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vor 18 Stunden
Bei Pricing Friends geht es fast immer um Zahlen. In Folge 130
dreht Dr. Sebastian Voigt den Blick einmal um und fragt, wie stark
die Wahrnehmung eines Preises davon abhängt, in welche Worte man
ihn packt. Zu Gast ist Anne-Kathrin Gerstlauer, die mit ihrem
Newsletter TextHacks rund 20.000 Menschen pro Woche zeigt, wie sie
besser schreiben. Schon der Einstieg macht deutlich, dass
Preiskommunikation kein Beiwerk ist, sondern mitentscheidet, ob aus
Interesse ein Kauf wird. Eine nackte Zahl wirkt im Kopf anders als
dieselbe Zahl, die in eine Szene, einen Vergleich oder eine Frage
eingebettet ist. Gerstlauer arbeitet mit vier Methoden, die
denselben Preis kleiner und greifbarer machen. Bei der
Vergleichsmethode stellt sie den Preis neben etwas Alltägliches,
allerdings nur, solange der Vergleich neu ist, denn das abgenutzte
Bild vom Coffee to go löst im Gehirn längst nichts mehr aus. Mit
der Zeitmethode rechnet sie hohe Beträge herunter, sodass aus 3.600
Euro im Jahr rund 10 Euro am Tag werden. Die Kontrastmethode ankert
bewusst an einer viel größeren Zahl, während die Fragemethode
Kunden über eine gezielte Frage selbst auf den Wert kommen lässt.
Über allem steht für sie ein einfaches Prinzip, nämlich konkret zu
zeigen statt zu behaupten. Wie Gerstlauer es auf den Punkt bringt:
„Tolles Produkt – aber kannst du es nicht fotografieren, wirst du
es nicht kaufen". Über den Gast Anne-Kathrin Gerstlauer schreibt
den Newsletter TextHacks und zeigt darin jede Woche rund 20.000
Abonnent:innen, wie sie besser schreiben. Zuvor war sie
Journalistin, baute bei der Zeit den Bereich Campus Online auf und
war stellvertretende Chefredakteurin von Watson.de. Seit rund vier
Jahren ist sie selbstständig und gibt Workshops, Keynotes und
Beratungen rund um Sprache und KI, längst nicht mehr nur für
Medien, sondern auch für Verbände, Politik und Wirtschaft.
dreht Dr. Sebastian Voigt den Blick einmal um und fragt, wie stark
die Wahrnehmung eines Preises davon abhängt, in welche Worte man
ihn packt. Zu Gast ist Anne-Kathrin Gerstlauer, die mit ihrem
Newsletter TextHacks rund 20.000 Menschen pro Woche zeigt, wie sie
besser schreiben. Schon der Einstieg macht deutlich, dass
Preiskommunikation kein Beiwerk ist, sondern mitentscheidet, ob aus
Interesse ein Kauf wird. Eine nackte Zahl wirkt im Kopf anders als
dieselbe Zahl, die in eine Szene, einen Vergleich oder eine Frage
eingebettet ist. Gerstlauer arbeitet mit vier Methoden, die
denselben Preis kleiner und greifbarer machen. Bei der
Vergleichsmethode stellt sie den Preis neben etwas Alltägliches,
allerdings nur, solange der Vergleich neu ist, denn das abgenutzte
Bild vom Coffee to go löst im Gehirn längst nichts mehr aus. Mit
der Zeitmethode rechnet sie hohe Beträge herunter, sodass aus 3.600
Euro im Jahr rund 10 Euro am Tag werden. Die Kontrastmethode ankert
bewusst an einer viel größeren Zahl, während die Fragemethode
Kunden über eine gezielte Frage selbst auf den Wert kommen lässt.
Über allem steht für sie ein einfaches Prinzip, nämlich konkret zu
zeigen statt zu behaupten. Wie Gerstlauer es auf den Punkt bringt:
„Tolles Produkt – aber kannst du es nicht fotografieren, wirst du
es nicht kaufen". Über den Gast Anne-Kathrin Gerstlauer schreibt
den Newsletter TextHacks und zeigt darin jede Woche rund 20.000
Abonnent:innen, wie sie besser schreiben. Zuvor war sie
Journalistin, baute bei der Zeit den Bereich Campus Online auf und
war stellvertretende Chefredakteurin von Watson.de. Seit rund vier
Jahren ist sie selbstständig und gibt Workshops, Keynotes und
Beratungen rund um Sprache und KI, längst nicht mehr nur für
Medien, sondern auch für Verbände, Politik und Wirtschaft.
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53 Minuten
vor 3 Wochen
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