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Beschreibung
vor 1 Woche
Donald Trump wird in den USA immer unbeliebter. Offene Korruption,
die Folgen der Zollpolitik, steigende Lebenshaltungskosten und das
politische Desaster des Iran-Kriegs führen in Umfragen zu sinkenden
Zustimmungswerten für ihn und die Republikaner. Die könnten bei den
Midterms, also den Zwischenwahlen am 3. November eine krachende
Niederlage kassieren. Und was macht der US-Präsident? Trump setzt
in gewohnter Manier auf Prunk, Protz, Personenkult und Propaganda.
Er wird versuchen, die anstehende WM, seinen 80. Geburtstag und die
250-Jahr-Feiern am 4. Juli als Agitationsbühne zu nutzen. Die
Midterms scheinen ihm da fast schon egal. Bei den Vorwahlen der
Republikaner setzte Trump beinhart seine Favoriten durch, also
Kandidaten, die nicht unbedingt aussichtsreich, aber ihm absolut
treu und loyal ergeben sind. Dem Präsidenten scheint die Kontrolle
über die Partei wichtiger zu sein, als die Zwischenwahlen. Könnte
das den Demokraten helfen, die Machtverhältnisse im Kongress zu
drehen und den Weg der USA unter Trump in Richtung Autokratie zu
stoppen? Auf welche Strategien und Themen setzen sie? Und welche
Rolle spielt das derzeitige Gerrymandering, also die Manipulation
von Wahlkreisgrenzen? Darüber diskutiert Moderatorin Martina
Mescher mit taz-Chefredakteurin Barbara Junge, USA und
Lateinamerika-Redakteur Bernd Pickert und Sebastian Moll, der für
die taz aus den USA schreibt.
die Folgen der Zollpolitik, steigende Lebenshaltungskosten und das
politische Desaster des Iran-Kriegs führen in Umfragen zu sinkenden
Zustimmungswerten für ihn und die Republikaner. Die könnten bei den
Midterms, also den Zwischenwahlen am 3. November eine krachende
Niederlage kassieren. Und was macht der US-Präsident? Trump setzt
in gewohnter Manier auf Prunk, Protz, Personenkult und Propaganda.
Er wird versuchen, die anstehende WM, seinen 80. Geburtstag und die
250-Jahr-Feiern am 4. Juli als Agitationsbühne zu nutzen. Die
Midterms scheinen ihm da fast schon egal. Bei den Vorwahlen der
Republikaner setzte Trump beinhart seine Favoriten durch, also
Kandidaten, die nicht unbedingt aussichtsreich, aber ihm absolut
treu und loyal ergeben sind. Dem Präsidenten scheint die Kontrolle
über die Partei wichtiger zu sein, als die Zwischenwahlen. Könnte
das den Demokraten helfen, die Machtverhältnisse im Kongress zu
drehen und den Weg der USA unter Trump in Richtung Autokratie zu
stoppen? Auf welche Strategien und Themen setzen sie? Und welche
Rolle spielt das derzeitige Gerrymandering, also die Manipulation
von Wahlkreisgrenzen? Darüber diskutiert Moderatorin Martina
Mescher mit taz-Chefredakteurin Barbara Junge, USA und
Lateinamerika-Redakteur Bernd Pickert und Sebastian Moll, der für
die taz aus den USA schreibt.
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