Wie Comics unsere Sprache revolutionierten (W)

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vor 1 Tag
«Mampf», «glugglugg» und «jubilier!»: Nadia Zollinger und Markus Gasser von der SRF-Mundartredaktion vertiefen sich in die Sprache der Comics. Was ist so speziell daran und in welchem Verhältnis steht sie zur Alltagssprache?
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Dini Mundart - Schnabelweid

Beschreibung

vor 1 Tag
«Mampf», «glugglugg» und «jubilier!»: Nadia Zollinger und Markus
Gasser von der SRF-Mundartredaktion vertiefen sich in die Sprache
der Comics. Was ist so speziell daran und in welchem Verhältnis
steht sie zur Alltagssprache? Eine zentrale Rolle spielt der
sogenannte «Erikativ». Der Begriff erinnert an Erika Fuchs, die
jahrzehntelang die Disney-Comic-Hefte ins Deutsche übertragen und
damit die deutsche Schriftsprache mit neuen Elementen wie eben dem
Erikativ bereichert hat. Damit sind Verbformen wie «seufz» oder
«grübel» gemeint. Ausserdem wird die Geschichte der Comics
besprochen mit seinen Vorformen in mittelalterlichen
Heiligenbildern und bei Wilhelm Busch. Als bekennender Asterixianer
analysiert Markus Gasser ausserdem die Vorzüge von Asterix auf
Berndeutsch. Wer Inspiration sucht im Bereich Fluchen, kommt
ebenfalls auf seine Kosten: Kapitän Haddock aus Tim und Struppi
liefert kreatives Vokabular - «Hunderttausend heulende und jaulende
Höllenhunde!» Wiederholung der Sendung vom 6.6.2024 Familiennamen
Kegel und Keigel Der Familienname Kegel ist ein Übername zum
mittelhochdeutschen Wort «kegel» für «Kegel, Pflock, Stock oä.» und
bezeichnet eine kleine, rundliche Person. Der Name ist in Appenzell
AI alteingessen. Daneben gibt es auch die Variante Keigel, in
Füllinsdorf BL, Reiden und Ruswil LU vor 1800 als Bürgergeschlecht
belegt.
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