Beschreibung
vor 1 Woche
Manche Menschen wehren sich mit Händen und Füßen gegen KI, andere
bauen sich in einem einzigen Wochenende ein Werkzeug, für das ein
Unternehmen 25.000 bis 30.000 Euro zahlen würde. Diese Folge
zeigt anhand von zwei jungen Frauen, woran dieser Unterschied
wirklich liegt: nicht an der Technik, sondern am Mindset, an
Anpassungsfähigkeit und der Bereitschaft, KI zum eigenen Werkzeug
zu machen.
Mind/Machine ist der Podcast über Künstliche Intelligenz, Mensch
und Arbeitswelt. Manuela Machner ist KI-Expertin mit Fokus auf
Tourismus und Weiterbildung und gibt jährlich für unzählige
Menschen Workshops (https://www.kinet.aihttps://www.kinet.ai).
Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und bringt die menschliche
Perspektive auf Technologie und Veränderung ein
(www.brandkarma.at). Gemeinsam verbinden sie Praxis und
Psychologie zu Gesprächen, die weiterhelfen.
Was dich in dieser Folge erwartet:
Zwei Extreme aus der Praxis: Eine junge Mitarbeiterin verteidigt
eine monotone Tätigkeit, die sich automatisieren ließe, und
blockiert jede Veränderung. Eine andere baut sich von selbst ein
automatisiertes Dashboard, zieht Daten aus mehreren Plattformen
zusammen und glänzt damit beim Kunden. Beide sind jung, beide
nutzen KI, und doch gehen sie völlig gegensätzlich damit um.
Warum Anpassungsfähigkeit zur Schlüsselkompetenz wird: Anders als
bei der industriellen Revolution haben wir keine Jahrzehnte Zeit,
um uns umzustellen. Die Werkzeuge ändern sich fast Woche für
Woche. Neben Empathie ist Anpassungsfähigkeit die emotionale
Eigenschaft, die jetzt zählt.
Angst als schlechter Ratgeber: Eine Studie zeigt, dass 44 Prozent
der Gen Z KI absichtlich sabotieren, etwa durch falsche Eingaben.
Dahinter stecken echte Ängste. Wir sprechen darüber, warum
Verdrängung der schlechteste Weg ist und wie man aktiv mit dieser
Angst umgehen kann.
Effizienz gegen Effektivität: Das Wort Effizienz löst Ängste aus,
weil es nach mit weniger mehr machen klingt. Der bessere Weg
führt über Effektivität: Was würdest du mit drei zusätzlichen
Stunden pro Woche tun? Diese Frage verändert die Haltung
gegenüber KI grundlegend.
Was Unternehmen tun können: Räume für Austausch schaffen, Ängste
offen ansprechen, Live-Workshops statt reiner Online-Trainings,
Veränderung von oben und unten tragen, ehrlich kommunizieren,
wenn es um Prozesse und Jobs geht.
Motivation neu gedacht: Mit Daniel Pinks Modell Motivation 3.0
erklären wir, warum Sinn, Mastery und Autonomie stärker
motivieren als Gehalt allein, und warum genau diese Faktoren bei
der erfolgreichen jungen Frau den Schalter umgelegt haben.
Häufig gestellte Fragen:
Sind junge Menschen automatisch offener für KI?
Nein. Viele Jüngere nutzen KI zwar für einfache Aufgaben, sind
bei Automatisierung und Agenten aber oft skeptischer als gedacht.
Entscheidend ist die Haltung, nicht das Alter.
Wie gehe ich mit Angst vor KI um?
Angst ansprechen statt verdrängen, mit begeisterten Menschen
reden statt nur mit Gleichgesinnten, Dinge ausprobieren und KI im
eigenen Bereich gezielt einsetzen, um besser zu werden.
Was bedeutet KI zum eigenen Werkzeug machen?
Nicht nur Texte kopieren, sondern Prozesse, Automatisierungen und
Dashboards für die eigene Arbeit bauen und sich dadurch
unverzichtbar machen.
Geht es bei Automatisierung immer um
Stellenabbau?
Nicht zwangsläufig. Oft geht es darum, monotone Aufgaben
abzunehmen und Menschen für sinnvollere Arbeit freizuspielen.
Wichtig ist saubere Kommunikation.
Erwähnte Quellen: Daniel Pink (Drive, Motivation 3.0), Self
Determination Theory, Maslow, NIMBY.
Über die Hosts:
Manuela Machner ist KI-Expertin und Beraterin mit starkem
Praxisfokus auf Tourismus.. Sie hält jährlich Workshops für über
tausend Menschen (www.kinet.ai).
Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und beleuchtet, wie
Menschen mit Technologie, Veränderung und den dazugehörigen
Emotionen umgehen (www.brandkarma.at).
Mind/Machine findest du auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon
Music und auf www.mind-machine.at.
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