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vor 1 Tag
In diesem zweiten Teil tauchen wir weiter ein in Peter van
Inwagens „The Problem of Evil". Wir stellen uns einer noch
unbequemeren Frage: Nicht nur warum es Leid im Allgemeinen gibt –
sondern warum es dieses konkrete, scheinbar sinnlose Leid gibt,
das sich mit keinem höheren Zweck rechtfertigen lässt. Van
Inwagen spricht hier vom lokalen Theodizeeproblem – und es stellt
möglicherweise die größere philosophische Herausforderung dar.
Quelle: Peter van Inwagen, The Problem of Evil, Oxford University
Press, 2006.
0:00 Intro
1:15 Rückblick auf das Inwagens Ansatz zur Theodizeefrage
7:05 William Rowe: Der "friendly" Atheist
9:21 Das lokale Theodizeeproblem nach William Rowe
10:15 Der skeptische Theismus zweifelt an Prämisse 1
11:56 Peter van Inwagen zweifelt Prämisse 2 an
12:38 Hiob
14:38 Wo muss die Grenze des realisierten Leides verlaufen?
Inwagens These: Die Grenze ist arbiträr
19:45 William Hasker: Unterminiert sinnvolles Leid unsere
moralische Motivation?
22:12 Ist Gott ein kalter Utilitarist?
28:31 Wie versteht Inwagen den evolutionären Prozess und den Fall
des Menschen?
31:46 Das Problem des Tierleides
32:53 Ist eine Welt mit höherentwickelten Lebewesen möglich, in
der kein Leid vorkommt?
33:58 Eine regellose Welt hat Defizite
41:23 Ist eine gesetzmäßige Welt möglich, in der es
höherentwickelte Tiere gibt und in der kein Leid vorkommt
42:23 Inwagen ist skeptisch, ob unsere modalen Urteile in
kosmischen Fragen verlässlich sind.
44:17 Ist Leid in einer indeterministischen Welt unvermeidbar
(ohne massives Eingreifen Gottes)?
45:36 Ist eine deterministische physikalische Welt möglich?
#Theodizee #Leid #Gott #Glaube #Atheismus #Philosophie #Religion
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