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Beschreibung
vor 4 Tagen
Christoph Dittrich, Generalintendant der Städtischen Theater
Chemnitz, hatte 2015 die Idee, dass Chemnitz sich als
Kulturhauptstadt 2025 bewerben sollte, saß später in den
vorbereitenden Gremien und war zwei Jahre Interimsgeschäftsführer
der Kulturhauptstadt GmbH. 2021 übernahm Stefan Schmidtke. Zusammen
gebaren sie bereits damals die Idee sich für die Ausrichtung des
Festivals „Theater der Welt“ im Jahr 2026 zu bewerben. Vom 18. Juni
bis 05. Juli nun findet es statt, ausgerichtet von den Theatern
Chemnitz, der Festival Academy Brüssel und der Kulturhauptstadt
Europas Chemnitz 2025 GmbH. Deutschlands größtes internationales
Festival für zeitgenössische Bühnenkunst wird seit 1981 alle drei
Jahre in einer anderen Stadt ausgetragen. An 18 Festivaltagen
werden in diesem Jahr in Chemnitz 33 Produktionen von Künstlerinnen
und Künstlern aus allen Kontinenten zur Aufführung kommen. Erstmals
in der Geschichte des Festivals teilte sich ein neunköpfiges
internationales Kuratoren-Team die künstlerische Leitung. Fragen
von Identität, Herkunft, Machtverhältnissen und Sichtbarkeit ziehen
sich durch zahlreiche Produktionen. Eröffnet wird das Festival am
18. Juni mit „Paper Planet“ des australischen „Polyglot Theatre“
und mit der europäischen Erstaufführung von „Split Tooth:
Saputjiji“ von der kanadischen Künstlerin Tanya Tagaq.
In Dresden wurde Christoph Dittrich 1966 geboren. Bereits während
der Schulzeit erhielt er einen Instrumental-. Gesangs- und
Chorleiter-Ausbildung. Von 1986 bis 1991 studierte er an der
Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden Tuba, Gesang
und Musikpädagogik. Zudem nahm er Kammermusik-Unterricht in der
Meisterklasse von Prof. Ludwig Güttler. 1987 gründete Christoph
Dittrich das Blechbläser-Ensemble „Dresden Brass Quintet“, mit dem
er zahlreiche Konzert gab, Festivals besuchte und CDs aufnahm. Von
1991 bis 2002 war er Musiker und dramaturgischer Mitarbeiter der
Elbland Philharmonie Sachsen und von 2002 bis 2012 deren
geschäftsführender Intendant. Ab 2006 gab es eine Zusammenarbeit
mit dem Theater Junge Generation Dresden. Christoph Dittrich hielt
zudem Gastvorlesungen an der TU Dresden und der Dresden
International University und promovierte 2008 im Bereich
Musikwissenschaften zu Komponisten der 1960er bis 1980er Jahre. Im
gleichen Jahr übernahm er die Leitung der Meissner Burgfestspiele.
Mit der Spielzeit 2013/2014 wurde Christoph Dittrich
Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz. Er ist über
diese Tätigkeit hinaus Vorstandsmitglied des Landesverbandes
Sachsen des Deutschen Bühnenvereins, den er von 2010 bis 2019 als
Vorsitzender führte. 2020 wurde Christoph Dittrich zum Präsidenten
der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gewählt.
Moderation: Carsten Tesch
Redaktion: Angelika Zapf
Chemnitz, hatte 2015 die Idee, dass Chemnitz sich als
Kulturhauptstadt 2025 bewerben sollte, saß später in den
vorbereitenden Gremien und war zwei Jahre Interimsgeschäftsführer
der Kulturhauptstadt GmbH. 2021 übernahm Stefan Schmidtke. Zusammen
gebaren sie bereits damals die Idee sich für die Ausrichtung des
Festivals „Theater der Welt“ im Jahr 2026 zu bewerben. Vom 18. Juni
bis 05. Juli nun findet es statt, ausgerichtet von den Theatern
Chemnitz, der Festival Academy Brüssel und der Kulturhauptstadt
Europas Chemnitz 2025 GmbH. Deutschlands größtes internationales
Festival für zeitgenössische Bühnenkunst wird seit 1981 alle drei
Jahre in einer anderen Stadt ausgetragen. An 18 Festivaltagen
werden in diesem Jahr in Chemnitz 33 Produktionen von Künstlerinnen
und Künstlern aus allen Kontinenten zur Aufführung kommen. Erstmals
in der Geschichte des Festivals teilte sich ein neunköpfiges
internationales Kuratoren-Team die künstlerische Leitung. Fragen
von Identität, Herkunft, Machtverhältnissen und Sichtbarkeit ziehen
sich durch zahlreiche Produktionen. Eröffnet wird das Festival am
18. Juni mit „Paper Planet“ des australischen „Polyglot Theatre“
und mit der europäischen Erstaufführung von „Split Tooth:
Saputjiji“ von der kanadischen Künstlerin Tanya Tagaq.
In Dresden wurde Christoph Dittrich 1966 geboren. Bereits während
der Schulzeit erhielt er einen Instrumental-. Gesangs- und
Chorleiter-Ausbildung. Von 1986 bis 1991 studierte er an der
Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden Tuba, Gesang
und Musikpädagogik. Zudem nahm er Kammermusik-Unterricht in der
Meisterklasse von Prof. Ludwig Güttler. 1987 gründete Christoph
Dittrich das Blechbläser-Ensemble „Dresden Brass Quintet“, mit dem
er zahlreiche Konzert gab, Festivals besuchte und CDs aufnahm. Von
1991 bis 2002 war er Musiker und dramaturgischer Mitarbeiter der
Elbland Philharmonie Sachsen und von 2002 bis 2012 deren
geschäftsführender Intendant. Ab 2006 gab es eine Zusammenarbeit
mit dem Theater Junge Generation Dresden. Christoph Dittrich hielt
zudem Gastvorlesungen an der TU Dresden und der Dresden
International University und promovierte 2008 im Bereich
Musikwissenschaften zu Komponisten der 1960er bis 1980er Jahre. Im
gleichen Jahr übernahm er die Leitung der Meissner Burgfestspiele.
Mit der Spielzeit 2013/2014 wurde Christoph Dittrich
Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz. Er ist über
diese Tätigkeit hinaus Vorstandsmitglied des Landesverbandes
Sachsen des Deutschen Bühnenvereins, den er von 2010 bis 2019 als
Vorsitzender führte. 2020 wurde Christoph Dittrich zum Präsidenten
der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gewählt.
Moderation: Carsten Tesch
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