E-Autoreifen: Was passiert, wenn der falsche drauf ist

E-Autoreifen: Was passiert, wenn der falsche drauf ist

vor 18 Stunden
Im Gespräch mit Nils-Hendrik Schröder, Team Manager Europe OE Hankook
25 Minuten
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Podcast
Podcaster
Aktuelle Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und mehr

Beschreibung

vor 18 Stunden
Im aktuellen Podcast spreche ich mit Nils-Hendrik Schröder, Team
Manager Europe OE beim Hankook-Büro in Hannover. Sein Arbeitsfeld
ist die Erstausrüstung: jene Reifen, die ein Neuwagen bereits ab
Werk trägt. Was nach einem Nischenthema klingt, entpuppt sich
schnell als einer der unterschätztesten Aspekte der
Elektromobilität. Nils erklärt, was hinter dem Begriff Original
Equipment steckt, warum jeder Reifen für jedes Fahrzeugmodell
individuell nach Lastenheft des Automobilherstellers entwickelt
wird und weshalb dieser Prozess zwei bis vier Jahre dauern kann.
Erstausrüstung ist dabei mehr als Technik: Sichtbarkeit,
Markenimage und langfristige Kundenbindung hängen daran, ob eine
Reifenmarke ab Werk auf einem Neuwagen rollt. Ein zentrales Thema
des Gesprächs ist der Rollwiderstand. Mit dem Hochlauf der
Elektromobilität hat er sich zum dominierenden Entwicklungsziel
entwickelt, denn er bestimmt unmittelbar die Reichweite eines
E-Autos. Das bisherige A-Label des EU-Energielabels reicht laut
Nils längst nicht mehr aus, um die feinen Unterschiede zwischen den
Spitzenprodukten abzubilden. Gleichzeitig müssen Nasshaftung,
Bremseigenschaften und Haltbarkeit im Gleichgewicht bleiben. Mit
dem ION-Profil hat Hankook eine eigene Reifenfamilie für
Elektrofahrzeuge entwickelt: optimiert auf Rollwiderstand,
Tragfähigkeit und ein reduziertes Innenraumgeräusch durch
Soundabsorber-Technologie. Was passiert, wenn Fahrer:innen
stattdessen auf nicht E-Auto-spezifische Reifen zurückgreifen,
erklärt Nils ebenso klar wie die Frage, welche Entwicklungsthemen
die nächsten zehn Jahre prägen werden: Abrieb, Geräusch und ein
wachsender Anteil nachhaltiger Rohstoffe in den Lastenheften der
Automobilhersteller.
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