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Beschreibung
vor 2 Tagen
Inventur mit Zettel und Bleistift, tagelanger Betriebsstillstand
zwischen Weihnachten und Heilig Dreikönig und frustrierte
Mitarbeiter – so sah die Realität bei Winkler & Schorn lange
aus. In dieser Podcastfolge erzählt Dr. Christian Lutzky,
geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens, wie die
Digitalisierung im Lager den gesamten Betrieb verändert hat.
Winkler & Schorn ist ein traditionsreicher B2B-Großhändler für
Lebensmittelverpackungen aus der Nähe von Nürnberg – gegründet
1827, heute mit rund 40 Mitarbeitenden, 5.000 Quadratmetern
Lagerfläche und über 12.000 Artikeln, die teilweise in über 100
Varianten existieren. Einschlagpapiere in verschiedenen Größen,
Salatschalen mit unterschiedlichen Deckeln, Feinkostbecher in fünf
Volumina – für die Kommissionierung war das eine enorme
Herausforderung. Die Ausgangslage: Neue Lagermitarbeiter brauchten
ein halbes bis dreiviertel Jahr Einarbeitung, bevor sie
eigenständig kommissionieren konnten. Suchzeiten machten rund 10 %
des Arbeitstages aus. Und die jährliche Stichtagsinventur legte den
Betrieb tagelang lahm – mit Frust bei allen Beteiligten. Die
Lösung: Seit Anfang 2024 arbeitet Winkler & Schorn mit L-mobile
Lagerscannern, die nahtlos an das ERP-System Alphaplan von CVS
angebunden sind. Jeder Lagerplatz ist sauber identifiziert, jede
Ware per Scanner auffindbar. Neue Mitarbeiter kommissionieren nach
einer Woche selbstständig – auch Kolleginnen und Kollegen mit
besonderen Herausforderungen, etwa eingeschränktem Sehvermögen,
sind voll integriert. Die Inventur läuft heute permanent und
nebenbei: In ruhigen Phasen zählen erfahrene Kommissionierer
einzelne Gänge oder Regale – ohne Betriebsunterbrechung, ohne
Wochenendarbeit, ohne Chaos. Was früher das größte Sorgenkind war,
ist heute eine der größten Erfolgsgeschichten des Projekts. Im
Gespräch teilt Dr. Lutzky außerdem, warum die nahtlose
ERP-Anbindung für ihn eine Grundvoraussetzung war, wie er sein Team
von Anfang an mitgenommen hat und welche Learnings er anderen KMU
für ähnliche Projekte mitgeben würde – etwa bei der
Lagerplatz-Nummerierung, bei der Zeitplanung und bei der
Partnerwahl. Reinhören lohnt sich besonders, wenn ihr selbst mit
komplexen Sortimenten, aufwendiger Inventur oder langen
Einarbeitungszeiten im Lager kämpft.
zwischen Weihnachten und Heilig Dreikönig und frustrierte
Mitarbeiter – so sah die Realität bei Winkler & Schorn lange
aus. In dieser Podcastfolge erzählt Dr. Christian Lutzky,
geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens, wie die
Digitalisierung im Lager den gesamten Betrieb verändert hat.
Winkler & Schorn ist ein traditionsreicher B2B-Großhändler für
Lebensmittelverpackungen aus der Nähe von Nürnberg – gegründet
1827, heute mit rund 40 Mitarbeitenden, 5.000 Quadratmetern
Lagerfläche und über 12.000 Artikeln, die teilweise in über 100
Varianten existieren. Einschlagpapiere in verschiedenen Größen,
Salatschalen mit unterschiedlichen Deckeln, Feinkostbecher in fünf
Volumina – für die Kommissionierung war das eine enorme
Herausforderung. Die Ausgangslage: Neue Lagermitarbeiter brauchten
ein halbes bis dreiviertel Jahr Einarbeitung, bevor sie
eigenständig kommissionieren konnten. Suchzeiten machten rund 10 %
des Arbeitstages aus. Und die jährliche Stichtagsinventur legte den
Betrieb tagelang lahm – mit Frust bei allen Beteiligten. Die
Lösung: Seit Anfang 2024 arbeitet Winkler & Schorn mit L-mobile
Lagerscannern, die nahtlos an das ERP-System Alphaplan von CVS
angebunden sind. Jeder Lagerplatz ist sauber identifiziert, jede
Ware per Scanner auffindbar. Neue Mitarbeiter kommissionieren nach
einer Woche selbstständig – auch Kolleginnen und Kollegen mit
besonderen Herausforderungen, etwa eingeschränktem Sehvermögen,
sind voll integriert. Die Inventur läuft heute permanent und
nebenbei: In ruhigen Phasen zählen erfahrene Kommissionierer
einzelne Gänge oder Regale – ohne Betriebsunterbrechung, ohne
Wochenendarbeit, ohne Chaos. Was früher das größte Sorgenkind war,
ist heute eine der größten Erfolgsgeschichten des Projekts. Im
Gespräch teilt Dr. Lutzky außerdem, warum die nahtlose
ERP-Anbindung für ihn eine Grundvoraussetzung war, wie er sein Team
von Anfang an mitgenommen hat und welche Learnings er anderen KMU
für ähnliche Projekte mitgeben würde – etwa bei der
Lagerplatz-Nummerierung, bei der Zeitplanung und bei der
Partnerwahl. Reinhören lohnt sich besonders, wenn ihr selbst mit
komplexen Sortimenten, aufwendiger Inventur oder langen
Einarbeitungszeiten im Lager kämpft.
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