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Episoden
11.07.2026
1 Stunde 1 Minute
Während die Debatte über ein AfD-Verbot oft theoretisch geführt wird, hat er es konkret gemacht: Der langjährige sächsische CDU-Abgeordnete Marco Wanderwitz initiierte im Bundestag den interfraktionellen Antrag, um das Verfahren in Karlsruhe endlich in Gang zu setzen. Doch warum scheiterte der Vorstoß kurz vor dem Ziel? Diese Folge blickt hinter die Kulissen des parlamentarischen Betriebs und analysiert, warum die Hürden für ein solches Verfahren nicht nur juristischer, sondern auch zutiefst politischer Natur sind.
Podcast-Host Ulrich Schellenberg spricht mit Marco Wanderwitz über dessen Erfahrungen aus über 20 Jahren Spitzenpolitik in Sachsen. Wanderwitz beschreibt eindringlich den schleichenden Kipppunkt der Demokratie – von der „Professorenpartei“ AfD hin zu einer Gruppierung, die er als gesichert rechtsextrem und hochgefährlich einstuft. Er gibt seltene Einblicke in die „Maulwurftätigkeit“ auf den Fluren des Bundestages, das mühsame Sammeln von Unterstützern über Fraktionsgrenzen hinweg und das Lavieren der Parteispitzen zwischen politischem Pragmatismus und verfassungsrechtlicher Pflicht.
Die Episode beleuchtet das Spannungsfeld der „Potentialität“: Ab wann ist eine Partei mächtig genug, um zur realen Gefahr für die Grundordnung zu werden? Wanderwitz räumt mit dem Argument auf, man könne „Wähler nicht verbieten“, und erklärt, warum der Schutz der Institutionen Vorrang vor parteipolitischer Opportunität haben muss. Zudem thematisiert das Gespräch die persönlichen Schattenseiten seines Engagements: Erstmals spricht Wanderwitz offen über den massiven Druck, Einschüchterungsversuche und warum er sich schließlich entschied, nicht erneut für den Bundestag zu kandidieren. Eine fundierte Analyse über den Mut zur Wehrhaftigkeit und die Frage, ob das Fundament für einen neuen Anlauf für ein AfD-Verbotsverfahren in der aktuellen Legislaturperiode bereits gelegt ist.
Über AfD vor Gericht
Darf man eine Partei verbieten, um die Demokratie zu retten? Die Debatte um ein AfD-Verbotsverfahren ist eine der größten Belastungsproben der Bundesrepublik. Doch während in der Öffentlichkeit hochemotional gestritten wird, bleibt die juristische Präzision – und das strategische Kalkül dahinter – meist auf der Strecke.
„AfD vor Gericht“ schließt diese Lücke. Dieser Podcast ist keine politische Kampagne, sondern eine detaillierte Bestandsaufnahme. Wir begleiten das denkbare Verfahren vom Antrag bis nach Karlsruhe und werfen einen kühlen Blick in den Werkzeugkasten der wehrhaften Demokratie. Wir klären, welche Hürden das Bundesverfassungsgericht vorgibt, wer die Verantwortung trägt und welche Beweise wirklich zählen.
Dabei betrachten wir die Lehren aus Weimar, analysieren die Folgen eines Urteils für unsere Gesellschaft und sprechen mit denen, die es wissen müssen: von ehemaligen Verfassungsrichterinnen und Staatsrechtlern bis hin zu profilierten Stimmen aus Politik und Journalismus. Der Podcast bietet verlässliche Fakten und schafft die notwendige Orientierung für eine der wichtigsten Debatten unserer Zeit.
Credits
Das war AfD vor Gericht mit Ulrich Schellenberg.
Redaktion: Arne Meyn.
Produktion, Schnitt und Sound: BosePark Productions GmbH.
AfD vor Gericht ist eine Produktion der Regnum Legis Gesellschaft für rechtsstaatliches Bewusstsein gGmbH.
Quellen, Transkript und weitere Informationen finden Sie auf afdvorgericht.de
Podcast-Host Ulrich Schellenberg spricht mit Marco Wanderwitz über dessen Erfahrungen aus über 20 Jahren Spitzenpolitik in Sachsen. Wanderwitz beschreibt eindringlich den schleichenden Kipppunkt der Demokratie – von der „Professorenpartei“ AfD hin zu einer Gruppierung, die er als gesichert rechtsextrem und hochgefährlich einstuft. Er gibt seltene Einblicke in die „Maulwurftätigkeit“ auf den Fluren des Bundestages, das mühsame Sammeln von Unterstützern über Fraktionsgrenzen hinweg und das Lavieren der Parteispitzen zwischen politischem Pragmatismus und verfassungsrechtlicher Pflicht.
Die Episode beleuchtet das Spannungsfeld der „Potentialität“: Ab wann ist eine Partei mächtig genug, um zur realen Gefahr für die Grundordnung zu werden? Wanderwitz räumt mit dem Argument auf, man könne „Wähler nicht verbieten“, und erklärt, warum der Schutz der Institutionen Vorrang vor parteipolitischer Opportunität haben muss. Zudem thematisiert das Gespräch die persönlichen Schattenseiten seines Engagements: Erstmals spricht Wanderwitz offen über den massiven Druck, Einschüchterungsversuche und warum er sich schließlich entschied, nicht erneut für den Bundestag zu kandidieren. Eine fundierte Analyse über den Mut zur Wehrhaftigkeit und die Frage, ob das Fundament für einen neuen Anlauf für ein AfD-Verbotsverfahren in der aktuellen Legislaturperiode bereits gelegt ist.
Über AfD vor Gericht
Darf man eine Partei verbieten, um die Demokratie zu retten? Die Debatte um ein AfD-Verbotsverfahren ist eine der größten Belastungsproben der Bundesrepublik. Doch während in der Öffentlichkeit hochemotional gestritten wird, bleibt die juristische Präzision – und das strategische Kalkül dahinter – meist auf der Strecke.
„AfD vor Gericht“ schließt diese Lücke. Dieser Podcast ist keine politische Kampagne, sondern eine detaillierte Bestandsaufnahme. Wir begleiten das denkbare Verfahren vom Antrag bis nach Karlsruhe und werfen einen kühlen Blick in den Werkzeugkasten der wehrhaften Demokratie. Wir klären, welche Hürden das Bundesverfassungsgericht vorgibt, wer die Verantwortung trägt und welche Beweise wirklich zählen.
Dabei betrachten wir die Lehren aus Weimar, analysieren die Folgen eines Urteils für unsere Gesellschaft und sprechen mit denen, die es wissen müssen: von ehemaligen Verfassungsrichterinnen und Staatsrechtlern bis hin zu profilierten Stimmen aus Politik und Journalismus. Der Podcast bietet verlässliche Fakten und schafft die notwendige Orientierung für eine der wichtigsten Debatten unserer Zeit.
Credits
Das war AfD vor Gericht mit Ulrich Schellenberg.
Redaktion: Arne Meyn.
Produktion, Schnitt und Sound: BosePark Productions GmbH.
AfD vor Gericht ist eine Produktion der Regnum Legis Gesellschaft für rechtsstaatliches Bewusstsein gGmbH.
Quellen, Transkript und weitere Informationen finden Sie auf afdvorgericht.de
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Zivilgesellschaft at it's best? Dr. Bijan Moini über das Gutachten zur Verfassungswidrigkeit der AfD
04.07.2026
1 Stunde 6 Minuten
Was passiert, wenn eine NGO die Arbeit des Verfassungsschutzes auf privater Initiative fortführt und erweitert? Diese Sonderfolge von „AfD vor Gericht“ beleuchtet ein brandneues, 1500-seitiges Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), das zu dem klaren Ergebnis kommt: Die AfD ist verfassungswidrig.
Podcast-Host Ulrich Schellenberg spricht mit dem Legal Director der GFF, Dr. Bijan Moini, über die Mammutaufgabe, Millionen von Social-Media-Posts und Parlamentsdokumenten mithilfe von Sprachmodellen auszuwerten. Moini erklärt den strengen juristischen Maßstab des Gutachtens, bei dem im Zweifel stets zugunsten der AfD interpretiert wurde, und warum das Ergebnis dennoch auf zwei unumstößlichen Säulen steht: Dem massiven Verstoß gegen das Demokratieprinzip durch die systematische Androhung von politischer Strafverfolgung von Gegnern sowie der Verletzung der Menschenwürde durch ein rassistisches Gesamtkonzept, das Menschen in verschiedene Klassen unterteilt.
Die Episode analysiert auch das handwerkliche Vorgehen hinter der wissenschaftlichen Arbeit, die durch renommierte Staatsrechtler in einem Zweitgutachten bestätigt wurde. Abschließend thematisiert das Gespräch die persönlichen Konsequenzen für Moini als Jurist mit Migrationshintergrund im Zentrum einer hoch emotionalen Debatte und die Frage, ob diese neuen Erkenntnisse das noch offene Hauptsacheverfahren vor dem Verwaltungsgericht Köln maßgeblich verändern könnten.
Darf man eine Partei verbieten, um die Demokratie zu retten? Die Debatte um ein AfD-Verbotsverfahren ist eine der größten Belastungsproben der Bundesrepublik. Doch während in der Öffentlichkeit hochemotional gestritten wird, bleibt die juristische Präzision – und das strategische Kalkül dahinter – meist auf der Strecke.
„AfD vor Gericht“ schließt diese Lücke. Dieser Podcast ist keine politische Kampagne, sondern eine detaillierte Bestandsaufnahme. Wir begleiten das denkbare Verfahren vom Antrag bis nach Karlsruhe und werfen einen kühlen Blick in den Werkzeugkasten der wehrhaften Demokratie. Wir klären, welche Hürden das Bundesverfassungsgericht vorgibt, wer die Verantwortung trägt und welche Beweise wirklich zählen.
Dabei betrachten wir die Lehren aus Weimar, analysieren die Folgen eines Urteils für unsere Gesellschaft und sprechen mit denen, die es wissen müssen: von ehemaligen Verfassungsrichterinnen und Staatsrechtlern bis hin zu profilierten Stimmen aus Politik und Journalismus. Der Podcast bietet verlässliche Fakten und schafft die notwendige Orientierung für eine der wichtigsten Debatten unserer Zeit.
Das war AfD vor Gericht mit Ulrich Schellenberg. Redaktion: Arne Meyn.
Produktion, Schnitt und Sound: BosePark Productions GmbH.
AfD vor Gericht ist eine Produktion der Regnum Legis Gesellschaft für rechtsstaatliches Bewusstsein gGmbH.
Quellen, Transkript und weitere Informationen finden Sie auf afdvorgericht.de.
Podcast-Host Ulrich Schellenberg spricht mit dem Legal Director der GFF, Dr. Bijan Moini, über die Mammutaufgabe, Millionen von Social-Media-Posts und Parlamentsdokumenten mithilfe von Sprachmodellen auszuwerten. Moini erklärt den strengen juristischen Maßstab des Gutachtens, bei dem im Zweifel stets zugunsten der AfD interpretiert wurde, und warum das Ergebnis dennoch auf zwei unumstößlichen Säulen steht: Dem massiven Verstoß gegen das Demokratieprinzip durch die systematische Androhung von politischer Strafverfolgung von Gegnern sowie der Verletzung der Menschenwürde durch ein rassistisches Gesamtkonzept, das Menschen in verschiedene Klassen unterteilt.
Die Episode analysiert auch das handwerkliche Vorgehen hinter der wissenschaftlichen Arbeit, die durch renommierte Staatsrechtler in einem Zweitgutachten bestätigt wurde. Abschließend thematisiert das Gespräch die persönlichen Konsequenzen für Moini als Jurist mit Migrationshintergrund im Zentrum einer hoch emotionalen Debatte und die Frage, ob diese neuen Erkenntnisse das noch offene Hauptsacheverfahren vor dem Verwaltungsgericht Köln maßgeblich verändern könnten.
Darf man eine Partei verbieten, um die Demokratie zu retten? Die Debatte um ein AfD-Verbotsverfahren ist eine der größten Belastungsproben der Bundesrepublik. Doch während in der Öffentlichkeit hochemotional gestritten wird, bleibt die juristische Präzision – und das strategische Kalkül dahinter – meist auf der Strecke.
„AfD vor Gericht“ schließt diese Lücke. Dieser Podcast ist keine politische Kampagne, sondern eine detaillierte Bestandsaufnahme. Wir begleiten das denkbare Verfahren vom Antrag bis nach Karlsruhe und werfen einen kühlen Blick in den Werkzeugkasten der wehrhaften Demokratie. Wir klären, welche Hürden das Bundesverfassungsgericht vorgibt, wer die Verantwortung trägt und welche Beweise wirklich zählen.
Dabei betrachten wir die Lehren aus Weimar, analysieren die Folgen eines Urteils für unsere Gesellschaft und sprechen mit denen, die es wissen müssen: von ehemaligen Verfassungsrichterinnen und Staatsrechtlern bis hin zu profilierten Stimmen aus Politik und Journalismus. Der Podcast bietet verlässliche Fakten und schafft die notwendige Orientierung für eine der wichtigsten Debatten unserer Zeit.
Das war AfD vor Gericht mit Ulrich Schellenberg. Redaktion: Arne Meyn.
Produktion, Schnitt und Sound: BosePark Productions GmbH.
AfD vor Gericht ist eine Produktion der Regnum Legis Gesellschaft für rechtsstaatliches Bewusstsein gGmbH.
Quellen, Transkript und weitere Informationen finden Sie auf afdvorgericht.de.
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27.06.2026
1 Minute
Alle reden über die Verfassungswidrigkeit der AfD, doch in Karlsruhe liegt bisher kein einziger Antrag vor. Warum zögern Bundestag und Bundesregierung, das schärfste Schwert der deutschen Verfassung zu ziehen? Diese Folge beleuchtet, welche juristischen Hürden das Bundesverfassungsgericht aufstellt, warum Geheimdienst-Quellen im Verfahren zum Problem werden können und wie sich ein AfD-Verbotsverfahren auf den politischen Diskurs auswirken würde.
In dieser Episode liefern Podcast-Host und Rechtsanwalt Ulrich Schellenberg und der ehemalige Richter Ulf Buermeyer (Lage der Nation) eine fundierte Einordnung zur wehrhaften Demokratie. Buermeyer bringt dabei seine Erfahrung als ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesverfassungsgerichts ein, um Licht in das Spannungsfeld zwischen Politik und Rechtsprechung zu bringen.
Die Analyse beleuchtet die historischen Lehren aus dem Scheitern der Weimarer Republik und das Prinzip der „Potentialität“ – also die Frage, warum die NPD nicht verboten wurde, die AfD aber gefährlicher eingestuft werden könnte. Ein zentraler Punkt ist das Dilemma der V-Leute: Der Verfassungsschutz müsste für ein rechtsstaatliches Verfahren seine Quellen offenlegen oder abschalten. Zudem erfahrt ihr, wie die Resilienz der Justiz gestärkt werden kann, um unsere Gerichte gegen autoritäre Übernahmen zu schützen, und welches taktische Kalkül hinter dem aktuellen „Akzeptanzproblem“ im Bundestag steckt.
CreditsDas war AfD vor Gericht mit Ulrich Schellenberg. Redaktion: Arne Meyn.
Produktion, Schnitt und Sound: BosePark Productions GmbH.
AfD vor Gericht ist eine Produktion der Regnum Legis Gesellschaft für rechtsstaatliches Bewusstsein gGmbH.
Quellen, Transkript und weitere Informationen finden Sie auf afdvorgericht.de.
In dieser Episode liefern Podcast-Host und Rechtsanwalt Ulrich Schellenberg und der ehemalige Richter Ulf Buermeyer (Lage der Nation) eine fundierte Einordnung zur wehrhaften Demokratie. Buermeyer bringt dabei seine Erfahrung als ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesverfassungsgerichts ein, um Licht in das Spannungsfeld zwischen Politik und Rechtsprechung zu bringen.
Die Analyse beleuchtet die historischen Lehren aus dem Scheitern der Weimarer Republik und das Prinzip der „Potentialität“ – also die Frage, warum die NPD nicht verboten wurde, die AfD aber gefährlicher eingestuft werden könnte. Ein zentraler Punkt ist das Dilemma der V-Leute: Der Verfassungsschutz müsste für ein rechtsstaatliches Verfahren seine Quellen offenlegen oder abschalten. Zudem erfahrt ihr, wie die Resilienz der Justiz gestärkt werden kann, um unsere Gerichte gegen autoritäre Übernahmen zu schützen, und welches taktische Kalkül hinter dem aktuellen „Akzeptanzproblem“ im Bundestag steckt.
CreditsDas war AfD vor Gericht mit Ulrich Schellenberg. Redaktion: Arne Meyn.
Produktion, Schnitt und Sound: BosePark Productions GmbH.
AfD vor Gericht ist eine Produktion der Regnum Legis Gesellschaft für rechtsstaatliches Bewusstsein gGmbH.
Quellen, Transkript und weitere Informationen finden Sie auf afdvorgericht.de.
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27.06.2026
10 Minuten
Alle reden über die Verfassungswidrigkeit der AfD, doch die Debatte dreht sich oft im Kreis zwischen emotionalen Bauchgefühlen und parteipolitischen Lagern. Warum hat noch niemand den Schritt gewagt, die Frage dorthin zu bringen, wo sie hingehört – vor das Bundesverfassungsgericht? Diese Folge bildet den Auftakt des Podcasts und klärt die fundamentale Frage, warum es ein rechtsstaatliches Erklärformat braucht, um Struktur in eine der am hitzigsten geführten Diskussionen der Bundesrepublik zu bringen.
In dieser „Folge Null“ werden die Rollen kurzerhand getauscht: Melanie Amann, Chefredakteurin Digital der Funke Zentralredaktion und langjährige AfD-Beobachterin, übernimmt das Mikrofon und interviewt den eigentlichen Host des Podcasts. Ulrich Schellenberg, Rechtsanwalt, Notar und ehemaliger Präsident des Deutschen Anwaltvereins, bezieht Stellung zur Ausrichtung des Projekts. Er macht unmissverständlich klar, dass der Podcast kein politisches Kampagnen-Tool für ein Verbot ist, sondern ein unparteiisches Forum, das die verfassungsrechtlichen Spielregeln und Mechanismen unseres Grundgesetzes für jedermann verständlich entschlüsseln will.
Die Episode räumt mit populären und gefährlichen Narrativen des politischen Diskurses auf – insbesondere mit der Behauptung, ein Verbotsverfahren sei per se „undemokratisch“ oder ein Armutszeugnis der Politik. Schellenberg legt dar, warum Demokratie nur innerhalb des Verfassungsbogens funktionieren kann und warum das Argument, man würde damit „Wähler verbieten“, ein fundamentaler Denkfehler ist. Zudem gibt die Folge einen Ausblick auf die kommenden Episoden und die hochkarätigen Gäste aus Zivilgesellschaft, Verfassungsrecht, Politik und Geheimdiensten, die in diesem Spannungsfeld zwischen Rechtsprechung und Politik zu Wort kommen werden. Eine Einladung an alle, die jenseits von schnellen Parolen die Tiefenschärfe des Rechtsstaats begreifen wollen.
CreditsDas war AfD vor Gericht mit Ulrich Schellenberg. Redaktion: Arne Meyn.
Produktion, Schnitt und Sound: BosePark Productions GmbH.
AfD vor Gericht ist eine Produktion der Regnum Legis Gesellschaft für rechtsstaatliches Bewusstsein gfGmbH.
Quellen, Transkript und weitere Informationen finden Sie auf afdvorgericht.de
In dieser „Folge Null“ werden die Rollen kurzerhand getauscht: Melanie Amann, Chefredakteurin Digital der Funke Zentralredaktion und langjährige AfD-Beobachterin, übernimmt das Mikrofon und interviewt den eigentlichen Host des Podcasts. Ulrich Schellenberg, Rechtsanwalt, Notar und ehemaliger Präsident des Deutschen Anwaltvereins, bezieht Stellung zur Ausrichtung des Projekts. Er macht unmissverständlich klar, dass der Podcast kein politisches Kampagnen-Tool für ein Verbot ist, sondern ein unparteiisches Forum, das die verfassungsrechtlichen Spielregeln und Mechanismen unseres Grundgesetzes für jedermann verständlich entschlüsseln will.
Die Episode räumt mit populären und gefährlichen Narrativen des politischen Diskurses auf – insbesondere mit der Behauptung, ein Verbotsverfahren sei per se „undemokratisch“ oder ein Armutszeugnis der Politik. Schellenberg legt dar, warum Demokratie nur innerhalb des Verfassungsbogens funktionieren kann und warum das Argument, man würde damit „Wähler verbieten“, ein fundamentaler Denkfehler ist. Zudem gibt die Folge einen Ausblick auf die kommenden Episoden und die hochkarätigen Gäste aus Zivilgesellschaft, Verfassungsrecht, Politik und Geheimdiensten, die in diesem Spannungsfeld zwischen Rechtsprechung und Politik zu Wort kommen werden. Eine Einladung an alle, die jenseits von schnellen Parolen die Tiefenschärfe des Rechtsstaats begreifen wollen.
CreditsDas war AfD vor Gericht mit Ulrich Schellenberg. Redaktion: Arne Meyn.
Produktion, Schnitt und Sound: BosePark Productions GmbH.
AfD vor Gericht ist eine Produktion der Regnum Legis Gesellschaft für rechtsstaatliches Bewusstsein gfGmbH.
Quellen, Transkript und weitere Informationen finden Sie auf afdvorgericht.de
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18.06.2026
2 Minuten
Die Debatte um ein mögliches AfD-Verbotsverfahren bewegt das ganze Land. Der neue Podcast „AfD vor Gericht“ bringt Sachlichkeit in eine aufgeheizte Diskussion.
Ab dem 28. Juni liefert das Format jeden Sonntag fundierte juristische Analysen, Einblicke in den Werkzeugkasten der wehrhaften Demokratie und exklusive Interviews mit Top-Experten aus Recht und Politik.
Kein Alarmismus, keine Kampagne – sondern eine Prüfung mit kühlem Kopf.
Ab dem 28. Juni liefert das Format jeden Sonntag fundierte juristische Analysen, Einblicke in den Werkzeugkasten der wehrhaften Demokratie und exklusive Interviews mit Top-Experten aus Recht und Politik.
Kein Alarmismus, keine Kampagne – sondern eine Prüfung mit kühlem Kopf.
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Über diesen Podcast
Darf man eine Partei verbieten, um die Demokratie zu retten? Die
Debatte um ein AfD-Verbotsverfahren ist hochemotional, doch
juristische Präzision und strategische Fragen bleiben oft auf der
Strecke. Der Podcast „AfD vor Gericht“ schließt diese Lücke. Ohne
Aktivismus, sondern als sachliche Bestandsaufnahme, begleitet er
das denkbare Verfahren bis nach Karlsruhe. Experten aus Justiz und
Politik beleuchten Hürden, Beweise und historische Lehren. Ein
fundierter Blick in den Werkzeugkasten der wehrhaften Demokratie –
für alle, die Fakten suchen.
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