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vor 2 Tagen
„Jetzt ist SEO endlich tot.„Jetzt ist SEO endlich tot." – das wurde
schon oft gesagt. Diesmal waren sich alle sicher. Sie lagen falsch.
Was passiert, wenn ein Unternehmen sein eigenes Kerngeschäft
infrage stellt, bevor der Markt es tut? Maggie Mues, Gründerin und
Geschäftsführerin von Claneo, hat genau das zweimal hintereinander
getan. Erst die Adaption generativer KI als Jahresziel für alle.
Dann die Wette auf eine Disziplin, die noch nicht mal einen Namen
hatte. Klingt nach dem perfekten KI-Use-Case: große Datenmengen,
Automatisierung in der DNA, motivierte Early Adopter. Doch die
Realität war widersprüchlicher. Die Tools konnten anfangs weniger
als die bestehenden Lösungen, halluzinierten bei den ersten
Versuchen – und selbstgebaute Anwendungen zerbrachen, sobald sich
eine Schnittstelle änderte. „Kurzfristig super gut, alle waren
happy" – und dann kam die Enttäuschung. In diesem Gespräch wird
klar, worauf es bei solchen Sprüngen wirklich ankommt. Erstens auf
Führung: „Es muss von oben kommen" – Geschäftsführung und Teamleads
als Vorbilder, nicht als Verordner. Heute sagen 100 Prozent der
Mitarbeitenden, dass sie zur Nutzung ermutigt werden. Zweitens auf
die unbequeme Kehrseite. Mehr Tempo bedeutet nicht weniger
Komplexität: „Ich merke, dass der Stresspegel bei uns gestiegen
ist." 16 Tabs statt einer Aufgabe. Und drittens: Veränderung hat
einen Preis. „Einige haben wir auf der Reise verloren." Was ihr
mitnehmt: Mut zur Entscheidung unter Unsicherheit, der Wert echter
Aufklärungsarbeit statt schneller Heilsversprechen – und die
Einsicht, dass Schneller-Werden allein keine bessere Organisation
macht. Wer führt, muss die Kehrseite mitführen.
schon oft gesagt. Diesmal waren sich alle sicher. Sie lagen falsch.
Was passiert, wenn ein Unternehmen sein eigenes Kerngeschäft
infrage stellt, bevor der Markt es tut? Maggie Mues, Gründerin und
Geschäftsführerin von Claneo, hat genau das zweimal hintereinander
getan. Erst die Adaption generativer KI als Jahresziel für alle.
Dann die Wette auf eine Disziplin, die noch nicht mal einen Namen
hatte. Klingt nach dem perfekten KI-Use-Case: große Datenmengen,
Automatisierung in der DNA, motivierte Early Adopter. Doch die
Realität war widersprüchlicher. Die Tools konnten anfangs weniger
als die bestehenden Lösungen, halluzinierten bei den ersten
Versuchen – und selbstgebaute Anwendungen zerbrachen, sobald sich
eine Schnittstelle änderte. „Kurzfristig super gut, alle waren
happy" – und dann kam die Enttäuschung. In diesem Gespräch wird
klar, worauf es bei solchen Sprüngen wirklich ankommt. Erstens auf
Führung: „Es muss von oben kommen" – Geschäftsführung und Teamleads
als Vorbilder, nicht als Verordner. Heute sagen 100 Prozent der
Mitarbeitenden, dass sie zur Nutzung ermutigt werden. Zweitens auf
die unbequeme Kehrseite. Mehr Tempo bedeutet nicht weniger
Komplexität: „Ich merke, dass der Stresspegel bei uns gestiegen
ist." 16 Tabs statt einer Aufgabe. Und drittens: Veränderung hat
einen Preis. „Einige haben wir auf der Reise verloren." Was ihr
mitnehmt: Mut zur Entscheidung unter Unsicherheit, der Wert echter
Aufklärungsarbeit statt schneller Heilsversprechen – und die
Einsicht, dass Schneller-Werden allein keine bessere Organisation
macht. Wer führt, muss die Kehrseite mitführen.
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