Anne Pumperla: Beten ist wie aufs Handy schauen

Anne Pumperla: Beten ist wie aufs Handy schauen

vor 4 Tagen
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Beschreibung

vor 4 Tagen
Anne Pumperla ist promovierte Theologin, selbständige Pastorin,
praktiziert Kung Fu und Yoga — und bewegt sich in ihrer
Spiritualität nahe an der Nondualität. Nondualität meint die
Erfahrung, dass die Dinge zwar getrennt erscheinen, in Wirklichkeit
aber verbunden sind. Oder anders gesagt: dass alles eins ist.
Gleichzeitig ist Anne ihr Christin-Sein wichtig. Sie hat sich
wissenschaftlich intensiv mit den Grenzen des Christentums
auseinandergesetzt — und darüber promoviert. Was bedeutet es
eigentlich, sich heute Christ:in zu nennen? Wo verlaufen die
ethischen Grenzen eines Christentums, das Menschen ausgrenzt? Und
wie kann Spiritualität ehrlich bleiben — ohne grosses Tamtam, ohne
religiöse Performance? Für Anne ist Gebet deshalb oft etwas ganz
Einfaches: ein kurzes Einchecken. So selbstverständlich wie der
Blick aufs Handy. Kein besonderer Zustand, sondern ein
Sich-Erinnern an das, was gerade da ist. An den eigenen Körper. An
den Moment. An Gott — der für sie keine abstrakte Idee, sondern
eine zutiefst körperliche Erfahrung ist. Wir sprechen über Annes
spirituellen Weg, über Mystik ohne Esoterik, über Meditation und
Verkörperung — und darüber, wie all das in ihre Arbeit («Ganz da»;
https://ganzda.de/) einfliesst.
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