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Mentaltraining im Sport – Der Podcast für deine persönliche Bestleistung
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Beschreibung
vor 1 Tag
In dieser Podcast-Episode geht es um mentale Strategien zur
Überwindung von Versagensangst im Sport. Ich stelle konkrete
Techniken wie Atmung, Visualisierung und Wettkampfsimulation vor,
um Selbstvertrauen aufzubauen und unter Druck die Leistung
abzurufen.
Key Takeaways
Prozessziele statt Ergebnisziele: Statt sich
auf Pokale, Schleifen oder Ranglisten zu konzentrieren, sollten
Sportler klare Prozessziele definieren, die sie kontrollieren
können. Dazu gehört, schriftlich festzuhalten, worauf man vor,
während und nach einem Wettkampf achten möchte. Auch die
Reaktion nach einem Fehler sollte vorab geplant werden, um
nicht im Fehler zu verharren, sondern schnell in den
gegenwärtigen Moment zurückzukehren.
Nervosität kontrollieren: Eine erhöhte
Herzfrequenz signalisiert Alarmbereitschaft und kann die
Konzentration beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, Techniken
zur Regulierung des Erregungsniveaus zu nutzen, insbesondere
die Atmung. Dabei sollte die Ausatmung doppelt so lang sein wie
die Einatmung, und der Bauch sollte sich beim Einatmen nach
außen wölben.
Visualisierung des Erfolgs: Visualisierung
stärkt das Selbstvertrauen und bereitet den Kopf auf reale
Wettkampfsituationen vor. Es ist hilfreich, nicht nur den
Erfolg zu visualisieren, sondern auch, wie man nach einem
Fehler schnell wieder in einen positiven Zustand zurückfindet.
Erfolgstagebuch führen: Ein Erfolgstagebuch
oder eine Wall of Success mit Bildern, Pokalen und
Erinnerungsstücken hilft, in Krisenmomenten die eigene
Entwicklung zu erkennen. Wenn ein Sportler nicht für ein
Championat nominiert wird, kann er durch das Erfolgsjournal
sehen, dass es sich nur um eine Delle handelt und nicht um ein
grundsätzliches Versagen.
Fokus nach außen richten: Versagensangst führt
zu einem inneren Fokus. Indem man die Aufmerksamkeit nach außen
lenkt, z.B. auf das Gefühl im Treffmoment oder den gewünschten
Ballflug (Golf), kann die Leistung verbessert werden.
Routinen entwickeln: Routinen vor, während und
nach dem Wettkampf zahlen auf das Bedürfnis nach Sicherheit
ein. Beispiele sind Pre-Shot-Routinen, Putt- und Post Shot
Routinen im Golf oder der Umgang mit einem verschossenen Tor im
Fußball. Routinen verhindern, dass einzelne Fehler die gesamte
Wettkampfleistung beeinträchtigen.
Im gegenwärtigen Moment sein: Versagensangst
entsteht oft durch Gedanken an die Vergangenheit oder Zukunft.
Um in die Gegenwart zurückzukehren, hilft es, die
Aufmerksamkeit auf die Umgebung bzw. Natur zu richten oder die
Atmung zu beschreiben. Meditation wird von vielen
Spitzensportlern wie Djokovic oder Mihambo genutzt, um Gedanken
vorbeiziehen zu lassen.
Wettkampfsimulation trainieren: Training unter
wettkampfähnlichen Bedingungen, z.B. mit Wettkampfkleidung an
unbekannten Orten, bereitet auf den Druck vor.
Weiterlesen in meinem Buch „Sportmentaltraining. Erfolg beginnt
im Kopf“, 3. Auflage, oder „Golf mental: Mentale Stärke auf und
neben dem Platz“, 3. stark überarbeitete Auflage.
Facebook Gruppe „Sportmentaltraining I Mentaltraining im
Pferdesport I Golf Mental“:
https://www.facebook.com/groups/199427366750028
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Der Beitrag Versagensangst im Sport überwinden – Mentale
Strategien für mehr Selbstvertrauen und Bestleistungen im
Wettkampf erschien zuerst auf Heimsoeth Academy.
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