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Beschreibung
vor 6 Tagen
Maria Magdalena begegnet am Ostermorgen der Leere – und findet doch
neues Leben. Für Pfarrer Michael Lehmler ist diese Szene vor allem
eine Geschichte großer Liebe und tiefer Berührbarkeit. Im Gespräch
erzählt er, wie ihn sein Wechsel aus der Pfarrseelsorge zu den
Alexianern in Köln verändert hat und warum er heute versucht, im
Gegenüber den Segen Gottes zu entdecken. Das Evangelium zeigt für
ihn: Gerade in Tränen und Schmerz kann Gott Menschen neu
ansprechen. "Weinen ist eine sehr große Gabe, und dahinter verbirgt
sich eine sehr große Liebe." Besonders bewegt ihn der Moment, in
dem Jesus Maria beim Namen ruft: "Das zeigt die Dichte und
Intimität der Beziehung zwischen Jesus und Maria Magdalena." Seine
Ermutigung für den Tag: „Nimm die Engel in deinem Leben wahr, die
dich ins Leben hinführen wollen.“ – Hören Sie rein und entdecken
Sie am Festtag der Hl. Maria Magdalena einen überraschenden Blick
auf das Osterevangelium.Aus dem Johannesevangelium:Am ersten Tag
der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel
war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da
lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte,
und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und
wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat. Maria stand draußen vor
dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die
Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern
sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße
des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau,
warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn
weggenommen, und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie
das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste
aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum
weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte
zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn
gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da
wandte sie sich ihm zu und sagte auf hebräisch zu ihm: Rabbuni!,
das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn
ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen: Geh aber zu meinen
Brüdern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu
eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala
ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn
gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte. (Joh
20,1-2.11-18)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
neues Leben. Für Pfarrer Michael Lehmler ist diese Szene vor allem
eine Geschichte großer Liebe und tiefer Berührbarkeit. Im Gespräch
erzählt er, wie ihn sein Wechsel aus der Pfarrseelsorge zu den
Alexianern in Köln verändert hat und warum er heute versucht, im
Gegenüber den Segen Gottes zu entdecken. Das Evangelium zeigt für
ihn: Gerade in Tränen und Schmerz kann Gott Menschen neu
ansprechen. "Weinen ist eine sehr große Gabe, und dahinter verbirgt
sich eine sehr große Liebe." Besonders bewegt ihn der Moment, in
dem Jesus Maria beim Namen ruft: "Das zeigt die Dichte und
Intimität der Beziehung zwischen Jesus und Maria Magdalena." Seine
Ermutigung für den Tag: „Nimm die Engel in deinem Leben wahr, die
dich ins Leben hinführen wollen.“ – Hören Sie rein und entdecken
Sie am Festtag der Hl. Maria Magdalena einen überraschenden Blick
auf das Osterevangelium.Aus dem Johannesevangelium:Am ersten Tag
der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel
war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da
lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte,
und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und
wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat. Maria stand draußen vor
dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die
Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern
sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße
des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau,
warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn
weggenommen, und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie
das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste
aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum
weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte
zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn
gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da
wandte sie sich ihm zu und sagte auf hebräisch zu ihm: Rabbuni!,
das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn
ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen: Geh aber zu meinen
Brüdern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu
eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala
ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn
gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte. (Joh
20,1-2.11-18)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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