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  4. Die größten Denkfehler im KVP - und wie es wirklich funktioniert
„Wir haben jetzt so viel optimiert – und kommen trotzdem nicht
weiter. Wir brauchen mal einen komplett anderen Ansatz." Kennst du
das Gefühl, wenn eine Organisation läuft und läuft – und irgendwann
trotzdem an eine unsichtbare Decke stößt? Man hat gemessen,
skaliert, Prozesse geschliffen. Und dann wird der Ertrag jeder
weiteren Runde einfach kleiner. Genau an diesem Punkt setzen
Caroline Zielke und Jannik Droß an. Ihr Thema ist der
kontinuierliche Verbesserungsprozess, kurz KVP. Und ihre erste
Ansage räumt gleich mit einem Missverständnis auf: „KVP ist kein
Ideenmanagement – es geht um den Prozess und nicht nur um den
Briefkasten." Es geht also nicht darum, Vorschläge einzusammeln und
irgendwo abzuheften. Sondern darum, wer eigentlich verbessert – und
von wo aus. Jannik dreht hier die gewohnte Logik um. Nicht eine
zentrale Instanz steuert die Optimierung, sondern die Fläche:
„Viele kleine Stellen bringen die Verbesserung – nicht ein
zentrales Gehirn." Klingt simpel, ist es aber nicht. Denn dahinter
steckt ein echter Kulturwechsel – und der braucht jemanden an der
Spitze, der ihn wirklich will. Oder wie Jannik sagt: „Es braucht
jemanden, der es wirklich will – und zulässt, dass sich Kultur
verändert." Spannend wird es in den administrativen Bereichen, wo
Verbesserung oft ins Leere läuft: „Wenn ich nicht weiß, wofür ein
Prozess da ist, optimiere ich ins Leere." Erst Klarheit über die
Rolle eines Bereichs, dann Wirkung. Und wenn KVP wirklich greift,
verändert sich etwas Grundlegendes: „Aus Gruppen werden Teams – und
Probleme werden nicht mehr weggeschoben, sondern direkt gelöst."
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„Die größten Denkfehler im KVP - und wie es wirklich funktioniert“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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