Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 2 Tagen
Vom High-Tech-Mekka im Silicon Valley direkt in die europäische
Realität der Energiekrise: Gilles Backhus baut mit Tensordyne den
wohl heißesten Nvidia-Herausforderer. Während die Politik
Milliarden in gigantische, stromhungrige Rechenzentren pumpen
will, setzt das mit über 200 Millionen Euro finanzierte Startup
auf radikale Effizienz. In dieser Folge von How to Change spricht
er mit Nils Wigger darüber, warum wir aktuell ein
US-Wirtschaftsmodell importieren, das bei europäischen
Strompreisen zum Scheitern verurteilt ist.
Gilles räumt auf mit dem blinden Fleck der deutschen KI-Debatte:
der Token-Ökonomie (Tokenomics). Er erklärt, warum digitale
Souveränität nicht durch die Größe eines Rechenzentrums
entschieden wird, sondern durch die knallharte Metrik „Tokens pro
Watt“. Ein Gespräch über den Irrsinn von 25-Cent-Strompreisen,
logarithmische Mathematik und die Mission, gute KI für den
europäischen Mittelstand bezahlbar zu machen.
Wir reden über:
Das Basketballfeld-Szenario: Wie man den
Energiehunger von 18 klassischen Nvidia-Rechenzentren (100 MW)
auf gerade mal 3 hocheffiziente Felder (12 MW)
zusammenschrumpft.
3 Cent vs. 25 Cent: Warum die US-Infrastruktur
blind für Betriebskosten ist und Europa bei den aktuellen
Energiepreisen einen wirtschaftlichen Drahtseilakt hinlegt.
Die neue Token-Ökonomie: Warum der Preis pro
Token die wichtigste Währung der Zukunft ist und warum
KI-Produkte in Europa ohne neue Hardware-Ansätze schlicht zu
teuer werden.
Das 200-Millionen-Euro-Phantom: Wie das Team –
aufgeteilt in Silicon-Valley-Hardware-Veteranen und Münchner
Software-Gurus – klammheimlich die Industrie-Schwergewichte als
Investoren gewonnen hat.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Weitere Episoden
39 Minuten
vor 1 Monat
28 Minuten
vor 2 Monaten
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.