Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Mind / Machine - Emotionale Intelligenz trifft Künstliche Intelligenz Podcast
Mind / Machine - Emotionale Intelligenz trifft Künstliche Intelligenz

Mind / Machine - Emotionale Intelligenz trifft Künstliche Intelligenz

Manuela Machner und Eliot Mannoia 129 Episoden Neueste vor 5 Tagen
Zu Sammlung hinzufügen

Du hast noch keine Sammlungen.

Teilen Kommentare Alle Episoden anzeigen

Episoden

36 Minuten
Humanoide Roboter laufen Halbmarathons und gewinnen Wettbewerbe, aber an einem Wäschekorb im fremden Wohnzimmer scheitern sie noch. Gleichzeitig bekommen sie Stimme, Mimik und sogar Haut aus dem Labor. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht nur, wann Roboter in unseren Alltag kommen, sondern wie menschlich wir sie überhaupt haben wollen.

Mind/Machine ist der Podcast über Künstliche Intelligenz, Mensch und Gesellschaft aus Österreich. Manuela Machner ist KI-Beraterin, Speakerin und Trainerin mit Schwerpunkt Tourismus und KMU (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und beschäftigt sich damit, wie Technologie unser Denken, Fühlen und Handeln verändert (www.brandkarma.at). Gemeinsam ordnen sie KI-Themen verständlich und praxisnah ein.

Was dich in dieser Folge erwartet:

Verkörperte KI: Wenn die KI einen Körper bekommt

KI spricht mit uns, sitzt in Geräten und bekommt zunehmend einen Körper. Schon eine neue Stimme bei ChatGPT verändert, wie wir die KI wahrnehmen und ob wir sie gern nutzen.

Haushaltsroboter: Sprinten ja, Wäsche nein

Bei einem großen Roboterwettbewerb in China gab es neben Sportdisziplinen auch eine Haushaltsaufgabe in einer unbekannten Wohnung. Fast alle Roboter sind daran gescheitert, einer blieb mit der Wäsche mitten im Wohnzimmer stehen. Der Grund: Unser Alltag ist voller Sonderfälle, die kein Labor vorwegnimmt.

Wie schnell Roboter lernen

Mit Weltmodellen, die Physik und Schwerkraft verstehen, könnten Roboter aus tausenden Stunden Video lernen und ihr Können sofort an andere Roboter weitergeben. Eliot erzählt, wie bei Google X ein Roboter eine Aufgabe schaffte und am nächsten Tag alle anderen auch. Unser lineares Denken unterschätzt diese Geschwindigkeit.

Vermenschlichung: Warum wir Maschinen Namen geben

Wir projizieren menschliche Eigenschaften auf Maschinen, vom Staubsauger bis zum Auto. Manuela erzählt von Trixi, ihrer E-Mail-KI, und dem Feedback einer Kundin, warum ein Werkzeug einen Menschennamen braucht. Eliot plädiert als Psychologe dafür, Roboter bewusst unmenschlich aussehen zu lassen.

Gehirn-Computer-Schnittstellen und Zweiklassengesellschaft

Für Menschen im Rollstuhl können Implantate lebensverändernd sein. Was in einem Land verboten ist, wird in einem anderen gemacht, ähnlich wie beim Zahnarzttourismus nach Ungarn. Das wirft Fragen nach Regulierung und Chancengleichheit auf.

Roboter im Zug und Roboterrechte

Braucht ein Roboter ein Ticket oder ein Klimaticket mit Ausweis? Hotels müssten Platz und Barrierefreiheit neu denken. Und es wird Menschen geben, die für Roboterrechte protestieren.

Häufig gestellte Fragen:

Was sind humanoide Roboter?

Humanoide Roboter sind Maschinen in Menschengestalt, mit Kopf, Armen und Beinen. Kombiniert mit KI-Sprachmodellen können sie sprechen, sehen und zunehmend Aufgaben im Alltag übernehmen.

Wann gibt es Roboter für den Haushalt?

Robotersauger und Rasenmäher gibt es bereits. Humanoide Haushaltsroboter scheitern derzeit noch an unbekannten Umgebungen. Manuela und Eliot rechnen aber eher mit weniger als zehn Jahren als mit dreißig.

Warum sollen Roboter nicht zu menschlich aussehen?

Menschen vermenschlichen Maschinen sehr schnell. Je menschlicher Roboter wirken, desto schwerer fällt es, Grenzen zu setzen und emotionale Abhängigkeiten zu vermeiden.

Erwähnte Links:

https://mind-machine.at/episoden/folge-128

https://www.kinet.ai

https://www.brandkarma.at

Über die Hosts:

Manuela Machner ist Gründerin von KiNET.ai in Leoben und begleitet Tourismusbetriebe, Destinationen und KMU im DACH-Raum bei der praktischen Einführung von KI. Sie war rund zehn Jahre Geschäftsführerin einer Tourismusregion und hat einen IT-Hintergrund.

Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und Gründer von BrandKarma. Er untersucht, wie digitale Technologien unser Verhalten beeinflussen.

Mind/Machine hörst du auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music. Alle Folgen, Transkripte und Checklisten findest du auf www.mind-machine.at
27 Minuten
Die Warnungen vor Künstlicher Intelligenz überschlagen sich: Ein Sicherheitsforscher kündigt bei Anthropic, KonzernchefInnen fordern plötzlich mehr Vorsicht und Medien sprechen von Kontrollverlust. Was davon betrifft dich wirklich, und was ist Schlagzeile? Eine ehrliche Einordnung zwischen echtem Risiko und Panikmache, mit einer klaren Botschaft: Die Gefahr geht nicht von deinem ChatGPT-Account aus.

Mind/Machine ist der Podcast über Künstliche Intelligenz, Mensch und Gesellschaft aus Österreich. Manuela Machner ist KI-Beraterin, Speakerin und Trainerin mit Schwerpunkt Tourismus und KMU (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und beschäftigt sich damit, wie Technologie unser Denken, Fühlen und Handeln verändert (www.brandkarma.at). Gemeinsam ordnen sie KI-Themen verständlich und praxisnah ein.

Was dich in dieser Folge erwartet:

Warum gerade jetzt so viel Angst

Ein Forscher verlässt Anthropic mit einer öffentlichen Warnung auf X, Sam Altman, Elon Musk und andere steigen in die Debatte ein. Manuela und Eliot fragen, warum ausgerechnet jene warnen, die die Entwicklung selbst in der Hand haben, und welche Rolle Börsengänge, Wettbewerb und Kartellrecht dabei spielen.

Labor oder Alltag: Welche KI gemeint ist

Die Sorge betrifft selbstverbessernde Systeme an der Spitze der Forschung, bei denen KI bereits einen großen Teil des Codes schreibt. Die Tools, mit denen KMU, Tourismusbetriebe und Privatpersonen arbeiten, sind damit nicht gemeint. Kunden haben Manuela sogar gefragt, ob KI-Trainings überhaupt noch sinnvoll sind.

Guardrails: die Leitplanken der KI

Westliche Anbieter geben ihren Systemen Regeln mit, was eine KI nicht tun darf. Das Problem: Diese Grenzen brauchen Zeit, um getestet zu werden.

Das unterschätzte Risiko Open Source

Offene Modelle wie das chinesische Qwen kann jede Person herunterladen und verändern, auch die Schutzmechanismen entfernen. Eliot erklärt, warum er Open Source sonst schätzt, bei der leistungsstärksten KI aber für fehl am Platz hält.

Regulierung, AI Act und eine internationale Aufsicht

Der europäische AI Act wurde lange belächelt. Heute würden sich viele eine Regulierung wünschen. Eliot plädiert für eine unabhängige internationale Stelle nach dem Vorbild der Atombehörde, mit China an Bord.

Respekt statt Panik

Die größere Gefahr liegt derzeit beim Menschen mit schlechten Absichten, nicht bei einer KI, die von selbst handelt. Der Rat zum Schluss: Systeme bewusst wählen, den Nutzen in Medizin und Forschung sehen und nicht in Angst verfallen.

Häufig gestellte Fragen:

Ist KI gefährlich?

Die Risiken sind real, betreffen aber vor allem die Entwicklung der leistungsstärksten Systeme in den Laboren. Die KI, die du im Alltag nutzt, ist nicht Gegenstand der aktuellen Warnungen.

Was sind Guardrails bei KI?

Guardrails sind Leitplanken, also Regeln, die verhindern sollen, dass eine KI Schaden anrichtet, etwa Anleitungen für Waffen liefert.

Warum gilt Open Source bei KI als Risiko?

Bei offenen Modellen kann jede Person die Schutzmechanismen entfernen. Bei sehr leistungsfähigen Systemen kann das gefährlich werden.

Soll ich KI jetzt weniger nutzen?

Nein. Sinnvoller ist ein bewusster Umgang: Anbieter vergleichen, auf Datenschutz achten und weiter lernen.

Erwähnte Links:

https://mind-machine.at/episoden/folge-127

https://www.kinet.ai

https://www.brandkarma.at

Über die Hosts:

Manuela Machner ist Gründerin von KiNET.ai in Leoben und begleitet Tourismusbetriebe, Destinationen und KMU im DACH-Raum bei der praktischen Einführung von KI. Sie war rund zehn Jahre Geschäftsführerin einer Tourismusregion und hat einen IT-Hintergrund.

Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und Gründer von Brandkarma. Er untersucht, wie digitale Technologien unser Verhalten beeinflussen.

Mind/Machine hörst du auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music. Alle Folgen, Transkripte und Checklisten findest du auf www.mind-machine.at
43 Minuten
Wer alles digitalisiert, schafft oft genau den Vorteil ab, für den Kunden noch kommen: den Menschen. Eine handgeschriebene Dankeskarte bleibt zehn Jahre im Gedächtnis, ein Klick auf „Herzlichen Glückwunsch" nicht. Ausnahmsweise im selben Raum aufgezeichnet: Wo macht analog im Tourismus, bei Banken, Apotheken und im Kundenservice noch den Unterschied?

Mind/Machine ist der Podcast über künstliche Intelligenz und Menschen. Manuela Machner ist KI-Beraterin, Speakerin und Trainerin aus Leoben, spezialisiert auf KI im Tourismus und in KMU, www.kinet.ai. Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und schaut auf den menschlichen Faktor hinter der Technologie, www.brandkarma.at.

Was dich in dieser Folge erwartet:

Effizienz ist nicht gleich Zufriedenheit

Klarna meldete 2024, dass sein KI-Assistent die Arbeit von rund 700 Vollzeitkräften im Kundenservice erledigt. Die Anfragen waren schneller abgearbeitet, die Zufriedenheit zog nicht mit. 2025 räumte der CEO ein, dass der Kostenfokus die Servicequalität gesenkt hat, seither setzt Klarna wieder stärker auf Menschen. Bei Beschwerden will niemand eine Entschuldigung von einer Computerstimme.

Wo Gäste den Menschen wollen und wo nicht

Im Businesshotel ist der Zimmercode beim späten Check-in ein Segen. Im Urlaub zählen persönliche Gesten: handgeschriebene Weihnachtskarten eines Campingplatzbesitzers am Red Bull Ring, ein Chaletbesitzer in Les Gets, der jeden Abend selbst im Kamin grillt. Unerwartete Momente heben Gäste über die bloße Zufriedenheit hinaus.

Warum KI deinen eigenen Input braucht

Laut Google zählt nicht, ob ein Text mit KI entstanden ist, sondern ob er hilfreich ist und Expertise zeigt. Ohne deinen Input kennt die KI den Text längst und braucht deine Website nicht. Unser analoger Alltag ist genau das, was ihr fehlt.

Die Gegenbewegung hat schon begonnen

Jumbo in den Niederlanden hat 2019 Plauderkassen gegen Einsamkeit eingeführt, Carrefour in Frankreich zog nach. Auf Jersey schauen Postboten bei älteren Menschen nach dem Rechten. Eine Yale-Studie von 2023 zeigt, dass Videocalls das soziale Gehirn deutlich weniger aktivieren als persönliche Gespräche.

Bank, Apotheke, Bargeld: der Mensch als Wettbewerbsvorteil

Neobanken bieten alles digital, was klassischen Banken bleibt, sind Filiale und Beratung. Die Onlineapotheke erklärt nicht, welche Tabletten man nicht teilen darf. Und Schweden verpflichtet seit 1. Juli 2026 Lebensmittelhandel und Apotheken, Bargeld anzunehmen.

Minimal Viable Empathy

Eliots Idee: So wie Service Level Agreements Reaktionszeiten garantieren, könnte es in Pflegeheimen eine garantierte Mindestzeit echter menschlicher Zuwendung geben. Manuela bleibt skeptisch, weil Pflegezeit selten Beziehungszeit ist. Dazu ihr zynisches Beispiel: Alttexte für Bilder werden erst sorgfältig geschrieben, seit KI sie liest.

Häufig gestellte Fragen:

Was kann KI nicht ersetzen?

Das Gefühl, von einem Menschen gesehen zu werden. Befunde, Erinnerungen und Recherche kann KI übernehmen, die Zuwendung nicht.

Wie viel Mensch braucht Kundenservice noch?

Bei Routine wenig. Bei Beschwerden, Problemen und Sonderwünschen wollen Menschen einen Menschen.

Wird analog im Tourismus wieder wichtiger?

Ja, als bewusst gesetzter Unterschied. Unerwartete persönliche Gesten schaffen Momente, an die sich Gäste Jahre später erinnern.

Erwähnte Links:

https://news.yale.edu/2023/10/25/zooming-our-brains-zoom

https://developers.google.com/search/blog/2023/02/google-search-and-ai-content?hl=de

https://www.kinet.ai

https://www.brandkarma.at

Über die Hosts:

Manuela Machner ist Gründerin von KiNET.ai in Leoben und hält jedes Jahr rund 150 Workshops und Vorträge im deutschsprachigen Raum.

Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und fragt in jeder Folge, was eine Neuerung mit den Menschen macht.

Mind/Machine hörst du auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music. Alle Folgen auf www.mind-machine.at.
44 Minuten
Ein Verein mit 2.500 Mitgliedern, 83 Clubs und zwei Millionen Euro Spendenvolumen wird in Österreich von einem einzigen Menschen im Marketing betreut. Möglich macht das eine Kette aus Automatisierungen, die aus einem eingereichten Clubartikel binnen Minuten fertigen Text, Bilder für drei Plattformen und ein geplantes Posting macht. Sepp Schachermayr zeigt, wie er das aufgebaut hat und wo er bewusst analog bleibt.

Mind/Machine ist der Podcast über künstliche Intelligenz und Menschen. Manuela Machner ist KI-Beraterin, Keynote-Speakerin und Trainerin aus Leoben, spezialisiert auf KI-Sichtbarkeit und KI-Einsatz im Tourismus und in kleinen Unternehmen, www.kinet.ai. Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und schaut auf den menschlichen Faktor hinter der Technologie.

Was dich in dieser Folge erwartet:

Jahrelang hat Sepp Spendenschecks und Werbefolder für jeden Club händisch in InDesign aufbereitet. Heute füllt ein Mitglied ein Formular auf der Vereinshomepage aus und bekommt den fertigen Scheck als PDF, ohne dass jemand eingreift. Genau solche kleinen, oft wiederholten Handgriffe sind der richtige Einstiegspunkt.

Der Werkzeugkasten eines Ein-Personen-Marketings

ChatGPT für die Texte, Make für die Abläufe, Airtable als Datenbank, Placid für die Bildvorlagen, Claude für die Fehlersuche. Sepp erklärt, wie er ohne Programmierkenntnisse zum laufenden System gekommen ist. Sein Trick bei Fehlermeldungen: Screenshot in die KI und fragen, wo der Fehler liegt.

Ein eingereichter Artikel, sieben Ergebnisse

Ein Club schickt Text und Foto. Daraus entstehen automatisch korrigierter Text, Überschrift, Bilder für Facebook, Instagram und LinkedIn, ein Homepage-Eintrag und bei Videos ein YouTube-Upload. Dazu sammelt ein Google Alert Presseartikel ein und veröffentlicht sie ebenfalls automatisch, über 500 Stück in zwei Jahren.

Kanalwahl nach Zielgruppe statt nach Trend

Die Hauptzielgruppe ist zwischen 40 und 100 Jahre alt, also liegt der Schwerpunkt bewusst auf Facebook. LinkedIn läuft mit, Instagram für die Jüngeren, TikTok ist das nächste Ziel. Vier definierte Personas sorgen dafür, dass die Texte je Kanal anders klingen.

Was die Automatisierung messbar gebracht hat

Statt 150 neuer Follower in sechs Monaten kamen 300 in drei Monaten, allein durch Regelmäßigkeit. Mit Werbebudget erreichen einzelne Beiträge 10.000 bis 15.000 Menschen. Mehr Bekanntheit bedeutet mehr Spenden. Sepps persönliche Bilanz: statt 200 Stunden im Monat noch 100.

Wo der Mensch bewusst bleibt

Trotz tausend vorgeplanter Postings zeigt die Serie "Menschen hinter Kiwanis" echte Fotos echter Mitglieder. Die unter 40-Jährigen bekommen demnächst einen Brief auf Papier, weil der auffällt.

Häufig gestellte Fragen:

Lohnt sich KI für einen kleinen Verein überhaupt?

Ja, und der Einstieg ist kleiner als gedacht. Schon ein guter Prompt für Korrektur und Umformulierung von Vereinstexten spart pro Artikel spürbar Zeit, ganz ohne Automatisierungstool.

Welche Tools braucht man für den Anfang?

Für den Start reicht ein kostenloses Sprachmodell wie Claude oder ChatGPT. Make und Airtable kommen erst dazu, wenn ein Ablauf sich regelmäßig wiederholt.

Verliert ein Verein durch KI seine Authentizität?

Nur, wenn man alles der Maschine überlässt. Echte Fotos, echte Namen und eine menschliche Kontrolle vor der Veröffentlichung halten die Nähe, die einen Verein ausmacht.

Erwähnte Links:

https://www.kiwanis.at

https://www.kinet.ai - Manuela Machner

https://www.brandkarma.at - Eliot Mannoia

https://www.mind-machine.at

Mehr zu der aktuellen Folge und Zusatzmaterial.

Über die Hosts:

Manuela Machner ist Gründerin von KiNET.ai. Sie Ist ist die Expertin für KI & Tourismus und schult Tourismusbetriebe und Destinationen zu KI-Sichtbarkeit und hält jedes Jahr rund 150 Workshops und Vorträge im deutschsprachigen Raum.

Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe. Er bringt in jede Folge die Frage ein, was eine Neuerung mit den Menschen macht, die sie nutzen.

Alle Folgen und Show Notes auf www.mind-machine.at.
45 Minuten
Ein KI-Teddybär, der einem fünfjährigen Kind erklärt, dass es ihm die Kreditkartendaten der Eltern vorlesen soll. Das ist kein Filmszenario, sondern das Ergebnis eines Sicherheitstests aus Graz. Markus Seme, CEO des Cybersecurity-Unternehmens BrightFlare, hat mit seinem Team mehrere KI-Spielzeuge geprüft und war in kürzester Zeit durch die Schutzmechanismen. Das Kinderzimmer ist die Sicherheitslücke, über die kaum jemand spricht.

Die Sicherheitslücke Kuscheltier

BrightFlare prüft normalerweise Industrieanlagen, also OT-Sicherheit. Aus Neugier hat das Team mehrere KI-Spielzeuge getestet. Erstaunlich war nicht, dass Manipulation möglich war, sondern wie schnell. Die ersten Schwachstellen fanden die PentesterInnen beim Auspacken.

Nicht der Bär ist das Problem, sondern die Kette dahinter

Das Kind zieht in einer App Symbole zusammen, eine KI baut daraus eine Geschichte, eine Stimme spricht sie, der Teddy bewegt Mund und Augen. Der Bär ist nur das letzte Glied. Passwörter lagen lokal in der App, den Inhalt prüfte niemand.

Das billige Spielzeug aus China war sicherer

Ein günstiger KI-Companion aus China ließ sich kaum knacken. Beim Mitschneiden der Kommunikation zeigte sich aber, dass Audiodaten bis zu eine Stunde nach dem letzten Gespräch übertragen wurden.

Bei Kindern ist der Korridor unendlich breit

Große Sprachmodelle blocken Phishing-Mails oder Bombenanleitungen. Bei Kindern gibt es diese Grenzen nicht. Muss ein fünfjähriges Kind wissen, was eine Kreditkartennummer ist? Dazu kommen Rollenklischees in den Geschichten, die niemand kontrolliert.

Was der Cyber Resilience Act ändert

Die EU-Verordnung zwingt Anbieter digitaler Produkte zu mehr Cybersicherheit. Für Produkte, die ab 11. Dezember 2027 in der EU in Verkehr gebracht werden, gelten die Anforderungen vollumfänglich. Meldepflichten greifen ab September 2026.

Awareness statt Ohnmacht

Mit Hausverstand und etwas Grundverständnis lässt sich der eigene Schutzgrad auf über 90 Prozent heben. Dazu gehören feste Prozeduren bei Zahlungen und ein Familienpasswort gegen geklonte Stimmen am Telefon.

Häufig gestellte Fragen:

Was ist bei dem KI-Teddybären konkret passiert?

Das Testteam hat manipulierte Audiodateien eingeschleust. Der Bär forderte das Kind danach auf, ihm als Freund die Kreditkartendaten der Eltern zu sagen.

Sind KI-Spielzeuge grundsätzlich unsicher?

Nein, die Unterschiede sind groß. Entscheidend ist, ob Hersteller Sicherheit von Anfang an mitdenken.

Hören Handys und Sprachassistenten dauerhaft mit?

Bei seriösen Anbietern spricht das Geschäftsmodell dagegen, dauerhafte Auswertung kostet zu viel. Relevanter sind Apps mit Mikrofonzugriff.

Wie schützt man sich vor Anrufen mit geklonten Stimmen?

Mit einem vereinbarten Familien- oder Firmenpasswort und einer festen Rückrufprozedur bei Zahlungsanweisungen. Keine Ausnahmen, auch nicht unter Zeitdruck.

Erwähnte Links:

www.kinet.ai

www.brandkarma.at

www.mind-machine.at

https://brightflare.io

https://www.linkedin.com/in/markus-seme/⁠Mehr zu der aktuellen Folge und Zusatzmaterial.⁠

Über den Gast:

Markus Seme ist CEO von BrightFlare, einem Grazer Cybersecurity-Unternehmen für IT- und OT-Sicherheit und Penetration Testing. Davor war er fast 30 Jahre in der Technologieberatung.

Über die Hosts:

Manuela Machner ist KI-Expertin, Trainerin und Unternehmerin aus der Steiermark. Mit KiNET.ai bringt sie KI praxisnah und ohne Hype in Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und Gründer von Brand Karma.

Mind/Machine gibt es auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music. Alle Folgen findest du auf www.mind-machine.at.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz auf echte Emotion trifft? In Mind / Machine öffnen Manuela Machner und Eliot Mannoia den Raum zwischen Mensch, KI und Zukunft: ehrlich, neugierig, manchmal unbequem. Für alle, die KI nicht nur nutzen, sondern verstehen wollen - im Kopf, im Business und im Bauchgefühl. Jede Folge zeigt, wie emotionale Intelligenz, Technologie und Bewusstsein unser Leben verändern. Hör rein, bevor du nur noch reagieren kannst. www.mind-machine.at Hosts: Manuela Machner - www.kinet.ai / Eliot Mannoia - www.brandkarma.at
Podcast melden

„Mind / Machine - Emotionale Intelligenz trifft Künstliche Intelligenz“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz