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Phi-Futter - Deine Nahrung für Philosophie und Glauben
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Beschreibung
vor 5 Tagen
In dem ersten Teil tauchen wir ein in das Denken von Marilyn
McCord Adams und ihre schonungslose Kritik an den klassischen
Antworten auf das Problem des Leids. Wir stellen uns einer Frage,
die viele Theodizee-Ansätze außen vor lassen: Was, wenn Leid
nicht einfach nur unangenehm ist, sondern so extrem, dass es den
Sinn eines ganzen Lebens zu zerstören droht? Adams nennt solches
Leid horrende Übel – und zeigt, warum weder die Theodizee der
Charakterbildung noch rein global gedachte Rechtfertigungen oder
klassische Free-Will-Defenses dem gerecht werden. Ihr
methodischer Neustart verschiebt den Blick auf die Frage, ob und
wie horrende Übel für den Betroffenen selbst überwunden werden
können – nur so lassen sich, laut Adams, Gott und die Existenz
horrender Übel widerspruchsfrei zusammendenken.
Quellen:
- Adams, Marilyn McCord. Horrendous Evils and the Goodness of
God. Cornell University Press, 1999.
- Rasmussen, Joshua. How Reason Can Lead to God: A Philosopher's
Bridge to Faith. InterVarsity Press, 2019.
0:00 Intro
0:56 Die Kluft zwischen der existentiellen und philosophischen
Leidfrage
4:06 Wer war Marilyn McCord Adams?
5:21 Was sind horrende Übel?
11:10 Was macht eine gute Geschichte aus?
14:36 Klassische Theodizee-Ansätze: Warum lässt Gott Leid zu?
18:31 Inwiefern sind die klassischen Antworten zufriedenstellend?
20:09 Adams' Kritik Nr. 1: Theodizee der Charakterbildung (Soul
Building)
21:49 Adams' Kritik Nr. 2: Globaler Fokus in klassischen Ansätzen
(Iwan Karamasow)
23:39 Adams' Kritik Nr. 3: Free Will Defenses wälzen zu viel
Verantwortung auf den Menschen ab
31:21 Adams' methodischer Neustart
34:38 Aufrechnen vs. Überwinden von Übeln
41:35 Fallbeispiel Helen Keller
49:03 Gott muss sicherstellen, dass horrende Übel für jeden
überwunden werden
52:23 Zusammenfassung
#Theodizee #Leid #Gott #Glaube #Atheismus #Philosophie #Religion
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