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Beschreibung
vor 1 Tag
Vom klassischen „Spaltmaß-Deutschland“ direkt in das von Content
überflutete, postfaktische Zeitalter : Jannis Johannmeier sorgt
mit seinem provokanten Spiegel-Bestseller Propaganda for the Good
für mächtig Gesprächsstoff. Während traditionelle Unternehmen und
die Politik immer noch verzweifelt versuchen, die Menschen mit
drögen Zahlen, Daten und Fakten zu überzeugen, setzt sein Buch
auf ein radikaleres Werkzeug: die gezielte Orchestrierung von
Emotionen, um überhaupt noch Gehör zu finden. In dieser Folge von
How to Change spricht er mit Nils Wigger darüber, warum rein
rationale Kommunikation in einer überforderten Welt verpufft und
wie wir eine neue, verbindende Zukunftserzählung für Wirtschaft
und Gesellschaft gestalten müssen.
Jannis räumt auf mit dem Irrglauben, dass Fakten allein
ausreichen, um Menschen zu bewegen. Er erklärt auf Basis
neurowissenschaftlicher Erkenntnisse, warum das bewusste Denken
im Vergleich zum Unbewussten im alltäglichen Content-Dschungel
hoffnungslos unterlegen ist und wieso selbst die nobelste
Wahrheit heutzutage genauso inszeniert und verkauft werden muss
wie eine gut verpackte Lüge. Ein packendes Plädoyer für mehr Mut
zu großen Visionen, mitreißendem Entertainment und einer
Kommunikation, die den Menschen im Kern emotional packt, anstatt
ihn mit Tabellen zu langweilen.
Wir reden über:
11 Millionen vs. 10 Bits: Warum das unbewusste
Denken 200.000-mal mehr Informationen verarbeitet als die Ratio
und wie sich das Gehirn durch Emotionen vor digitaler
Überforderung schützt .
Leuchtturm vs. Taschenlampe: Warum uns
hunderte technische Taschenlampen auf offener See nicht
weiterhelfen und wieso ein emotionaler Leuchtturm unzählige
Daten und Fakten schlägt .
„Fuck normal, we want magic“: Warum CEOs und
politische Entscheider heute zu erstklassigen
Geschichtenerzählern werden müssen und weshalb Zahlen in der
modernen Kommunikation oft nur eine Arbeitsrechtfertigung sind
.
Kommunikationsleitfaden vs. Propaganda: Warum
der Buchtitel Propaganda for the Good bewusst provokant gewählt
wurde und ein braver „Kommunikationsleitfaden 2030“ im Regal
ungelesen verstaubt wäre .
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