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Beschreibung
vor 2 Wochen
In vielen Fertigungen ist Papier noch immer der Standard. Aber was
passiert, wenn sich ein Maschinenplan ändert und der gedruckte
Zettel schon im Umlauf ist? In dieser Podcastfolge sprechen wir
über E-Labels in der Fertigung: Was können sie wirklich, wann lohnt
sich der Umstieg? Darum geht es in dieser Folge: Das Problem mit
Papier in der Fertigung kennen viele: Informationen sind im Moment
des Druckens oft schon veraltet. Ein Liefertermin verschiebt sich,
eine Maschine fällt aus, ein Auftrag wird gesperrt – aber auf dem
gedruckten Fertigungsbegleitpapier steht noch der alte Stand. Bis
die aktualisierte Info beim richtigen Mitarbeiter ankommt, sind
längst Prozessschritte passiert, die nicht hätten passieren sollen.
Im schlimmsten Fall wird Ware verladen, die gar nicht hätte
rausgehen dürfen. Was E-Labels anders machen: E-Labels – also
Electronic Shelf Labels – zeigen Fertigungsinformationen dynamisch
an und werden in Echtzeit über eine Schnittstelle zum ERP-System
aktualisiert. Ändert sich ein Liefertermin oder ein
Maschinenbelegungsplan, ist die neue Information innerhalb von
Sekunden auf dem Label sichtbar. Nadine (Sales Managerin, L-mobile)
erklärt, warum man dabei auf keinen Fall einfach sein Papierlayout
auf das Display kopieren sollte. Stattdessen geht es darum, nur die
wirklich relevanten Informationen anzuzeigen – z. B. den aktuellen,
den vorherigen und den nächsten Prozessschritt – und das Layout
bewusst auf den Arbeitsalltag der Mitarbeiter auszurichten. Drei
konkrete Use Cases aus der Praxis: Fertigungsauftrag mit digitaler
Laufkarte – der häufigste Anwendungsfall. Das E-Label begleitet den
Auftrag durch die Produktion und zeigt immer den aktuellen
Arbeitsschritt und das nächste Ziel an. Lagerplatzkennzeichnung –
sinnvoll vor allem bei chargen- oder MHD-kritischen Prozessen, z.
B. in der Pharma- oder Lebensmittelbranche. E-Kanban mit
Tastenfunktion – per Knopfdruck am Label kann ein Mitarbeiter
direkt Nachschub im ERP-System auslösen, ohne den Arbeitsplatz zu
verlassen. Was ihr für die Einführung braucht: Nadine beschreibt
Schritt für Schritt, wie ein E-Label-Projekt typischerweise
abläuft: vom Use-Case-Check über das Hallenlayout und die
Gateway-Planung bis hin zur Stammdatenpflege im ERP-System. Sie
empfiehlt, mit einem Pilotprojekt in einem abgegrenzten Bereich zu
starten und sich schrittweise vorzuarbeiten – auch weil die
Umstellung von Papier auf digitale Labels für die Mitarbeiter ein
Veränderungsprozess ist, den man nicht unterschätzen sollte. Ein
Praxisbeispiel zeigt, wie ein Kunde mit über 25 Planänderungen pro
Woche durch den Einsatz von E-Labels als digitale Laufkarte
deutlich Zeit eingespart hat – mit einem ROI von unter zwei Jahren.
Ausblick: In Kombination mit Ortungstechnologien wie RFID oder UWB
lassen sich E-Labels sogar automatisiert aktualisieren – z. B. wenn
ein Behälter eine bestimmte Zone in der Halle erreicht. Das ist
dann der nächste Schritt Richtung automatisierte Werkssteuerung.
passiert, wenn sich ein Maschinenplan ändert und der gedruckte
Zettel schon im Umlauf ist? In dieser Podcastfolge sprechen wir
über E-Labels in der Fertigung: Was können sie wirklich, wann lohnt
sich der Umstieg? Darum geht es in dieser Folge: Das Problem mit
Papier in der Fertigung kennen viele: Informationen sind im Moment
des Druckens oft schon veraltet. Ein Liefertermin verschiebt sich,
eine Maschine fällt aus, ein Auftrag wird gesperrt – aber auf dem
gedruckten Fertigungsbegleitpapier steht noch der alte Stand. Bis
die aktualisierte Info beim richtigen Mitarbeiter ankommt, sind
längst Prozessschritte passiert, die nicht hätten passieren sollen.
Im schlimmsten Fall wird Ware verladen, die gar nicht hätte
rausgehen dürfen. Was E-Labels anders machen: E-Labels – also
Electronic Shelf Labels – zeigen Fertigungsinformationen dynamisch
an und werden in Echtzeit über eine Schnittstelle zum ERP-System
aktualisiert. Ändert sich ein Liefertermin oder ein
Maschinenbelegungsplan, ist die neue Information innerhalb von
Sekunden auf dem Label sichtbar. Nadine (Sales Managerin, L-mobile)
erklärt, warum man dabei auf keinen Fall einfach sein Papierlayout
auf das Display kopieren sollte. Stattdessen geht es darum, nur die
wirklich relevanten Informationen anzuzeigen – z. B. den aktuellen,
den vorherigen und den nächsten Prozessschritt – und das Layout
bewusst auf den Arbeitsalltag der Mitarbeiter auszurichten. Drei
konkrete Use Cases aus der Praxis: Fertigungsauftrag mit digitaler
Laufkarte – der häufigste Anwendungsfall. Das E-Label begleitet den
Auftrag durch die Produktion und zeigt immer den aktuellen
Arbeitsschritt und das nächste Ziel an. Lagerplatzkennzeichnung –
sinnvoll vor allem bei chargen- oder MHD-kritischen Prozessen, z.
B. in der Pharma- oder Lebensmittelbranche. E-Kanban mit
Tastenfunktion – per Knopfdruck am Label kann ein Mitarbeiter
direkt Nachschub im ERP-System auslösen, ohne den Arbeitsplatz zu
verlassen. Was ihr für die Einführung braucht: Nadine beschreibt
Schritt für Schritt, wie ein E-Label-Projekt typischerweise
abläuft: vom Use-Case-Check über das Hallenlayout und die
Gateway-Planung bis hin zur Stammdatenpflege im ERP-System. Sie
empfiehlt, mit einem Pilotprojekt in einem abgegrenzten Bereich zu
starten und sich schrittweise vorzuarbeiten – auch weil die
Umstellung von Papier auf digitale Labels für die Mitarbeiter ein
Veränderungsprozess ist, den man nicht unterschätzen sollte. Ein
Praxisbeispiel zeigt, wie ein Kunde mit über 25 Planänderungen pro
Woche durch den Einsatz von E-Labels als digitale Laufkarte
deutlich Zeit eingespart hat – mit einem ROI von unter zwei Jahren.
Ausblick: In Kombination mit Ortungstechnologien wie RFID oder UWB
lassen sich E-Labels sogar automatisiert aktualisieren – z. B. wenn
ein Behälter eine bestimmte Zone in der Halle erreicht. Das ist
dann der nächste Schritt Richtung automatisierte Werkssteuerung.
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