"Wo beginnt Versöhnung?“ – Gespräch mit Prof. Dr. Christoph Ohly

"Wo beginnt Versöhnung?“ – Gespräch mit Prof. Dr. Christoph Ohly

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche
In der Donnerstags-Folge von "Blick in die Bibe" spricht Prof. Dr.
Christoph Ohly zunächst über seinen Weg zum Priester. Er beschreibt
seine Berufung als ein Mosaik aus vielen kleinen Erfahrungen,
Begegnungen und Vorbildern. Familie, Ministrantenzeit,
Jugendarbeit, Musik und prägende Menschen im Glauben haben ihn auf
diesem Weg begleitet. Wer heute über das Priesteramt nachdenkt,
sollte nach seiner Überzeugung Mut haben, auf Gottes Ruf zu hören
und auf dessen Führung zu vertrauen.Beim Evangelium steht die Frage
im Mittelpunkt, was echte Gerechtigkeit bedeutet. Jesus gehe es vor
allem um Liebe, Barmherzigkeit und Versöhnung. Prof. Ohly betont,
dass ein glaubwürdiger Glaube immer auch den Umgang mit anderen
Menschen einschließt. Sein eindringlicher Appell: Streit nicht
einfach stehen lassen, sondern immer wieder den Weg zum Gespräch
und zum Frieden suchen. Eine Folge mit persönlichen
Einblicken, klaren Gedanken und einem Impuls, der lange nachklingt
– und neugierig macht auf die ganze Geschichte dahinter.Aus dem
Matthäusevangelium: In jener Zeit sprach Jesus zu seinen
Jüngern: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der
Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das
Himmelreich kommen. Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt
worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemanden tötet, soll
dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem
Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu
seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates
verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du Narr!, soll dem Feuer der
Hölle verfallen sein. Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und
dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass
deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst
mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe! Schließ ohne
Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem
Weg zum Gericht bist! Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter
bringen und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben und
du wirst ins Gefängnis geworfen. Amen, ich sage dir: Du kommst von
dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast. (Mt
5,20-26)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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