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Wir holen die Psyche aus dem Therapiezimmer und bringen sie mitten ins echte Leben.
Beschreibung
vor 2 Tagen
Episode 9: Blut ist nicht immer dicker als Wasser – Warum
Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen
Es wird Zeit, ein massives gesellschaftliches Tabu zu brechen und
die Dinge beim Namen zu nennen: Nicht jede Familie ist ein
sicherer Hafen. In unserer 9. Episode von „psychisch gesehen -
zwischen Kopf und Gefühl“ gehen wir, Stephanie Deest und Sven
Krawitz, dorthin, wo es wehtut. Wir kratzen an der heilen Fassade
und sprechen über die harte Realität von familiären Brüchen.
Warum entscheiden sich Kinder für den drastischen Schritt, den
Kontakt zu ihren eigenen Eltern abzubrechen? Wir schauen genau
hin, was passiert, wenn Menschen in ihrem engsten Umfeld
psychischer und/oder körperlicher Gewalt ausgesetzt sind. Es geht
hier nicht um familiäre Unstimmigkeiten, sondern um Situationen,
in denen man dringend handeln muss, um sich selbst zu schützen.
Wir besprechen ganz konkret, was du tun kannst, wenn du dich in
so einer destruktiven Dynamik befindest.
Zudem nehmen wir die Doppelbotschaftentheorie (Double-Bind)
auseinander: Was macht es mit unserer Psyche, wenn wir chronisch
widersprüchliche Signale empfangen und uns das perfide Gefühl
vermittelt wird, so oder so alles falsch zu machen?
Die wichtigste Erkenntnis dieser Folge, die wir euch
unmissverständlich mitgeben wollen: Du hast das Recht, klare
Grenzen für dich und dein Wohlbefinden zu setzen. Deine
Bedürfnisse und Wünsche sind wichtig, und es ist völlig in
Ordnung, für dich selbst einzutreten und zu sagen, was dir
guttut. Du darfst dir das nehmen, was du brauchst, ohne dich
dafür zu entschuldigen. Wir sind uns absolut einig – dein
Nervensystem darf, nein, es muss endlich zur Ruhe kommen.
Stephies Reflexionsfrage für diese Woche: Denk
mal an eine wichtige Beziehung in deinem Leben. Gibt es da etwas,
das du dir schon lange von dieser Person wünschst, aber noch nie
ausgesprochen hast? Falls ja, dann frag dich: Was hat dich bisher
davon abgehalten? Und was würde sich vielleicht verändern, wenn
dieses Bedürfnis einmal Raum bekommen würde?
Wir wollen von dir hören! Teile deine Gedanken
zu Stephies Reflexionsfrage mit uns. Was hält dich aktuell davon
ab, deine wahren Bedürfnisse auszusprechen? Schreib es uns in die
Kommentare, schick uns eine DM oder teile deine Erfahrungen mit
der Community. Mach den ersten Schritt aus der Komfortzone!
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Sven´s Homepage: https://www.semicoolonproject.de/
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