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Beschreibung
vor 3 Tagen
Die grösste einzelne Quelle für Redewendungen ist die Bibel. Daran
zeigt sich, wie sehr die Religion Sprachen und Vorstellungswelten
geprägt hat. Wenn man jemanden belehrt, dann «liest man ihm die
Leviten», und wenn man etwas plötzlich begreift, dann «fällt es
einem wie Schuppen von den Augen» oder «es geht einem ein Licht
auf». All diese Redewendungen stammen aus der Bibel oder beziehen
sich auf die heilige Schrift des Christentums. Und religiöse Bezüge
gibt es auch in den Redensarten «jemandem eine Gardinenpredigt
halten», «jemanden abkanzeln» und sogar in der «Standpauke». Aber
natürlich, längst nicht alle Redewendungen haben mit Religion zu
tun. Sie bedienen sich etwa auch in der Küche («jemanden schmoren
lassen», «mit jemandem ein Hühnchen zu rupfen haben») oder bei der
Mode («öpperem d Chnöpf iitue» und «öpperem ds Möösch putze» –
beides für 'zurechtweisen'. Mit «Möösch» ist das Messing gemeint,
aus dem Uniformknöpfe gemacht sind). Erfahren Sie die Geschichten
hinter diesen und weiteren Redensarten im zweiten Teil unserer
Sommerserie. Zum Schluss der Sendung beleuchten wir noch die
Herkunft des Familiennamens Wepfer, der auf ein altes Handwerk
zurückgeht.
zeigt sich, wie sehr die Religion Sprachen und Vorstellungswelten
geprägt hat. Wenn man jemanden belehrt, dann «liest man ihm die
Leviten», und wenn man etwas plötzlich begreift, dann «fällt es
einem wie Schuppen von den Augen» oder «es geht einem ein Licht
auf». All diese Redewendungen stammen aus der Bibel oder beziehen
sich auf die heilige Schrift des Christentums. Und religiöse Bezüge
gibt es auch in den Redensarten «jemandem eine Gardinenpredigt
halten», «jemanden abkanzeln» und sogar in der «Standpauke». Aber
natürlich, längst nicht alle Redewendungen haben mit Religion zu
tun. Sie bedienen sich etwa auch in der Küche («jemanden schmoren
lassen», «mit jemandem ein Hühnchen zu rupfen haben») oder bei der
Mode («öpperem d Chnöpf iitue» und «öpperem ds Möösch putze» –
beides für 'zurechtweisen'. Mit «Möösch» ist das Messing gemeint,
aus dem Uniformknöpfe gemacht sind). Erfahren Sie die Geschichten
hinter diesen und weiteren Redensarten im zweiten Teil unserer
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Herkunft des Familiennamens Wepfer, der auf ein altes Handwerk
zurückgeht.
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