"Beten verändert zuerst mich selbst" – Gespräch mit Sebastian Appolt

"Beten verändert zuerst mich selbst" – Gespräch mit Sebastian Appolt

vor 4 Tagen
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Beschreibung

vor 4 Tagen
Am Dienstag im "Blick in die Bibel" erzählt Sebastian Appolt, wie
er als Präses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)
und Kaplan in Neuss zwischen Strategiearbeit für die Jugend und
sehr naher Seelsorge im Alltag lebt. Er liebt gerade diese Mischung
aus großen Entscheidungen und besonderen Lebensmomenten wie Geburt,
Hochzeit, Tod oder Erstkommunion. Im Blick auf das
Tagesevangelium, in dem Jesus zur Feindesliebe aufruft, betont
Appolt, dass Gottes Vollkommenheit ein Ziel bleibt, dem man sich
nur annähern kann – zu erreichen ist es für Menschen nicht. Ein
erster Schritt zur Feindesliebe besteht für den Priester darin, den
anderen verstehen zu wollen und das Liebenswerte in jedem Menschen
zu suchen. Beten verändert dabei vor allem den eigenen Blick, meint
der Jugendseelsorger des Erzbistums Köln.Aus dem
Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten
lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure
Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder
eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen
über Bösen und Guten und er lässt regnen über Gerechte und
Ungerechte. Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben,
welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die
Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit
Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Seid also vollkommen,
wie euer himmlischer Vater vollkommen ist!( Ständige
Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher
im deutschen Sprachgebiet)

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