Wie man dem Arschloch-Chef die Macht entzieht.

Wie man dem Arschloch-Chef die Macht entzieht.

vor 1 Monat
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Beschreibung

vor 1 Monat

In dieser Folge reden Jens und Jörg über die enormen emotionalen
und professionellen Herausforderungen, mit denen Mitarbeitende
konfrontiert werden, wenn sie einem toxischen Vorgesetzten – dem
sogenannten „persönlichen Arschloch“ – ausgesetzt sind.


Jens Alsleben teilt dabei ein eindrückliches Praxisbeispiel eines
Klienten, dessen Chef vor Kunden durch massives Overpromising
glänzt und die Verantwortung für die unhaltbare Lieferung
komplett auf sein Team abwälzt. Dieses hoch manipulative
Verhalten und der damit einhergehende Vertrauensbruch führen bei
Betroffenen oft zu beruflicher Ohnmacht, Dauerstress und starken
Angstzuständen.


Die Episode beleuchtet praxisnahe Konzepte, um sich aus dieser
reaktiven Opferrolle zu befreien und wieder handlungsfähig zu
werden. Jörg und Jens analysieren, warum die Definition eines
„Arschlochs“ stets eine eigene Bewertung ist, die getriggert
wird, wenn fundamentale persönliche Werte verletzt werden. Ein
wesentliches Werkzeug zur Bewältigung ist der Perspektivenwechsel
hin zum „souveränen Über-Ich“. Dieser mentale Ansatz hilft dabei,
emotionale Attacken aus einer Distanz zu betrachten, eigene
Handlungsmöglichkeiten wieder klar zu erkennen und die Situation
deutlich gelassener auszufüllen.


Darüber hinaus geben die beiden tiefe Einblicke in die
psychologische Beziehungsdynamik solcher Konflikte. Es wird
besprochen, wie Betroffene lernen können, dem Gegenüber bewusst
die Macht zu entziehen, indem sie die innere Konzeption des Chefs
von einer Bedrohung zu einem bedauernswerten „armen Würstchen“
oder schlichtweg einem Inkompetenten verändern. Solche
strategischen Umbewertungen ermöglichen es, emotionale Trigger zu
kontrollieren, sich wirksam abzugrenzen und kompromisslos
Augenhöhe einzufordern. Ein weiterer essenzieller Kern der Folge
ist das Erreichen der ultimativen „inneren Freiheit“.


Wer versteht, dass toxische Personen oft nur jene schikanieren,
die durch ihr Selbstbild dazu einladen, kann diesen Teufelskreis
durchbrechen. Durch klare Entscheidungen, das Aufzeigen von
Grenzen und eine veränderte innere Haltung werden Hörer ermutigt,
sich niemals völlig ausgeliefert zu fühlen und langfristig stark
im Sturm zu bleiben.


Bis zum nächsten Mal, haltet durch und bleibt entspannt!
Euer Jens, Jörg und Gustav.
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