20 Jahre Diffamierung: Warum Friedensforscher Dr. Daniele Ganser nicht aufgibt
vor 20 Stunden
Dr. Daniele Ganser ist ein Schweizer Historiker und
Friedensforscher, Jahrgang 1972, der seit zwei Jahrzehnten zu den
meistdiskutierten Stimmen im deutschsprachigen Raum gehört. Seine
Doktorarbeit über verdeckte Kriegsführung und inszenierten...
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Nach Jahren im Nachrichtenbetrieb habe ich mich Anfang 2022 mit meinem eigenen YouTube-Kanal selbstständig gemacht. Ich spreche mit ganz unterschiedlichen Menschen über politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen. Vielfalt im wahrsten...
Beschreibung
vor 20 Stunden
Dr. Daniele Ganser ist ein Schweizer Historiker und
Friedensforscher, Jahrgang 1972, der seit zwei Jahrzehnten zu den
meistdiskutierten Stimmen im deutschsprachigen Raum gehört. Seine
Doktorarbeit über verdeckte Kriegsführung und inszenierten
Terrorismus schloss er rund um die Jahrtausendwende ab, später
forschte er als Senior Researcher an der ETH Zürich und
unterrichtete als Dozent an der Universität Zürich. 2006
veröffentlichte er als Erster im Schweizer Mainstream einen Artikel
über den Einsturz von World Trade Center 7, was ihm bis heute das
Etikett des Verschwörungstheoretikers einbrachte. In der Folge
verlor er seine universitäre Anstellung, was man aus heutiger Sicht
wohl als frühen Fall von Cancel Culture bezeichnen würde. Heute
leitet er ein eigenes Forschungsinstitut für Frieden und Energie,
ist Autor mehrerer Bestseller, darunter sein Buch über das Imperium
USA, und füllt mit seinen Vorträgen über Krieg, Frieden und
Geopolitik regelmäßig große Säle. Er versteht sich als Pazifist,
kritisiert den amerikanischen Imperialismus und die NATO und
plädiert in jedem Konflikt für Deeskalation und die Orientierung am
Völkerrecht.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek blickt Ganser auf 20
Jahre Diffamierung zurück und erklärt, wie er gelernt hat, im
Shitstorm seinen inneren Frieden zu wahren. Wir sprechen über seine
Thesen zu WTC7 und Nord Stream, über die Frage, warum Macht aus
seiner Sicht jeden Menschen verändert, der über Leben und Tod
entscheidet, und über die völkerrechtliche Einordnung der Kriege im
Iran und in der Ukraine. Es geht um Angst als
Herrschaftsinstrument, um den Preis, den abweichende Meinungen
kosten können, und um einen echten Disput zwischen uns beiden: Ist
der Meinungskorridor heute enger geworden oder freier? Am Ende
landet das Gespräch bei einer überraschend hellen These, denn
Ganser ist überzeugt, dass wir mitten in einer
Informationsrevolution leben, dass die Zahl der kritischen Menschen
wächst und dass er selbst, allem Gegenwind zum Trotz, heute sehr
glücklich ist.
Friedensforscher, Jahrgang 1972, der seit zwei Jahrzehnten zu den
meistdiskutierten Stimmen im deutschsprachigen Raum gehört. Seine
Doktorarbeit über verdeckte Kriegsführung und inszenierten
Terrorismus schloss er rund um die Jahrtausendwende ab, später
forschte er als Senior Researcher an der ETH Zürich und
unterrichtete als Dozent an der Universität Zürich. 2006
veröffentlichte er als Erster im Schweizer Mainstream einen Artikel
über den Einsturz von World Trade Center 7, was ihm bis heute das
Etikett des Verschwörungstheoretikers einbrachte. In der Folge
verlor er seine universitäre Anstellung, was man aus heutiger Sicht
wohl als frühen Fall von Cancel Culture bezeichnen würde. Heute
leitet er ein eigenes Forschungsinstitut für Frieden und Energie,
ist Autor mehrerer Bestseller, darunter sein Buch über das Imperium
USA, und füllt mit seinen Vorträgen über Krieg, Frieden und
Geopolitik regelmäßig große Säle. Er versteht sich als Pazifist,
kritisiert den amerikanischen Imperialismus und die NATO und
plädiert in jedem Konflikt für Deeskalation und die Orientierung am
Völkerrecht.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek blickt Ganser auf 20
Jahre Diffamierung zurück und erklärt, wie er gelernt hat, im
Shitstorm seinen inneren Frieden zu wahren. Wir sprechen über seine
Thesen zu WTC7 und Nord Stream, über die Frage, warum Macht aus
seiner Sicht jeden Menschen verändert, der über Leben und Tod
entscheidet, und über die völkerrechtliche Einordnung der Kriege im
Iran und in der Ukraine. Es geht um Angst als
Herrschaftsinstrument, um den Preis, den abweichende Meinungen
kosten können, und um einen echten Disput zwischen uns beiden: Ist
der Meinungskorridor heute enger geworden oder freier? Am Ende
landet das Gespräch bei einer überraschend hellen These, denn
Ganser ist überzeugt, dass wir mitten in einer
Informationsrevolution leben, dass die Zahl der kritischen Menschen
wächst und dass er selbst, allem Gegenwind zum Trotz, heute sehr
glücklich ist.
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