Beschreibung
vor 1 Tag
KI im Arbeitsalltag heißt nicht nur Texte zusammenfassen oder
übersetzen, sondern wiederkehrende Aufgaben an Agenten und
Automatisierungen abzugeben. Wer als Selbstständige oder im KMU
arbeitet, baut sich damit Schritt für Schritt ein eigenes KI-Team
auf. Vom personalisierten Zertifikatsversand über Browser-Agenten
bis zu selbst gebauten Dashboards geht es um konkrete Use Cases,
die heute schon funktionieren, und um die Stolperfallen bei
Kosten, Datenschutz und Haftung.
Mind/Machine ist der Podcast über KI zwischen Technik und Mensch.
Manuela Machner ist KI-Beraterin mit Fokus auf Tourismus,
Weiterbildung und KMU und zeigt, wie KI im Arbeitsalltag
praktisch nutzbar wird (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist
digitaler Psychologe und beleuchtet die psychologische und
gesellschaftliche Seite der KI (www.brandkarma.at).
Was dich in dieser Folge erwartet:
Der Persona-Prompt für blinde Flecken
Ein einfacher Prompt bewertet eine Idee aus mehreren
Stakeholder-Perspektiven, etwa aus Sicht der
Datenschutzbeauftragten oder der Kundin, je mit Kritikpunkt und
Verbesserung. Das ersetzt kein echtes Gespräch, deckt aber Fragen
und Lücken auf, an die man selbst nicht denkt.
Das eigene KI-Team aufbauen
Automatisierungen übernehmen wiederkehrende Aufgaben, etwa den
personalisierten Versand von Teilnahmebestätigungen über Power
Automate und Microsoft Copilot, wobei die Kundendaten in der
eigenen Microsoft-Umgebung bleiben. Aus Stunden Handarbeit werden
Minuten, abgesichert durch einen Testlauf. Je öfter eine
Automatisierung fehlerfrei läuft, desto seltener wird
kontrolliert, deshalb prüft man gezielt die typischen
Fehlerquellen.
Browser-Agenten, Projekte und Haftung
Eine Chrome Extension oder ein Browser wie Comet recherchiert,
füllt Formulare aus oder analysiert die eigene Website, während
man selbst etwas anderes macht. Wer mehrfach am selben Thema
arbeitet, legt in ChatGPT oder Claude immer ein Projekt an, damit
der Kontext erhalten bleibt. Wichtig bleibt, KI baut Prototypen,
keine fertigen Produkte, und die Haftung bleibt immer beim
Menschen.
Häufig gestellte Fragen:
Welche KI-Anwendungen eignen sich für kleine und mittlere
Unternehmen?
Praktische Use Cases wie agentenbasierte Automatisierungen,
Browser-Agenten für Recherche und Formulare sowie Projekte in
ChatGPT oder Claude. Wichtig ist der Datenschutz, also
Kundendaten möglichst in der eigenen Umgebung halten.
Was kostet der Einsatz von KI-Anwendungen?
Agentisches Arbeiten ist nicht gratis. Jeder Schritt verbraucht
Tokens und kostet Geld, per Pauschale oder nach Verbrauch. Wer
echte Entlastung will, plant ein Budget ein.
Worauf muss ich bei Sicherheit und Haftung achten?
KI liefert Prototypen, keine fertigen Produkte. Entwürfe prüfen,
auf Datenschutz achten und nichts ohne Freigabe veröffentlichen,
denn die Haftung bleibt bei dir.
Erwähnte Tools und Links:
www.kinet.ai
www.brandkarma.at
www.mind-machine.at
https://chromewebstore.google.com
Mind/Machine gibt es auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music
sowie auf www.mind-machine.at.
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