Mind / Machine - Emotionale Intelligenz trifft Künstliche Intelligenz
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Podcaster
Episoden
20.08.2026
46 Minuten
76 Prozent der Eltern in Österreich trauen ihren Töchtern MINT nicht zu. Dabei zeigen Studien, dass sich Mädchen bis zum Alter von etwa acht Jahren genauso für Technik interessieren wie Buben. Digitalstrategin und MINTfluencerin Dr. Margarita Misheva erklärt, warum mehr Frauen in der IT kein Nischenthema ist, sondern die Voraussetzung für bessere Technologie für alle.
Mind/Machine ist der Podcast über Künstliche Intelligenz und Digitalisierung im Tourismus und im Unternehmensalltag. Manuela Machner ist KI-Trainerin und Beraterin, spezialisiert auf praxisnahe KI-Anwendung im Tourismus und in der Weiterbildung (www.kinet.ai). Eliot Mannoia von Brand Karma ist digitaler Psychologe und schaut darauf, was Technologie mit Menschen macht (www.brandkarma.at).
Was dich in dieser Folge erwartet:
Vom Verstecken zur Sichtbarkeit
Margarita Misheva kam über Umwege in die IT. Nach ihrer Dissertation wollte sie sich hinter dem Bildschirm verstecken, weil Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. Erst 2017 fasste sie den Mut, öffentlich zu sprechen. Heute steht sie als Gründerin des Online Podium regelmäßig auf Bühnen und in Klassenzimmern.
Neugier und Experimentierfreude als Schlüssel
Kinder sind die besten ForscherInnen der Welt, sie fragen ständig warum und probieren aus, bis es klappt. Erwachsene verlernen das, auch weil Social Media nur perfekte Ergebnisse zeigt und nie den Weg dorthin. Wer neugierig bleibt, tut sich mit KI und jeder anderen Veränderung leichter.
Die Zahlen hinter dem Problem
Laut MINTality Stiftung trauen 76 Prozent der Eltern in Österreich ihren Töchtern MINT nicht zu. Österreich liegt beim Frauenanteil im ICT-Bereich bei rund 21 Prozent, Estland, Rumänien und Bulgarien führen den EU-Vergleich an. Mehr als 70 Prozent der zukünftigen Berufe liegen im MINT-Bereich.
Warum KI unsere Vorurteile spiegelt
KI gibt zurück, was wir hineingeben. Sind die Daten verzerrt, sind es auch die Ergebnisse. Wer eine KI ohne Bias will, muss beim eigenen Mindset anfangen und dafür sorgen, dass vielfältige Perspektiven mitbauen.
KI als niederschwelliger Einstieg in die Technik
Manuela Machner beobachtet in ihren Kursen, dass Frauen, die sich nie als technisch eingeschätzt haben, plötzlich Automatisierungen und Agenten bauen. Sprachmodelle funktionieren über Kommunikation, und genau da liegen die Stärken vieler Frauen.
Bessere Technologie für alle
Der Kernsatz der Folge: Es geht nicht darum, mehr Frauen in die IT zu bringen. Es geht darum, bessere Technologie für alle zu entwickeln. Mehr Frauen in der IT sind die Voraussetzung dafür, nicht das Ziel.
Häufig gestellte Fragen:
Was bedeutet MINT?
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, die technisch-naturwissenschaftlichen Fächer und Berufe.
Wie hoch ist der Frauenanteil in der IT in Österreich?
Im ICT-Bereich rund 21 Prozent. Besonders wenig Frauen arbeiten in KI und IT-Security, in Mathematik und Naturwissenschaften ist der Anteil deutlich höher.
Ab wann verlieren Mädchen das Interesse an Technik?
Bis etwa acht Jahre ist das Interesse bei Mädchen und Buben gleich, danach wirken Rollenbilder. Väter, Brüder, Onkel und Lehrer haben den größten Einfluss darauf, Mädchen für MINT zu begeistern.
Kann KI Frauen den Einstieg in die Technik erleichtern?
Ja, weil moderne KI-Systeme über Sprache funktionieren. Wer gut kommunizieren kann, setzt heute Dinge um, für die es früher SpezialistInnen brauchte.
Unser Gast:
www.online-podium.at und https://www.linkedin.com/in/margarita-misheva/Über die Hosts:
Manuela Machner ist die KI-Expertin für den Tourismus im deutschsprachigen Raum. Mit KiNET.ai begleitet sie Unternehmen und Bildungseinrichtungen dabei, KI praxisnah und ohne Hype einzusetzen. Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und Gründer von Brand Karma. Er verbindet Psychologie und Technologie und zeigt, wie digitale Werkzeuge menschlich bleiben.
Alle Folgen findest du auf www.mind-machine.at.
Mind/Machine ist der Podcast über Künstliche Intelligenz und Digitalisierung im Tourismus und im Unternehmensalltag. Manuela Machner ist KI-Trainerin und Beraterin, spezialisiert auf praxisnahe KI-Anwendung im Tourismus und in der Weiterbildung (www.kinet.ai). Eliot Mannoia von Brand Karma ist digitaler Psychologe und schaut darauf, was Technologie mit Menschen macht (www.brandkarma.at).
Was dich in dieser Folge erwartet:
Vom Verstecken zur Sichtbarkeit
Margarita Misheva kam über Umwege in die IT. Nach ihrer Dissertation wollte sie sich hinter dem Bildschirm verstecken, weil Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. Erst 2017 fasste sie den Mut, öffentlich zu sprechen. Heute steht sie als Gründerin des Online Podium regelmäßig auf Bühnen und in Klassenzimmern.
Neugier und Experimentierfreude als Schlüssel
Kinder sind die besten ForscherInnen der Welt, sie fragen ständig warum und probieren aus, bis es klappt. Erwachsene verlernen das, auch weil Social Media nur perfekte Ergebnisse zeigt und nie den Weg dorthin. Wer neugierig bleibt, tut sich mit KI und jeder anderen Veränderung leichter.
Die Zahlen hinter dem Problem
Laut MINTality Stiftung trauen 76 Prozent der Eltern in Österreich ihren Töchtern MINT nicht zu. Österreich liegt beim Frauenanteil im ICT-Bereich bei rund 21 Prozent, Estland, Rumänien und Bulgarien führen den EU-Vergleich an. Mehr als 70 Prozent der zukünftigen Berufe liegen im MINT-Bereich.
Warum KI unsere Vorurteile spiegelt
KI gibt zurück, was wir hineingeben. Sind die Daten verzerrt, sind es auch die Ergebnisse. Wer eine KI ohne Bias will, muss beim eigenen Mindset anfangen und dafür sorgen, dass vielfältige Perspektiven mitbauen.
KI als niederschwelliger Einstieg in die Technik
Manuela Machner beobachtet in ihren Kursen, dass Frauen, die sich nie als technisch eingeschätzt haben, plötzlich Automatisierungen und Agenten bauen. Sprachmodelle funktionieren über Kommunikation, und genau da liegen die Stärken vieler Frauen.
Bessere Technologie für alle
Der Kernsatz der Folge: Es geht nicht darum, mehr Frauen in die IT zu bringen. Es geht darum, bessere Technologie für alle zu entwickeln. Mehr Frauen in der IT sind die Voraussetzung dafür, nicht das Ziel.
Häufig gestellte Fragen:
Was bedeutet MINT?
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, die technisch-naturwissenschaftlichen Fächer und Berufe.
Wie hoch ist der Frauenanteil in der IT in Österreich?
Im ICT-Bereich rund 21 Prozent. Besonders wenig Frauen arbeiten in KI und IT-Security, in Mathematik und Naturwissenschaften ist der Anteil deutlich höher.
Ab wann verlieren Mädchen das Interesse an Technik?
Bis etwa acht Jahre ist das Interesse bei Mädchen und Buben gleich, danach wirken Rollenbilder. Väter, Brüder, Onkel und Lehrer haben den größten Einfluss darauf, Mädchen für MINT zu begeistern.
Kann KI Frauen den Einstieg in die Technik erleichtern?
Ja, weil moderne KI-Systeme über Sprache funktionieren. Wer gut kommunizieren kann, setzt heute Dinge um, für die es früher SpezialistInnen brauchte.
Unser Gast:
www.online-podium.at und https://www.linkedin.com/in/margarita-misheva/Über die Hosts:
Manuela Machner ist die KI-Expertin für den Tourismus im deutschsprachigen Raum. Mit KiNET.ai begleitet sie Unternehmen und Bildungseinrichtungen dabei, KI praxisnah und ohne Hype einzusetzen. Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und Gründer von Brand Karma. Er verbindet Psychologie und Technologie und zeigt, wie digitale Werkzeuge menschlich bleiben.
Alle Folgen findest du auf www.mind-machine.at.
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30.07.2026
58 Minuten
KI trifft Verkauf: Wie Bernd Buchegger B2B-Vertriebler transformiert
Verkäufer bekommen Angst vor KI. Aber die Angst ist fehl am Platz. KI ersetzt den menschlichen Verkäufer nicht – sie erfindet ihn neu. Bernd Buchegger, digitaler Sales-Experte und AI-Influencer bei AImpowering Sales, erklärt in dieser Folge, wie intelligente Systeme die Verkaufsarbeit verändern, ohne sie zu ersetzen. Konkret, praktisch, ohne Hype.
In dieser Folge sprechen Manuela Machner und Eliot Mannoia mit Bernd über die konkrete Transformation von Vertriebsprozessen durch Digitalisierung und KI. Keine theoretischen Floskeln – nur praktische Insights für Sales Teams, die jetzt handeln müssen.
Das erwartet dich in dieser Episode:
1. Die digitale Wirklichkeit im B2B-Vertrieb – Warum klassische Verkaufsmethoden nicht mehr funktionieren und wie sich das Käuferverhalten wirklich verändert hat.
2. KI als Verkäufer der Zukunft – Konkrete Use Cases: Wie Bernd seine Kunden mit AIpulse (Keynotes), AInspiration (Training), AInnovation (Strategie) und AImplementation (Umsetzung) erfolgreich transformiert.
3. Von der Strategie zur Aktion – Die häufigsten Fehler bei der KI-Einführung im Vertrieb und wie man sie vermeidet. Bernd teilt echte Fallstudien aus seiner Beratungspraxis.
4. Legal & Compliance nicht vergessen – Was Unternehmer zur EU AI Act und verantwortungsvoller KI-Nutzung wissen müssen, um zukunftssicher zu bleiben.
5. Die größte Herausforderung: Change Management – Wie man Vertriebsteams überzeugt, neue Tools zu nutzen – und warum die beste Technologie ohne richtige Kommunikation scheitert.
6. Der Weg zu skalierbarem Wachstum – Egal ob Startup oder Mittelstand: Wie KI-gesteuerte Prozesse die Skalierbarkeit radikal verbessern.
Häufig gestellte Fragen:
Brauche ich KI, um konkurrenzfähig zu bleiben? Kurz gesagt: Ja. Aber es geht nicht um KI um jeden Preis – sondern um die richtige Strategie für dein Unternehmen. Bernd erklärt, wie du den richtigen Start machst.
Wie lange dauert eine KI-Transformation im Vertrieb? Das hängt von deiner Ausgangssituation ab. Bernd teilt realistische Zeitrahmen und wie du schnelle Erfolge erreichst.
Was kostet KI-Beratung für mein Unternehmen? Bernd zeigt, wie du mit kleinem Budget starten kannst – und welche Investitionen echte ROI bringen.
Links & Ressourcen:
AImpowering Sales – Website von Bernd Buchegger
Über die Hosts:
Manuela Machner – Gründerin von KiNET.ai, Expertin für Business-Automation und KI-Integration. Sie zeigt Unternehmern, wie sie ihre Prozesse smarter gestalten – www.kinet.ai
Eliot Mannoia – Mitgründer und Co-Host, spezialisiert auf Sales-Transformation und digitale Strategien. Gemeinsam mit Manuela bringt er praxisnahe Insights in jeden Podcast – www.brandkarma.at
Dein Takeaway:
Diese Episode ist für jeden Sales Leader, Vertriebschef und Founder relevant: Bernd zeigt dir nicht nur, warum KI wichtig ist, sondern wie du sie konkret nutzt – ohne dich in technischen Tiefen zu verlaufen. Die Zeit zum Handeln ist jetzt. Höre rein und erfahre, welche KI-Strategie deinem Unternehmen den Wettbewerbsvorteil gibt.
Viel Freude beim Hören! ️
Mind/Machine Podcast – Verfügbar auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music und www.mind-machine.at
Verkäufer bekommen Angst vor KI. Aber die Angst ist fehl am Platz. KI ersetzt den menschlichen Verkäufer nicht – sie erfindet ihn neu. Bernd Buchegger, digitaler Sales-Experte und AI-Influencer bei AImpowering Sales, erklärt in dieser Folge, wie intelligente Systeme die Verkaufsarbeit verändern, ohne sie zu ersetzen. Konkret, praktisch, ohne Hype.
In dieser Folge sprechen Manuela Machner und Eliot Mannoia mit Bernd über die konkrete Transformation von Vertriebsprozessen durch Digitalisierung und KI. Keine theoretischen Floskeln – nur praktische Insights für Sales Teams, die jetzt handeln müssen.
Das erwartet dich in dieser Episode:
1. Die digitale Wirklichkeit im B2B-Vertrieb – Warum klassische Verkaufsmethoden nicht mehr funktionieren und wie sich das Käuferverhalten wirklich verändert hat.
2. KI als Verkäufer der Zukunft – Konkrete Use Cases: Wie Bernd seine Kunden mit AIpulse (Keynotes), AInspiration (Training), AInnovation (Strategie) und AImplementation (Umsetzung) erfolgreich transformiert.
3. Von der Strategie zur Aktion – Die häufigsten Fehler bei der KI-Einführung im Vertrieb und wie man sie vermeidet. Bernd teilt echte Fallstudien aus seiner Beratungspraxis.
4. Legal & Compliance nicht vergessen – Was Unternehmer zur EU AI Act und verantwortungsvoller KI-Nutzung wissen müssen, um zukunftssicher zu bleiben.
5. Die größte Herausforderung: Change Management – Wie man Vertriebsteams überzeugt, neue Tools zu nutzen – und warum die beste Technologie ohne richtige Kommunikation scheitert.
6. Der Weg zu skalierbarem Wachstum – Egal ob Startup oder Mittelstand: Wie KI-gesteuerte Prozesse die Skalierbarkeit radikal verbessern.
Häufig gestellte Fragen:
Brauche ich KI, um konkurrenzfähig zu bleiben? Kurz gesagt: Ja. Aber es geht nicht um KI um jeden Preis – sondern um die richtige Strategie für dein Unternehmen. Bernd erklärt, wie du den richtigen Start machst.
Wie lange dauert eine KI-Transformation im Vertrieb? Das hängt von deiner Ausgangssituation ab. Bernd teilt realistische Zeitrahmen und wie du schnelle Erfolge erreichst.
Was kostet KI-Beratung für mein Unternehmen? Bernd zeigt, wie du mit kleinem Budget starten kannst – und welche Investitionen echte ROI bringen.
Links & Ressourcen:
AImpowering Sales – Website von Bernd Buchegger
Über die Hosts:
Manuela Machner – Gründerin von KiNET.ai, Expertin für Business-Automation und KI-Integration. Sie zeigt Unternehmern, wie sie ihre Prozesse smarter gestalten – www.kinet.ai
Eliot Mannoia – Mitgründer und Co-Host, spezialisiert auf Sales-Transformation und digitale Strategien. Gemeinsam mit Manuela bringt er praxisnahe Insights in jeden Podcast – www.brandkarma.at
Dein Takeaway:
Diese Episode ist für jeden Sales Leader, Vertriebschef und Founder relevant: Bernd zeigt dir nicht nur, warum KI wichtig ist, sondern wie du sie konkret nutzt – ohne dich in technischen Tiefen zu verlaufen. Die Zeit zum Handeln ist jetzt. Höre rein und erfahre, welche KI-Strategie deinem Unternehmen den Wettbewerbsvorteil gibt.
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23.07.2026
45 Minuten
Ein junger Mensch findet Produkte, die auf TikTok gerade viral gehen, baut daraus eine eigene Marke und lässt einen Großteil der Arbeit von KI erledigen: Website, Werbung, Produktanalyse und Kundenrecherche. Er testet schnell, verwirft, was mathematisch nicht aufgeht, und macht mit dem nächsten Produkt weiter. Diese Folge zeigt, wie weit man im Onlinehandel schon heute kommt, wenn man Neugier mitbringt und KI nicht nur Texte schreiben lässt, sondern wie einen Mitarbeiter führt.
Mind/Machine ist der Podcast über KI, Wirtschaft und den Menschen dahinter. Manuela Machner ist KI Expertin mit Fokus auf Tourismus, Weiterbildung und den Mittelstand und zeigt Unternehmen, wie sie KI praktisch und ohne Technikstudium einsetzen (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und beschäftigt sich damit, wie Technologie unser Denken, Verhalten und unsere Entscheidungen prägt (www.brandkarma.at). Gemeinsam sprechen sie mit Gästen darüber, was KI heute wirklich kann und was das für uns bedeutet.
Was dich in dieser Folge erwartet:
Vom TikTok Trend zur eigenen Marke
Welche Produkte gehen auf TikTok gerade durch die Decke, bevor sie auf Facebook oder Instagram ankommen? Aus diesem Vorsprung entsteht eine eigene Nische. Statt anonymer Ware entsteht eine echte Marke mit eigenem Logo, damit sich das Produkt hochwertig anfühlt.
KI als Mitarbeiter, nicht als Knopfdruck
KI schreibt keine Werbung auf bloßen Zuruf. Sie wird recherchiert, angeleitet und kontrolliert. Website, Anzeigen, Bilder und Videos entstehen im Zusammenspiel mehrerer verbundener Tools. Wer glaubt, ein einziger Satz genüge, unterschätzt, wie viel Steuerung dahintersteckt.
Rechnen wie ein Unternehmer
Ob ein Produkt taugt, entscheidet nicht das Bauchgefühl, sondern die Marge. Was kostet die Ware, wie viel bleibt pro Verkauf, wie viel darf Werbung pro Kunde kosten, bevor das Geschäft ins Minus kippt? Diese nüchterne Kalkulation trennt Idee von Umsetzung.
Was Schule über KI und Geld nicht beibringt
Wirtschaftsverständnis, der Umgang mit Geld und der produktive Einsatz von KI kommen im Unterricht kaum vor. KI nur für Hausaufgaben zu nutzen bringt wenig. Wer aber lernt, mit KI etwas zu bauen und zu verstehen, was dabei passiert, verschafft sich einen echten Vorsprung.
Digitale Produkte aus der eigenen Welt
Die besten Ideen entstehen dort, wo man ein Problem wirklich kennt. Junge Menschen kennen die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe oft besser als jede KI, weil vieles davon nie im Internet landet.
Häufig gestellte Fragen:
Was ist Dropshipping?
Beim Dropshipping verkauft man Produkte, ohne selbst Lager zu halten. Die Ware geht direkt vom Hersteller zum Käufer. Der eigene Aufwand liegt in Marke, Website und Werbung, nicht in Logistik.
Welche KI eignet sich für den Einstieg in den Onlinehandel?
In der Folge wird vor allem mit Claude gearbeitet, unter anderem für Produktanalyse, Website und Werbung. Wichtiger als das Tool ist, wie klar man die KI anleitet und die Ergebnisse prüft.
Braucht man Programmierkenntnisse, um mit KI ein Geschäft aufzubauen?
Nicht zwingend. Vieles lässt sich heute mit KI umsetzen, ohne selbst zu programmieren. Man sollte aber verstehen, was die KI tut, und bereit sein, zu lernen und zu testen.
Wie findet man ein Produkt mit Potenzial?
Nach Produkten suchen, die gerade viral gehen, auf eine hohe Marge achten, eine klare Zielgruppe definieren und konsequent testen, statt auf das Bauchgefühl zu setzen.
Erwähnte Tools und Plattformen:
Claude (www.claude.ai), Shopify, TikTok, Facebook, Instagram
Über die Hosts:
Manuela Machner ist KI Expertin und Unternehmerin und hilft Betrieben in Tourismus, Weiterbildung und im Mittelstand, KI praktisch einzusetzen (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und untersucht, wie digitale Werkzeuge Verhalten und Entscheidungen verändern (www.brandkarma.at).
Mind/Machine gibt es überall, wo es Podcasts gibt: auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music und auf www.mind-machine.at
Mind/Machine ist der Podcast über KI, Wirtschaft und den Menschen dahinter. Manuela Machner ist KI Expertin mit Fokus auf Tourismus, Weiterbildung und den Mittelstand und zeigt Unternehmen, wie sie KI praktisch und ohne Technikstudium einsetzen (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und beschäftigt sich damit, wie Technologie unser Denken, Verhalten und unsere Entscheidungen prägt (www.brandkarma.at). Gemeinsam sprechen sie mit Gästen darüber, was KI heute wirklich kann und was das für uns bedeutet.
Was dich in dieser Folge erwartet:
Vom TikTok Trend zur eigenen Marke
Welche Produkte gehen auf TikTok gerade durch die Decke, bevor sie auf Facebook oder Instagram ankommen? Aus diesem Vorsprung entsteht eine eigene Nische. Statt anonymer Ware entsteht eine echte Marke mit eigenem Logo, damit sich das Produkt hochwertig anfühlt.
KI als Mitarbeiter, nicht als Knopfdruck
KI schreibt keine Werbung auf bloßen Zuruf. Sie wird recherchiert, angeleitet und kontrolliert. Website, Anzeigen, Bilder und Videos entstehen im Zusammenspiel mehrerer verbundener Tools. Wer glaubt, ein einziger Satz genüge, unterschätzt, wie viel Steuerung dahintersteckt.
Rechnen wie ein Unternehmer
Ob ein Produkt taugt, entscheidet nicht das Bauchgefühl, sondern die Marge. Was kostet die Ware, wie viel bleibt pro Verkauf, wie viel darf Werbung pro Kunde kosten, bevor das Geschäft ins Minus kippt? Diese nüchterne Kalkulation trennt Idee von Umsetzung.
Was Schule über KI und Geld nicht beibringt
Wirtschaftsverständnis, der Umgang mit Geld und der produktive Einsatz von KI kommen im Unterricht kaum vor. KI nur für Hausaufgaben zu nutzen bringt wenig. Wer aber lernt, mit KI etwas zu bauen und zu verstehen, was dabei passiert, verschafft sich einen echten Vorsprung.
Digitale Produkte aus der eigenen Welt
Die besten Ideen entstehen dort, wo man ein Problem wirklich kennt. Junge Menschen kennen die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe oft besser als jede KI, weil vieles davon nie im Internet landet.
Häufig gestellte Fragen:
Was ist Dropshipping?
Beim Dropshipping verkauft man Produkte, ohne selbst Lager zu halten. Die Ware geht direkt vom Hersteller zum Käufer. Der eigene Aufwand liegt in Marke, Website und Werbung, nicht in Logistik.
Welche KI eignet sich für den Einstieg in den Onlinehandel?
In der Folge wird vor allem mit Claude gearbeitet, unter anderem für Produktanalyse, Website und Werbung. Wichtiger als das Tool ist, wie klar man die KI anleitet und die Ergebnisse prüft.
Braucht man Programmierkenntnisse, um mit KI ein Geschäft aufzubauen?
Nicht zwingend. Vieles lässt sich heute mit KI umsetzen, ohne selbst zu programmieren. Man sollte aber verstehen, was die KI tut, und bereit sein, zu lernen und zu testen.
Wie findet man ein Produkt mit Potenzial?
Nach Produkten suchen, die gerade viral gehen, auf eine hohe Marge achten, eine klare Zielgruppe definieren und konsequent testen, statt auf das Bauchgefühl zu setzen.
Erwähnte Tools und Plattformen:
Claude (www.claude.ai), Shopify, TikTok, Facebook, Instagram
Über die Hosts:
Manuela Machner ist KI Expertin und Unternehmerin und hilft Betrieben in Tourismus, Weiterbildung und im Mittelstand, KI praktisch einzusetzen (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und untersucht, wie digitale Werkzeuge Verhalten und Entscheidungen verändern (www.brandkarma.at).
Mind/Machine gibt es überall, wo es Podcasts gibt: auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music und auf www.mind-machine.at
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09.07.2026
19 Minuten
Nicht das Alter entscheidet, ob man sich mit künstlicher Intelligenz wohlfühlt, sondern die Haltung. Immer mehr junge Menschen sagen in Workshops, sie hätten zwar ein junges Gesicht, aber eine alte Seele, weil ihnen das Tempo der digitalen Veränderung zu viel wird. Genau die Beschäftigung mit KI kann aber umgekehrt neugierig und jung halten, unabhängig vom Geburtsjahr.
Mind/Machine ist der Podcast über künstliche Intelligenz, Menschen und Veränderung. Manuela Machner ist KI-Beraterin mit Fokus auf KMU und Tourismus und zeigt, wie KI im Alltag wirklich funktioniert (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und bringt die menschliche Seite der Technologie ein (www.brandkarma.at). Gemeinsam sprechen sie in dieser Folge darüber, warum sich viele Menschen von der Geschwindigkeit der Entwicklung überrollt fühlen und wie man trotzdem den Anschluss behält.
Was dich in dieser Folge erwartet:
Alte Seele im jungen Körper
Das Gefühl, alt zu sein, hat oft nichts mit dem Alter zu tun. Auch Menschen Mitte zwanzig sagen, dass sie mit der Technik nicht mehr mitkommen. Manuela erzählt die Geschichte vom jungen Mann am Postautomaten, der froh war, dass ihm jemand hilft.
Warum das Tempo überfordert
Früher hat sich Technologie über Jahre entwickelt, heute ändert sich vieles im Monatsrhythmus. Diese Geschwindigkeit erzeugt bei vielen Menschen echten Stress. Dazu kommt die Frage, was überhaupt alles möglich ist, und genau diese Menge überfordert.
Der Mythos von den digitalen jungen Leuten
In fast jedem Workshop heißt es, die Jungen könnten das ohnehin. Die Praxis zeigt etwas anderes, denn viele nutzen KI wie eine Suchmaschine, ohne das Potenzial zu kennen. Manche junge Menschen sind sogar besonders vorsichtig oder ablehnend.
COVID, Unsicherheit und Existenzangst
Eine ganze Generation ist in einer prägenden Lebensphase durch Pandemie und geopolitische Unsicherheit gegangen. Wenn KI dann auch noch den Arbeitsplatz bedroht, wird die Technologie existenziell. Studien zeigen, dass ein Teil der Gen Z KI am Arbeitsplatz bewusst ausbremst, aus Angst um den eigenen Job.
Technologie schneller als Psychologie
Unsere Werkzeuge entwickeln sich schneller, als der Mensch sich anpassen kann. Deshalb greifen viele bewusst zu alten Dingen, kaufen Schallplatten oder Secondhandmode und wollen entschleunigen. Wichtig bleibt, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und den Anschluss nicht zu verlieren.
Häufig gestellte Fragen:
Warum fühlen sich auch junge Menschen von KI überfordert?
Weil nicht das Alter entscheidet, sondern die Geschwindigkeit und die Menge der Veränderung. Wer beruflich und privat stark eingespannt ist, erlebt KI oft als abstrakt und einschüchternd.
Stimmt es, dass sich junge Menschen mit KI automatisch auskennen?
Nein. Junge Menschen nutzen digitale Werkzeuge häufiger, aber nicht automatisch besser. Viele verwenden KI wie Google und schöpfen die Möglichkeiten nicht aus.
Kann KI wirklich jung halten?
Die aktive Auseinandersetzung mit neuen Werkzeugen hält neugierig und beweglich im Denken. Wer dranbleibt, erlebt die Entwicklung als spannend statt bedrohlich.
Was hilft gegen das Gefühl, nicht mehr mitzukommen?
Kleine Schritte statt Perfektion, echtes Ausprobieren im Alltag und der Austausch mit anderen. So wird aus Überforderung nach und nach Sicherheit.
Über die Hosts:
Manuela Machner ist KI-Beraterin und begleitet Unternehmen aus KMU, Tourismus und Weiterbildung praxisnah in die Arbeit mit künstlicher Intelligenz (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und betrachtet, was Technologie mit uns Menschen macht (www.brandkarma.at).
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Mind/Machine ist der Podcast über künstliche Intelligenz, Menschen und Veränderung. Manuela Machner ist KI-Beraterin mit Fokus auf KMU und Tourismus und zeigt, wie KI im Alltag wirklich funktioniert (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und bringt die menschliche Seite der Technologie ein (www.brandkarma.at). Gemeinsam sprechen sie in dieser Folge darüber, warum sich viele Menschen von der Geschwindigkeit der Entwicklung überrollt fühlen und wie man trotzdem den Anschluss behält.
Was dich in dieser Folge erwartet:
Alte Seele im jungen Körper
Das Gefühl, alt zu sein, hat oft nichts mit dem Alter zu tun. Auch Menschen Mitte zwanzig sagen, dass sie mit der Technik nicht mehr mitkommen. Manuela erzählt die Geschichte vom jungen Mann am Postautomaten, der froh war, dass ihm jemand hilft.
Warum das Tempo überfordert
Früher hat sich Technologie über Jahre entwickelt, heute ändert sich vieles im Monatsrhythmus. Diese Geschwindigkeit erzeugt bei vielen Menschen echten Stress. Dazu kommt die Frage, was überhaupt alles möglich ist, und genau diese Menge überfordert.
Der Mythos von den digitalen jungen Leuten
In fast jedem Workshop heißt es, die Jungen könnten das ohnehin. Die Praxis zeigt etwas anderes, denn viele nutzen KI wie eine Suchmaschine, ohne das Potenzial zu kennen. Manche junge Menschen sind sogar besonders vorsichtig oder ablehnend.
COVID, Unsicherheit und Existenzangst
Eine ganze Generation ist in einer prägenden Lebensphase durch Pandemie und geopolitische Unsicherheit gegangen. Wenn KI dann auch noch den Arbeitsplatz bedroht, wird die Technologie existenziell. Studien zeigen, dass ein Teil der Gen Z KI am Arbeitsplatz bewusst ausbremst, aus Angst um den eigenen Job.
Technologie schneller als Psychologie
Unsere Werkzeuge entwickeln sich schneller, als der Mensch sich anpassen kann. Deshalb greifen viele bewusst zu alten Dingen, kaufen Schallplatten oder Secondhandmode und wollen entschleunigen. Wichtig bleibt, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und den Anschluss nicht zu verlieren.
Häufig gestellte Fragen:
Warum fühlen sich auch junge Menschen von KI überfordert?
Weil nicht das Alter entscheidet, sondern die Geschwindigkeit und die Menge der Veränderung. Wer beruflich und privat stark eingespannt ist, erlebt KI oft als abstrakt und einschüchternd.
Stimmt es, dass sich junge Menschen mit KI automatisch auskennen?
Nein. Junge Menschen nutzen digitale Werkzeuge häufiger, aber nicht automatisch besser. Viele verwenden KI wie Google und schöpfen die Möglichkeiten nicht aus.
Kann KI wirklich jung halten?
Die aktive Auseinandersetzung mit neuen Werkzeugen hält neugierig und beweglich im Denken. Wer dranbleibt, erlebt die Entwicklung als spannend statt bedrohlich.
Was hilft gegen das Gefühl, nicht mehr mitzukommen?
Kleine Schritte statt Perfektion, echtes Ausprobieren im Alltag und der Austausch mit anderen. So wird aus Überforderung nach und nach Sicherheit.
Über die Hosts:
Manuela Machner ist KI-Beraterin und begleitet Unternehmen aus KMU, Tourismus und Weiterbildung praxisnah in die Arbeit mit künstlicher Intelligenz (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und betrachtet, was Technologie mit uns Menschen macht (www.brandkarma.at).
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02.07.2026
30 Minuten
Warum kleine, wendige Betriebe gerade den größten Vorteil haben und wie das Immunsystem großer Unternehmen Innovation ausbremst.Kennst du das? „Wir nehmen KI sehr ernst. Reden wir nächstes Jahr wieder darüber." Und nächstes Jahr ist alles anders, und alle fragen sich: Haben wir da leicht was verschlafen?
In dieser Folge von Mind/Machine sprechen Manuela Machner und Eliot Mannoia über das, was Unternehmen im Umgang mit KI wirklich ausbremst. Und das ist selten die Technik. Es ist die Art, wie entschieden wird.
Der Ausgangspunkt: ein Satz, den man sich auf der Zunge zergehen lassen muss.
Die Lösung ist oft billiger als das Meeting darüber. Früher war Softwareentwicklung ein echtes Risiko. Eine Website konnte 100.000 Euro kosten. Weil das Bauen so teuer war, haben wir uns Rituale angewöhnt: Strategiesitzung, Planungssitzung, Experten rein, Dokument raus, Dokument durch alle Hände, Rückfragen, Infragestellung. Und während das Dokument noch die Runde macht, hat sich die KI-Basis längst wieder verändert. Heute ist es umgekehrt. Das Bauen wird billig, das Risiko sind die langen Rituale selbst.
Manuela und Eliot reden Klartext über das „Immunsystem" jeder Firma. Jenen Reflex, der sich gegen alles Neue wehrt. Das haben wir schon immer so gemacht. Warum brauchen wir das?
In kleinen, wendigen Betrieben ist dieses Immunsystem schwach, und genau das ist gerade ihr größter Vorteil. Sie probieren aus, statt zu diskutieren. Größere Unternehmen und alteingesessene Strukturen können von genau diesen Betrieben überholt werden. Wie schnell bin ich? Wie anpassungsfähig bin ich? Das wird zum Marktkriterium.
Ein konkreter Weg raus aus der Blockade: eine eigene Unit, abgekoppelt vom Immunsystem der Firma, die die Rahmenbedingungen kennt, aber agiler agieren darf. Gerade im Tourismus fehlt oft die Innovations- oder Umsetzungsabteilung.
Themen landen beim IT-Techniker, der Support macht, aber nicht Entscheider oder Umsetzer ist. Dabei könnte ein freigestellter Mitarbeiter mit Agentic-Systemen heute vieles selbst umsetzen, in einem Bruchteil der Zeit und des Geldes.
Warum das so schwer fällt? Weil wir in statischem Denken feststecken und uns oft gar nicht bewusst ist, was schon alles geht. Fast alles im digitalen Raum lässt sich heute mit KI lösen, nicht nur unterstützen. Und trotzdem diskutieren wir noch, ob der Button links oder rechts hingehört. Der bessere Ansatz: der KI Ziel, Ausgangspunkt und Regeln vorgeben und den Weg dorthin loslassen. Wie sie innerhalb der Grenzen zum Ziel kommt, ist oft zweitrangig.
Dazu ein Werkzeug für mehr Innovation: stellt dumme Fragen. Nicht einmal im Jahr, sondern regelmäßig, am besten monatlich. Wenn es keine dumme Frage ist, ist es nur ein Feature, das nächste iPhone, kein echter Sprung. „Was, wenn man ein Handy falten könnte?" „Kann man mit einem Klick kaufen?" „Würdest du bei Fremden schlafen oder zu Fremden ins Auto steigen?" One-Click-Buy, Next-Day-Delivery, Airbnb, Uber. Alles galt einmal als unmöglich. Und wer eine Kamerafirma wie Kodak ist, muss sich fragen: Was ist, wenn die Leute keinen Film mehr kaufen? Was, wenn Kunden unser Produkt gar nicht mehr brauchen?
Manuela bringt das Ganze aus der Praxis auf den Punkt, unter anderem mit ihrer Aprilscherz-Hotelseite aus den GEO-Workshops und der Frage, was KI-Sichtbarkeit für Betriebe heute wirklich bedeutet. Wenn KI Websites nicht mehr lesen kann und Google die Linklisten abschafft, reicht es nicht, „im Herbst mal draufzuschauen".
Das Fazit dieser Folge: Eine Entscheidung aufzuschieben ist auch eine Entscheidung. Eine gegen Entwicklung. Wer nicht entscheidet, entscheidet sich für Stillstand. Und eine Fehlentscheidung kann besser sein als gar keine.
Also: Viel Spaß beim Entscheiden, Tun und Experimentieren. Und wenn du Teil des Ganzen bist, schick die Folge deinem Chef.
Mind/Machine. Der Podcast über KI, Menschen und die Frage, wie wir wirklich vorankommen. Mit Manuela Machner, spezialisiert auf KI im Tourismus, und Eliot Mannoia, digitaler Psychologe.
In dieser Folge von Mind/Machine sprechen Manuela Machner und Eliot Mannoia über das, was Unternehmen im Umgang mit KI wirklich ausbremst. Und das ist selten die Technik. Es ist die Art, wie entschieden wird.
Der Ausgangspunkt: ein Satz, den man sich auf der Zunge zergehen lassen muss.
Die Lösung ist oft billiger als das Meeting darüber. Früher war Softwareentwicklung ein echtes Risiko. Eine Website konnte 100.000 Euro kosten. Weil das Bauen so teuer war, haben wir uns Rituale angewöhnt: Strategiesitzung, Planungssitzung, Experten rein, Dokument raus, Dokument durch alle Hände, Rückfragen, Infragestellung. Und während das Dokument noch die Runde macht, hat sich die KI-Basis längst wieder verändert. Heute ist es umgekehrt. Das Bauen wird billig, das Risiko sind die langen Rituale selbst.
Manuela und Eliot reden Klartext über das „Immunsystem" jeder Firma. Jenen Reflex, der sich gegen alles Neue wehrt. Das haben wir schon immer so gemacht. Warum brauchen wir das?
In kleinen, wendigen Betrieben ist dieses Immunsystem schwach, und genau das ist gerade ihr größter Vorteil. Sie probieren aus, statt zu diskutieren. Größere Unternehmen und alteingesessene Strukturen können von genau diesen Betrieben überholt werden. Wie schnell bin ich? Wie anpassungsfähig bin ich? Das wird zum Marktkriterium.
Ein konkreter Weg raus aus der Blockade: eine eigene Unit, abgekoppelt vom Immunsystem der Firma, die die Rahmenbedingungen kennt, aber agiler agieren darf. Gerade im Tourismus fehlt oft die Innovations- oder Umsetzungsabteilung.
Themen landen beim IT-Techniker, der Support macht, aber nicht Entscheider oder Umsetzer ist. Dabei könnte ein freigestellter Mitarbeiter mit Agentic-Systemen heute vieles selbst umsetzen, in einem Bruchteil der Zeit und des Geldes.
Warum das so schwer fällt? Weil wir in statischem Denken feststecken und uns oft gar nicht bewusst ist, was schon alles geht. Fast alles im digitalen Raum lässt sich heute mit KI lösen, nicht nur unterstützen. Und trotzdem diskutieren wir noch, ob der Button links oder rechts hingehört. Der bessere Ansatz: der KI Ziel, Ausgangspunkt und Regeln vorgeben und den Weg dorthin loslassen. Wie sie innerhalb der Grenzen zum Ziel kommt, ist oft zweitrangig.
Dazu ein Werkzeug für mehr Innovation: stellt dumme Fragen. Nicht einmal im Jahr, sondern regelmäßig, am besten monatlich. Wenn es keine dumme Frage ist, ist es nur ein Feature, das nächste iPhone, kein echter Sprung. „Was, wenn man ein Handy falten könnte?" „Kann man mit einem Klick kaufen?" „Würdest du bei Fremden schlafen oder zu Fremden ins Auto steigen?" One-Click-Buy, Next-Day-Delivery, Airbnb, Uber. Alles galt einmal als unmöglich. Und wer eine Kamerafirma wie Kodak ist, muss sich fragen: Was ist, wenn die Leute keinen Film mehr kaufen? Was, wenn Kunden unser Produkt gar nicht mehr brauchen?
Manuela bringt das Ganze aus der Praxis auf den Punkt, unter anderem mit ihrer Aprilscherz-Hotelseite aus den GEO-Workshops und der Frage, was KI-Sichtbarkeit für Betriebe heute wirklich bedeutet. Wenn KI Websites nicht mehr lesen kann und Google die Linklisten abschafft, reicht es nicht, „im Herbst mal draufzuschauen".
Das Fazit dieser Folge: Eine Entscheidung aufzuschieben ist auch eine Entscheidung. Eine gegen Entwicklung. Wer nicht entscheidet, entscheidet sich für Stillstand. Und eine Fehlentscheidung kann besser sein als gar keine.
Also: Viel Spaß beim Entscheiden, Tun und Experimentieren. Und wenn du Teil des Ganzen bist, schick die Folge deinem Chef.
Mind/Machine. Der Podcast über KI, Menschen und die Frage, wie wir wirklich vorankommen. Mit Manuela Machner, spezialisiert auf KI im Tourismus, und Eliot Mannoia, digitaler Psychologe.
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Über diesen Podcast
Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz auf echte Emotion trifft?
In Mind / Machine öffnen Manuela Machner und Eliot Mannoia den Raum
zwischen Mensch, KI und Zukunft: ehrlich, neugierig, manchmal
unbequem. Für alle, die KI nicht nur nutzen, sondern verstehen
wollen - im Kopf, im Business und im Bauchgefühl. Jede Folge zeigt,
wie emotionale Intelligenz, Technologie und Bewusstsein unser Leben
verändern. Hör rein, bevor du nur noch reagieren kannst.
www.mind-machine.at Hosts: Manuela Machner - www.kinet.ai / Eliot
Mannoia - www.brandkarma.at
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