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Die Berliner CDU tauscht nach mehreren Skandalen zwei Monate vor
der Wahl ihren Spitzenkandidaten aus. Was heißt das für das ohnehin
enge Rennen in der Hauptstadt? Der Regierende Bürgermeister
Berlins, der Christdemokrat Kai Wegner, hat mehrfach die Unwahrheit
darüber gesagt, wie er den Vormittag nach dem Brandschlag auf die
Stromversorgung im Berliner Südwesten im Januar verbracht hat.
Aller Lügen zum Trotz hat die Berliner CDU ihn trotzdem erst vor
wenigen Wochen zu ihrem Spitzenkandidaten für die
Abgeordnetenhauswahl im September gekürt. Dann beförderte der
Berliner Tagesspiegel ein neues Detail ans Licht: Wegner hat
entgegen seiner Aussagen am Vormittag kein einziges Telefonat
geführt. Die Umfragewerte für die CDU brachen ein, sie fand sich
plötzlich auf Platz vier nach Linken, Grünen und der AfD wieder. Da
musste Wegner, gedrängt von den mächtigen Kreisvorsitzenden, dann
doch Konsequenzen ziehen. In einer kurzfristig anberaumten
Pressekonferenz trat er von der Spitzenkandidatur zurück,
Regierender aber wird er bis zur Wahl bleiben. Wegner hat sich für
seine Lügen nicht entschuldigt, er sagte lediglich "das war Mist"
und dass ihn das Ganze "selbst am meisten ärgere". Richten soll es
jetzt Finanz- und Kultursenator Stefan Evers, er ist, zwei Monate
vor der Wahl, der neue Spitzenkandidat der CDU. In der neuen Folge
des Bundestalk besprechen wir, wie es dazu kommen konnte, wohin
Evers die CDU lenken wird und wie groß die Chancen sind, dass die
Hauptstadt künftig von der Linken mit ihrer Spitzenkandidatin Elif
Eralp regiert wird. Laut aktuellen Umfragen wird es wohl zwei
Möglichkeiten zur Regierungsbildung geben: Rot-Rot-Grün oder Kenia,
also eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD.
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„Wer dreimal lügt...“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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