Ep. 12: Brav sein, geliebt werden, sich verlieren

Ep. 12: Brav sein, geliebt werden, sich verlieren

vor 16 Stunden
47 Minuten
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Beschreibung

vor 16 Stunden

„Gesunde Anpassung ist ja eine Entscheidung, die ich treffe. Aber
wo wird’s zum Reflex?“





Wie oft passen wir uns an, damit es für andere angenehmer wird?


Und wann merken wir, dass wir dabei gar nicht mehr genau wissen,
wo wir selbst eigentlich anfangen?





Worum es in dieser Folge geht


In dieser Folge geht es um die feine Linie zwischen sozialer
Intelligenz und Selbstverrat. Um die Frage, wann Anpassung
sinnvoll ist, weil Beziehungen Rücksicht brauchen, und wann sie
gefährlich wird, weil sie nicht mehr bewusst passiert, sondern
automatisch.


Angie und Nina sprechen darüber, wie unterschiedlich Anpassung
aussehen kann: im Smalltalk, in Beziehungen, im Job, im Umgang
mit chronischer Krankheit, beim Grenzen setzen und in Momenten,
in denen man plötzlich merkt: Ich funktioniere gerade mehr, als
dass ich wirklich da bin. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir
beweglich bleiben können, ohne uns selbst zu verlieren.





Das erwartet dich in dieser Folge




Warum Anpassung nicht automatisch falsch ist




Wann Rücksicht zur Überanpassung werden kann




Was chronische Schmerzen mit Maskieren und „mir geht’s gut“
zu tun haben




Warum es so schwer sein kann, anderen zur Last zu fallen




Weshalb Grenzen setzen sich am Anfang oft nicht gut anfühlt




Wie wichtig ein Umfeld ist, in dem man wirklich man selbst
sein darf







Vielleicht gibt es Momente, in denen du dich anpasst, weil du
freundlich sein willst. Weil du Rücksicht nehmen willst. Weil du
weißt, dass nicht jede Wahrheit in jeden Moment gehört.


Und vielleicht gibt es andere Momente, in denen du spürst, dass
du gerade verschwindest.


Diese Folge lädt dazu ein, diesen Unterschied etwas genauer
wahrzunehmen. Ohne harte Antwort. Ohne richtig oder falsch. Eher
mit der Frage, wo du dich noch beweglich fühlst und wo du schon
beginnst, dich selbst zu verlassen.





Denn danach ist nicht vorbei.


Danach ist ein Leben.





Links & Ressourcen


Erwähnt in der Folge:




Ina Müller: „Ich Bin Die“




Mehr von uns:


Instagram Angie:
https://www.instagram.com/angiehansen_coaching/


Instagram Nina:
https://www.instagram.com/diesanfterebellion/


Podcast:
https://diesanfterebellion.de/podcast-danach-ist-ein-leben-mit-angie-und-nina/


Blog: https://diesanfterebellion.de





Wenn dich diese Folge berührt hat, freuen wir uns, wenn du sie
mit einem Menschen teilst, der sich vielleicht auch oft fragt, ob
er zu viel ist.


Und wenn du magst, folg uns auf Instagram oder hör nächste Woche
wieder rein. Wir freuen uns, wenn du da bist.





Timecodes


00:18 – Die Einstiegsfrage: Wann hast du gemerkt, dass du nicht
mehr dieselbe Person bist?


02:13 – Anpassung als menschliches Thema und nicht automatisch
als etwas Falsches


02:27 – Wahrheit sagen, soziale Intelligenz und die Frage, ob
alles ausgesprochen werden muss


06:26 – Smalltalk, Deep Talk und die Unsicherheit als
Privatperson


12:08 – Wann Anpassung wirklich zur Überanpassung wird


16:26 – Nina über chronische Schmerzen, Maskieren und das
tägliche Abwägen bei „Wie geht es dir?“


17:26 – Ist „mir geht’s gut“ objektiv oder darf es subjektiv
sein?


22:19 – Das Umfeld schützen und dabei die Frage: Wo bleibe ich?


22:51 – Ein Umfeld, das dich hält, oder ein Umfeld, das du halten
musst


26:55 – „Niemand kann etwas für mich tun“ und die Frage, was
Mittragen bedeuten kann


31:03 – Angie über bedingte Liebe und die Lernerfahrung, dass
Authentizität bestraft wird


35:06 – Ehrlichkeit im Job und die Erfahrung, dass Offenheit
nicht automatisch Ablehnung bedeutet


38:09 – Die Angst, zu viel zu sein


41:12 – Warum Grenzen setzen sich am Anfang oft richtig schlecht
anfühlt


42:35 – Die Fußballturnier-Situation: eine Grenze setzen und den
Gegenwind aushalten


46:53 – Menschen, bei denen man man selbst sein darf


47:59 – Veränderung fühlt sich nicht immer sofort nach Freiheit
an
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