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Der Riverstate Executive Search Podcast mit Christian Kaya
Beschreibung
vor 3 Tagen
Egal wie krank ein System von außen wirkt – wenn es Bestand hat,
hat es einen Grund. Wem nutzt es? Mit diesem Satz bringt Michael
Fuchs auf den Punkt, warum sich das klassische Vergabemodell in der
Bauwirtschaft so hartnäckig hält: Nachforderungsmanagement ist
einkalkuliert, Schuldzuweisungen sind Teil des Spiels, und alle
wissen es. Die Elbphilharmonie ist ein berühmtes Symptom – aber
kein Einzelfall. Integrierte Projektabwicklung (IPA) ist der
Versuch einer strukturellen Antwort darauf. Ein Vertragsmodell, das
Anreize so setzt, dass kooperatives Verhalten sich wieder lohnt. In
Deutschland noch relativ neu – in Australien, Norwegen und Schweden
längst erprobt. Michael Fuchs ist Head of Strategic & Practice
Change Management bei der Deutschen Bahn, einem der ersten großen
Auftraggeber in Deutschland, der IPA aktiv einsetzt. Er war selbst
auf der Baustelle dabei, als das erste IPA-Projekt der Bahn ins
Stocken geriet – nicht wegen des Vertrags, sondern weil dreißig
Jahre alte Verhaltensmuster stärker waren als zehn Seiten
Kooperationsvereinbarung. Sein Team wurde gerufen, um genau das zu
verändern. In diesem Gespräch geht es um die Mechanik von IPA, um
die Psychologie des Bauens, um Verhandlungsführung, Urteilsvermögen
– und um die Frage, was Unternehmen heute tun können, um sich für
kooperativere Formen der Zusammenarbeit zu rüsten, auch ohne das
nächste Großprojekt vor der Tür.
hat es einen Grund. Wem nutzt es? Mit diesem Satz bringt Michael
Fuchs auf den Punkt, warum sich das klassische Vergabemodell in der
Bauwirtschaft so hartnäckig hält: Nachforderungsmanagement ist
einkalkuliert, Schuldzuweisungen sind Teil des Spiels, und alle
wissen es. Die Elbphilharmonie ist ein berühmtes Symptom – aber
kein Einzelfall. Integrierte Projektabwicklung (IPA) ist der
Versuch einer strukturellen Antwort darauf. Ein Vertragsmodell, das
Anreize so setzt, dass kooperatives Verhalten sich wieder lohnt. In
Deutschland noch relativ neu – in Australien, Norwegen und Schweden
längst erprobt. Michael Fuchs ist Head of Strategic & Practice
Change Management bei der Deutschen Bahn, einem der ersten großen
Auftraggeber in Deutschland, der IPA aktiv einsetzt. Er war selbst
auf der Baustelle dabei, als das erste IPA-Projekt der Bahn ins
Stocken geriet – nicht wegen des Vertrags, sondern weil dreißig
Jahre alte Verhaltensmuster stärker waren als zehn Seiten
Kooperationsvereinbarung. Sein Team wurde gerufen, um genau das zu
verändern. In diesem Gespräch geht es um die Mechanik von IPA, um
die Psychologie des Bauens, um Verhandlungsführung, Urteilsvermögen
– und um die Frage, was Unternehmen heute tun können, um sich für
kooperativere Formen der Zusammenarbeit zu rüsten, auch ohne das
nächste Großprojekt vor der Tür.
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