#010 – Generalist oder Experte: Wer gehört an die Spitze der Geschäftsführung?

#010 – Generalist oder Experte: Wer gehört an die Spitze der Geschäftsführung?

vor 2 Tagen
Zwei Praxisfälle über Rollenverständnis, Delegation und die Grenzen der Experten-Geschäftsführung
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Beschreibung

vor 2 Tagen
Ein Architekturbüro mit rund 50 Mitarbeitenden verschiebt einen
ersten Beratungstermin fünfmal in Folge. Nicht aus Desinteresse,
sondern weil die Geschäftsführung selbst kalkuliert, Projekte
leitet und Kundengespräche führt – für strategische Fragen bleibt
keine Zeit. In dieser Folge nimmt Christian Kaya Sie mit in zwei
Praxisfälle aus seiner Executive-Search-Arbeit, die auf dieselbe
Frage hinauslaufen: Muss die Geschäftsführung eines Ingenieur- oder
Architekturbüros oder einer mittelständischen Baufirma zwingend der
fachliche Leuchtturm sein – oder braucht es ab einer gewissen Größe
etwas anderes? Im ersten Fall entsteht aus einem festgefahrenen
Akquiseprozess ein gemeinsamer Workshop – und daraus eine neue
Rolle im Unternehmen: ein erfahrener Projektsteuerer von außen als
interner Mentor für Projektleitung. Er baut die fehlende
Professionalität auf und schaufelt der Geschäftsführung den Rücken
für unternehmerische Themen frei. Im zweiten Fall geht es um
Nachfolge in Holding-Strukturen: Wenn ein fachlich profilierter
Geschäftsführer ausscheidet, stellt sich die Frage, ob die
Nachbesetzung wieder denselben Weg geht – oder ob ein
generalistisch aufgestellter Manager die bessere Wahl ist, während
sich Fachexpertise im Team aufbaut. Christian Kaya ordnet ein,
warum diese Entscheidung selten strategisch getroffen wird – und
warum sie es sein sollte.
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