Podcast
Podcaster
Antiintuitiv - der Podcast für systemische Organisationsentwicklung
Du folgst jetzt diesem Podcast.
Beschreibung
vor 2 Wochen
In dieser Folge sprechen wir über systemische
Organisationsentwicklung und den Hack 17 aus dem Buch von Sabine
Kröhn. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie in Organisationen mehr
Verantwortung übernommen wird und warum das in der Praxis oft
schwerfällt. Wir unterscheiden dabei zwischen Verantwortung und
Verantwortlichkeit. Verantwortlichkeit meint, wer im Nachhinein für
eine Entscheidung rechtlich, organisatorisch oder moralisch zur
Rechenschaft gezogen werden kann. Verantwortung bedeutet, trotz
unvollständiger Informationen eine Entscheidung zu treffen und das
Risiko zu tragen. Wir diskutieren, dass unklare Zuständigkeiten in
agilen oder selbstorganisierten Teams sowohl hinderlich als auch
förderlich sein können. Einerseits kann Klarheit darüber, wer im
Fehlerfall verantwortlich gemacht wird, Sicherheit schaffen.
Andererseits kann gerade eine gewisse Unklarheit dazu führen, dass
Teams mutiger entscheiden und mehr Risiko übernehmen. Ein weiterer
Schwerpunkt ist die Rolle von Führung. Wir sprechen darüber, dass
Mitarbeitende eher Verantwortung übernehmen, wenn Führungskräfte
klare Rahmen setzen, Entscheidungen zulassen und im Fehlerfall
nicht mit Schuldzuweisungen reagieren. Ein Beispiel zeigt, wie ein
Betriebsleiter ausdrücklich erlaubt, kleinere Verbesserungen
auszuprobieren, und zugleich zusichert, bei Problemen die
Verantwortung zu tragen. Am Ende halten wir fest, dass es wichtig
ist, diese Unterscheidung in Organisationen bewusst zu machen und
vorab zu klären, was bei Fehlern passiert. So können Mitarbeitende
besser einschätzen, wann sie Verantwortung übernehmen und unter
welchen Bedingungen sie handeln können. 00:00:31 Verantwortung
klären 00:03:39 Begriffe unterscheiden 00:07:14 Agile Risiken
00:11:18 Paradox der Unklarheit 00:15:27 Führung durch Rahmen
00:18:12 Lernen statt Sanktionen
Organisationsentwicklung und den Hack 17 aus dem Buch von Sabine
Kröhn. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie in Organisationen mehr
Verantwortung übernommen wird und warum das in der Praxis oft
schwerfällt. Wir unterscheiden dabei zwischen Verantwortung und
Verantwortlichkeit. Verantwortlichkeit meint, wer im Nachhinein für
eine Entscheidung rechtlich, organisatorisch oder moralisch zur
Rechenschaft gezogen werden kann. Verantwortung bedeutet, trotz
unvollständiger Informationen eine Entscheidung zu treffen und das
Risiko zu tragen. Wir diskutieren, dass unklare Zuständigkeiten in
agilen oder selbstorganisierten Teams sowohl hinderlich als auch
förderlich sein können. Einerseits kann Klarheit darüber, wer im
Fehlerfall verantwortlich gemacht wird, Sicherheit schaffen.
Andererseits kann gerade eine gewisse Unklarheit dazu führen, dass
Teams mutiger entscheiden und mehr Risiko übernehmen. Ein weiterer
Schwerpunkt ist die Rolle von Führung. Wir sprechen darüber, dass
Mitarbeitende eher Verantwortung übernehmen, wenn Führungskräfte
klare Rahmen setzen, Entscheidungen zulassen und im Fehlerfall
nicht mit Schuldzuweisungen reagieren. Ein Beispiel zeigt, wie ein
Betriebsleiter ausdrücklich erlaubt, kleinere Verbesserungen
auszuprobieren, und zugleich zusichert, bei Problemen die
Verantwortung zu tragen. Am Ende halten wir fest, dass es wichtig
ist, diese Unterscheidung in Organisationen bewusst zu machen und
vorab zu klären, was bei Fehlern passiert. So können Mitarbeitende
besser einschätzen, wann sie Verantwortung übernehmen und unter
welchen Bedingungen sie handeln können. 00:00:31 Verantwortung
klären 00:03:39 Begriffe unterscheiden 00:07:14 Agile Risiken
00:11:18 Paradox der Unklarheit 00:15:27 Führung durch Rahmen
00:18:12 Lernen statt Sanktionen
Weitere Episoden
35 Minuten
vor 2 Monaten
25 Minuten
vor 3 Monaten
35 Minuten
vor 4 Monaten
1 Stunde 32 Minuten
vor 5 Monaten
1 Stunde 10 Minuten
vor 7 Monaten
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.