Adam Haugsted (The Food Fetishist) - Süchtig nach den besten Restaurants der Welt

Adam Haugsted (The Food Fetishist) - Süchtig nach den besten Restaurants der Welt

vor 1 Woche
Warum jemand sein ganzes Geld für kulinarische Erlebnisse ausgibt – und darin eine Investition in sich selbst sieht
40 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Woche
Für manche ist gutes Essen ein Hobby. Für Adam Haugsted ist es eine
Obsession. Und wo könnte man ihn besser treffen als an einem Ort,
an dem sich alles um außergewöhnlichen Genuss dreht? Ich habe Adam
im Rahmen des „Festival der Aromen“ der Culinary Society in Hamburg
getroffen. 13 Sterneköche aus ganz Deutschland, dazu besondere
Produzenten und hochwertige Weine – und mittendrin Adam, besser
bekannt als „The Food Fetishist“. Der 26-jährige gebürtige
Kopenhagener reist quer durch Europa für ein einziges Menü, nimmt
stundenlange Umwege in Kauf und gibt schon mal Hunderte Euro fürs
Taxi aus, nur um ein bestimmtes Restaurant zu erreichen. Seine
Leidenschaft begann früh: Mit 14 Jahren saß er zum ersten Mal im
Noma, später folgten das Geranium und immer mehr der besten
Restaurants Europas. Heute besucht er mehr als 50 Sternerestaurants
im Jahr – und genauso leidenschaftlich sucht er nach dem besten
Döner oder dem perfekten Steak-Sandwich. Als „The Food Fetishist“
hat sich Adam in kürzester Zeit eine große Community aufgebaut.
Sein Erfolgsrezept: ein unverwechselbarer dänischer Akzent, große
Begeisterung für die Spitzengastronomie – und vor allem eine klare
Meinung. Wenn ihn ein berühmtes Restaurant enttäuscht, spricht er
darüber. Wenn er hinter großen Events vor allem Lobbyarbeit
vermutet, sagt er das auch. Damit macht man sich in einer kleinen,
eng vernetzten Branche nicht nur Freunde. Im Gespräch geht es um
Einladungen und Sonderbehandlungen – und um die Frage, wie
unabhängig man noch urteilen kann, wenn Restaurants längst wissen,
wer da am Tisch sitzt. Und natürlich um Geld. Adam gibt viel davon
für Restaurants und Reisen aus. Verschwendung? Für ihn ganz im
Gegenteil: „Ich investiere lieber in ein Drei-Sterne-Restaurant als
in den S&P 500.“ Er sieht all das als Investition in sich
selbst und seine Zukunft. Natürlich sprechen wir auch über konkrete
Restraurantbesuche wie kürzlich bei Christian Bau, im Noma,
Geranium – oder über das Jordnær, sein Lieblingsrestaurant. Wo das
alles noch hinführt? Restaurantkritiker, Entertainer, eigene
Projekte? Adam weiß es selbst noch nicht. Aber wer weiß, was aus
dieser außergewöhnlichen Leidenschaft noch wird. Links zu dieser
Episode: The Food Fetishist auf Instagram:
instagram.com/thefoodfetishist Foodtalker auf Instagram:
instagram.com/foodtalker_podcast Foodtalker im Web:
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