Byebye Arschengel? Von Triggern lernen und Toxizität erkennen

Byebye Arschengel? Von Triggern lernen und Toxizität erkennen

Wann der ‚Arschengel‘ hilft – und wann er Toxizität verschleiert – ein Plädoyer für bewusste Führung
28 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Wochen
Was tun, wenn Teammitglieder, Kolleg:innen oder Vorgesetzte dich
emotional triggern – ständig kritisieren, Termine sprengen oder
dich „auf die Palme bringen“? In dieser Solo-Folge stellt Julia
Peters das provokante, aber wirkmächtige „Arschengel“-Konzept von
Robert Betz vor: ein Reframing, das schwierige Menschen als
Botschafter für ungelöste Themen in uns selbst begreift. Doch
Vorsicht: Nicht jeder Konflikt ist ein „Geschenk“ – manchmal
stecken toxische Strukturen, Machtmissbrauch oder systemische
Probleme dahinter. Julia zeigt, wie du das Prinzip konstruktiv
nutzt, ohne dich zu überfordern: „Nicht jeder Konflikt oder jede
schwierige Person ist ein „Geschenk“ – manchmal ist es schlicht
Alltagsrassismus oder ein Systemproblem, das Veränderung braucht.“
(Julia Peters) Wichtigste Impulse für die Führungspraxis – kurz
& knackig: Wofür das Arschengel-Konzept gut ist: - Der
„Arschengel“ ist ein Reframing: „Schwierige“ Menschen können als
Spiegel für eigene Unsicherheiten, Ängste oder ungelöste Konflikte
gesehen werden. Beispiel: Ein kritischer Mitarbeiter könnte deine
Angst vor Fehlern spiegeln – eine Chance, Fehlertoleranz zu üben. -
Führung beginnt mit Selbstführung: Nur was du in dir löst, kannst
du nach außen tragen. - Neugier statt Widerstand: Trigger als
Hinweis auf unerfüllte Bedürfnisse oder Entwicklungsfelder nutzen;
Übung macht souverän: Rollenspiele im Coaching oder
Teamentwicklung, um konstruktive Reaktionen zu trainieren. -
Psychologische Sicherheit gelingt leichter mit weniger Impulsivität
= mehr Raum für offene Kommunikation. WICHTIG: Grenzen des Konzepts
– wann es nicht reicht: - Toxizität erkennen: Mobbing,
Diskriminierung oder Machtmissbrauch sind keine Lernchancen,
sondern erfordern Intervention (HR, Betriebsrat, Mediation). Das
gilt auch im Umgang mit marginalisierten Gruppen. - Systemische
Probleme: Überlastung oder unklare Rollen lassen sich nicht durch
Selbstreflexion allein lösen. - Sprache: Der Begriff „Arschengel“
und das Konzept des Triggers als „Geschenk“ versucht, mit
esoterisch nahen Bildern und vereinfachten Konzepten ein
vermeintliches Allheilmittel zu plazieren – die Wahrheit ist
komplexer. „Es gibt einen Bereich, da bist du als Führungskraft
relevant persönlich verantwortlich – und dann gibt es einen anderen
Bereich, da muss ein System verändert werden. Und es ist wichtig,
das zu kombinieren.“ (Julia Peters) Call-to-Action für Hörer:innen:
Experiment: „Wo war dein letzter ‚Arschengel‘-Moment? War es ein
Geschenk, ein Systemproblem – oder beides?“ Feedback: Schreib
Julia, wie du den Ansatz für dich nutzt (kontakt@juliapeters.info).
Teilen: Kennst du Führungskräfte, die sich weiterentwickeln wollen?
Teile die Folge mit dem Hashtag #NextLevelLeadership! Shownotes:
Das erwähnte Video von Robert Betz bei YouTube:
https://youtu.be/r-4iD1twa40?si=Sagz_2yg0PJU3-V3 Buch-Tipp:
„Psychological Safety“ von Amy Edmondson ️ Trage dich hier für
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