Beschreibung
vor 5 Tagen
Nicht das Alter entscheidet, ob man sich mit künstlicher
Intelligenz wohlfühlt, sondern die Haltung. Immer mehr junge
Menschen sagen in Workshops, sie hätten zwar ein junges Gesicht,
aber eine alte Seele, weil ihnen das Tempo der digitalen
Veränderung zu viel wird. Genau die Beschäftigung mit KI kann
aber umgekehrt neugierig und jung halten, unabhängig vom
Geburtsjahr.
Mind/Machine ist der Podcast über künstliche Intelligenz,
Menschen und Veränderung. Manuela Machner ist KI-Beraterin mit
Fokus auf KMU und Tourismus und zeigt, wie KI im Alltag wirklich
funktioniert (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler
Psychologe und bringt die menschliche Seite der Technologie ein
(www.brandkarma.at). Gemeinsam sprechen sie in dieser Folge
darüber, warum sich viele Menschen von der Geschwindigkeit der
Entwicklung überrollt fühlen und wie man trotzdem den Anschluss
behält.
Was dich in dieser Folge erwartet:
Alte Seele im jungen Körper
Das Gefühl, alt zu sein, hat oft nichts mit dem Alter zu tun.
Auch Menschen Mitte zwanzig sagen, dass sie mit der Technik nicht
mehr mitkommen. Manuela erzählt die Geschichte vom jungen Mann am
Postautomaten, der froh war, dass ihm jemand hilft.
Warum das Tempo überfordert
Früher hat sich Technologie über Jahre entwickelt, heute ändert
sich vieles im Monatsrhythmus. Diese Geschwindigkeit erzeugt bei
vielen Menschen echten Stress. Dazu kommt die Frage, was
überhaupt alles möglich ist, und genau diese Menge überfordert.
Der Mythos von den digitalen jungen Leuten
In fast jedem Workshop heißt es, die Jungen könnten das ohnehin.
Die Praxis zeigt etwas anderes, denn viele nutzen KI wie eine
Suchmaschine, ohne das Potenzial zu kennen. Manche junge Menschen
sind sogar besonders vorsichtig oder ablehnend.
COVID, Unsicherheit und Existenzangst
Eine ganze Generation ist in einer prägenden Lebensphase durch
Pandemie und geopolitische Unsicherheit gegangen. Wenn KI dann
auch noch den Arbeitsplatz bedroht, wird die Technologie
existenziell. Studien zeigen, dass ein Teil der Gen Z KI am
Arbeitsplatz bewusst ausbremst, aus Angst um den eigenen Job.
Technologie schneller als Psychologie
Unsere Werkzeuge entwickeln sich schneller, als der Mensch sich
anpassen kann. Deshalb greifen viele bewusst zu alten Dingen,
kaufen Schallplatten oder Secondhandmode und wollen
entschleunigen. Wichtig bleibt, mit offenen Augen durch die Welt
zu gehen und den Anschluss nicht zu verlieren.
Häufig gestellte Fragen:
Warum fühlen sich auch junge Menschen von KI überfordert?
Weil nicht das Alter entscheidet, sondern die Geschwindigkeit und
die Menge der Veränderung. Wer beruflich und privat stark
eingespannt ist, erlebt KI oft als abstrakt und einschüchternd.
Stimmt es, dass sich junge Menschen mit KI automatisch
auskennen?
Nein. Junge Menschen nutzen digitale Werkzeuge häufiger, aber
nicht automatisch besser. Viele verwenden KI wie Google und
schöpfen die Möglichkeiten nicht aus.
Kann KI wirklich jung halten?
Die aktive Auseinandersetzung mit neuen Werkzeugen hält neugierig
und beweglich im Denken. Wer dranbleibt, erlebt die Entwicklung
als spannend statt bedrohlich.
Was hilft gegen das Gefühl, nicht mehr mitzukommen?
Kleine Schritte statt Perfektion, echtes Ausprobieren im Alltag
und der Austausch mit anderen. So wird aus Überforderung nach und
nach Sicherheit.
Über die Hosts:
Manuela Machner ist KI-Beraterin und begleitet Unternehmen aus
KMU, Tourismus und Weiterbildung praxisnah in die Arbeit mit
künstlicher Intelligenz (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist
digitaler Psychologe und betrachtet, was Technologie mit uns
Menschen macht (www.brandkarma.at).
Mind/Machine findest du auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon
Music sowie auf www.mind-machine.at.
Weitere Episoden
30 Minuten
vor 1 Woche
48 Minuten
vor 2 Wochen
52 Minuten
vor 3 Wochen
44 Minuten
vor 1 Monat
36 Minuten
vor 1 Monat
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.