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Beschreibung
vor 20 Stunden
RFID, Bluetooth Low Energy oder Ultra-Wideband – schnell stellt
sich die Frage: Welche Technologie passt eigentlich zu meinem
Unternehmen? Wir geben einen praxisnahen Entscheidungsleitfaden,
mit dem ihr die richtige Ortungstechnologie findet! Darum geht es
in dieser Folge: Viele produzierende Unternehmen kennen das
Problem: Fertigungsaufträge verschwinden zwischen den
Arbeitsstationen, Werkzeuge sind nicht auffindbar, Behälter stehen
am falschen Platz. Die Folge sind Suchzeiten, Nachproduktionen und
im schlimmsten Fall verpasste Liefertermine. Ortungstechnologien
versprechen hier Abhilfe – aber welche ist die richtige? Und
braucht es überhaupt immer gleich eine Ortungslösung, oder reicht
manchmal schon ein sauberer digitaler Lagerprozess? Drei
Technologien im Vergleich: Nadine Winter (Sales Manager, L-mobile)
erklärt die drei gängigsten Ortungstechnologien im Industriekontext
und ordnet sie praxisnah ein. RFID arbeitet mit Tags und Antennen
bzw. Gates – ideal für den Warenausgang, wo viele Packstücke
gleichzeitig per Pulkerfassung in Sekunden erfasst werden können.
Ein Praxisbeispiel zeigt: Ein Kunde hat seinen Warenausgangsprozess
von 35 Minuten auf 2 Minuten reduziert. Bluetooth Low Energy (BLE)
nutzt Location Beacons an Maschinen, Regalen oder Arbeitsplätzen
und erkennt, in welcher Zone sich ein Werkstück oder Werkzeug
befindet – flexibel, ohne Verkabelung und batteriebetrieben.
Ultra-Wideband (UWB) liefert zentimetergenaue Ortung über ein
Ankernetzwerk, ist aber auch infrastrukturell aufwendiger –
sinnvoll vor allem bei dicht gebauten Produktionsumgebungen, wo BLE
zu ungenau wird. Wichtige Erkenntnis aus der Praxis: Genauer heißt
nicht automatisch teurer. Nadine zeigt an einem konkreten Fall mit
18 Hallen, dass BLE mit Location Beacons günstiger sein kann als
RFID mit vielen Gates – und gleichzeitig mehr Flexibilität bietet.
Die richtige Wahl hängt nicht von der Technologie ab, sondern vom
Prozess und vom Zielbild. So findet ihr die richtige Lösung – ein
Leitfaden: Schmerzpunkte sammeln: Was sucht ihr, was findet ihr
nicht? Wie oft passiert das und was kostet es euch konkret?
Zielbild formulieren: Geht es nur ums Finden – oder auch um
Automatisierung, Fehlerreduktion und schnellere Durchlaufzeiten?
Unvoreingenommen bleiben: Nicht mit einer Technologie im Kopf
starten, sondern den Use Case entscheiden lassen. Technische
Machbarkeit prüfen: Hallenlayout, Deckenhöhe und Platzverhältnisse
bestimmen, was technisch funktioniert. Ausbaustufen planen: Erst
orten und Transparenz schaffen, dann automatisieren – Schritt für
Schritt. E-Label + Ortung – die smarte Kombination: Zum Abschluss
zeigt Nadine, wie Ortungstechnologien und E-Labels gemeinsam
eingesetzt werden können: Die Ortung übernimmt die automatische
Rückmeldung im Hintergrund, das E-Label visualisiert Auftragsdaten,
Prozessschritte und Zielinformationen direkt am Werkstück. So
entsteht ein durchgängig digitaler Fertigungsprozess ohne manuelle
Buchungen.
sich die Frage: Welche Technologie passt eigentlich zu meinem
Unternehmen? Wir geben einen praxisnahen Entscheidungsleitfaden,
mit dem ihr die richtige Ortungstechnologie findet! Darum geht es
in dieser Folge: Viele produzierende Unternehmen kennen das
Problem: Fertigungsaufträge verschwinden zwischen den
Arbeitsstationen, Werkzeuge sind nicht auffindbar, Behälter stehen
am falschen Platz. Die Folge sind Suchzeiten, Nachproduktionen und
im schlimmsten Fall verpasste Liefertermine. Ortungstechnologien
versprechen hier Abhilfe – aber welche ist die richtige? Und
braucht es überhaupt immer gleich eine Ortungslösung, oder reicht
manchmal schon ein sauberer digitaler Lagerprozess? Drei
Technologien im Vergleich: Nadine Winter (Sales Manager, L-mobile)
erklärt die drei gängigsten Ortungstechnologien im Industriekontext
und ordnet sie praxisnah ein. RFID arbeitet mit Tags und Antennen
bzw. Gates – ideal für den Warenausgang, wo viele Packstücke
gleichzeitig per Pulkerfassung in Sekunden erfasst werden können.
Ein Praxisbeispiel zeigt: Ein Kunde hat seinen Warenausgangsprozess
von 35 Minuten auf 2 Minuten reduziert. Bluetooth Low Energy (BLE)
nutzt Location Beacons an Maschinen, Regalen oder Arbeitsplätzen
und erkennt, in welcher Zone sich ein Werkstück oder Werkzeug
befindet – flexibel, ohne Verkabelung und batteriebetrieben.
Ultra-Wideband (UWB) liefert zentimetergenaue Ortung über ein
Ankernetzwerk, ist aber auch infrastrukturell aufwendiger –
sinnvoll vor allem bei dicht gebauten Produktionsumgebungen, wo BLE
zu ungenau wird. Wichtige Erkenntnis aus der Praxis: Genauer heißt
nicht automatisch teurer. Nadine zeigt an einem konkreten Fall mit
18 Hallen, dass BLE mit Location Beacons günstiger sein kann als
RFID mit vielen Gates – und gleichzeitig mehr Flexibilität bietet.
Die richtige Wahl hängt nicht von der Technologie ab, sondern vom
Prozess und vom Zielbild. So findet ihr die richtige Lösung – ein
Leitfaden: Schmerzpunkte sammeln: Was sucht ihr, was findet ihr
nicht? Wie oft passiert das und was kostet es euch konkret?
Zielbild formulieren: Geht es nur ums Finden – oder auch um
Automatisierung, Fehlerreduktion und schnellere Durchlaufzeiten?
Unvoreingenommen bleiben: Nicht mit einer Technologie im Kopf
starten, sondern den Use Case entscheiden lassen. Technische
Machbarkeit prüfen: Hallenlayout, Deckenhöhe und Platzverhältnisse
bestimmen, was technisch funktioniert. Ausbaustufen planen: Erst
orten und Transparenz schaffen, dann automatisieren – Schritt für
Schritt. E-Label + Ortung – die smarte Kombination: Zum Abschluss
zeigt Nadine, wie Ortungstechnologien und E-Labels gemeinsam
eingesetzt werden können: Die Ortung übernimmt die automatische
Rückmeldung im Hintergrund, das E-Label visualisiert Auftragsdaten,
Prozessschritte und Zielinformationen direkt am Werkstück. So
entsteht ein durchgängig digitaler Fertigungsprozess ohne manuelle
Buchungen.
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