläufe. Es ist ein Begegnungsraum, in dem sich zeigt, ob Menschen wirklich zueinander passen – fachlich, menschlich und wertebasiert. In dieser Folge lade ich dich dazu ein, Bewerbungsgespräche aus einer neuen Perspektive zu sehen: als Dialog auf Augenhöhe, als Chance, zuzuhören, zu verstehen und gleichzeitig ein authentisches Bild deiner eigenen Arbeitgeberrolle zu vermitteln. Denn: Führung beginnt immer bei dir selbst. Und die Haltung, mit der du ein Gespräch führst, entscheidet oft darüber, ob Vertrauen, Offenheit und Verbindlichkeit entstehen – oder nicht. „Es ist gar nicht egal, wie du selbst drauf bist, wenn du in ein Gespräch gehst. Deine innere Haltung trägt wesentlich dazu bei, ob Vertrauen entstehen kann – oder nicht.“ Highlights der Folge: - Warum die innere Haltung der Führungskraft den größten Unterschied im Gespräch macht - Wie du mit der STAR-Methode Verhalten, Kompetenzen und Haltung gezielt sichtbar machst - Die 6 Phasen eines gelungenen Bewerbungsgesprächs – vom Ankommen bis zum Abschluss - Wie du durch Offenheit für Andersartigkeit bessere Entscheidungen triffst - Warum du als Führungskraft selbst immer auch Arbeitgeber:in bist – und was das fürs Employer Branding bedeutet „Wirklich gute Gespräche brauchen Augenhöhe und echtes Interesse am Gegenüber. Es geht nicht ums Abprüfen, sondern darum, einen Raum zu öffnen, in dem sich Menschen zeigen dürfen.“ Impulse für die Leadership-Praxis: - Check-in mit dir selbst: Wie geht es dir, bevor du in ein Gespräch gehst? Welche Haltung nimmst du mit hinein? - Augenhöhe schaffen: Erkläre den Ablauf, gib Orientierung und nimm Druck raus – das öffnet den Raum für echte Begegnung. - Zuhören trainieren: Halte Pausen aus. Paraphrasiere. Frag nach. Lass dich überraschen. - Deine Arbeitgeberrolle reflektieren: Wie möchtest du als Führungskraft wahrgenommen werden – menschlich, klar, authentisch? Reflexionsfrage: Wenn du das nächste Mal ein Bewerbungsgespräch führst: Woran würdest du erkennen, dass echtes Zuhören stattgefunden hat – auf beiden Seiten? Shownotes 5 Fragen für einen Check auf Zusammenarbeit & Haltung: - Wie würden ehemalige Kolleg:innen Sie in drei Worten beschreiben? - Was schätzen andere Menschen an Ihrer Zusammenarbeit? - Erzählen Sie von einer Situation, in der Sie in einem Team besonders gut funktioniert haben. - Woran merken Sie selbst, dass Sie gut im Team angekommen sind? - Wie gehen Sie mit Kolleg:innen um, die ganz anders arbeiten als Sie? 5 Fragen für einen Check auf Potenzial und Lernbereitschaft: - Wann haben Sie zuletzt etwas Neues gelernt, das Ihnen anfangs schwerfiel? - Was war eine Situation, in der Sie Fehler gemacht haben – und was haben Sie daraus gelernt? - Wie gehen Sie damit um, wenn Sie in einem Thema (noch) keine Erfahrung haben? - Erzählen Sie von einem beruflichen Aha-Moment in den letzten Jahren. - Welche Rückmeldung hat Sie in Ihrer Entwicklung besonders weitergebracht? --- ️ Trage dich hier für meinen Newsletter ein: https://juliapeters.info/newsletter Podcast abonnieren und alle anderen Folgen: - Auf Julias Webseite: https://juliapeters.info/podcast - Bei YouTube: https://www.youtube.com/channel/UChm2IMnxaycDFSjskkED4lw/featured - Bei Spotify: https://open.spotify.com/show/7IS4nbQa6inhpWmXvZKRTa?si=8b5119ce19684a05 - Bei Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/neuest%C3%A4rke-mit-vertrauen-in-die-zukunft/id1501008121
Next Level Unternehmenskultur: Magnetische Retention statt ständig Recruiting – mit Christian Conrad
59 Minuten
Magnetisch statt beliebig: Unternehmen, die Menschen anziehen, die wirklich passen – wie Kund:innen, die bleiben. Genau darum geht’s in dieser Folge. Christian Conrad bringt 30+ Jahre Erfahrung aus Konzernen, Unternehmertum und Kulturtransformation mit. Wir reden über Vertrauen als Startpunkt, über Zahlen, die überzeugen (NPS & Fluktuationskosten) und über Mikro-Skills, die jede Führungskraft ab heute üben kann. Dafür braucht es keinen Zauberstab, aber einen klaren Prozess mit spürbarer Wirkung. Damit du deinen Beitrag leisten kannst, zu einer wirklich vertrauensvollen und damit attraktiven Unternehmenskultur. „Mitarbeiter Engagement ist kein Gefühlsthema, sondern ein Produktivitäts-Hebel.“ (Christian Conrad) Highlights der Folge: - Retention statt Recruiting: Warum „Farming“ wertvoller ist als dauerndes „Hunting“. - Vertrauenskultur: 100 % Vorschuss-Vertrauen – und konsequent handeln, wenn es missbraucht wird. - Engagement messen: NPS als einfacher Hebel, Fokus auf 9/10 („emotionale Verbundenheit“). - Drei Führungs-Skills: Verbinden-Zuhören, Positive Bestärkung, Feedforward. - Business-Case Kultur: Es lohnt, die verdeckten Kosten von Fluktuation & Einarbeitung realistisch zu rechnen. - Veränderung meistern: Teamlernen, gemeinsame Priorisierung, Impro-Prinzip „Ja, und …“. „Kultur ist kein Event. Kultur ist Training.“ (Christian Conrad) Impulse für die Leadership-Praxis: - Verbinden-Zuhören (täglich 10 Min.): Gespräche ohne Lösungsreflex. Ziel: Missverständnisse senken, Vertrauen heben. - Positive Bestärkung (situativ): Beobachtung Wirkung Frage: „Mir ist aufgefallen, dass … Das hat … bewirkt… Wie sind Sie vorgegangen?“ - Feedforward-Routine (wöchentlich): Zwei Personen außerhalb des Teams um je 1–2 Tipps bitten. Keine Diskussion, nur Danke. - Kultur-KVP (monatlich): Ein kleines Team ritualisiert 2–3 Mikro-Maßnahmen pro Monat – sichtbar, messbar, abgeschlossen. - NPS-Check (quartalsweise): Promoter-Gründe stärken, Passives gezielt entwickeln, Detraktoren sicherer machen. - „Ja, und …“ im Meeting: Einwände in Anschlussideen übersetzen, statt sie abzuschmettern. - Teamlernen in Veränderung: Ein Projekt gemeinsam über die Ziellinie bringen – Verantwortung rotieren, Lernen explizit machen. Reflexionsfrage: Welche eine Gesprächsgewohnheit ändere ich ab heute, damit mein Team sich gehörter fühlt – und woran messen wir in 30 Tagen, dass es wirkt? Shownotes: Christian Conrads Buch: Magnetische Unternehmenskultur Seine Website: https://www.christianconrad.org Christian Conrad auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christianconrad-magneticculture Zum Thema Zuhören und als Leitbild wurde Momo aus dem Buch „Momo“ von Michael Ende – erwähnt. Zu den „4 Arten des Zuhörens nach Otto Scharmer“ findest du hier ein Video auf Deutsch von ihm: https://youtu.be/VZ7VTQeJaEo?si=S3eqr52zKQlFYoSq --- ️ Trage dich hier für meinen Newsletter ein: https://juliapeters.info/newsletter Podcast abonnieren und alle anderen Folgen: - Auf Julias Webseite: https://juliapeters.info/podcast - Bei YouTube: https://www.youtube.com/channel/UChm2IMnxaycDFSjskkED4lw/featured - Bei Spotify: https://open.spotify.com/show/7IS4nbQa6inhpWmXvZKRTa?si=8b5119ce19684a05 - Bei Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/neuest%C3%A4rke-mit-vertrauen-in-die-zukunft/id1501008121
32 Minuten
In dieser Folge erfährst du, wie du LinkedIn als Führungskraft, Coach oder engagierter Mensch sinnvoll für dich nutzen kannst – nicht als Pflicht, sondern als Möglichkeit für Sichtbarkeit, Vertrauen und Netzwerken. Ich teile Tipps für ein authentisches Profil, einfache Einstiegsregeln (die 1-2-5-Regel) und warum dein LinkedIn-Profil auch ein Spiegel deiner eigenen Entwicklung sein kann. LinkedIn kann mehr für dich bedeuten als Marketing. Wenn du bisher skeptisch warst, ob sich LinkedIn „lohnt“, wirst du hier eine neue Perspektive bekommen und vielleicht für dich ein next level erschließen. „„LinkedIn ist wie ein Streichholz – du kannst damit das Haus anzünden oder eine Kerze anmachen.“ Highlights der Folge: - Warum LinkedIn ein Instrument für Vertrauensaufbau ist – kein reines Posing. - Wieso dein Profil wie eine 24/7-Visitenkarte funktioniert. - Die 1-2-5-Regel, mit der du easy und ohne Druck aktiv wirst. - LinkedIn als Plattform für Lernen, Inspiration und Selbstreflexion. - Wie Sichtbarkeit im Kollektiv – z. B. im Verein oder Unternehmen – die Gemeinschaft stärkt. „Das beste Selbstmarketing fühlt sich nicht an wie Marketing, sondern wie etwas, das organisch zu dir passt.“ Impulse für die Leadership-Praxis: - Sichtbar sein heißt nicht laut sein – sondern klar zeigen, wofür du stehst. - Ein gepflegtes Profil ist eine digitale vertrauensbildende Maßnahme - Nutze LinkedIn auch für dich selbst: als Spiegel deiner beruflichen Identität und zur Persönlichkeitsentwicklung und Weiterbildung - Mach dir bewusst: Du bestimmst, wie du die Plattform nutzt – nicht der Algorithmus. „Du bist mächtiger, als du denkst. Und du bist schön, so wie du bist.“ (Melissa Etheridge) Reflexionsfrage: Wie möchtest du auf LinkedIn sichtbar werden – oder als Spiegel deiner Haltung und Werte? Shownotes: Vernetze dich gerne mit mir auf LinkedIn oder nutze mein profil als Blaupause und zur Inspiration für dein eigenes. Du findest mich hier: https://www.linkedin.com/in/julia-peters --- ️ Trage dich hier für meinen Newsletter ein: https://juliapeters.info/newsletter Podcast abonnieren und alle anderen Folgen: - Auf Julias Webseite: https://juliapeters.info/podcast - Bei YouTube: https://www.youtube.com/channel/UChm2IMnxaycDFSjskkED4lw/featured - Bei Spotify: https://open.spotify.com/show/7IS4nbQa6inhpWmXvZKRTa?si=8b5119ce19684a05 - Bei Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/neuest%C3%A4rke-mit-vertrauen-in-die-zukunft/id1501008121
1 Stunde 1 Minute
Was passiert, wenn wir „typisch männlich“ neu denken? Mit Autor, Organisationsberater und Dozent Daniel Pauw spreche ich über New Work Men: Warum traditionelle Männlichkeitsbilder Männer unglücklich machen, Transformation bremsen – und wie eine reflektierte, empathische, post-heroische Führung Kultur, Gesundheit und Ergebnisse verbessert. Es geht um emotionale Kompetenz, „Masculine Contest Culture“, Evidenz aus Forschung – und konkrete Schritte für den Führungsalltag. „Das Anfangstrauma männlicher Sozialisierung ist, sich von den Gefühlen abzuschneiden – und nur ein verarmtes Spektrum zuzulassen.“ (Daniel Pauw) In dieser Folge geht es darum, warum „Next Level Männlichkeit“ weit mehr ist als ein privates Thema – sondern ein entscheidender Faktor für Business, Gesundheit, Teamkultur und Performance. Daniel und ich sprechen über die vier plus ein Prinzipien traditioneller Männlichkeit und darüber, wie sie bis heute Organisationen behindern. Gleichzeitig schauen wir auf die Chancen, die in einer neuen Haltung liegen: Emotionale Intelligenz wird zum Führungshebel – mit Konzepten wie Honesty–Humility oder psychologischer Sicherheit, die nachweislich Wirkung entfalten. Und wir stellen Praxisformate vor, die wirklich etwas bewegen können, von Führungszirkeln über Dialogräume bis hin zu einfachen Methoden wie bewusstem Turn-Taking in Meetings. „In primär männlich geprägten Organisationen sehen wir oft eine Masculine Contest Culture – und je mehr davon, desto schlechter performen Organisationen.“ (Daniel Pauw) Highlights der Folge: - Männer leben im Schnitt ~5 Jahre kürzer – nicht primär biologisch, sondern verhaltensbedingt. - „Masculine Contest Culture“ senkt kollektive Intelligenz und Kollaboration. - Der Persönlichkeitsfaktor Ehrlichkeit – Bescheidenheit (Honesty – Humility) korreliert am stärksten mit Führungserfolg. - Gruppen funktionieren klüger, wenn Redeanteile verteilt sind und soziale Wahrnehmung hoch ist. - Veränderung startet mit Reflexion + Strukturen, nicht mit Moralappellen. „Umso mehr Frauen in einem Team sind, umso höher ist die kollektive Intelligenz.“ (Daniel Pauw) Impulse für die Leadership-Praxis: - Räume aktiv nutzen: Reflexionszirkel, Peer-Groups, Supervision wahrnehmen – und ernsthaft arbeiten statt „wegwitzeln“. - Turn-Taking einführen: In Meetings Redezeit sichtbar machen; Beiträge rotieren lassen; stille Stimmen aktiv einladen. - Honesty–Humility trainieren: Feedback in beide Richtungen, Fehler öffentlich machen, Credits fair vergeben. - Diverse Setups designen: Mindestens 1/3 Frauen/Nicht-Männer in Entscheidungsrunden; klare Moderation gegen Dominanzverhalten. - Gesundheit als KPI: Vorsorge, Pausen, Coaching/Therapie entstigmatisieren – Vorbildwirkung der Führung. - Bring ab und an einen Kuchen mit – gerade als Mann! Reflexionsfrage: Für dich als Mann: Welche meiner gelernten „Männlichkeits-Regeln“ (z. B. keine Gefühle zeigen, nie Hilfe holen) verhindern heute gute Führung – und welche neue Haltung möchte ich ab morgen konkret erproben? Und inwiefern trage ich als Frau aktuell dazu bei?