Wer trägt die Verantwortung? Marco Wanderwitz über den Kampf gegen die Radikalisierung

Wer trägt die Verantwortung? Marco Wanderwitz über den Kampf gegen die Radikalisierung

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Während die Debatte über ein AfD-Verbot oft theoretisch geführt
wird, hat er es konkret gemacht: Der langjährige sächsische
CDU-Abgeordnete Marco Wanderwitz initiierte im Bundestag den
interfraktionellen Antrag, um ein Verbotsverfahren in Karlsruhe
in Gang zu setzen. Doch warum scheiterte der Vorstoß kurz vor dem
Ziel? Diese Folge blickt hinter die Kulissen des
parlamentarischen Betriebs und analysiert, warum die Hürden für
ein solches Verfahren nicht nur juristischer, sondern vor allem
politischer Natur sind.


Podcast-Host Ulrich Schellenberg spricht mit Marco Wanderwitz
über dessen Erfahrungen aus über 20 Jahren im Bundestag.
Wanderwitz beschreibt Kipppunkte – von der „Professorenpartei"
AfD hin zu einer Gruppierung, die er als gesichert rechtsextrem
und hochgefährlich einstuft. Er gibt einen Einblick in die Arbeit
eines Bundestagsabgeordneten, das mühsame Sammeln von
Unterstützern über Fraktionsgrenzen hinweg und das Lavieren der
Fraktionsspitze zwischen den unterschiedlichen Strömungen in der
Fraktion.
Wanderwitz erklärt, warum der Schutz der Institutionen Vorrang
vor parteipolitischer Opportunität haben muss. Zudem thematisiert
das Gespräch die persönlichen Schattenseiten seines Engagements:
Wanderwitz spricht offen über den massiven Druck,
Einschüchterungsversuche und warum er sich schließlich entschied,
nicht erneut für den Bundestag zu kandidieren. Eine fundierte
Analyse über den Mut zur Wehrhaftigkeit und die Frage, ob das
Fundament für einen neuen Anlauf für ein AfD-Verbotsverfahren in
der aktuellen Legislaturperiode bereits gelegt ist.Über
AfD vor Gericht


Darf man eine Partei verbieten, um die Demokratie zu retten? Die
Debatte um ein AfD-Verbotsverfahren ist eine der größten
Belastungsproben der Bundesrepublik. Doch während in der
Öffentlichkeit hochemotional gestritten wird, bleibt die
juristische Präzision – und das strategische Kalkül dahinter –
meist auf der Strecke.


„AfD vor Gericht“ schließt diese Lücke. Dieser Podcast ist keine
politische Kampagne, sondern eine detaillierte Bestandsaufnahme.
Wir begleiten das denkbare Verfahren vom Antrag bis nach
Karlsruhe und werfen einen kühlen Blick in den Werkzeugkasten der
wehrhaften Demokratie. Wir klären, welche Hürden das
Bundesverfassungsgericht vorgibt, wer die Verantwortung trägt und
welche Beweise wirklich zählen.


Dabei betrachten wir die Lehren aus Weimar, analysieren die
Folgen eines Urteils für unsere Gesellschaft und sprechen mit
denen, die es wissen müssen: von ehemaligen
Verfassungsrichterinnen und Staatsrechtlern bis hin zu
profilierten Stimmen aus Politik und Journalismus. Der Podcast
bietet verlässliche Fakten und schafft die notwendige
Orientierung für eine der wichtigsten Debatten unserer Zeit.


Credits


Das war AfD vor Gericht mit Ulrich Schellenberg.


Redaktion: Arne Meyn.


Produktion, Schnitt und Sound: BosePark Productions GmbH.


AfD vor Gericht ist eine Produktion der Regnum Legis Gesellschaft
für rechtsstaatliches Bewusstsein gGmbH.


Quellen, Transkript und weitere Informationen finden Sie auf
afdvorgericht.de
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