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Der Riverstate Executive Search Podcast mit Christian Kaya
Beschreibung
vor 19 Stunden
Viele Geschäftsführer in Architektur-, Ingenieurbüros und Bau-KMU
arbeiten weiterhin inhaltlich im Tagesgeschäft mit, obwohl ihr
eigentlicher Job längst ein anderer geworden ist: Führung. Der
Psychologe Alexander Deppner ordnet in dieser Folge ein, warum das
kein Zeichen von Überforderung ist, sondern ein bewusstes oder
unbewusstes Festhalten an der eigenen fachlichen Identität – und
was das kostet, wenn Führungsverantwortung dadurch zu kurz kommt.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist eine grundlegende psychologische
These: Verhalten erscheint der handelnden Person immer logisch,
auch wenn es von außen unverständlich oder sogar schädlich wirkt.
Christian Kaya und Alexander Deppner sprechen darüber, was das für
Führungsalltag und Konflikte bedeutet – warum es so schwerfällt,
Widerstand von Mitarbeitenden zu akzeptieren, und warum unser
Gehirn dabei keinen Unterschied zwischen echter Gefahr und einem
unbequemen Gespräch macht. Ein zentraler Faktor dabei ist Stress:
Je höher die Belastung, desto geringer die Fähigkeit, das eigene
Verhalten bewusst zu reflektieren. Deppner erklärt, warum gerade in
Drucksituationen Konflikte eskalieren – und was das für den Umgang
mit Belastung in Führungsrollen bedeutet. Daraus entwickeln die
beiden den Bezug zur eigenen Verantwortung von Führungskräften: Wer
als Fachexperte in Architektur-, Ingenieurbüros oder Bau-KMU in die
Geschäftsführung hineingewachsen ist, trifft die Entscheidung,
weiter operativ mitzuarbeiten, meist selbst – auch wenn sie sich
zunächst nicht wie eine Entscheidung anfühlt. Deppner zeigt,
welchen Nutzen dieses Verhalten kurzfristig hat, welche Kosten es
langfristig verursacht, und was es bedeutet, Führung tatsächlich
als eigenes Fach zu begreifen. Ein weiterer Schwerpunkt:
Feindbilder als Führungsinstrument. Warum ein gemeinsamer Gegner
Teams zuverlässig zusammenschweißt, welchen Preis Organisationen
dafür zahlen – und welche Alternative es gibt, ohne auf dieses
Prinzip zurückzugreifen. Und schließlich die praktische Frage:
Woran erkennt man, ob eine zunächst unverständlich wirkende
Entscheidung tatsächlich klug ist – oder einfach nur schlecht?
Deppner liefert ein konkretes Kriterium, das sich auf jede
Führungsebene übertragen lässt. Eine Folge für alle, die verstehen
wollen, warum Menschen – auch Führungskräfte selbst – sich so
verhalten, wie sie es tun, und wie daraus bewusste Entscheidungen
statt unbewusster Muster werden.
arbeiten weiterhin inhaltlich im Tagesgeschäft mit, obwohl ihr
eigentlicher Job längst ein anderer geworden ist: Führung. Der
Psychologe Alexander Deppner ordnet in dieser Folge ein, warum das
kein Zeichen von Überforderung ist, sondern ein bewusstes oder
unbewusstes Festhalten an der eigenen fachlichen Identität – und
was das kostet, wenn Führungsverantwortung dadurch zu kurz kommt.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist eine grundlegende psychologische
These: Verhalten erscheint der handelnden Person immer logisch,
auch wenn es von außen unverständlich oder sogar schädlich wirkt.
Christian Kaya und Alexander Deppner sprechen darüber, was das für
Führungsalltag und Konflikte bedeutet – warum es so schwerfällt,
Widerstand von Mitarbeitenden zu akzeptieren, und warum unser
Gehirn dabei keinen Unterschied zwischen echter Gefahr und einem
unbequemen Gespräch macht. Ein zentraler Faktor dabei ist Stress:
Je höher die Belastung, desto geringer die Fähigkeit, das eigene
Verhalten bewusst zu reflektieren. Deppner erklärt, warum gerade in
Drucksituationen Konflikte eskalieren – und was das für den Umgang
mit Belastung in Führungsrollen bedeutet. Daraus entwickeln die
beiden den Bezug zur eigenen Verantwortung von Führungskräften: Wer
als Fachexperte in Architektur-, Ingenieurbüros oder Bau-KMU in die
Geschäftsführung hineingewachsen ist, trifft die Entscheidung,
weiter operativ mitzuarbeiten, meist selbst – auch wenn sie sich
zunächst nicht wie eine Entscheidung anfühlt. Deppner zeigt,
welchen Nutzen dieses Verhalten kurzfristig hat, welche Kosten es
langfristig verursacht, und was es bedeutet, Führung tatsächlich
als eigenes Fach zu begreifen. Ein weiterer Schwerpunkt:
Feindbilder als Führungsinstrument. Warum ein gemeinsamer Gegner
Teams zuverlässig zusammenschweißt, welchen Preis Organisationen
dafür zahlen – und welche Alternative es gibt, ohne auf dieses
Prinzip zurückzugreifen. Und schließlich die praktische Frage:
Woran erkennt man, ob eine zunächst unverständlich wirkende
Entscheidung tatsächlich klug ist – oder einfach nur schlecht?
Deppner liefert ein konkretes Kriterium, das sich auf jede
Führungsebene übertragen lässt. Eine Folge für alle, die verstehen
wollen, warum Menschen – auch Führungskräfte selbst – sich so
verhalten, wie sie es tun, und wie daraus bewusste Entscheidungen
statt unbewusster Muster werden.
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