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Beschreibung
vor 4 Tagen
Viele Strategien scheitern nicht an ihrer Qualität, sondern an
ihrer Verbreitung innerhalb der Organisation. Top-Management und
Geschäftsführung entwickeln ambitionierte Zukunftsbilder,
verabschieden Strategien und kommunizieren diese in
Präsentationen. Allerdings: im Alltag vieler Unternehmen kommt
davon erstaunlich wenig an.
Diese Episode der "Essentials on Strategy" widmet sich einer
häufig unterschätzten Schlüsselfigur der Strategieumsetzung: dem
mittleren Management: Warum werden viele
Führungskräfte im mittleren Management nicht zu Multiplikatoren
der Strategie – und wie lässt sich das ändern?
Thematisiert werden unter anderem:
warum klassische Top-down-Strategieprozesse oft zu wenig
Wirkung entfalten
weshalb Strategiepräsentationen allein kein echtes
Verständnis erzeugen
wie fehlende Einbindung zu mangelndem "Buy-in" führt
warum Strategien häufig im Tagesgeschäft „versickern“
welche Rolle Dialog, Beteiligung und gemeinsame Entwicklung
spielen
Menschen tragen Strategien nur dann glaubwürdig weiter, wenn sie
die Hintergründe verstehen, die Überlegungen nachvollziehen
können und die Möglichkeit hatten, sich aktiv einzubringen. Ich
prädiere daher für einen breiter angelegten Strategieprozess, in
dem nicht nur das Top-Management, sondern auch weitere
Führungsebenen frühzeitig beteiligt werden.
Strategie wird nicht durch Präsentationen verbreitet, sondern
durch Menschen, die sie verstehen, mittragen und im Alltag
weitergeben.
Übrigens: Unser Buch zum Thema "Strategische Roadmaps" (gem. mit
Ursula Liebhart), in dem wir entsprechende Prozesse und Formate
vorstellen, gibt es hier: www.strategische-roadmaps.com
... und den Podcast zum Freitags-Cappuccino gibt es wie immer
hier:
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