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Beschreibung
vor 2 Tagen
00:00 Das "Fatigue-Management" im Alltag: muskulärer Erschöpfung
und einer systemischen Ermüdung unterscheiden
07:45 Morgens Laufen, abends Heben: Was muss ich zwischen den
Einheiten essen?
13:24 Macht es Sinn barfuß zu Beugen, um beim Laufen zu
profitieren?
17:03 Laufen mit Nasenatmung: Vorteil für die CO2-Toleranz oder
unnötige Limitierung?
19:32 Warum fühlt sich die gleiche Übung an unterschiedlichen
Maschinen so anders an?
21:25 Outro
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Die Podcast-Folge behandelt zentrale Fragen rund um Regeneration,
Ernährung, Training und Atmung. Zunächst wird zwischen lokaler
muskulärer Erschöpfung und systemischer Ermüdung des zentralen
Nervensystems unterschieden. Während sich Muskeln nach Belastung
oft relativ schnell erholen, zeigt sich ZNS-Ermüdung eher in
anhaltender mentaler Müdigkeit, Antriebslosigkeit und sinkender
Leistungsbereitschaft. Um die Erholung besser einzuschätzen,
werden mehrere Marker empfohlen: der morgendliche Ruhepuls,
Veränderungen der Körpertemperatur, eine subjektive tägliche
Skala zu Stimmung, Schlaf und Trainingslust, objektive
Leistungsmarker wie Sprungkraft oder Handkraft sowie langfristig
auch Blutwerte wie Harnstoff, Testosteron, Ferritin oder CK.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ernährung zwischen zwei
Trainingseinheiten an einem Tag. Direkt nach der ersten Einheit
sollte der Fokus auf Rehydratation und Kohlenhydraten liegen, da
in dieser Phase die Auffüllung der Speicher besonders günstig
ist. Als einfache Lösung wird etwa Milchprotein mit Banane
genannt, weil so Kohlenhydrate, Eiweiß, Elektrolyte und
Flüssigkeit kombiniert werden. Fett sollte in dieser Phase eher
gering gehalten werden, um die Verdauung nicht zu bremsen. Auch
Natrium kann die Aufnahme von Glucose und Aminosäuren
unterstützen. Vor der zweiten Einheit wird eine moderate
Flüssigkeitszufuhr empfohlen.
Beim Thema Schuhe wird zwischen Barfußschuhen und
Gewichtheberschuhen differenziert. Barfußschuhe verbessern
Propriozeption und Fußmuskulatur, sind aber bei schweren
Grundübungen oft zu instabil. Gewichtheberschuhe bieten hier
durch harte Sohle und erhöhte Ferse mehr Stabilität und können
Mobilitätsdefizite ausgleichen. Für Maschinen, Conditioning oder
Yoga können Barfußschuhe dennoch sinnvoll sein.
Außerdem wird Nasenatmung beim Laufen als Methode zur
Verbesserung der CO2-Toleranz und Atemökonomie besprochen.
Anfangs begrenzt sie zwar die Intensität, kann langfristig aber
Vorteile bringen. Abschließend geht es um Widerstandskurven
verschiedener Trainingsgeräte: Maschinen, Kabel und freie
Gewichte setzen unterschiedliche Reize, weshalb eine
Übungsrotation für den Muskelaufbau sinnvoll sein kann.
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