Von «die Segel streichen» bis «kein Blatt vor den Mund nehmen»

Von «die Segel streichen» bis «kein Blatt vor den Mund nehmen»

vor 3 Tagen
So haben Krieg, Rechtswesen und Kunst Redensarten geprägt.
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Beschreibung

vor 3 Tagen
So haben Krieg, Rechtswesen und Kunst Redensarten geprägt. Die
Kapitulation, die Aufgabe einer Seite hat schon so manchen Krieg
beendet. Deshalb verwendet man auch im sonstigen Leben sprachliche
Bilder aus dem Kriegswesen, um das Aufgeben zu umschreiben: «die
Flinte ins Korn werfen», «die Segel streichen» oder «die weisse
Fahne hissen». Auch das mittelalterliche Rechtswesen spiegelt sich
in diversen Redewendungen, so etwa in «auf die lange Bank schieben»
für «hinauszögern». Der mittelalterlichen Dichtung haben wir wohl
«über den grünen Klee loben» zu verdanken - denn die Dichter
priesen den Klee wie kaum etwas anderes. Und auf das Theater
bezieht sich die Redensart «kein Blatt vor den Mund nehmen» für
«ehrlich und direkt sein» - in Zeiten der Zensur hielten sich
manche Schauspieler ein Blatt Papier vor das Gesicht, damit sie
nicht erkannt und für allfällig heikle Aussagen zur Rechenschaft
gezogen werden konnten. In dieser Sendung erfahren Sie die
spannenden Geschichten rund um diese und weitere Redewendungen. Und
ausserdem erklären wir, was der Familienname Vollenhals
ursprünglich bedeutet haben könnte.
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