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Beschreibung
vor 2 Monaten
1946 wurde die Deutsche Film AG gegründet. Die dort produzierten
und vom Staat finanziell geförderten Filme waren eng mit den
politischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen der DDR
verbunden. Doch die DEFA war stets mehr als nur ein
Propagandainstitut, so der verstorbene Filmhistoriker, von bis 2020
Vorstand der DEFA-Stiftung, Ralf Schenk. Sie sei in ihren besten
Zeiten und Filmen ein Seismograph der Wirklichkeit gewesen. Seit
1955 gehörte auch das Studio für Trickfilme in Dresden zur DEFA.
Die 1998 gegründete DEFA-Stiftung bewahrt den an die 12.000
Produktionen umfassenden DEFA-Filmstock als wesentlichen Teil des
deutschen Filmerbes und bereitet ihn für Kino- und
Fernsehausstrahlungen auf, sowie zur Verbreitung auf DVD, Bluray
oder als Stream. Auf dem YouTube Channel DEFA Filmwelt präsentiert
sie eine Auswahl von Spiel-, Dokumentar- und Trickfilmen aus dem
reichen Bestand der DDR-Kinoproduktionen, darunter sind auch
bislang unveröffentlichte, bzw. nicht mehr auf DVD erhältliche
Titel. Viele davon werden in neuer Digitalisierung präsentiert. Die
Berliner Medienwissenschaftlerin Stefanie Eckert übernahm 2020
Vorstand der DEFA-Stiftung. Seit 2001 bereits war sie bei der DEFA
beschäftigt. Im Jubiläumsjahr 2026 nun freut sich Stefanie Eckert
besonders diese Einladung auszusprechen zu können: „80 Jahre DEFA:
Feiern Sie mit uns das Filmerbe - lizenzfrei!“. Vom 14. bis 17. Mai
können deutschlandweit alle Kinobetreiberinnen und Kinobetreiber
alle DEFA-Produktionen, die im Rahmen des Förderprogramms Filmerbe
digitalisiert wurden, ohne Leih- und Lizenzgebühren im Kino zeigen.
1980 in Ost-Berlin geboren, machte Stefanie Eckert 1998 nach einem
einjährigen Aufenthalt ihren Highschoolabschluß in Minneapolis,
Minnesota/ USA, beendete 2000 das Gymnasium mit Abitur in Berlin
und studierte Kulturwissenschaft und in den Nebenfächern
Amerikanistik und Betriebswirtschaftslehre an der
Humboldt-Universität zu Berlin. 2004 bis 2006 studierte sie
Audiovisuelle Medienwissenschaften an der Hochschule für Film und
Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam Babelsberg und schloß 2007 einen
Fernstudiengang zur Filmkauffrau ab. Seit 2001 ist Stefanie Eckert
für die DEFA-Stiftung tätig, zunächst als Praktikantin, dann als
studentische Hilfskraft, anschließend Referentin des Vorstands und
seit 2020 Vorstand der DEFA-Stiftung. Und, Stefanie Eckert hält
noch immer an dem Jugendtraum fest, irgendwann ein eigenes Kino zu
eröffnen. Moderation Thomas Bille
Redaktion: Angelika Zapf
und vom Staat finanziell geförderten Filme waren eng mit den
politischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen der DDR
verbunden. Doch die DEFA war stets mehr als nur ein
Propagandainstitut, so der verstorbene Filmhistoriker, von bis 2020
Vorstand der DEFA-Stiftung, Ralf Schenk. Sie sei in ihren besten
Zeiten und Filmen ein Seismograph der Wirklichkeit gewesen. Seit
1955 gehörte auch das Studio für Trickfilme in Dresden zur DEFA.
Die 1998 gegründete DEFA-Stiftung bewahrt den an die 12.000
Produktionen umfassenden DEFA-Filmstock als wesentlichen Teil des
deutschen Filmerbes und bereitet ihn für Kino- und
Fernsehausstrahlungen auf, sowie zur Verbreitung auf DVD, Bluray
oder als Stream. Auf dem YouTube Channel DEFA Filmwelt präsentiert
sie eine Auswahl von Spiel-, Dokumentar- und Trickfilmen aus dem
reichen Bestand der DDR-Kinoproduktionen, darunter sind auch
bislang unveröffentlichte, bzw. nicht mehr auf DVD erhältliche
Titel. Viele davon werden in neuer Digitalisierung präsentiert. Die
Berliner Medienwissenschaftlerin Stefanie Eckert übernahm 2020
Vorstand der DEFA-Stiftung. Seit 2001 bereits war sie bei der DEFA
beschäftigt. Im Jubiläumsjahr 2026 nun freut sich Stefanie Eckert
besonders diese Einladung auszusprechen zu können: „80 Jahre DEFA:
Feiern Sie mit uns das Filmerbe - lizenzfrei!“. Vom 14. bis 17. Mai
können deutschlandweit alle Kinobetreiberinnen und Kinobetreiber
alle DEFA-Produktionen, die im Rahmen des Förderprogramms Filmerbe
digitalisiert wurden, ohne Leih- und Lizenzgebühren im Kino zeigen.
1980 in Ost-Berlin geboren, machte Stefanie Eckert 1998 nach einem
einjährigen Aufenthalt ihren Highschoolabschluß in Minneapolis,
Minnesota/ USA, beendete 2000 das Gymnasium mit Abitur in Berlin
und studierte Kulturwissenschaft und in den Nebenfächern
Amerikanistik und Betriebswirtschaftslehre an der
Humboldt-Universität zu Berlin. 2004 bis 2006 studierte sie
Audiovisuelle Medienwissenschaften an der Hochschule für Film und
Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam Babelsberg und schloß 2007 einen
Fernstudiengang zur Filmkauffrau ab. Seit 2001 ist Stefanie Eckert
für die DEFA-Stiftung tätig, zunächst als Praktikantin, dann als
studentische Hilfskraft, anschließend Referentin des Vorstands und
seit 2020 Vorstand der DEFA-Stiftung. Und, Stefanie Eckert hält
noch immer an dem Jugendtraum fest, irgendwann ein eigenes Kino zu
eröffnen. Moderation Thomas Bille
Redaktion: Angelika Zapf
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