Die Frau, die nicht mehr mitmacht
vor 4 Tagen
Nina Maleika ist Sängerin, Musikpädagogin und Aktivistin. 2011
stand sie bei „Rock gegen rechts" gemeinsam mit Udo Lindenberg auf
der Bühne. Über zwei Jahrzehnte arbeitete sie als Künstlerin,
daneben ist sie weiterhin als Musikpädagogin tätig und...
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Nach Jahren im Nachrichtenbetrieb habe ich mich Anfang 2022 mit meinem eigenen YouTube-Kanal selbstständig gemacht. Ich spreche mit ganz unterschiedlichen Menschen über politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen. Vielfalt im wahrsten...
Beschreibung
vor 4 Tagen
Nina Maleika ist Sängerin, Musikpädagogin und Aktivistin. 2011
stand sie bei „Rock gegen rechts" gemeinsam mit Udo Lindenberg auf
der Bühne. Über zwei Jahrzehnte arbeitete sie als Künstlerin,
daneben ist sie weiterhin als Musikpädagogin tätig und absolviert
eine Ausbildung zur Gestalttherapeutin. Als Tochter einer deutschen
Mutter und eines ägyptischen Vaters wuchs sie bei ihrer Mutter auf
und reist seit ihrer Jugend regelmäßig nach Ägypten; in den
vergangenen Jahren konvertierte sie zum Islam. Seit 2020 wurde sie
zunächst als Kritikerin der Corona-Maßnahmen öffentlich
wahrgenommen, später als propalästinensische Aktivistin. In diesem
Zusammenhang erlebte sie mehrere Hausdurchsuchungen und wurde wegen
Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen und Beleidigung
verurteilt. Zuletzt wurde sie per Haftbefehl gesucht. Inzwischen
wurde sie freigesprochen. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht
Nina Maleika über ihre Strafverfahren, ihr Verhältnis zum deutschen
Staat, den sie als mindestens totalitär bezeichnet, und über die
Frage, ob sie bereit wäre, für ihre Überzeugung ins Gefängnis zu
gehen. Sie schildert ihren Weg aus der Coronakritischen Szene, die
sie rückblickend als Sekte beschreibt, und erklärt, warum sie sich
von vielen ihrer früheren Mitstreiter distanziert hat. Weitere
Themen sind die Finanzierung ihres Aktivismus, ihre nach eigener
Aussage diagnostizierte Impulskontrollstörung, ihre Konversion zum
Islam sowie ihre Sicht auf Migration, demografischen Wandel und
Sicherheit in Deutschland. Ein Gespräch über Überzeugung,
Radikalität und die Grenzen der Meinungsfreiheit. Kapitel00:00
Intro & die Vorwürfe gegen Nina Maleika09:01 Helfen die Posts
den Kindern in Gaza?
13:14 Warum Palästina und nicht die Ukraine?
20:38 Abrechnung mit der Corona-Szene: „eine Sekte”
36:11 Die ewige Aktivistin: getrieben von Lebendigkeit
39:41 Wie finanziert sie ihren Aktivismus? Der Mäzen
44:36 Radikale Rhetorik & die Faschismus-Frage
56:34 Medien-Hass: der Fall Paul Ronzheimer
01:03:16 Provokation, Scham und das Verhältnis zu Deutschland
01:07:10 Hinwendung zum Islam: die Konversion
01:18:31 Demografischer Wandel und Migration
01:32:55 Rat an die Ängstlichen: auf die Menschen zugehen
01:38:14 Deutschland in zehn Jahren & ihr Ausstieg
stand sie bei „Rock gegen rechts" gemeinsam mit Udo Lindenberg auf
der Bühne. Über zwei Jahrzehnte arbeitete sie als Künstlerin,
daneben ist sie weiterhin als Musikpädagogin tätig und absolviert
eine Ausbildung zur Gestalttherapeutin. Als Tochter einer deutschen
Mutter und eines ägyptischen Vaters wuchs sie bei ihrer Mutter auf
und reist seit ihrer Jugend regelmäßig nach Ägypten; in den
vergangenen Jahren konvertierte sie zum Islam. Seit 2020 wurde sie
zunächst als Kritikerin der Corona-Maßnahmen öffentlich
wahrgenommen, später als propalästinensische Aktivistin. In diesem
Zusammenhang erlebte sie mehrere Hausdurchsuchungen und wurde wegen
Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen und Beleidigung
verurteilt. Zuletzt wurde sie per Haftbefehl gesucht. Inzwischen
wurde sie freigesprochen. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht
Nina Maleika über ihre Strafverfahren, ihr Verhältnis zum deutschen
Staat, den sie als mindestens totalitär bezeichnet, und über die
Frage, ob sie bereit wäre, für ihre Überzeugung ins Gefängnis zu
gehen. Sie schildert ihren Weg aus der Coronakritischen Szene, die
sie rückblickend als Sekte beschreibt, und erklärt, warum sie sich
von vielen ihrer früheren Mitstreiter distanziert hat. Weitere
Themen sind die Finanzierung ihres Aktivismus, ihre nach eigener
Aussage diagnostizierte Impulskontrollstörung, ihre Konversion zum
Islam sowie ihre Sicht auf Migration, demografischen Wandel und
Sicherheit in Deutschland. Ein Gespräch über Überzeugung,
Radikalität und die Grenzen der Meinungsfreiheit. Kapitel00:00
Intro & die Vorwürfe gegen Nina Maleika09:01 Helfen die Posts
den Kindern in Gaza?
13:14 Warum Palästina und nicht die Ukraine?
20:38 Abrechnung mit der Corona-Szene: „eine Sekte”
36:11 Die ewige Aktivistin: getrieben von Lebendigkeit
39:41 Wie finanziert sie ihren Aktivismus? Der Mäzen
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01:03:16 Provokation, Scham und das Verhältnis zu Deutschland
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