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Beschreibung
vor 2 Tagen
Ein Organ, das eine wesentliche Funktion hat und trotzdem oft als
selbstverständlich wahrgenommen wird: Unser Herz!
Darüber spricht Dr. Andrea Morawe in ihrer neuen Folge von
„LandMEDchen“.
Sie vergleicht das Herz mit dem Motor eines Autos, den wir ja
auch gerne pflegen. Viele kümmern sich allerdings um ihr Herz
erst, wenn es zu spät ist und es schon Probleme gibt.
Herz-Kreislauferkrankungen gehören zu den häufigsten
Todesursachen in Deutschland. Diese passieren nicht plötzlich,
sondern entwickeln sich über Jahre hinweg. Andrea erklärt, was
der Bluthochdruck damit zu tun hat und wie man selbst diesen im
Auge behält und regelmäßig misst. In dem Zusammenhang erklärt sie
auch, wie das Herz funktioniert und welche Probleme dabei
entstehen können.
Auch Blutfette und Blutzucker sollten regelmäßig in der
Artzpraxis getestet werden.
Um das Herz zu trainieren und gesund zu halten, ist vor allem
Bewegung wichtig. Dabei geht es nicht um starkes Training oder
das Fitnessstudio, sondern um kleine Entscheidungen im Alltag.
Auch Krafttraining (gerne auch als kleine Einheiten im Alltag)
ist wichtig. Viele denken beim Herz direkt an Cardio-Training,
doch Krafttraining sorgt für einen besseren Energieverbrauch und
eine bessere Insulinsensitivität.
Der nächste wichtige Punkt ist die Ernährung. Gerade beim Gemüse
werden 400 bis 500 Gramm pro Tag empfohlen, was viele Menschen
nicht schaffen. Andrea empfiehlt zusätzlich Hülsenfrüchte und
Nüsse. Komplexe Kohlenhydrate liefern Ballaststoffe und
unterstützen die Darmgesundheit.
Ein großer Trend ist Omega 3, den wir vor allem durch fettigen
Seefisch erhalten. Dabei gilt aber: Ernährung vor Supplements!
Außerdem ist wichtig: Omega 3 und 6 konkurrieren um denselben
Rezeptor – so kann es bei einer ungleichmäßigen Aufnahme sogar zu
Vorhofflimmern kommen.
Omega 3 wirkt zudem antientzündlich – hat also noch weitere
positive Effekte.
Was wir meiden sollten, sind die Produkte, die viel in der
Werbung beworben werden (Softdrinks etc.), denn diese sind meist
stark verarbeitet.
Schlaf ist der oft vergessene Herzschutz. Denn Schlafmangel
bedeutet eine erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen, einen
höheren Blutdruck und vermehrten Appetit.
Auch ein dauerhafter Stress kann Herzrhythmusstörungen
begünstigen und Entzündungsprozesse im Körper fördern.
Andrea empfiehlt zudem Journaling, um an der mentalen Gesundheit
zu arbeiten und Stress besser in den Griff zu bekommen. Sie
beendet jeden Tag mit 3 positiven und dankbaren Gedanken.
Ein toxisches Thema, das eigentlich allen logisch und bekannt
sein sollte und trotzdem viel konsumiert wird, sind Alkohol und
Nikotin.
Andrea empfiehlt, sich auch mit dem eigenen Gewicht und Bauchfett
auseinanderzusetzen, das man über eine Bioimpedanz-Analyse
erkennen kann. Bauchfett ist kein kosmetisches Problem, sondern
es hat eine stoffwechselaktive Tätigkeit, fördert
Entzündungsprozesse, Insulinresistenz und Bluthochdruck.
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